Alisha – Transformartyre: Das Pfingst-Martyrium (Teil 06)

Veröffentlicht am 3. Juli 2020
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Langsam zog der Abend ein. Alain hatte einen französischen Radiosender angestellt und sang leidenschaftlich Chansons, während er ein vermutlich unfassbar gutes Mehr-Gänge-Menü in der Küche zusammenzauberte. Gerd und Lothar waren immer noch draußen. Sophia leistete mir im Wohnzimmer Gesellschaft und bereitete den langen Banketttisch für das Essen vor. Sie hatte mittlerweile ihre Reithose ausgezogen und trug zu ihrer Korsage nur eine Panty aus schwarzer Spitze. Ich ließ meinen Blick über ihren attraktiven, weiblichen Körper gleiten, und kam mir in meinem üblichen zerrissenen Post-Punk Look kurz unpassend gekleidet vor. Dennoch wusste ich, dass es hier keine Vorbehalte oder falschen Erwartungen gab. Der Umgang miteinander war ungezwungen und erwachsen. Daher mochte ich die beiden so sehr. Sie waren so entspannt und unprätentiös. Und Sophia hatte es faustdick hinter den Ohren, auch wenn es manchmal anders schien.

Ich war damit beschäftigt, diverse Gerätschaften aufzubauen, die gleich beim Abendessen zu unserer Unterhaltung beitragen sollten. Die Hauptattraktion hatte ich soeben fertig montiert, als Natalya wieder zurückkam, nur mit einem String bekleidet. Sie lächelte vieldeutig in unsere Richtung: „Unser Engel schläft jetzt eine Runde. Sie war plötzlich so erschöpft!“

Sophia lacht anzüglich: „Und damit hast du sicher gar nichts zu tun, oder?“

Natalya lachte: „Ich doch nicht, niemals!“

Sie musste sich auch gar nicht erklären, so stark roch Alishas P*ssy aus ihrem Gesicht.

Natalya ging kichernd weiter zu Alain, schaute ihm über die Schulter und versuchte dann, hungrig stöhnend, etwas aus dem Kochtopf zu klauen, wofür Alain ihr spielerisch auf den Hintern haute. Sofort hatten sie ihre Zungen ineinander verknotet, waren Hände an Brüsten und in Spalten. Sophia lachte laut und rief dann Alain entgegen: „Laß die Sauce nicht anbrennen, du Lustmolch!“

Auch ich musste über die Szene lachen, während ich gerade auf einem Stuhl stand um ein Seil an einem der alten Deckenbalken zu befestigen. Ich überzeugte mich, dass es fest genug saß, und brachte dann weitere kleinere Schnüre daran an. Als nächstes testete ich die Funktionsfähigkeit des Geräts, das genau unter dem Seil aufgebaut war. Es funktionierte einwandfrei. Ich schaute mich kurz im Wohnzimmer um, und entschied mich dann für den Couchtisch als Ablage für das diverse Equipment, das wir mitgebracht hatten. Ich bettete ein schwarzes Tuch über den Tisch, auf dem ich die „Instrumente“ drapierte, mit einem weiteren deckte ich meine Installation auf dem Esstisch ab. Es sah gut aus, und ich beschloss, dass ich mit der Vorbereitung fertig war. Als Sophia sah, wie ich zufrieden in die Runde schaute, goss sie zwei Gläser Rotwein ein und drückte sie mir in die Hände: „Na los, schau schon nach ihr, ich hole euch wenn das Essen fertig ist.“

Ich dankte ihr, und ging dann zu Natalyas Zimmer. Vorsichtig öffnete ich die Tür, die Gläser balancierend, und schlüpfte leise hinein. Es war dunkel im Zimmer, bis auf das Abendlicht, das durch das verhängte Fenster drang. Alisha lag auf der Seite, die Decke bis unter die Nase gezogen, und schlief, gleichmäßig atmend. Kurz betrachtete ich ihr Gesicht, das entspannt und glücklich aussah. Ich stellte das Glas für sie auf dem Nachtisch ab und wollte gerade wieder aus dem Zimmer huschen, als sie mich leise rief: „Hey du, komm her!“

Ich drehte mich um. Sie hatte die Augen aufgeschlagen und lächelte mich an. Sie sah wirklich tiefenentspannt aus. „Magst du nicht noch ein bisschen schlafen?“ fragte ich sie.

„Nein, ich bin wach. Ich habe tief und fest geschlafen, nachdem Natalya sich um mich gekümmert hat“ Wir lachten beide, und sie schlug die Decke auf, mich zu sich einladend.

Ich legte mich zu ihr ins Bett und strich dann mit meinen Fingerkuppen über ihren Bauch und ihre Schenkel. Ihre Haut war an vielen Stellen noch von den Brennnesseln gerötet, aber doch weniger als ich erwartete; allerdings sah ich auch nur die Vorderseite ihres Körpers. Ihre Haut war samtig und duftete ungewöhnlich. Als ich an meinen Fingern roch, lachte Alisha: „Natalya hat mich massiert, mit einer Aloe Vera Lotion. Sie meinte dass es dabei helfen wird, die Haut zu beruhigen und die Schwellungen abklingen zu lassen.“ Ich nickte vielsagend mit dem Kopf: „Sie hat dich aber sicher nicht nur massiert, wie ich sie kenne, oder?“ Alisha kicherte: „Natürlich nicht, sie hat mich geleckt und mich gelutscht als ob es kein Morgen gibt. Sie hat mich so heftig kommen lassen, ich bin glaube ich danach sofort ins Koma gefallen. Ich habe nicht einmal mehr mitbekommen, wie sie gegangen ist.“

Während sie erzählte, glitten meine Finger über die glattrasierte weiche Haut knapp über ihrer Vulva, was sie sachte stöhnen ließ. Sie war selten komplett rasiert, sondern hatte meistens ein kurzes Vlies, aus Gründen der Ästhetik, und weil sie es komisch fand, wie ein Kind auszusehen. Ich mochte ihr Schamhaar, das sie manchmal in verschiedene Formen trimmte, meist aber als umgekehrtes Dreieck trug. Meine Finger glitten tiefer, über ihre Schamlippen, die immer noch gerötet waren von der botanischen Marter. Ganz sanft, nur mit den Fingerkuppen, fuhr ich über die Konturen ihrer Vulva, über die Rötungen und Kratzer. Ich spürte, wie ihr Atem stockte.

Dann küsste ich sie auf den Bauch und ließ die Finger wieder von ihr.

Sie schnurrte und griff sich das Weinglas, trank einen Schluck und drehte sich dann zu mir auf die Seite: „Vielen Dank für den Wein, der tut echt gut.“

„Sophia hat ihn mir für dich mitgegeben. Wie immer denkt sie nur an dein Wohlbefinden.“

Alisha lachte: „Ja, sie ist so unglaublich fürsorglich, immer kümmert sie sich um mich. Als ob ich ihre Tochter wäre.“
Ich merkte, wie sich nach dieser Bemerkung ihr Lächeln kurz verdunkelte, als ob ein Schatten darüber glitt. Ob sie an ihre Mutter dachte? Wir redeten kaum noch über ihre Familie, sie war einfach abwesend, verbannt. Sah sie in Sophia eine Mutterrolle? Was sah sie dann in mir? Ich versuchte, den Gedanken wieder zu verdrängen, er war halbgar und irritierte mich. Ein andermal. Stattdessen fragte ich, wie es ihr ging, wie sie den ereignisreichen Tag empfunden hatte.

Sie überlegte kurz, trank, und begann dann zu erzählen:
„Der ganze Tag war, also, alles davon, unglaublich krass und intensiv. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Die Jagd war wirklich realistisch. Über die feuchte Wiese zu rennen, die Pferde hinter mir zu hören, wie sie näherkommen. Tatsächlich konnte ich die Pferde spüren, der Boden hat richtig vibriert. Alles hat so intensiv geduftet, das nasse Gras, der Wald. Es war wirklich extrem. Wie ein Traum, in dem die Zeit aufgehoben ist, alle Sinneseindrücke sind stärker, der Körper fühlt sich anders an, ist gleichzeitig leichter und schwerer. Es war als ob mein Bauch mit heißem Blei gefüllt war, weißt du, wie eine feurige Energie die zwischen meine Beine ausstrahlt, die mich dazu bringt mich auf den Boden werfen zu wollen, um mich vor Geilheit selbst zu reiben, obwohl ich weiß dass ich dann gefangen werde. Und gleichzeitig gab es die Stimme in meinem Kopf die mich immer wieder antrieb: ‚Lauf! Lass dich nicht erwischen‘.

Es war unglaublich erotisch, auf eine ganz eigenartige Weise. Ich kenne das Gefühl vom Boxen, wenn ich im Ring stehe und ich merke, dass ich unterlegen bin, aber nicht aufgeben will. Dann habe ich auch oft dieses Gefühl in meinem Bauch, wie ein Brennen, das nach unten ausstrahlt. Manchmal werde ich richtig geil davon, nicht weil ich Schläge abbekomme, ich glaube es ist eher weil mich Angst überkommt, davor, zu verlieren.“

„Hattest du Angst bei der Jagd?“

„Zu Beginn eigentlich nicht. Ok, doch, kurz als Alain mich fast eingeholt hatte, aber dann nicht mehr. Ich habe es den Leuten, glaube ich, ziemlich schwergemacht. Bis Sophia kam. Sie hat mich echt überrascht. Aber auch dann, ich bin sofort weitergelaufen und habe sie abgehängt. Es war ja auch ein Spiel.“ Sie trank wieder einen Schluck. „Bis halt zu dem Hund. Das hat mich wirklich erschreckt.“

Ich rief mir die Szene in Erinnerung, als Gerd die Kontrolle über Attila verloren hatte und der Hund Alisha stellte, sie bedrohte. Es gab mir ein schlechtes Gefühl: „Ja, das hätte echt schiefgehen können. Es tut mir leid, wenn das eine schlechte Erfahrung für dich war. Es hätte nicht passieren sollen.“

„Es ist ja gut gegangen. Ich vertraue den beiden ja auch, dass ihre Hunde richtig erzogen sind. Aber in der Situation war es schwer, klar zu denken. Ich habe versucht mich zu konzentrieren, falls der Hund mich angreift, um ihn abzuwehren. Ich bin mir sicher, dass ich das könnte. Selbst bei einem Rottweiler. Er würde zumindest danach keine Kinder mehr zeugen können.“ Sie lachte: „Aber ich saß halt in dem beschissenen Dornenstrauch.“

„Ich bin ehrlich froh, dass es nicht dazu gekommen ist. Das hätte ich mir nicht verziehen.“

„Na ja, komm, erstens habe ich ja auch selbst zugestimmt, dass wir das so machen. Und dann, weißt du, auf eine komische Weise war es halt auch extrem erregend, die Gefahr. Ich mein, ich hab mich vor Angst angepinkelt, das ist mir noch nie passiert!“

Ich fiel in ihr Lachen ein: „Wenn ich ehrlich bin, war das ein bisschen heiß, dir dabei zuzuschauen. Auch wenn ich mich schäbig fühle, so zu denken.“

Sie lachte und verspottete mich spielerisch: „Du bist so ein Mädchen, ey. Lässt mich von Hunden durch den Wald hetzen und bekommst dann moralische Bedenken oder was? An meiner Stelle hättest du dich wahrscheinlich nicht nur angepinkelt!“

„Oh Gott, vermutlich nicht!“ Wir lachten beide laut über die Vorstellung.

Dann wurde Alisha wieder ernst: „Ich mochte wie Gerd mich behandelt hat. Er war so gut in seiner Rolle. Er war grob, grausam, unerbittlich, und doch habe ich mich in jeder Sekunde geborgen gefühlt.“

„Wie war es mit dem analen Fisten? Das war ja das erste Mal für dich.“

„Es war krass, intensiv, und wirklich schön. Wie gesagt, er hat mich behandelt wie ein Stück Fleisch, aber so hat es sich nicht angefühlt. Als er in mir war, da war es unglaublich sanft, und erregend. Ich hatte ja auch einen brutalen Orgasmus dabei. Ok, auch wegen Natalya natürlich.“

„Und wie hast du ihren Part empfunden?“ Auf ihre Antwort auf diese Frage war ich besonders gespannt. Natalya hatte sie wirklich extrem hart hergenommen. Dabei war es aber der Wunsch von beiden gewesen, von Natalya, Alisha zu dominieren, und von Alisha, intensive Schmerzen zu erleben.

Alisha kuschelte sich wieder in die weiche Decke, überlegte kurz und sagte dann: „Erinnerst du dich noch an das Gespräch über Schmerz, das wir vor ein paar Jahren geführt haben?“

Ich nickte. Wie könnte ich das jemals vergessen! Es muss vor ziemlich genau zwei Jahren gewesen sein. Wir waren damals gerade erst seit ein paar Wochen wieder zusammen, auch wenn „zusammen sein“ irgendwie der falsche Begriff ist… hatten uns versöhnt? Auch das trifft es nicht wirklich. Es war kompliziert, obwohl, eigentlich ist es ja immer noch ziemlich kompliziert. Auch wenn die Zeit damals wirklich sehr seltsam war (etwas, das ich besser ausführlicher an anderer Stelle erzähle).

Wir hatten damals zum ersten Mal über Alisha Verhältnis zu Schmerzen gesprochen, welche Bedeutung sie für sie hatten und wie es mit ihrer Vergangenheit zusammenhing. Was sie mir erzählte war zu Beginn verwirrend und auch verstörend für mich, aber dennoch der Beginn eines Lernprozesses, der uns schließlich bis hierhergebracht hatte.

Sie trank wieder einen Schluck Wein: „Ich habe immer gesagt, dass ich die Schmerzen beherrschen möchte, und nicht umgekehrt, sie mich. Egal ob beim Boxen, oder beim Sex, darum geht es mir. Natalya hat mich heute wirklich an mein Limit gebracht, und dafür bin ich ihr unglaublich dankbar. Sie hat mich Schritt für Schritt weiter gepusht, aber ohne mich zu zwingen. Sie hat mir jedes Mal die Chance gegeben, dass ich den nächsten Schritt selbst mache, und das war eine unglaublich positive Erfahrung.“

„Was hat sie dir denn zu Beginn ins Ohr geflüstert?“ Ich wollte es endlich wissen.

Alisha lachte: „Na, sie hat mir gesagt, wenn ich ihre Behandlung aus eigenem Willen durchstehe, dann wird sie mich anschließend so hart lecken, wie es mir noch nie jemand mit dem Mund besorgt hat! Und es tut mir leid, aber das stimmt!“

Ich musste grinsen über das unterschwellige Urteil in ihrer Aussage, und warf ein: „Kein Problem, ich bin nicht eitel was das angeht. Aber ich werde mich gerne mehr bemühen!“

Sie sprach weiter: „Aber sie hat mir halt auch erklärt, dass ich gleich Schmerzen erleben werde, die ich in der Form vermutlich nicht kennen würde. Dass der Schmerz überwältigend sein würde, und ich versuchen solle, mich darauf einzulassen. Dass ich das Gefühl haben würde, als ob ich in Flammen stehe. Und dass sofort danach mein Körper mit Glückshormonen geflutet werden würde, dass ich richtig weggeballert würde. Sie habe es selbst ausprobiert, und sie sei sich sicher, dass ich es auch könne. Und dass ich es nur tun solle, wenn ich mich wirklich dafür bereit fühle, dass sie mir nie Verletzungen zufügen würde.

Und ohne Scheiss, als ich durch die Brennnesseln gekrochen bin, hat es sich angefühlt, als ob mich jemand mit Benzin übergossen und angezündet hat. Der Schmerz kam wie ein Hammer, wie eine Explosion in meinem Körper. Ich konnte nichts mehr sehen, alles in mir hat sich zusammengezogen. Aber schon Sekunden später kam der Rausch, und ich habe plötzlich die krassesten Empfindungen gehabt, als ob ich jede Faser in meinem Körper spüre. Der Schmerz wurde wie eine Welle, die mich vorangetragen hat. Macht das Sinn, was ich sage?“

Ich nickte zustimmend, und sie sprach weiter: „Als ich draußen war, hat es mich überwältigt. Ich musste mich hinlegen, weil die Gefühle so unglaublich stark waren. Ich kann nicht mal mehr sagen, wie lange ich ‚weg‘ war.“

„Es war schon eine ganze Weile. Du sahst aus als ob du heftig am trippen bist.“

„Ja, das war ich auch. Es war eine unglaubliche Erfahrung, ich kann das kaum beschreiben. Anders als alles, was ich bislang erlebt hatte. Und alles was danach kam, das Peitschen, die Disteln und so, das hat auf diesem Empfinden aufgebaut, es wurde immer intensiver, geiler. Als sie mir die Kastanien reingesteckt hat, die Dornen sich in meine P*ssy gebohrt haben, da hat jede Berührung dazu geführt, dass mein Lustzentrum noch stärker stimuliert wird. Es waren heftige Schmerzen, aber ich habe noch nie so dermaßen viel Lust dabei empfunden. Es hatte schon so was von einem Drogenrausch, wenn ich ehrlich bin.“

Sie überlegte wieder einen Moment, trank einen Schluck: „Es hat mich wirklich beeindruckt. Sowohl die Erfahrung als solche, aber auch wie Natalya mit mir umgegangen ist. Sie war so einfühlsam, und gleichzeitig hat sie mich so krass gepusht. Das war wirklich eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben!“

Ihre Freude war ansteckend: „Wenn ich das sagen darf, es war auch einer der schönsten Momente überhaupt dir dabei zuzuschauen, wie du so viel Lust empfindest. Es war wirklich intim und wunderschön, ich bin froh, dass wir das miteinander teilen konnten.“

Was mich zu einem anderen Thema brachte: „Du weisst ja, wie es heute Abend weitergeht. Darüber wollte ich noch kurz reden mit dir. Sophia wird uns gleich holen kommen, und dann wird es direkt so Losgehen, wie wir es besprochen haben.“

Alisha nickt zustimmend. Ich fuhr fort:

„Die Runde wird gemeinsam essen, dabei wirst du ein Spielzeug für die Abendunterhaltung sein. Du wirst natürlich auch etwas zu essen bekommen, allerdings etwas später als wir anderen. Ich hoffe das ist ok für dich. Hast du jetzt Hunger?“

Sie verneinte: „Nein, das ist ok. Wir machen es so wie wir es besprochen haben.“

„Ok. Nach dem Essen wird es freie Improvisation geben. Wir werden sehen, wie kreativ die Leute sind. Du wirst dabei angebunden sein, und ich vermute, dass das Thema Schmerzen noch einmal eine Rolle spielen wird.“

Alisha nickte: „Das ist kein Problem, die anderen sind sicher auch ein bisschen neugierig darauf, mit mir zu spielen. Aber hast du auch die andere Sache erwähnt? Das ist mir wichtig, und ich glaube ich brauche die Erfahrung zur Einstimmung auf morgen.“

Damit bezog sich Alisha auf ein zweites Thema, das sie im Vorfeld als Wunsch formuliert hatte: das der Erniedrigung. Neben Schmerzen war Erniedrigung ein weiteres wichtiges Motiv ihrer komplizierten Reise zu mehr Selbsterkenntnis. Und so wie mit den Schmerzen habe ich gelernt, ihr Bedürfnis danach zu respektieren.

„Die anderen wissen Bescheid und werden darauf eingehen. Ich kann mir auch vorstellen, dass Natalya hierbei wieder die Anführerin sein wird.“

Alisha nickte zufrieden: „Ja, ich glaube das würde mir sehr gefallen!“

Ich hatte den anderen im Vorfeld eine Reihe von Ideen und Vorschlägen zukommen lassen, die teils von Alisha selbst stammten, teils auch von mir. Manche Dinge davon hatte sie bereits ausprobiert, andere spukten schon länger als Fantasien in ihrem Kopf herum. Wir würden sehen, worauf der Abend hinauslief und welche Eigendynamiken entstehen würden.

So wie das sinnliche Erfahren von Schmerzen war Erniedrigung zu einem festen Bestandteil von Alishas Sexualität geworden. Das war es schon als wir uns kennenlernten, auch wenn ich die tiefere Bedeutung davon erst später erfasste. Für Außenstehende war dieser Aspekt ihrer Persönlichkeit womöglich noch schwerer nachzuvollziehen, als ihre Hingabe an Schmerzen. Vor allem, weil sie darin Grenzbereiche der menschlichen Sexualität berührte, die in unserer Gesellschaft mit sehr schweren Tabus belegt waren.

Aber so widersprüchlich und schwer nachvollziehbar es für viele Menschen war, durch Schmerzen oder Erniedrigung zu Lust kommen zu können, war Alisha darin doch näher an der Wirklichkeit menschlichen Begehrens als viele, die solche Dinge instinktiv ablehnten. Was war das Gegenteil von Erniedrigung? Erhöhung? Das Vergötzen? So oft basiert unser Begehren auf der Erhöhung anderer, als Idole, unerreichbare Bilder, auch von uns selbst.

In dem wir erhöhten, unterwarfen wir uns Idealen, Normen, Moral, ohne dabei zu sehen, wie sehr wie abhängig waren von dem Prinzip der Belohnung, das damit einherging. Indem Alisha sich erniedrigte, stellte sie dies infrage. Sie gewann Lust durch die eigene sexuelle Unterwerfung, durch ihre Aufwertung des ‚Hässlichen‘, durch die Identifikation mit dem Tabu. Sie holte das ans Tageslicht, was die Gesellschaft durch ihren neurotischen Zwang zur Sterilisierung des eigenen Begehrens in die Verliese des Unbewussten verbannt hatte.

Es war diese Radikalität, die ihr den Kick gab und ihr sexuelle Lust bereitete. Es war die Radikalität, Tabus zu überwinden, um sie dadurch als das Blendwerk darzustellen, das sie waren. Dabei waren die Grenzüberschreitungen aber kein Selbstzweck, es war keine politische Manifestation. Im Gegenteil: es war einzig und allein ihre Lust, die sie antrieb. Eine Lust, die ihr die Energie gab, sich zu erhöhen, über die Moralvorstellungen der Gesellschaft, die in ihr einen Freak sah, und auch über die Verletzungen, die ihr andere durch Erniedrigung zugefügt hatten.

Sie hatte es mir bei einem anderen Gespräch einmal so erklärt: „Was andere in mir sehen, sind ihre Ängste vor der eigenen Freiheit. Nämlich das zu tun, was sie wirklich begehren, was ihnen Glück bringt. Indem ich mich erniedrige, befreie ich mich von dieser Angst. Ich werde frei. Wenn andere über mich den Kopf schütteln, oder mich verachten, dann bemitleide ich sie dafür.“ Das war ihre Wahrheit, ihr Mantra. Der Antrieb ihrer Transformation.

Ich kehrte aus meinen Gedanken zurück: „Sehr gut, dann solltest du dich jetzt vorbereiten, der Reigen wird sicher gleich eröffnet.“

Alisha warf die Decke zurück, stand auf, nahm ihr Glas und öffnete dann die Tür, um wieder in unser Zimmer zurückzukehren, wo ihre Tasche sich befand. Unweigerlich fiel mein Blick auf ihren Rücken und ihren Po. Beides war heftig gezeichnet von Natalyas Handschrift. Zehn Striemen zogen sich waagerecht übereinander über ihren Rücken, feuerrot, während ihr Po durch die Haselruten, Alains Lederpeitsche und die Brennnesseln bläulich-lila-rot schillernd strahlte. Es würde dauern, bis diese Male abgeklungen waren, auch wenn ich wusste, dass Alisha sie mit Stolz tragen würde.

Aus ihren Sachen suchte sie sich einen Strapsgurt und ein paar schwarze Nylonstrümpfe zusammen. Mehr würde sie nicht tragen. Dies und ihr Lederhalsband. Sie hatte bereits geduscht bevor sie mit Natalya ins Bett gegangen war, und lackierte sich nun nur noch Finger- und Fußnägel. Zusätzlich würde sie sich etwas stärker schminken als zuvor, auf meinen Wunsch hin mit Smokey Eye, dickem Lidstrich und viel Maskara. Ein Look, der bei mir zuverlässig für weiche Knie sorgte. Dazu wählte sie einen tiefroten Super Stay Lippenstift, der einen atemberaubenden Akzent zu ihrem blassen Gesicht und dem dunklen Make-Up setzte.

In diesem Moment klopfte Sophia, und kam herein: „Das Essen ist fertig, und wir freuen uns auf euch!“ Sie strahlte Alisha an, die sich vor dem Spiegel fertig schminkte. Unser beider Blick blieb auf Sophia haften, die sich augenscheinlich bereits in ihre Abendgarderobe gekleidet hatte. Denn zu schwarzen Pumps trug sie eine elegante Dessous-Kombination aus String, Top, Nylonstrümpfen und Strapsen, alles in Purpur aufeinander abgestimmt. Darüber trug sie einen durchsichtigen pinken Chiffon-Umhang. Alisha und ich schauten uns beide an, ich ließ einen leisen Pfiff los, sie ein anerkennendes „Wow, Sophia!“.

Ich sagte Alisha, dass ich sie gleich holen würde, und folgte dann Sophia ins Wohnzimmer. Ein betörender Geruch nach hochwertigem Fleisch in Cognacsauce lag in der Luft, Kerzen brannten, klassische Musik lief leise im Hintergrund. Die dekadente Gesellschaft hatte sich erwartungsvoll um den langen Tisch versammelt, dessen Geheimnis noch von einem Tuch verdeckt war. Die Leute hatten sich nun auch umgezogen, mit einigen Überraschungen.

Lothar trug eine Latexkombination mit Hemd und Hose, letztere offen im Schritt. Dazu hatte er ein breites Lederhalsband um. Gerd trug eine, wie er mir später erklärte, sogar originale, NVA-Panzerkommandanten-Uniform mit Gürtel. Natalya trug, und ich schmelze immer noch innerlich wenn ich nur daran denke, einen Netzcatsuit und sonst nichts, das heißt bis auf ihre 12 Zentimeter High Heels mit Pfennigabsatz und einer leichten, losen Robe mit Leopardenfellmuster. Alain hatte vielleicht das ungewöhnlichste Outfit an, denn er trug tatsächlich einen klassischen dunklen Herrenanzug mit glatten rotbraunen Lederschuhen. Einzig die Lederpeitsche, die er sich über die Schulter gelegt hatte, markierte einen Stilbruch.

Ich nutzte die Gelegenheit, um noch einmal zu erläutern, wie der Abend ablaufen würde, oder besser gesagt, ablaufen könnte. Ausführlich erklärte ich dabei Alishas Wünsche, und Grenzen, was das Thema Erniedrigung anging. Was ich sagte, stieß auf erwartungsvolle Zustimmung, und ich konnte ganz genau sehen, welches Kino gerade in Natalyas Kopf am Laufen war. Ich zwinkerte in ihre Richtung, und sagte dann zur versammelten Runde: „Denkt daran was ich gesagt habe: wenn ihr alles für Alisha tut, dann wird auch sie alles für euch tun.“ Und mit diesen Worten ging ich sie holen.

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