Die Schwester von Georg Genders Kapitel 1-36

Veröffentlicht am 19. Mai 2021
5
(3)

Die Schwester
Kapitel 1 – Wie alles begannEigentlich, wenn ich ehrlich bin, weiß ich heute nicht einmal so ganz genau, wie damals alles Begann. Es muss wohl einfach mit der beginnenden Pubertät zusammengehangen haben. Jedenfalls kam ich mit 12 Jahren so langsam in das Alter, wo der weibliche Körper doch ein bisschen mehr zu sein schien, als nur die Grundlage für ein paar schmutzige Witze. Klar, unter uns Jungen, in der Clique fühlten wir uns erst dann als richtige „Männer“ wenn unsere Sprüche so richtig pervers wurden. Dabei waren wir doch noch alle grün hinter den Ohren. Wenn uns damals eine erfahrene Frau gehört hätte, und aus unseren Sprüchen ein Angebot abgeleitet hätte, wir wären wahrscheinlich vor Schamesröte in den Boden gesunken.Was wussten wir denn schon? Wir plapperten doch nur das nach, was wir von anderen irgendwo gehört hatten.Doch irgendwie stellten sich bei mir auch die ersten Gefühle ein. Wenn ich den Gesprächen meiner Kumpels lauschte, dann stellte ich mir manches Mal wirklich vor, die Dinge die sie in ihren obszönen Witzen und Sprüchen beschrieben, mit einem Mädchen zu tun. Dabei wurde mir immer ganz warm um die Lenden, ich bekam einen Steifen und hörte das Blut förmlich in meinen Schläfen pochen.Nun, damals lebten wir, meine Eltern und wir Kinder noch in einem kleinen Dorf in Hessen. Ich hatte zwei jüngere Schwestern, beide waren Adoptiert, denn nach meiner Geburt konnte meine Mutter keine Kinder mehr bekommen, und so hatten meine Eltern einfach zwei Kinder adoptiert.Katrin, die ältere der beiden war auf den Tag genau 1/2 Jahr jünger als ich, Rosa, die jüngste war 1,5 Jahre jünger. Rosa war ein richtig verzogenes kleines Nesthäkchen, aber dazu erzähle ich ein anderes Mal mehr. Aber mit Katrin verstand ich mich sehr gut. Sie war sozusagen meine Lieblingsschwester. Wir unternahmen viel gemeinsam, gingen in dieselbe Klasse und hatten den gleichen Freundeskreis.So war es auch in diesem Sommer, wie immer unternahmen wir alles Mögliche gemeinsam. So fuhren wir an einem heißen Sommertag gemeinsam in den Wald. Wir spielten gerne im Wald. Hier gab es viel zu entdecken, es war angenehm kühl und als Kinder vom Lande liebten wir das Abenteuerspiel in der Natur. Wir fuhren mit unseren Fahrrädern über ein paar Trampelpfade durch den dichten Wald zu einer kleinen Lichtung an deren Rand wir gerne spielten. Dort stand ein alter morscher Hochsitz, von dem wir glaubten das er wohl schon seit Jahren nicht mehr benutzt wurde, denn wir waren der Überzeugung, dass er unter dem Gewicht eines Erwachsenen sicherlich zusammengebrochen wäre. Deshalb hatten wir diesen Hochsitz in unserer kindlichen Abenteuerlust zu unserer „Burg“ erkoren, und das obere des Hochsitzes im Laufe der Zeit wie eine Baumbude immer weiter ausgebaut und hergerichtet. Auf der Lichtung angekommen versteckten wir unsere Fahrräder im hohen Farn und erklommen unsere „Burg“. Doch was mussten wir sehen als wir oben auf dem Hochsitz ankamen? Irgendjemand hatte unser kleines Versteck wohl ausfindig gemacht und sich einen Spaß daraus gemacht alles zu zerstören, was wir so mühevoll wieder hergerichtet hatten. Die aus Ästen und Baumstümpfen gebastelten Stühle und der kleine Tisch waren zerstört, unsere „Regale“ in denen wir ein paar Vorräte angesammelt hatten, die wir zum Teil aus Mutters Vorratskeller geklaut hatten, waren zertreten, die Vorräte, die aus einigen Dosen Obst bestanden, waren alles samt geöffnet und verzehrt worden. Wir waren total wütend über so viel Zerstörungswut. Katrin war den Tränen nahe; „Wer tut denn so etwas?“ fragte sie. Ich zuckte mit den Achseln und meinte nur, es wären wohl ein paar der großen Jungs gewesen, die als Clique gerne unser Dorf unsicher machten. „Ob die wohl auch unser Geheimversteck entdeckt haben?“ fragte Katrin und kletterte sogleich auf das Dach des Hochstandes. Oberhalb des Hochstandes, der an eine alte Eiche angelehnt gebaut worden war, befand sich in einem hohlen Ast unser Geheimversteck. Hier hatten wir, wie viele Kinder es tun, Dinge deponiert, die wir für ganz besonders toll oder geheimnisvoll hielten, die aber im Grunde genommen wertloser Tand waren.Nach kurzer Zeit kam Katrin mit hoch rotem Kopf zurück.“Was ist los“, fragte ich sie, „haben die das Versteck auch geplündert?““Nein“, erwiderte Katrin, „unsere Goldsteine lagen noch unten im Astl*ch, aber sieh mal was ich noch gefunden habe!“Mit den Goldsteinen meinte Katrin ein paar kleine Stücke Pyrit, die wir an einem nahen Bachlauf gefunden hatten, und die wir ganz stolz unser Gold nannten, obwohl uns mein Vater schon darüber aufgeklärt hatte, dass dies kein Gold, und somit vollkommen wertlos sei. Für uns Kinder war es dennoch unser Gold.Katrin hielt mir einen Stapel zerfledderter Hefte hin, und ich konnte nicht sofort erkennen, um was es sich dabei handelte. „Schau doch mal!“ sagte sie erneut, “ was ich gefunden habe!“Sie setzte sich zu mir auf den Boden des Hochsitzes und reichte mir einige der Hefte. Nun erkannte ich, um was es sich dabei handelte. Es war ein ganzer Stapel Pornohefte! Ich hob erstaunt die Augenbrauen und brachte nur eine erstauntes „Uii“ über die Lippen, starrte ein Weilchen auf die Hefte in Katrins Arm und sagte dann: „zeig mal!“Katrin grinste mich an und fragte: „Hast du dir sowas schon mal angesehen?“ Ihr Jungens redet doch dauernd über sowas!““Hmmm, nee,“ erwiderte ich, „wir klopfen doch nur Sprüche, gesehen hab ich sowas noch nicht, du etwa?““ Ja“ antwortete Katrin mir. Mir fiel der Unterkiefer herunter und ich muss wohl ziemlich blöd dreingeschaut haben, denn meine kleine Schwester lachte lauthals. „Natürlich nicht in solchen Heften!“ Schob sie schnell ein.“Ja aber wo denn dann?“ Ich verstand nun gar nichts mehr.“Bei Papa und Mama, die habe ich mal erwischt, als ich von der Schule eher nach Hause kam. Da saß Mama auf dem Küchentisch und Papa hat da an ihr rumgemacht. Ich habe sie durch das Küchenfenster beobachtet, und die haben mich nicht bemerkt!“Ich merkte wie ich einen dicken Kloß im Hals bekam und meine Stimme klang etwas wackelig, als ich sie fragte: „Und wie fandest Du das?“Katrin wurde etwa verlegen und rutschte nervös von einer Pobacke auf die andere. „Aufregend!“ stammelte sie mir entgegen.Ich bemerkte wie sich bei mir in der Hose nun tatsächlich etwas tat. Genau das, worüber wir Jungens immer nur gesprochen hatten. Ich bekam einen Steifen. Das Blut kochte in meinen Adern und pochte an meine Schläfen. Dabei starrte ich die ganze Zeit meine Schwester an, die das noch nervöser machte. ‚Ob sie das wohl auch so anmacht‘, schoss es mir durch den Kopf, oder weshalb hampelt sie so nervös herum?“Sollen wir uns die Hefte mal ansehen?“ fragte Katrin, und riss mich damit aus meiner Gedankenwelt.Ich war schon ziemlich erregt alleine durch die Gedanken die mir durch den Kopf schossen. aber warum nicht. Damit würde ich den anderen Jungen meiner Clique einiges voraus haben, denn die hatten sowas bestimmt noch nicht gesehen.“Na klar, las mal sehen.“ antwortete ich und gemeinsam schlugen wir das erste Heft auf. Überall waren Bilder von Penisn und Votzen, Frauen die sich in allen Stellungen von teilweise mehreren Männern f*cken ließen. Ich war ziemlich erregt und auch Katrin erging es nicht besser. Da wir Schulter an Schulter saßen um beide gleichzeitig in das Heft schauen zu können merkte ich wie sie vor Erregung zitterte, denn kalt konnte ihr bei diesen Temperaturen wahrlich nicht sein. Beim umblättern der Seiten zitterte Ihre Hand so stark, dass sie mehrere Anläufe brauchte, bis sie die Seite umgeschlagen hatte.Gerade als wir die erste Geschichte genauer betrachtet hatten und uns die nächste vornehmen wollten, hörten wir aus dem Wald plötzlich ein lautes Lachen. Wir beide erschraken heftig.“Da kommt einer!“ stammelte Katrin mit belegter Stimme, die nun deutlich Ihre Erregung verriet. Wir lauschten noch einen Moment und hörten in der Ferne Stimmen.“Da kommen wirklich welche, scheinbar direkt hierhin.“ Ich nahm mein Fernglas, dass ich im Wald immer dabei hatte, und suchte die Gegend ab, aus der ich die Stimmen vermutet hatte. Durch den Wald kamen wirklich zwei Personen, aber sie waren noch zu weit weg, um sie durch die Bäume erkennen zu können.“Und wenn das nun die sind, die hier alles kaputt gemacht haben?“ fragte Katrin ängstlich. „Komm lass uns verschwinden!““Ja, ist wohl besser“ antwortete ich und drehte mich um, um den Hochstand herunterzuklettern. Dabei viel mein Blick auf die Pornohefte, die noch immer verstreut am Boden des Hochsitzes lagen.“Oh, Mist, die Hefte! Die merken doch sofort das wir hier waren“, fiel es mir ein.“Ja stimmt, ich bringe sie zurück“ , antwortete Katrin, sammelte schnell die Hefte ein und ehe ich etwas erwidern konnte, hangelte sie sich schon auf das Dach des Hochsitzes. Ich stand bereits auf der Leiter und konnte von dort unter Katrins Sommerkleid gucken. Ich tat es wohl einfach aus Neugier und auch meine Erregung war noch immer nicht ganz verschwunden. Ich konnte die Beine herauf blicken und konnte bis zu ihrem Badeanzug blicken, den sie unter ihrem Kleid trug. Aber bevor ich weiter irgendwelchen Gedanken nachhängen konnte, war Katrin auch schon wieder zurück und ein erneutes schallendes Lachen, das jetzt schon deutlich näher war ermahnte uns, schnell zu verduften, denn schließlich wussten wir ja noch nicht genau, wer da eigentlich durch den Wald spazierte. Als ich von der Leiter sprang und um die Wegbiegung schielte, konnte ich einen der großen Jungen aus der 11-ten Klasse erkennen. Schnell duckte ich mich wieder hinter das hohe Gras der Lichtung.“Mensch die kommen direkt hier her“, flüsterte ich Katrin zu.“Wie viele sind es denn?“ fragte sie.“Weiß nicht genau, habe nur einen gesehen, die anderen waren noch verdeckt vom Gras“ antwortete ich. „Der eine ist der Schläger aus der 11b“, warf ich noch ein.“Mit den Fahrrädern können wir nicht abhauen“ , meinte Katrin, “ dann sehen die uns, und außerdem müssten wir ja an denen vorbei! Ich habe eine Idee!“ flüsterte sie mir leise zu und zog mich sogleich hinter sich her, mitten durch das meterhohe vertrocknete Gras mitten auf die Lichtung zu. Auf der Lichtung war eine Futterstelle mit einer niedrigen Krippe unter der wir uns versteckten. „Hier sehen die uns nicht“, raunte mir Katrin ins Ohr und lächelte mich verschmitzt an.“Was ist so komisch fragte ich sie?“ als ich ihr Lächeln bemerkte.“Überraschung!!“ sagte sie, wie ich fand recht laut, denn ich hatte immer noch Angst entdeckt zu werden, und zauberte dabei eines der Pornohefte hervor.“Wo..?“ schreckte ich zusammen.“Psst, nicht so laut!“ flüsterte Katrin, „wenn eines fehlt, das merken die doch gar nicht!““Lass mal sehen, zeig mal!“ forderte ich meine Schwester auf, mich auch einen Blick in das Heft werfen zu lassen, doch die Stimmen vom Hochsitz unterbrachen uns. Ich zückte mein Fernglas und schaute zum Hochstand hinüber. Der Typ aus der 11ten Klasse war zusammen mit einem Mädchen das ich nicht kannte auf den Hochstand geklettert. „Die sind auch nur zu zweit“ unterrichtete ich meine Schwester. „Ja, das sehe ich auch ohne Fernglas,“ erwiderte sie aber was machen die da?““Die knutschen!““Lass mich auch mal gucken“ bat mich meine Schwester. Nun ging aber der Typ langsam richtig zur Sache und ich wollte nur ungern das Fernglas hergeben. Also klappte ich es ganz auseinander und schaute mit meinem rechten Auge durch die linke Seite des Fernglases und hielt es dabei so, dass Katrin mit dem linken Auge durch die rechte Seite sehen konnte. Sie kroch ganz dicht an mich heran, und gemeinsam beobachteten wir das Pärchen auf dem Hochsitz. Die gingen ganz schön zur Sache, rissen sich förmlich die Kleider vom Leib. Der Typ knetete dabei den Busen seiner Partnerin.“Ich glaub die machen es gleich,“ flüsterte Katrin ganz leise.“Hmmm“, erwiderte ich nur, denn mich machte dieser Anblick schon richtig an.“Und dann bricht der Hochstand zusammen“, kicherte KatrinDie beiden Turteltäubchen hatten uns also nicht entdeckt und auch unsere Fahrräder in ihrem Versteck nicht gesehen und fühlten sich unbeobachtet. Wir genossen unseren Ausblick und rückten noch ein bisschen enger zusammen um gemeinsam besser durch das Fernglas blicken zu können.Die beiden auf dem Hochsitz wurden immer wilder. Soweit wir das erkennen konnten, denn der untere Teil des Hochsitzes war von unserer Position aus durch einige Bretter verdeckt, waren die beiden nun vollkommen nackt. Immer hektischer wurden die Bewegungen der beiden auf dem Hochsitz. Plötzlich stellte sich das Mädchen breitbeinig auf die Sitzbank auf dem Hochsitz schaute dabei in unsere Richtung. Der Typ der nun mit dem Rücken zu uns stand machte sich an ihrer M*schi zu schaffen. ‚Wenn das Mädchen uns nun entdecken würde‘, schoss es mir durch den Kopf. Aber die beiden waren viel zu sehr mit sich beschäftigt um auf Ihre Umgebung noch großartig zu achten.“Was machen die da eigentlich?“ fragte ich Katrin. „Er leckt ihre Scheide“ antwortete meine Schwester, das habe ich bei Papa und Mama auch schon gesehen!“Das Stöhnen des Mädchens war bis zu uns herüber zu hören. Nach einer Weile tauschten sie die Positionen.“Jetzt leckt sie seinen Penis!“ kommentierte meine Schwester flüsterleise.“Du hast bei Papa und Mama aber genau hingesehen“ erwiderte ich, und ich spürte wie meine Schwester lächelte, denn noch immer starrten wir beide gemeinsam Wange an Wange durch das Fernglas.Plötzlich sprang der Typ von der Sitzfläche drehte seine Freundin so dass sie ihm den Rücken zuwandte und drang in sie ein. Sie stöhnte dabei wollüstig auf.“Mensch Georg“, stammelte meine Schwester, „der f*ckt sie!““Hmm“ erwiderte ich nur, denn ich war durch diesen Anblick so erregt, dass ich nicht nur eine Latte, sondern ein richtiges Brett in meinen Shorts hatte, und darauf war nicht gut zu liegen.Die beiden auf dem Hochsitz bewegten sich immer heftiger und der alte, morsche Hochsitz wackelte bedrohlich.Nachdem sie eine Weile so gef*ckt hatten, und die Bewegungen immer heftiger wurden, unterbrachen sie ihr Treiben, das Mädchen kniete sich vor den Typen, und sie war noch nicht ganz unten, da spritzte er ihr sein Sperma ins Gesicht. Ich fragte mich ob das nicht eklig sei.Von Katrin hörte ich nur einen leisen Seufzer, und ich schaute kurz zu ihr herüber. Sie hatte ihre Hand unter ihren Bauch zwischen ihre Beine geschoben und masturbierte. Meine kleine 12 jährige Schwester befummelte sich. Das war zu viel für mich, ich merkte wie sich in meiner Hose eine warme Flüssigkeit ausbreitete. Auch Katrin die natürlich bemerkt hatte, das ich nicht mehr durchs Fernglas schaute lief knallrot an. Da mir die Angelegenheit selber etwas peinlich war, obwohl meine Schwester den Fleck ja nicht sehen konnte, denn ich lag ja drauf, schaute ich schnell wieder durchs Fernglas.“Der f*ckt sie ja von hinten“, hauchte ich nur noch heraus, denn sofort hatte ich wieder eine Latte.Ich merkte nur wie Katrin nickte.Vom Hochsitz kamen spitze Schreie herüber, die beiden dort hatten wirklich Spaß. Das Treiben dort ging noch eine Weile weiter, und ich wurde immer geiler. Nach dem A*schf*ck hatten die beiden dort drüben wohl genug, denn plötzlich hatten sie es sehr eilig, zogen sich wieder an und waren so schnell verschwunden wie sie hergekommen waren.Ich war noch immer ganz geil und traute mich wegen des Flecks in meiner Hose gar nicht aufzustehen. So starrten wir beide noch immer durch das Fernglas auf den längst leeren Hochsitz.“Duuu….“, sagte meine Schwester etwas fragend…..Aber das ist eine weitere Story, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 2 – Auf der Lichtung“Duuu….“, sagte meine Schwester etwas fragend….. „fandest Du das auch so aufregend?“Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und verdrängte die peinlichen Gedanken, die mir durch den Kopf gingen.“Ja“, sagte ich, „sehr aufregend!“ Dabei drehte ich mich zu Katrin um, und vergaß dabei, dass der nasse Fleck auf meiner Hose deutlich zu erkennen war.Katrin schaute lächelnd auf meine Shorts. „Du hast ja deinen Samen in deine Hose gespritzt.““Ja ist einfach so passiert“ erwiderte ich ein bisschen verschämt.“Und fandest Du das auch schön?“ hakte Katrin nach. Ich nickte nur. „Mein Badeanzug ist auch ganz nass, nur bei mir sieht man das nicht so. Mädchen sein hat auch Vorteile!“ grinste Katrin.Mir pochte das Blut in den Adern, ich hatte das Gefühl die Welt um mich herum würde zerfließen. Alles wurde immer verschwommener, ich nahm eigentlich nur noch eines richtig war, meine kleine Schwester.Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen. Verdrängte das schlechte Gewissen etwas Verbotenes zu tun und hauchte:“Zeig mal!“Katrin zog ihr Sommerkleid hoch, und legte meine Hand zwischen Ihre Beine, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Tatsächlich, zwischen ihren Beinen war der Badeanzug klitschnass.Mich machte das wahnsinnig vor Lust. Ich bekam einen Ständer, der meine Short bedächtig ausbeulte, und die Enge in meiner Hose tat bereits ein bisschen weh. So als könnte Katrin meine Gedanken lesen, fasste sie mir in den Schritt und öffnete meine Hose.“Ich will auch fühlen!“ verlieh sie ihrem Bedürfnis Nachdruck. Mein Penis, der sich schon in der Hose den Weg aus der Umklammerung des Bündchens meiner Unterhose entwunden hatte wippte ins Freie. Neugierig streichelte Katrin meine Eichel und ich verging vor Wollust. Meine Hand knetete ihre Schamlippen durch den Badeanzug hindurch. Aber nun wollte ich mehr. Ich wollte Ihre Haut spüren.Ich glitt mit meiner Hand durch den Beinausschnitt und schob meine Finger zwischen Ihre Beine.Plötzlich zuckte Katrin zusammen, stöhnte und bäumte sich auf, und ich merkte wie ihr eine warme Flüssigkeit aus der Scheide lief.“Musst du Pippi?“ fragte ich etwas unwissend.Sie schüttelte nur den Kopf und biss sich auf die Unterlippe, während sie durch die Nase heftig ein und ausatmete.“Küss mich!“ forderte ich sie auf, und rückte noch näher an sie heran.Sie tat es.Immer inniger wurden ihre Küsse, immer keuchender ging ihr Atem.“Georg“, hauchte sie, „beweg deine Hand noch mehr, schneller, das ist sooo toollll!“Ich rubbelte mit meiner Hand zwischen ihren Beinen auf und ab, ohne genau zu wissen was ich da eigentlich genau tat. Aber dieses Gefühl der Heimlichkeit etwas total Verbotenes zu tun, hatte ich in dieser Stärke noch nie erlebt, weder wenn ich den Tante Emma Laden um die Ecke um ein paar Süßigkeiten beklaute, und auch nicht wenn ich mit meinen Kumpels heimlich eine Zigarette rauchte.Katrin schob ihren Unterkörper meiner Hand entgegen, und aus Ihrer Scheide lief immer mehr von diesem Saft, der einen eigentümlichen Geruch verbreitete.Und auch Katrin streichelte meine Eichel immer fordernder.Plötzlich ging ein Ruck durch Katrin. Ihr ganzer Körper zuckte als hätte er einen elektrischen Schlag bekommen, und zwischen heftigen Atemstößen quiekte meine kleine Schwester mehrmals laut auf. Mit hoch rotem Kopf grinste sie mich an, streichelte meinen Penis nun noch etwas mehr und sagte zu mir: „Ich will jetzt sehen, wie dein Samen kommt!“ Sie hob dabei Ihren Kopf, um meinen Penis besser sehen zu können. Das war zu viel für mich, ich hatte jedwede Beherrschung verloren. Augenblicklich stieg der Saft nach oben und ich verteilte ihn wild sp*itzend auf Ihrem Kleid.Dann sackte ich keuchend in mich zusammen und auch Katrin ließ sich neben mich niedersinken!Nach einer Weile, die ich nur an die Decke des Unterschlupfes geschaut hatte, bemerkte ich das Katrin mich anschaute und drehte mich zu ihr um.Sie lächelte mich etwas verlegen an, „Georg ich fand’s schön!“In mir krochen indes Schuldgefühle hoch. „Aber das hätten wir eigentlich nicht tun dürfen. Du bist doch meine Schwester.““Pah“ erwiderte Katrin, „na und, wir erzählen es ja keinem. Und wer verbietet uns das eigentlich, mit welchem Recht? Warum dürfen wir das nicht? Meinst Du wir kommen ins Gefängnis wenn mann uns erwischt?““Nein, das nicht, aber es ist verboten“, versuchte ich zu argumentieren. Außerdem wenn Geschwister Kinder machen gibt das doofe Kinder hat Papa mal gesagt!“Katrin lachte, „dafür das Du mein großer Bruder bist, bist du ganz schön leichtgläubig, außerdem bin ich ja eigentlich gar nicht deine richtige Schwester, ich bin doch adoptiert.“Darauf wusste ich nichts mehr zu sagen, und zu welchen komplizierten Entwicklungen das noch alles führen sollte, das ahnte ich damals noch gar nicht.“Und was machen wir nun?“ fragte ich Katrin.“Wir tun so als sei nichts gewesen.“ antwortete sie. „Nur bist Du jetzt eben auch mein erster richtiger Freund. Das ist unser kleines Geheimnis!““Und was machen wir damit?“ Ich deutete auf das Pornoheft, auf dem wir die ganze Zeit gelegen hatten.“Nehmen wir mit,“ antwortete meine Schwester, ich weiß ein gutes Versteck. „Aber wir sollten nun erst mal zum Baden fahren, sonst merkt Mama nachher noch etwas, bei den vielen Flecken in unseren Klamotten.““Wie willst Du etwa mit Klamotten Baden?“ fragte ich etwas erstaunt.“Na klar!“ kam die prompte Antwort, „wie willst Du denn sonst die Klamotten sauber kriegen?“ Ich habe ja einen Badeanzug an. Du musst dann eben in deiner Short ins Wasser.“Nun ja, was lieb mir anderes übrig, denn in der Sommerhitze roch die Hose doch sehr eigentümlich und ich befürchtete dieser Geruch würde mich schnell verraten. So konnte ich schließlich nicht nach Hause kommen.Wir krochen aus unserem Unterschlupf hervor, holten unsere Fahrräder aus dem Versteck und fuhren zu einem nahegelegenen stillen Waldsee.Hier war selbst im Sommer an den heißesten Tagen nichts los. Dazu war der See, der durch einen kleinen Bach gespeist wurde viel zu weit von befestigten Wegen entfernt und außerdem viel zu klein. Bei mehr als 200 Leuten, die an einem normalen Badesee eigentlich immer zu finden sind, hätte man hier schon Schlange gestanden. Eigentlich war es mehr ein Tümpel als ein See, aber das Wasser war kristallklar.Am See angekommen watete Katrin mitsamt ihren Klamotten einfach so ins Wasser, nur ihre Sandaletten hatte sie am Ufer zurückgelassen. Ich tat es ihr nach. Was hätte ich auch sonst tun sollen, Badezeug hatte ich ja nicht dabei.Nachdem wir eine Weile im Wasser herumgetollt hatten meinte Katrin, „Eigentlich wollten wir ja unsere Klamotten waschen!““Na dann tun wir das doch“, schlug ich vor. Als Katrin ihr Kleid ausziehen wollte gab ich ihr zu verstehen, dass die das nicht tun solle und begann damit ihr das Kleid am Körper durch sanftes Massieren zu waschen. Zunächst ihren Bauch, den ich vorhin bespritzt hatte, dann ihre zarten entstehenden Brüste, die damals nur aus ein paar kleinen Erhebungen bestanden, schließlich glitt ich mit meiner Hand zwischen ihre Beine und massierte wieder Ihre Scheide.“So wird das aber nichts mit dem Waschen“ stöhnte sie grinsend in mein Ohr.“Soll ich aufhören?““Nein, mach weiter!“ verlangte sie nach mehr. Waschen können wir immer noch. Dabei glitt ihre Hand zwischen meine Beine und massierte mein schon wieder erregtes Geschlechtsteil.“Du bist aber unersättlich!“, grinste sie mich verschmitzt an.“Bist du denn besser? gab ich zur Antwort, und um wie eine Bestätigung zu verlangen steckte ich einen Finger in ihre Scheide.Erschrocken zuckte Katrin zurück. Sofort bekam ich wieder ein schlechtes Gewissen und merkte wie ich rot anlief.“Tschuldigung…!“ stotterte ich.“Nee, ist schon gut“, erwiderte meine kleine Schwester. „Habe mich nur irgendwie erschrocken.““Komm lass uns die Klamotten waschen“, warf ich beschwichtigend ein.“M..M..“ Verneinte Katrin mit schüttelndem Kopf und rückte wieder an mich heran. „Ich will deinen Finger spüren so wie in den Pornoheften, denen macht es ja auch scheinbar Spaß!“Langsam und diesmal etwas behutsamer schob ich meine Hand zwischen ihre Beine, massierte ein wenig ihre Schamlippen und ihren Kitzler und ließ dann vorsichtig einen Finger zwischen ihren Lippen verschwinden. Vorsichtig bewegte ich ihn raus und rein. Und obwohl wir noch immer im Teich saßen, und uns das kühle Wasser umspülte, merkte ich wie sich Wärme um meine Hand ausbreitete.Katrin begann nach einiger Zeit sich im Rhythmus meiner Hand zu bewegen. Ihr Atem schwang immer deutlicher in diesem Rhythmus mit und wurde immer lauter.Plötzlich schmiss sie ihren Kopf nach hinten, so dass ihre langen blonden Locken ins Wasser hingen und schrie und stöhnte laut auf. Dann sackte sie in sich zusammen, und lehnte sich an mich.Langsam zog ich meine Hand zurück und begann sie zärtlich zu waschen.Nachdem wir unsere Klamotten gewaschen hatten zogen wir sie so Nass wie sie waren wieder an, schwangen uns auf unsere Fahrräder und fuhren langsam nach Hause.Inzwischen war es schon reichlich spät geworden, und als wir zu Hause auf die Hofeinfahrt fuhren, kam uns unsere Mutter schon entgegen.“Wo um alles in der Welt habt ihr bloß gesteckt?“ rief sie uns entgegen. Ich schaute etwas betreten zu Boden, aber Katrin, die etwas schlagfertiger war als ich entgegnete: „Im Wald schwimmen!““Mit Klamotten?“ fragte meine Mutter mit kritischem Blick.“Na ja, nicht so ganz,“ antwortete ich schnell. „Wir waren am See, und da bin ich halt ins Wasser gefallen, das hat wohl so komisch ausgesehen, das Katrin laut lachen musste, und da hab ich sie auch ins Wasser geworfen!“ Ich merkte wie mir diese Lüge überhaupt nichts ausmachte, und Katrin nickte bejahend.“Kinder, Kinder!“ sagte meine Mutter nur Kopfschüttelnd und entließ uns ins Haus.Schnell verschwanden wir in unsere Zimmer und zogen uns trockene Sachen an.Bis zum Abendbrot war noch ein bisschen Zeit und so setzte ich mich aufs Bett und ließ die vergangenen Stunden revuepassieren.Nach einiger Zeit rüttelte mich ein Klopfen aus meinen Gedanken……Aber das ist eine weitere Story, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 3 – Das schlechte GewissenNach einiger Zeit rüttelte mich ein Klopfen aus meinen Gedanken……“Ja!“ rief ich. Es war meine Mutter, die durch die Tür schaute. „Darf ich kurz reinkommen?“ fragte sie mich. „Na, klar warum nicht?“ kam prompt meine Antwort. Meine Mutter war immer ein sehr umsichtiger Typ, die wusste wann ihre Kinder auch mal ihre Ruhe brauchten. So platzte sie nie irgendwo einfach so rein.“Hör mal, Georg, ich muss mal mit dir reden…“, begann sie, und bei diesem Satzanfang meldete sich mein schlechtes Gewissen wieder. Meine Gedanken überschlugen sich, hatte sie etwas gemerkt, hatte Katrin vielleicht irgendwas erzählt, ich hatte einfach nur Angst, Angst mich zu verraten, Angst mich in etwas hineinreißen zu lassen und antwortete daher nur mit einem etwas verschüchterten „ja“.“Ich habe eben schon mit Katrin gesprochen…“ fuhr sie weiter fort. Vor meinen Augen begann sich alles zu drehen, und wenn ich nicht schon auf dem Bett gesessen hätte, ich wäre wahrscheinlich einfach umgekippt.“Es geht nicht, dass ihr beiden den ganzen Nachmittag weg seid, und das schon seit dem Mittagessen, und ich weiß nicht mal im entferntesten, wo ihr steckt. Ihr kriecht irgendwo durch die Wälder, und wenn euch mal was passiert, was ist dann, wo soll ich euch dann suchen. Ihr wisst genau, das man in den Wäldern immer wieder alte Munition findet, das kann gefährlich sein. Spielt bloß nie mit so etwas rum! Und du weißt auch das sich in den Wäldern auch mal ganz andere Typen rumtreiben, und ich möchte gar nicht daran denken, was euch passieren könnte, wenn die euch mal über den Weg laufen.“Ich atmete auf, ein riesiger Koloss fiel mir vom Herzen. Puh, dachte ich, wenn es mehr nicht ist.“Ich möchte, das ihr mir in Zukunft vorher sagt, wo ihr euch in etwa aufhalten werdet, nur für alle Fälle und damit ich ein bisschen beruhigt bin. Ist das Ok?“Ich nickte nur, und als meine Mutter sich aufmachte, das Zimmer zu verlassen, schob ich noch schnell ein „OK Mum!“ hinterher. Dann ließ ich mich mit lauten Aufatmen auf meinem Bett nach hinten fallen.Ich begann ein bisschen zu grübeln, über das was heute passiert war. Wie war es eigentlich dazu gekommen? Was hatten wir getan? Würde nicht der Tag kommen, an dem wir das alles einmal bitter bereuen würden? Was wäre, wenn wir erwischt worden wären? Hatte uns vielleicht irgend jemand beobachtet, vielleicht der Förster, den mein Vater gut kannte, und der würde meinem Vater erzählen, was er gesehen hatte?Ja aber Katrin hatte es ja auch gewollt, sagte eine innere Stimme zu mir. Aber durfte ich das zulassen? Nun, was passiert war, war passiert. Rückgängig ließ sich das jetzt auch nicht mehr machen. Aber wie sollte es weitergehen? Ich hatte ein bisschen Angst vor mir selbst. Ich brauchte jemanden zum Reden, und doch konnte ich mich niemandem anvertrauen. Das was heute passiert war konnte ich unmöglich jemandem erzählen. Meine Angst vor den Konsequenzen einer Beichte war noch viel größer, als die Angst vor dem, was als nächstes passieren würde, wenn ich die Situation nicht bereinigte. Ich fragte mich, was Katrin jetzt wohl gerade machte, ob sie auch diese Gedanken hatte? Wie sich jetzt wohl fühlte? Hoffentlich ging es ihr jetzt nicht schlecht. Hoffentlich gibt sie mir nicht die Schuld.Mir wurde klar, dass ich Angst hatte meine Schwester zu verlieren. Ich befürchtete sie würde mich irgendwann von sich stoßen. Würde sie mich vielleicht einmal dafür hassen.Um so mehr ich mich gedanklich mit den Geschehnissen des Nachmittags auseinandersetzte, um so klarer wurde mir eine Tatsache bewusst, ich hatte mich in meine eigene Schwester verliebt! In dem Moment als mir das klar wurde, dachte ich wieder an den Satz, den Katrin heute Nachmittag gesagt hatte, sie sei ja nicht meine richtige Schwester. War das eine Entschuldigung oder gar eine Erklärung?“Essen!“ riss mich der Ruf meiner Mutter aus meinen Gedanken. Ich ging nach unten zum Abendessen, obwohl ich keinen richtigen Appetit hatte. Katrin saß schon am Tisch, und als ich herein kam, schaute sie beschämt zu Boden. Mir wurde heiß und kalt zugleich. Beim Abendessen bekam ich kaum einen Happen runter.Nach dem Abendessen erklärte ich meiner Mutter, ich sei müde, und wolle ins Bett. Sie akzeptierte das und ich verschwand in meinem Zimmer. Unruhig lag ich in meinem Zimmer und meine Gedanken spielten in meinem Kopf Flipper. Tausend Sachen gingen mir durch den Kopf. Unruhig wälzte ich mich hin und her.So gegen elf hörte ich, wie unten der Fernseher ausgeschaltet wurde, und meine Mutter ins Bett ging. Mein Vater war für einige Wochen in Japan, so das meine Mutter immer recht früh zu Bett ging.Es war bereits eine ganze Weile still im Haus geworden, als jemand ganz vorsichtig meine Zimmertür öffnete. Es war Katrin! Ich stellte mich schlafen, als ich leise ihre Stimme vernahm „Georg schläfst du schon?“ Ich hoffte sie würde wieder gehen.Doch Katrin kam an mein Bett geschlichen und stieß mich an.Ich tat noch immer so, als schliefe ich und rollte mich knurrend auf die Seite; doch Katrin ging nicht, sondern kroch zu mir unter die Bettdecke. Sie kuschelte sich ganz eng an mich, und begann mich zärtlich zu streicheln und meinen Rücken zu küssen.“Ich weiß das Du nicht schläfst,“ begann sie. Ich spürte ihren Körper an meinem. Durch ihr dünnes Sommernachthemd konnte ich jede Erhebung ihres Körpers in meinem Rücken spüren.“Wenn du jetzt nicht reden willst, dann musst du das auch nicht,“ fuhr sie fort.“Aber ich brauche jetzt jemanden, der mir zuhört!“Mir lief es kalt den Rücken herunter.“Georg ich weiß, dass wir heute etwas total verbotenes gemacht haben. Aber es hat mir total Spaß gemacht! Ich habe jetzt zwar ein schlechtes Gewissen, aber trotzdem bereue ich nicht was passiert ist.“Ich hörte nur zu, und wunderte mich über meine kleine Schwester. Wir waren noch so jung, und doch schon so erwachsen. Mich erschrak diese Erkenntnis ein wenig.“Georg, und ich weiß, dass es auch dir gefallen hat. Wir beide haben nun ein kleines Geheimnis, wie ein echtes Liebespaar. Aber unser Geheimnis ist noch viel besser. Wir sind ein Liebespaar und das darf wirklich nie jemand erfahren! Versprichst du mir, egal was passiert, du wirst das nie jemandem erzählen?“Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte, tausend Gefühle stürzten auf mich herein. Ihr seid doch noch Kinder, hörte ich eine innere Stimme, die wie die meiner Mutter klang. Waren wir das wirklich noch? Was war heute mit uns passiert? Langsam begriff ich, das es viel mehr war, als ein erotisches Erlebnis mit meiner kleinen Schwester. Die Ausmaße konnte ich damals allerdings noch nicht ermessen, das kam erst viel später und soll hier nicht erzählt werden.“Georg, bitte verspreche mir das!“ vernahm ich die leise aber etwas weinerliche Stimme meiner Schwester, „bitte, bitte, bitte!“ Ich drehte mich langsam zu ihr um und hatte selber Tränen in den Augen. Ein dicker Kloß in meinem Hals verhinderte eine klare Antwort und so nickte ich nur mit einem krächzenden Laut der Bestätigung.Erleichtert schlang Katrin ihre Arme um mich, und drückte sich ganz eng an mich.“Ich habe dich lieb!“ säuselte sie weinend in mein Ohr.Gemeinsam streichelten wir uns zärtlich schluchzend in den Schlaf.Am nächsten morgen riss mich der Ruf meiner Mutter aus dem Schlaf. Wo war Katrin schoss es mir durch den Kopf, doch ich war allein in meinem Zimmer.Was für ein Traum dachte ich, doch als ich aufstand trat ich auf etwas weiches, es waren Katrins Pantoffeln, die noch immer vor meinem Bett standen, und mir wurde schlagartig klar, ich hatte nicht geträumt.Ich versuchte erst einmal einen klaren Kopf zu bekommen und ging unter die kalte Dusche. Anschließend zog ich mich an, und ging hinunter zum Frühstück….Aber das ist eine weitere Story, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 4 – Der nächste TagIch versuchte erst einmal einen klaren Kopf zu bekommen und ging unter die kalte Dusche. Anschließend zog ich mich an, und ging hinunter zum Frühstück….Meine Mutter, Katrin und meine kleine Schwester Rosa saßen bereits am Frühstückstisch.“Na, gut geschlafen?“ fragte meine Mutter. Ich blickte etwas verstohlen zu Katrin und antwortete mit einem zögerlichen: „Ja, geht so!“Nach dem Frühstück wollte meine Mutter wissen, was wir denn so für den Tag geplant hätten. Noch waren Sommerferien, und wir hatten den ganzen Tag frei.“Ich wollte mit Katrin ins Freibad“, antwortete ich schnell, und erst später wurde mir bewusst warum ich das gesagt hatte.“Und du?“ fragte meine Mutter Rosa, „willst du mit ins Freibad?“Bloß nicht schoss es mir durch den Kopf, ich wollte Rosa auf keinen Fall dabei haben. Die war immer so zickig.“Nee, ich wollte für das Sommerkonzert noch ein bisschen Geige üben!“ säuselte Rosa.“Nee, ich wollte für das Sommerkonzert noch ein bisschen Geige üben!“ äffte Katrin Rosa nach und ich untermalte das mit einem schrecklichen akustischem Gequieke, das eine Geige darstellen sollte.Wir beide, Katrin und ich mochten unsere jüngste Schwester nicht sonderlich. Im Gegensatz zu uns hatte sie fast keine Freunde, auch nicht in der Schule, wollte immer nur überall die Beste sein. Sie war eben eine echte Streberin meinten wir.“Schluss jetzt!“, fuhr meine Mutter dazwischen. „Hört auf zu streiten!“Wir ließen von Rosa ab, und wandten uns wieder unserem Frühstück zu.“Georg, wie hast du dir den eigentlich deinen Geburtstag vorgestellt? Immerhin hast du in 4 Wochen Geburtstag. Willst du deinen 13ten Geburtstag mit ein paar Freunden feiern, oder was hast du dir gedacht?“Ich musste zugeben, dass ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht hatte. Ich versprach, mir darüber ein paar Gedanken zu machen und meiner Mutter am Abend einen Vorschlag zu unterbreiten.Dann ging ich in mein Zimmer, packte ein paar Sachen zum Schwimmen ein, und ging wieder nach unten. Katrin wartete bereits auf mich. Aus Rosas Zimmer vernahm ich das quietschen ihrer Geige.“Wo bleibst Du denn?“ fragte mich Katrin ungeduldig.“Mutter hat mir noch ein bisschen Verpflegung einpackt, dann brauchen wir heute Mittag nicht nach Hause!““Oh, gut, das ist mir sehr recht! Wir haben ja noch einiges vor heute!“ grinste mich meine Schwester an. Ich muss wohl etwas dumm aus der Wäsche geschaut haben, denn meine Schwester lachte nur, „nun komm schon endlich!“ und mit diesen Worten schwang sie sich auf ihr Fahrrad und fuhr los. Immer noch etwas verdattert fuhr ich hinterher.Wir hatten einige Kilometer bis zum Freibad zu fahren, und ich nutzte die Gelegenheit, hinter meiner Schwester her zu radeln und sie ein bisschen zu beobachten. Ich genoss den Anblick. Es machte mich sogar ein bisschen an, wie sich ihre Beine im immer gleichen Takt der Pedale bewegten, wie dabei ihr Po auf dem Sattel des eigentlich viel zu großen Fahrrades hin und her rutschte und sich der schmale Rennsattel tief zwischen ihre Beine in die Jeansshort quetschte. Ihre wehenden Locken die ihr über die Schultern fielen, ließen sie dabei noch anmutiger aussehen.“Wie ein w*chsender Engel!“ kam es mir über die Lippen, und ich war mir zunächst gar nicht bewusst, das ich so laut gesprochen hatte. Aber ich fuhr direkt hinter Katrin her, und sie zumindest einen Teil meiner Worte verstanden.“Wer w*chst?“ fragte sie? Ich lief rot an, „ähm nichts, ist schon gut!“ sagte ich schnell.“Komm schon“, forderte sie, „an was hast du gerade gedacht?“Ich errötete ein bisschen. „Ich habe dich nur beobachtet, mehr nicht!“Ich sah ein funkeln in den Augen meiner Schwester, und wusste in diesem Moment, das sie wohl mehr verstanden hatte als sie zunächst zugab, denn wie auf ein Kommando stand sie in den Pedalen, beugte sich über den Lenker nach vorne und rieb ihre Scham an der Sattelspitze.“Katrin!“ rief ich, „wenn dich jemand sieht!““Ist doch keiner hier,“ kam die Antwort während wir durch einen kleinen Wald fuhren. Plötzlich bog Katrin nach Links ab.“Hey, wo willst du denn hin?“ fragte ich, „zum Freibad geht es aber nach rechts“. Aber Katrin fuhr einfach weiter, ohne sich nach mir umzusehen. Ich rief nochmals hinter Katrin her, aber sie war schon um die nächste Wegbiegung verschwunden. Was blieb mir anderes übrig, ich drehte um und fuhr hinterher. Als ich um die nächste Ecke bog sah ich ein paar Meter weiter nur Katrins Fahrrad stehen. Von Katrin war nichts zu sehen. Ich hielt neben ihrem Fahrrad an und schaute mich um.“Katrin!“ rief ich, „wo bist Du?“ Ich konnte sie nirgendwo entdecken. „Katrin?“ rief ich erneut.“Hier!“ kam die Antwort, ein Stückchen weiter den Abhang hinab aus dem Wald.“Wo?“, rief ich erneut, denn ich konnte sie im hohen Farn nicht entdecken.“Hier, komm her!“ rief sie einfach nur, zeigte sich aber nicht.Was sollte das, fragte ich mich, stellte aber dennoch mein Fahrrad am Wegesrand neben Katrins Fahrrad ab und kletterte den Hang hinab. Im dichten Farn versuchte ich Katrin irgendwo ausfindig zu machen. Plötzlich erklang ihre Stimme zu meiner rechten: „Heiß, ganz heiß!“Ich schob noch ein paar Farn blätter beiseite, dann sah ich sie. Katrin hatte ein paar Farn blätter plattgedrückt und lag nackt auf dem Bauch, ihre Klamotten unter sich als Ersatz für eine Decke.“Komm her!“ forderte sie mich auf, mich zu ihr zu legen.“Waas? Jetzt? Hier?“ ich war doch etwas überrascht, was war bloß in meine Schwester gefahren?“Naja, wenn du willst, können wir das auch gleich im Freibad in aller Öffentlichkeit machen und lassen unsere Freunde zusehen!“ antwortete Katrin.Der Gedanke daran machte mich zwar unheimlich an und trieb mir das Blut in die Lenden, aber getan hätte ich das sicherlich nicht. So gehorchte ich meiner Schwester, war ja auch ein sehr verlockendes Angebot.Ich hatte meine Klamotten noch nicht ganz abgelegt, da zog sie mich zu sich hinab. „Los Georg, ich will noch mal Deine Finger spüren!“ Mit diesen Worten dirigierte sie meine Hand zwischen ihre Beine.Ein heißer und feuchter Garten Eden empfing mich.“Ich wusste gar nicht, dass dich Fahrradfahren so anmacht“, schmunzelte ich ihr ins Ohr.“Ich habe gestern Abend noch ein bisschen in unserer neuen Lektüre geblättert und ich glaube, ich habe da was was dich richtig anmachen wird, mach einfach was ich dir sage,“ antwortete meine Schwester. Behende steig sie über mich, und hockte sich so, dass ich direkt auf ihre junge und zarte M*schi schaute. Dieser Anblick, ihre zarten, unschuldigen Lippen, der weiche Flaum, der spärlich darum wuchs machten mich unheimlich an. Ich bekam eine wahnsinns Erektion. Doch Katrin beugte sich zu meinem besten Stück herunter und begann es zärtlich mit ihren Lippen zu bearbeiten. Zunächst nur mit der Zungenspitze zärtlich meine Eichel, dann immer gieriger. Schließlich saugte und nuckelte sie an meinem S*hwanz, als gelte es in Rekordzeit ein Rieseneis zu verschlingen. Immer wilder und fordernder wurde sie dabei. Immer tiefer verschwand mein S*hwanz in ihrem Rachen. Vor lauter Erregung weitete sich ihre M*schi, und ich sah wie sich ihre kleinen Schamlippen den Weg nach außen bahnten. Ich konnte dieser Pracht nicht widerstehen und begann ebenfalls an ihr zu lecken. Sanftes Stöhnen verriet mir dabei, wie sehr Katrin dies gefiel. Um so intensiver ich wurde, um so intensiver vernahm ich auch das Klopfen ihrer Zunge an meiner Eichel. Immer geiler wurde meine kleine Schwester, immer mehr Flüssigkeit produzierte ihre Scheide und um so mehr das wurde, um so verrückter wurde ich nach dem leicht salzigen aber dennoch nicht unangenehmen Geschmack ihrer Scheide. Um sie noch inniger auslecken zu können nahm ich meine Hände zu Hilfe, um ihre Vagina ein bisschen auseinander zu ziehen. Das glänzende rosige Fleisch ihrer Lusthöhle machte mich noch mehr an, und so dauerte es nicht lange, bis ich merkte, das es mir gleich unheimlich stark kommen würde. Ich wollte Katrin noch warnen, aber ich explodierte so heftig, das ich nur noch japsen konnte. Ich schoss meinen Saft hervor, als gelte es damit jemanden zu erschießen. Ich merkte wie ich in Katrins Mund kam. Katrin schien aber genau das zu wollen, denn sie schrak nicht etwa zurück, sondern kümmerte sich noch intensiver um mein bestes Stück. Schon wenige Sekunden später kam ich ein zweites Mal.Das hatte ich selbst bei meinen wildesten Selbstbefriedigungsfantasien noch nicht erreicht. Ich spritze meinen Saft nur so hervor, als gäbe es kein morgen mehr. Gefühle überwältigten mich!Katrin hatte es dieses mal aber gespürt, das ich kommen würde, und sich schnell ein bisschen zurückgezogen. Ich spritzte ihr die volle Ladung ins Gesicht und auf ihre zarte, junge und knospende Brust. Dann sackte ich in mich zusammen, und mein S*hwanz schmolz dahin. Zu weiteren Taten war er erstmal nicht mehr fähig. Katrin drehte sich zu mir um, und grinste mich verschmitzt an. Sie verteilte mein Sperma auf ihrem ganzen Körper.“Ich möchte wenigstens einen Teil von Dir heute immer bei mir haben,“ lächelte sie mich an.Mir stockte der Atem, wo hatte Katrin dass bloß her? Alles nur aus dem Heft?Wir zogen uns wieder an, gingen zu unseren Fahrrädern zurück und fuhren zum Freibad.Als wir durch die Kasse waren zog ich Katrin mit mir, Richtung Umkleidekabinen. In unserem kleinen Dorffreibad gab es keine nach Geschlechtern getrennte Umkleiden, sondern man hatte in einer großen Halle einfach nur mehrere Reihen Kabinen aufgestellt, die jeder zum Umkleiden benutzen konnte. Ich zog Katrin hinter mir her in eine abgelegene Ecke der Halle und drängte sie in eine Kabine.“Oha,“ sagte Katrin, „habe ich meinen Schatz eben doch noch nicht ganz zufrieden gestellt?“ Dabei lächelte sie zuckersüß, so wie kleine Schwestern immer lächeln, wenn sie irgendetwas aushecken.“Ich will dir zuschauen beim umziehen“, hauchte ich mit zittriger Stimme.“Ich muss aber erst auf’s Klo“, warf Katrin ein.“Nein, ich will dich sehen!“ entgegnete ich und schloss die Tür zur Kabine. „Bitte bleib hier!“ drängte ich meine Schwester.“Aber ich muss!“ widersprach Katrin.Ich stellte mich vor die Tür. Etwas widerwillig begann Katrin sich auszuziehen. Ich lächelte und schaute ihr dabei genüsslich zu. Als sie sich all ihrer Klamotten entledigt hatte nahm ich sie in den Arm, setzte mich auf die kleine Bank in der Umkleide und nahm sie auf meinen Schoß, bevor sie ihren Badeanzug anziehen konnte.Katrin zappelte etwas auf meinem Schoß herum. „Ich muss Pippi, Georg!“ versuchte sie mich davon zu überzeugen, sie loszulassen. Ich nahm sie noch fester in den Arm. „Ich weiß!“ erwiderte ich und ließ dabei meine Hand zwischen Beine gleiten.“Was machst Du?“ Katrin begann am ganzen Körper zu zittern.Ich lächelte. „Du musst doch Pinkeln, na los, dann mach!“ forderte ich sie auf. Dabei spürte ich ihre Erregung, aber meine Schwester zierte sich.Ich bearbeitet ihre Spalte noch ein bisschen intensiver mit meinen Fingern. Katrin begann immer stärker zu zittern, und dann spürte ich es, ein warmer Schwall floss über meine Hand, erst nur zögerlich, dann immer mehr. Schließlich konnte sie nicht mehr an sich halten und pinkelte hemmungslos in meinen Schoß. Ich genoss es dabei ihren Orgasmus zu spüren.Ich grinste Katrin unverschämt an, für mich war es wie eine Revanche für die Aktion im Wald, denn nur ungern gab ich zu, meiner Schwester unterlegen zu sein. Und dieses mal war ich Herr der Situation geblieben. Ich fühlte mich unheimlich stark und erwachsen. Katrin schien das zu spüren und mit einem Mal schien ihr das alles peinlich zu sein. Sie lief knallrot an, sprang von meinem Schoß und zog sich schnell ihren Badeanzug an.Auch ich zig mir meine Badehose an und wir gingen Schwimmen.Wir trafen ein paar Freunde und verlebten einen lustigen Nachmittag, wie es bei Teens dieses Alters üblich war. Erst ein paar Tage später, wiederholten wir unsere Spielchen, mal im Wald, mal im Freibad, mal heimlich des Nachts in meinem oder Katrins Zimmer, getrieben von jugendlicher Neugier aber immer mit einem wahnsinnig schlechten Gewissen. Wir taumelten mehr von einer erotischen Situation in die andere. Wir hatten das Spiel mit dem Feuer entdeckt, aber wie ein besessener Feuerteufel wussten wir das wir eigentlich sofort hätten aufhören müssen mit unserem Tun und doch trieb uns irgendetwas immer wieder aufs neue an.Für meinen Geburtstag hatte ich mich zu einer kleinen Party bei uns zu Hause entschlossen, aber das ist eine andere Story, die gibt es ein anderes mal…..
Kapitel 5 – Der Geburtstag (1. Teil)Seit unserem Erlebnis im Schwimmbad, hatten wir noch einige weitere feuchten Abenteuer erlebt, aber keines war so intensiv gewesen. Unsere Beziehung plätscherte ein wenig dahin, und es fehlte ein bisschen der Kick. Nun aber rückte mein Geburtstag immer näher. Wie für einen Jungen in meinem Alter wurde ich natürlich schon von Neugier zerfressen und versuchte irgendwie herauszufinden, was ich denn zum Geburtstag bekommen würde. Aber weder meiner Mutter noch meinen Geschwistern war irgendetwas zu entlocken. Allseits erntete ich nur ein wissendes Lächeln.Nur mein Vater war mal wieder eine Enttäuschung. Einige Tage vor meinem Geburtstag ließ er in einem Telefongespräch verlauten, dass sein Projekt in Japan noch nicht abgeschlossen sei, und er deshalb zu meinem Geburtstag nicht zurück sein konnte. Naja, was sollte es, er war sowieso nie da, wenn man ihn mal gebraucht hätte. Mein Vater arbeitete als leitender Ingenieur bei einer großen Baufirma, die international Großprojekte abwickelte. So kam es, dass er sich in aller Herren Länder herumtrieb und eigentlich nie zu Hause war. Dafür lebten wir aber von seinem Geld sehr gut. Man konnte uns durchaus als wohlhabend bezeichnen. Nun, dann würden wir also mal wieder eine Familienfeier ohne meinen Vater verbringen.Das war aber auch schon das einzige was ich von meinem kommenden Geburtstag wusste. Aber morgen würde es soweit sein, und so schlief ich mit einer gewissen Vorfreude ein.Es war noch dunkel als ich durch ein leichtes Schütteln geweckt wurde.“Georg,…. Georg“ vernahm ich die leise Stimme meiner Schwester Katrin.“Hmmm…“ antwortete ich etwas schlaftrunken. „Was ist los?“ Ich war etwas irritiert ob der nächtlichen Störung.“Psst“, hauchte sie mir ins Ohr, „ich wollte nur die erste sein, die dir gratuliert. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“Ihren Glückwunsch bekräftigte Katrin sogleich mit einem innigen Kuss. Küssen konnte sie wirklich gut, denn ich war gleich darauf hellwach. Zärtlich begann ich Katrin zu streicheln und mir wurde schnell klar, dass Katrin nackt war. Als ich mit meinen Fingern über ihren Rücken fuhr, bemerkte ich ihr Zittern.“Ist dir kalt?“ fragte ich leise. Statt einer Antwort, bekam ich noch einen zärtlichen Kuss, dann kroch Katrin unter meine Decke. Ich spürte ihren Körper, und plötzlich bekam ich richten Heißhunger. Ihre zarte Haut, ihre knospenden Brüste zu spüren, das raubte mir regelrecht den Verstand. Katrin streichelte mich, zog mir dabei meinen Schlafanzug aus, und massierte mich. Ich spürte förmlich ihr Lächeln, als sie merkte wie bei mir etwas immer härter und größer wurde.Plötzlich spürte ich etwas kaltes glitschiges an meinem besten Stück. Ich erschrak ein wenig. Doch Katrin beruhigte mich ein wenig. „Ist nur ein bisschen Bodymilk“ flüsterte sie mir ins Ohr. Ihre Stimme, die leichte Vibration der Aufregung was in diesen Worten mitklang, das alles machte mich noch mehr an.Sanft cremte sie meinen Penis ein, und massierte ihn dabei ein, und ich merkte wie sich langsam eine wohlige Wärme um meine Körpermitte ausbreitete. So musste es sich anfühlen in einer Frau zu sein dachte ich.“Na“ fragte Katrin, „gefällt dir das?“. Ich nickte stumm und genoss unter leisem Stöhnen die Massage ihrer zarten Hände an meinem pochenden Geschlechtsteil. Zum ersten mal dachte ich daran, wie es wohl sein würde mit Katrin zu schlafen, es richtig mit ihr zu treiben. Alleine diese Vorstellung beraubte mich fast meiner Sinne. Beinahe hätte ich mich auf sie geworfen und mich über sie hergemacht, aber ich traute mich nicht. Dazu war ich dann doch ein bisschen zu ängstlich. Die meiste Angst hatte ich, dass Katrin mir das vielleicht nie verzeihen würde, und ich sie damit für immer verlieren würde.Katrin schien das zu spüren. Ihre Bewegungen verlangsamten sich ein bisschen.“Ich weiß was Du möchtest,“ sagte sie plötzlich, und ich merkte wie mir die Röte ins Gesicht stieg. Ich hatte das Gefühl mein Kopf müsste im dunklen leuchten, so stark spürte ich das Pochen in den Schläfen.“Georg, ich möchte das aber nicht, jetzt noch nicht“, flüsterte sie leise. Ich gebe zu, eine gewisse Enttäuschung machte sich breit. Aber Katrin wusste, mir diese Enttäuschung zu nehmen. Vorsichtig legte sie sich auf mich, verteilte ein bisschen der Creme zwischen ihren Schenkeln und klemmte meinen Penis mit sanftem Druck ein. Ich konnte ihre warme und feuchte M*schi spüren. Aber Katrin klemmte die Beine so zusammen, dass ich nicht in sie eindringen konnte. Doch das Gefühl, das ich verspürte war einfach irre. Ich spürte wie sich mein Penis in einer warmen und feuchten Spalte bewegte, mit der Kraft ihrer Schenkel massierte sie meinen S*hwanz fordernd und doch zugleich zärtlich. Sie bewegte sich so, als wollte sie mich tatsächlich f*cken. Immer fordernder wurden ihre Bewegungen, und liebevoll stöhnte sie mir dabei ins Ohr: „Komm Georg, zeigs mir, ich möchte dich spüren. Spritz deinen Samen zwischen meine Beine!“Für mich war das damals zu viel. Ich konnte nicht an mich halten. Ein wahnsinniger Erguss durchschüttelte meinen Körper. Ich spürte wie sich mein Saft zwischen ihren Beinen ausbreitete. Ich war total geschafft, einen solchen Höhepunkt hatte ich vorher noch nie erlebt. Jedes W*chsen war im Vergleich dagegen gar nichts.“Na, hat dir das gefallen, Geburtstagskind?“ fragte Katrin leise.“Du bist eine tolle Schwester“, antwortete ich.“ Georg, du bist mein Schatz, nie soll jemand zwischen uns stehen!“ entgegnete meine mit einer jugendlichen Überzeugung die doch noch so unwissend war, was das Leben noch zu bieten hatte. Aber einer typisch pubertären Überzeugung die klang als könnte sie die Welt beherrschen. Über die Tragweite dieses Satzes war ich mir damals nicht im Klaren, und das ist auch noch einige weitere Storys wert. Aber jetzt war ich erstmal total fertig, und das sanfte liebkosende Streicheln meiner Schwester ließ mich schnell in Ihren Armen einschlafen.Am nächsten morgen wachte ich alleine im Bett auf. Unten hörte ich geschäftiges Treiben. Mutter bereitete wohl gerade das Geburtstagsfrühstück. Als mir die letzte Nacht wieder einfiel dachte ich zunächst an einen Traum, doch die Bodymilk auf meinem Nachttisch und ein paar deutliche Flecken auf meinem Bettlaken belehrten mich eines Besseren.Das konnte ja noch ein toller Geburtstag werden, sagte ich mir und stand auf.Und das wurde er auch.Doch das ist eine weitere Story, die gibt es ein anderes mal.
Kapitel 6 – Der Geburtstag (2. Teil)Meine Mutter hatte sich richtig Mühe mit dem Geburtstagsfrühstück gegeben. Ein nett gedeckter Tisch, ein paar frische Blumen aus dem Garten, und ein hölzerner Ring mit 13 Kerzen standen auf dem Tisch. Knusprige Brötchen schimmerten golden im Brotkorb und auf dem Tisch standen mehrere Sorten edler Honig. Ich liebe Honig über alles, am liebsten die würzigeren Sorten, wie Australischer Manuka Honig, Tiroler Tannenhonig oder Französischer Thymianhonig. Meine beiden Schwestern und meine Mutter saßen bereits am Tisch und begrüßten mich mit einem fröhlichen ‚Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag‘. Selbst meine Schwester Rosa war heute mal ausgesprochen nett und freundlich, was eigentlich selten genug vorkam. Nun, vielleicht lag das aber auch in ihrer Vergangenheit begründet. Rosa war im Gegensatz zu Katrin nicht schon als Baby von meinen Eltern adoptiert worden, sondern sie war bereits 6 als sie in unsere Familie kam. Mein Vater hatte zu der Zeit in Indien zu tun gehabt, und ich habe ja bereits schon erzählt, das meine Mutter keine Kinder mehr bekommen konnte. Als mein Vater damals aus Indien zurück kam erzählte er meiner Mutter von dem vielen Elend, das er dort gesehen hatte. So kam es, das meine Eltern eine kleine indische Weise adoptierten, Rosa eben. Vielleicht lag es daran, dass Rosa erst so spät zu uns gekommen war, und sie nicht von klein auf mit mir und Katrin aufgewachsen war, vielleicht lag es aber auch einfach nur daran, dass sie ein ganz anderer Typ war, als wir beiden, aber so richtig gut kamen wir mit ihr einfach nicht klar. Aber es gab eben auch Tage, da konnte Rosa richtig fröhlich und nett sein, und heute war eben so ein Tag. Glücklicherweise fiel der auch noch mit meinem Geburtstag zusammen.Wir frühstückten in fröhlicher und ausgelassener Runde, machten einige Späße und neckten uns gegenseitig ein bisschen. Besonders Katrin hatte es auf mich abgesehen. Sie hatte einige kleine aber gemeine Wortspiele auf Lager, und spielte vor allem mit der Zahl dreizehn, die sie mal geschickt als Glückszahl, dann wieder als böses Omen in ihre Wortspiele einbaute. Ich konnte mich überhaupt nicht von ihr losreißen, ich hing an ihren Lippen, und sog jedes Wort in mir auf. Ja, ich bewunderte sie regelrecht für ihren Wortwitz und ihre Schlagfertigkeit. Nein, ich bewunderte sie nicht nur, ich betete sie an, so wie ein 13jähriger Junge eben seine große Liebe anbetet.Rosa und Mutter lachten viel über Katrins Witze, und während wir uns so weiter neckten, zwischendurch mal wieder ein paar Happen von unseren Brötchen aßen, spürte ich plötzlich einen Fuß an meinem Bein. Meine Mutter und Rosa saßen jeweils an einem Kopfende des Tisches, Katrin und ich saßen uns gegenüber an den Längsseiten des Esszimmertisches. Es konnte nur Katrin sein, die unter dem Tisch mit ihren Füßen langsam mein Bein streichelte. Ich wurde etwas verlegen, was war, wenn die anderen etwas merkten? Meine Mutter bemerkte meine Verlegenheit. Bekam ich jetzt etwa eine rote Birne?“Na, Sohnemann, sind wir Weiber dir zu frech?“ fragte sie spöttisch. „Oder sind wir etwa peinlich?“. Nun bemerkte ich wie mir tatsächlich das Blut in den Kopf stieg.“Nein, nein!“ gab ich schnell zur Antwort.Sofort wurden wieder Witze gemacht, nun über meinen roten Kopf. Die Farbe steigerte sich noch, wie man mir zu verstehen gab. Das lag aber nicht etwa daran, dass mir die Sprüche etwas ausmachten, sondern vielmehr daran, dass Katrin unterm Tisch mit ihren Füßen nicht mehr nur meine Beine streichelte. Ein Bein hatte sie unter dem Tisch auf meinen Stuhl gelegt und massierte mit Ihren Zehen sanft meinen Schritt.Oh, man, was für ein Gefühl. Am Frühstückstisch machte sich Katrin an meiner Hose zu schaffen, und meine Mutter und Rosa sitzen daneben und merkten nichts. Mich machte das total an. Zu meinem roten Kopf kam nun noch ein Kloß im Hals dazu, den ich so deutlich spürte, das ich meinte, man müsste ihn von außen sehen. Hoffentlich war ich nicht gleich dran einen Witz zu erzählen, ich würde keinen Ton herausbekommen.Aber gerade diese Angst erwischt zu werden, dieses Bewusstsein, etwas vollkommen Verbotenes zu tun, machte mich noch mehr an; und es reizte mich irgendwie, es forderte mich regelrecht heraus. Katrins Grinsen, ihr süßes schelmisches Grinsen, das sie mir zuwarf, das versteckte heimliche Zwinkern zwischen zwei Lachern, und vor allem ihr Fuß zwischen meinen Beinen, dessen Zehenspitzen mich nun mit sanftem Nachdruck immer härter massierten, machten mir Mut. Vorsichtig rutschte ich aus meinen Pantoffeln und suchte mir mit meinen Füßen unter dem Tisch den Weg auf die andere Seite. Ich versuchte Katrin zu spüren und fuhr mit meinem rechten Fuß auf der Außenseite ihres linken Schenkels entlang. ‚Aha, falsche Seite‘ dachte ich mir, und machte mich unter dem Tisch auf die Suche nach ihrem anderen Bein, peinlich darauf bedacht, bloß nicht zu weit nach Links oder rechts zu kommen, denn ich wollte auf keinen Fall mit den Beinen meiner Mutter oder meiner Schwester Rosa in Berührung kommen. Immer weiter wagte sich mein Fuß nach vorne, denn ich konnte Katrins anderes Bein nicht ertasten. Fast schon hatte ich das Gefühl, meine Zehen würden auf der anderen Seite des Tisches wieder auftauchen, da bemerkte ich Katrins Hand.Vorsichtig hatte sie eine Hand vom Tisch genommen, sich meinen suchenden Fuß geschnappt um ihm nun den Weg zu weisen. Mir stockte der Atem, als Katrin meinen Fuß zwischen Ihre Beine schob. Sie hatte ihn geradewegs vor ihre Scheide gestellt, und ich bemerkte sofort, dass sie unter ihrem Sommerkleid keine Unterhose trug. Meine Zehen untersuchten das vor ihnen liegende Terrain. Eine weiche und feuchte Spalte lag vor ihnen, und ich konnte nicht widerstehen und erhöhte den Druck ein wenig. Vorsichtig massierte ich mit meinem Fuß Katrins Schamlippen, aus denen eine angenehme feuchte Wärme strömte. Ich bemerkte wie Katrin sich auf ihrem Stuhl langsam im Takt meiner Bewegungen bewegte. Ich genoss diesen Anblick. Immer fordernder wurde meine Massage. Ich wollte Katrins Bemühungen ihre sexuelle Anspannung zu verbergen sehen. Ich genoss es diese Macht auszuüben. Ich wusste eine heftige Bewegung mit meinem großen Zeh hätte genügt, und Katrin hätte vor Vergnügen laut aufgequiekt. Katrin hatte längst aufgehört mich zu massieren, dazu war sie gar nicht mehr in der Lage. Ich spürte, wie sie immer tiefer unter den Tisch rutschte, sich mir immer mehr entgegenstreckte und sich dabei immer mehr zusammenreißen musste, so lässig wie möglich zu wirken.Ich spürte aber auch, wie sie Ihre Beine immer weiter öffneten, und mir so immer mehr Platz für meine Massage boten. Was war das für ein geiles Gefühl.Plötzlich stupste mich meine Mutter an, „Hey Georg, du lachst ja gar nicht mehr mit, wo bist du mit deinen Gedanken?“Ich dachte nun platzt mein Schädel, blitzschnell setzte ich mich wieder ordentlich auf meinen Stuhl. Dabei verließ ich Katrin so ruckartig, das diese kurz aufschrie und mich böse an funkelte.“Setz dich ordentlich hin, dann tritt dir auch niemand vors Schienenbein!“ ermahnte meine Mutter sie.Ich atmete tief durch. Schaute zu Katrin herüber aber die lächelte bereits wieder.“Georg, willst du denn gar nicht deine Geschenke sehen,“ warf sie schnell ein.Die Situation hatte sich wieder entspannt. Keiner hatte was bemerkt. Mein Puls ging auch wieder normal, und meine Gesichtsfarbe hatte sich wieder normalisiert.“Ja, genau, fragte meine Mutter, bist gar nicht neugierig?““Doch, doch,“ gab ich zur Antwort und machte mich auf ins Wohnzimmer, gefolgt vom Rest der Familie, um dem üblichen Ritual des Geschenkeauspackens zu frönen.Meine Mutter hatte einen kleinen Tisch am Rand des Wohnzimmers nett dekoriert. Verschiedene Geschenke lagen verpackt auf dem Tisch. Ich machte mich ans Auspacken. Eine etwa einen Meter lange Rolle, verpackt in ein exotisches Geschenkpapier zog meine besondere Aufmerksamkeit auf sich. Fragend schaute ich meine Mutter an, doch diese zuckte nur mit den Schultern. „Ist von Papa, kam gestern per Kurierpost, mehr weiß ich auch nicht, habe ja nicht herein gesehen“, antwortete sie nur. Also packte ich es aus. Die Pappröhre enthielt ein kunstvoll gearbeitetes Katana, ein japanisches Samuraischwert. Ich hörte meine Mutter nur ein leises „Du meine Güte!“ raunen, doch ich war total fasziniert. Ich machte seit einigen Jahren zusammen mit Katrin Kampfsport. Drei mal die Woche fuhren wir nach der Schule nach Limburg, was nicht weit von uns entfernt war. Dort betrieb ein alter koreanischer Großmeister eine Kampfsportschule. Nicht der übliche Hau-Drauf-Schuppen, sondern ganz im klassischen Stil. Sport und Erziehung des Geistes als Einheit. Gerade deswegen war diese Schule, vor allem auch bei den Eltern der dort trainierenden Schüler so beliebt. Von unserem Trainer, den wir alle nur ehrfurchtsvoll ‚Meister Kim‘ nannten hatten wir auch eine Menge über die asiatische Geschichte und deren Bräuche gelernt. So erkannte ich auch mit dreizehn Jahren bereits, dasss es sich bei dem Katana-Schwert, das mein Vater mir nun geschickt hatte, nicht um eine billige Kopie handelte, die man in jedem Waffenladen um die Eckenach geschmissenn bekam. Das Schwert musste ein Vermögen gekostet haben. Ehrfurchtsvoll betrachtete ich das gute Stück, zog es aus der Scheide, betrachtete die Klinge im Sonnenlicht des Sommers, und packte es noch ehrfurchtsvoller wieder ein. Meine Mutter schüttelte immer noch den Kopf darüber, wie mein Vater seinem gerade 13 Jahre alten Sohn ein solches Geschenk machen konnte. Welche Bedeutung dieses Schwert später noch einmal haben würde, konnte ich damals noch nicht ahnen.Ich musste meiner Mutter versprechen, dieses Schwert nur zur Dekoration in meinem Zimmer aufzustellen, und es niemals ohne ihr Einverständnis aus der Scheide zu nehmen. Sie hatte eine Heidenangst, ich könnte mit der langen scharfen Klinge etwas anrichten. Ich stimmte unter der Bedingung zu, es nach den Ferien wenigstens einmal meinem Meister zeigen zu dürfen.“Na gut, ich bringe euch ja sowieso immer zum Training, dann kannst Du es mitnehmen, ich bin ja dabei,“ stimmte meine Mutter zu.Von meiner Schwester Rosa, bekam ich einige Schallplatten, mit moderner Musik. Ich war ein bisschen erstaunt, welch guten Geschmack sie bei der Auswahl bewiesen hatte, denn Rosa war als Geigenspielerin eher der klassischen Musik zugetan.Besonders überrascht war ich aber über das Geschenk von Katrin. Wie sich schnell herausstellte, war das Geschenk nicht von Katrin alleine, sondern sie hatte es zusammen mit meiner Mutter ausgesucht. Es war ein Anzug. Zunächst war ich etwas sprachlos. Was sollte ich mit einem Anzug? Sah das bei einem 13-jährigen nicht etwas lächerlich aus. Doch als ich die dazugehörige Geburtstagskarte genauer in Augenschein nahm, wurde mir schnell klar, was das zu bedeuten hatte. Dem Anzug lag ein Gutschein für einen Tanzkurs bei. Katrin grinste mich an, „damit wir beide nicht immer nur aufeinander ein prügeln!“ bemerkte sie in Anspielung auf den gemeinsam betriebenen Kampfsport.Ich lächelte, begriff ich doch das Katrin es wieder einmal geschickt verstanden hatte ein paar Stunden mehr mit mir zu organisieren. In den letzten Wochen, nach unseren ersten erotischen Erlebnissen war uns irgendwann in den Sinn gekommen, das man unser Treiben bemerken könnte, oder zumindest Verdacht schöpfen könnte, wenn wir beide uns so viel zusammen rumtrieben. So kam uns die Idee, so viel Zeit wie möglich auch offiziell miteinander zu verbringen, z.B. durch gemeinsame Vereinstätigkeit, dann würde es bestimmt auch keinem Auffallen wenn wir in unserer Freizeit zusammen hingen. Die Leute, und vor allem die Verwandtschaft wäre dann den Anblick von den beiden unzertrennlichen Geschwistern eh schon gewohnt.Nun, wenn Katrin meinte, es müsste eben ein Tanzkurs sein, der uns noch näher zusammenbringt, dann sollte es eben so sein. Hauptsache wir waren zusammen.Ich bedankte mich artig bei meiner Mutter für den schicken Anzug und gab einen kleinen Kuss auf die Wange.“Krieg ich denn auch einen?“ fragte Katrin verschmitzt. Ich lief ein bisschen rot an. Doch meine Mutter die Katrins Hintergedanken ja nicht kannte, lächelte nur und lästerte ein wenig: „Georg, wie soll das denn bloß beim Tanzkurs mit den Mädchen klappen, wenn du schon rot anläufst, wenn dich deine Schwester um ein Küsschen bittet? Sie ist doch deine Schwester!“ Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Liebevoll nahm ich Katrin in den Arm und drückte ihr einen dicken Kuss vor den Augen meiner Mutter auf ihre zarten Lippen. Ich spürte, wie sehr Katrin diesen kurzen Moment genoss, den meine Mutter nur mit der Bemerkung quittierte: „Na, war das so schlimm?“Nun gab ich schlagfertig zur Antwort: „Och nöö, für meine Schwester küsst sie eigentlich ganz gut!“ Von meiner Mutter erntete ich ein Lächeln, von meiner Schwester, die diesmal rot anlief bekam ich einen heftigen Stoß in die Seite.Der Nachmittag verlief eigentlich wie der übliche Geburtstag eines dreizehnjährigen. Einige Freunde aus der Schule und aus der Sportschule kamen und brachten ein paar Kleinigkeiten mit, um sich im Gegenzug dafür von meiner Mutter mit Kuchen oder Pommes vollstopfen zu lassen, je nachdem zu welcher Zeit sie erschienen, oder wie lange sie blieben. Am frühen Abend, so gegen 9 Uhr waren wir wieder als Familie unter uns. Rosa verabschiedete sich bei Zeiten ins Bett. Sie hatte es für ihre Verhältnisse heute schon außergewöhnlich lange in geselliger Runde ausgehalten, und war sogar zum einen oder anderen Spaß aufgelegt gewesen. Aber auch Katrin verabschiedete sich kurze Zeit später in ihr Zimmer mit der Bemerkung es sei ein anstrengender Tag gewesen.So saß ich noch eine Weile mit meiner Mutter im Wohnzimmer, und wir unterhielten uns über Gott und die Welt. Da mein Vater ja sehr selten zu Hause war, hatte meine Mutter ganz gerne jemanden zum Reden, und so unterhielten wir uns eigentlich eher wie zwei Erwachsene als wie Mutter und Sohn.Es muss so etwa 11 Uhr gewesen sein, als auch meine Mutter ihr Gähnen nicht mehr unterdrücken konnte, und so machte ich mich auf in mein Zimmer und meine Mutter verschwand im Schlafzimmer, das sich im Erdgeschoss befand.Nach dem üblichen abendlichen Gang ins Bad betrat ich mein Zimmer und erschrak. Im ganzen Zimmer machte sich ein schwerer harzig süßer Geruch breit. Ich tastete nach dem Lichtschalter, den ich im Dunkeln nicht sofort fand und überlegte, was da so roch. Da vernahm ich Katrins Stimme aus dem dunklen, „lass das Licht aus!“, und mir wurde klar, dass es im Zimmer nach Honig roch.“Was…?“ brachte ich nur hervor, denn ich wurde sofort von Katrin unterbrochen. „Noch eine kleine Geburtstagsüberraschung“, säuselte sie leise. „Mach die Tür zu und komm her!“ Ich gehorchte, und als ich die Tür hinter mir zugemacht hatte stand ich wirklich in tief schwarzem Dunkel. „Ich habe deine Jalousien schon geschlossen!“ kam Katrin meiner Frage zuvor.“Ich sehe überhaupt nichts, es ist stockduster!“ erwiderte ich.“Das soll ja auch so sein“, erwiderte Katrin leise. „Los zieh dich aus!“ forderte die leise aber mit scharfem Unterton. Ich gehorchte abermals, denn ich wusste überhaupt nicht, was ich sonst hätte tun sollen. Als ich mich all meiner Klamotten entledigt hatte, gab ich mit einem leisen „Fertig“ zu verstehen, dass ich nun weitere Anweisungen erwartete.“Komm her!“ befahl Katrin.“Aber wohin? Ich sehe doch nichts!“ protestierte ich.“Lass dir was einfallen, aber kein Licht!“ bekam ich nur zur Antwort, dann blieb Katrin stumm. Da stand ich nun im dunklen Zimmer und überlegte was denn zu tun sei. Um so konzentrierter ich nachdachte, um so ruhiger wurde ich. Ich horchte in das dunkle Zimmer hinein, und dann konnte ich Katrin plötzlich hören. Nicht etwa weil sie was gesagt hätte; nein ich hörte ihr Atmen, hörte regelrecht wie sich mit jedem Atemzug ihre Brust hob und senkte, hörte wie sich ihre Lungen aufblähten und wieder zusammenfielen.Langsam gefiel mir dieses Spiel und ich begann noch mehr auf meine Umgebung zu achten. Ich spürte, das der honigartige Duft seine Quelle irgendwo direkt vor mir hatte, er kam genau aus der Richtung aus der ich Katrins Atem vernahm. Langsam ging ich mit den Händen voran tastend in den dunklen Raum. Als ich mit dem Fuß gegen Katrin stieß hockte ich mich auf den Boden um zu ertasten wo sie genau lag. Die ersten paar Tastversuche gingen ins Leere, denn ich hatte mich ihr vom Kopf her genähert. Doch dann spürte ich ihren heißen Atem, ertastete ihr Gesicht. Langsam tastete ich mich weiter, ihren Hals hinab. Meine Hände suchten ihren kleinen aber zarten, festen Busen, und sie zuckten sogleich zurück, als ich in eine klebrige Masse fasste. Unwillkürlich steckte ich meine Finger in den Mund und schmeckte Honig.Hmm lecker, dachte ich, wie verführerisch. Zärtlich gab ich Katrin einen Kuss. Tastete mich mit meinen Lippen ihren Hals hinab bis zu ihrer Brust. Vorsichtig begann ich den Honig von ihr zu lecken. Dabei wurden Katrin Nippel immer härter. Was für eine Wonne, von dieser zarten Mädchenbrust den süßen Honig zu lutschen. Immer intensiver saugte ich an ihren Nippeln. Immer abwechselnd mal rechts mal links. Keine Seite sollte zu kurz kommen, beide Seiten wollten vom klebrigen Blütensaft befreit werden. Ich konnte gar nicht mehr aufhören an Katrin zu saugen und zu lutschen, und Katrin genoss meine Gier deutlich hörbar. Langsam bekam ich schon Angst, meine Mutter oder Rosa würden uns hören, aber es blieb ansonsten still im Haus. Wir waren ungestört.Plötzlich nahm Katrin meinen Kopf in die Hand und flüsterte: „Du hast noch eine wichtige Stelle vergessen…“ Mehr brauchte sie nicht zu sagen, denn ich wusste sofort, was gemeint war. Sanft streichelte ich mit meiner Zunge über ihren Bauch, bearbeitet ein bisschen ihren Bauchnabel und leckte mich tiefer, bis in ihren Schritt. Hier empfing mich ein wahrer Honigsee, der mir auch den letzten Verstand raubte. Wie ein Besessener, wie ein dem Verhungern naher, saugte. leckte und lutschte ich ihr den Honig aus ihrer klebrigen Scheide. Das war wirklich die süßeste Versuchung die ich bis dahin erlebt hatte.Während ich mich so eifrig mit Katrins Honigtöpfchen beschäftigte, merkte ich plötzlich wie sie meinem Penis mit Honig bestrich, und nun ihrerseits damit begann ihn wieder abzulecken. Immer wilder wurde unsere Leckorgie. Immer tiefer kroch ich zwischen Katrins Beine, füllte zwischendurch etwas Honig nach, strich sanft ihren Kitzler ein, um ihn gleich wieder sauber zu lecken. Der würzige Honig, gemischt mit einer Prise ihres salzigen Scheidensaftes, war eine echte Delikatesse. Wie besessene nuckelten wir uns zum Höhepunkt. Katrin schlang meinen Saft zusammen mit einer frischen Ladung Honig herunter. Das machte mich so an, dass mein Penis überhaupt nicht schlapp wurde. Immer wilder saugten wir uns aneinander fest. Ich krallte mich ich Katrins Po fest, denn sie war so angetörnt, das sie sich vor Wonne immer wilder hin und her warf. Unter meinem festen Griff war sie mir nun hoffnungslos ausgeliefert. Ich spürte wie immer mehr ihres Körpersaftes aus ihrer Scheide floss, was mich immer wilder machte. Katrins Atem ging immer schwerer, und man spürte, wie schwer es ihr viel, sich nicht schreiend von der angestauten Anspannung zu befreien. Statt dessen lieferte sie mir ihren zuckenden Leib einfach aus und ließ sich in wilden Zuckungen und Krämpfen von ihrem Körper beherrschen. Sie war nicht einmal mehr in der Lage sich um meinen Körper zu kümmern, sondern japste nur noch nach Luft, die sie mit leisem Pfeifen zwischen ihren Zähnen auspresste. Hin und wieder vernahm ich nur ein leises „Georg, bitte nicht, hör auf!“, doch ich konnte nicht.Plötzlich bemerkte ich, wie Katrin nach einigen heftigen Schüttelkrämpfen immer schlaffer wurde. Ich hielt inne, ließ von ihr ab und stieß Katrin an. Doch sie reagierte nicht. Ich horchte auf ihren Atem, den ich ganz flach vernahm. Ihr Körper jedoch war total schlaff. Ich bekam einen Schreck, meine Schwester war besinnungslos. Immer wieder stieß ich sie an, rüttelte sie und gab ihr ein paar leichte Ohrfeigen. Langsam merkte ich wie wieder Leben in ihren Körper kam.“Alles in Ordnung?“ fragte ich.Katrin begann zu schluchzen und weinte plötzlich los. Ich war etwas betreten, doch Katrin zog mich zu sich, nahm mich in den Arm und küsste mich zärtlich.“Schatz, ich liebe Dich!“ flüsterte sie mir ins Ohr.Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. „Ja Schatz, ich dich auch!“ Antwortete ich.“Lass uns jetzt schlafen, sonst merkt wirklich noch jemand was!“ mit diesen Worten stand Katrin auf, um sogleich wieder vor mir zusammenzusacken. Ihre Beine versagten den Dienst, und so trug ich meine Schwester in ihr Bett, verabschiedete mich mit einem zärtlichen Kuss und ging selber schlafen.Während ich noch ein bisschen über unsere Beziehung nachdachte, und mich fragte wie es eigentlich mit uns weitergehen sollte, schlief ich ein.Aber die Antwort darauf ist nicht so einfach, und genug Stoff für weitere Geschichten.
Kapitel 7 – Wieder im WaldNach dem aufregenden Erlebnis der letzten Nacht hatte ich geschlafen wie ein Murmeltier, so geschafft, war ich von unseren Honigspielen. Katrin war es bestimmt nicht besser ergangen, denn ich wurde erst wach, als meine Mutter mich in meinem Bett rüttelte.“Hey aufstehen, du Faulpelz! Was seid ihr denn für Schlafmützen?““Wieso wir?“ fragte ich noch etwas schlaftrunken.“Katrin schläft auch noch“, antwortete meine Mutter, „und die grummelt nur ich solle sie in Ruhe lassen, du kannst ja versuchen, ob du sie aus dem Bett bekommst. Ich mach dann noch mal ein bisschen Frühstück her. Mittagessen fällt heute aus, ist sowieso schon 11 Uhr, da können wir auch ein ausgiebiges Frühstück machen, erst recht bei der Hitze. Außerdem ist Rosa bis heute Nachmittag bei den Proben für ihr Violinkonzert, da können wir auch gut heute Abend warm essen, wenn es wieder kühler ist.“Nach diesen Worten ging meine Mutter wieder nach unten, um das versprochene lange Frühstück herzurichten. Ich machte mich auf, um Katrin aus dem Bett zu schmeißen.Sie lag zusammengekauert in ihrem Bett, ganz in sich zusammengerollt, mit dem Gesicht zur Wand. Ich sprach sie leise an: „Hey Schlafmütze, aufstehen!“ Als sie meine Stimme erkannte, drehte sie sich langsam zu mir um. Aus ihrem verschlafen zerknitterten Gesicht entstand langsam ein zartes Lächeln. Ich hockte mich neben ihr Bett und gab ihr einen zärtlichen Kuss.“Los komm, aufstehen!“ wiederholte ich.“Mir tut alles weh“, antwortete Katrin, „gestern Abend, das hat mich so mitgenommen, das war total anstrengend. Ich bin noch immer ganz geschafft.““Hat es Dir nicht gefallen?“ fragte ich etwas irritiert.“Doch, sehr, gerade deshalb war es wohl so anstrengend, dass ich mich an einige Sachen überhaupt nicht mehr erinnern kann. Aber lass uns nachher darüber sprechen.“Mit diesen Worten stieg sie aus dem Bett. Mir war das eigentlich ganz recht, denn da sich die Ferien dem Ende zuneigten, und ich der kommenden Schulsaison mit gemischten Gefühlen entgegen blickte, wollte ich eigentlich wissen, wie es mit uns beiden weitergehen sollte.So frühstückten wir zunächst einmal ausgiebig. Nach dem Essen halfen wir meiner Mutter noch ein bisschen beim Aufräumen, dann verabschiedeten wir uns.Der Tag war wirklich furchtbar heiß. Die Sonne wollte wohl noch einmal mit aller Kraft den Kindern zum Ferienende eine Freude machen. So fuhren wir mit den Rädern in den Wald, genau zu der Lichtung, auf der vor wenigen Wochen alles begonnen hatte.Wir versteckten unsere Fahrräder wieder im hohen Farn, und erklommen den alten Hochstand. Die ganze Fahrt hier hin hatten wir geschwiegen. Irgendwie lag etwas in der Luft, das ahnten wir beide. Oben angekommen ließen wir uns auf die alte Holzbank fallen, und schauten eine ganze Weile schweigend über die Lichtung. Heute war es wirklich unerträglich heiß, selbst im Wald war es um diese Zeit relativ still, obwohl es hier noch angenehm kühl war. Scheinbar hielt selbst die Tierwelt eine Siesta. Während wir so schweigend ins Leere starrten, spürte ich plötzlich Katrins Hand auf meiner. Katrin sah mich fragend an, und bat mich, sich bei mir anlehnen zu dürfen. Ich nickte nur stumm, und so saßen wir noch eine ganze Weile aneinander gelehnt und beobachteten die Landschaft, in der sich nach wie vor nichts regte. Außer dem Zirpen der einen oder anderen Grille vernahm ich nur Katrins Atem als einziges Geräusch, keine Vögel, kein Knacken im Unterholz.“Du wolltest mit mir reden“, ergriff ich schließlich das Wort. Dabei sah ich Katrin an, um ihre Reaktion zu beobachten.Ich schaute lange in ihr Gesicht, und ich sah regelrecht wie sie überlegte, wie sie versuchte den richtigen Dreh für einen Satzanfang zu bekommen. Langsam begannen ihre Lippen zu zittern, Wasser sammelte sich in ihren Augen.Ich traute mich nicht etwas zu sagen, denn ich war selbst viel zu ergriffen von diesem Anblick. Ich wartete einfach bis Katrin sich einigermaßen gefasst hatte. Das dauerte allerdings eine ganze Weile.“Ich habe Angst!“ sagte sie plötzlich, und mein etwas überraschter fragender Blick rang ihr ein Lächeln ab. „Nein nicht was du denkst, davor habe ich keine Angst. Aber gestern Abend ist mir etwas klar geworden. Ich glaube ich habe mich wirklich das erste Mal wirklich in einen Jungen verliebt, und das ist ausgerechnet mein Bruder.“Ich wusste nicht so recht, was ich erwidern sollte. Irgendwie war mir ein bisschen unwohl in meiner Haut.“Ich spreche nicht von verknallt sein, so wie die anderen Mädels aus der Clique, wenn sie einen Jungen ansehen, den sie super süß finden“, fuhr sie fort. „Was ich gestern Abend erlebt habe, das war wunderbar. Und ich glaube ich möchte so etwas nie mit jemand anderem erleben!““Aber das kannst Du doch heute noch gar nicht wissen“ erwiderte ich. „Eines Tages kommt so ein supersüßer Typ, der viel besser aussieht und dir vielleicht auch noch viel mehr bieten kann, und dann hast du mich ganz schnell vergessen.“Katrin sah mich etwas böse an. „Du glaubst nicht an Liebe?“ begann sie etwas vorwurfsvoll. „oder warst du nur einfach neugierig wie ich so bin?““Um Gottes willen, nein!“ erwiderte ich schnell. „Du weißt, dass es nicht so war. Das zwischen uns hat sich einfach so ergeben, ich glaube da hat keiner was geplant, aber ich habe immer noch Zweifel ob das richtig war. Ich habe immer noch ein bisschen Angst, vor den Konsequenzen, wenn wir auffliegen.““Ja glaubst du ich nicht?“ fragte Katrin. „Aber das ist ja gerade das, was mich so fertig macht. Ich weiß genau es darf nicht sein, ich weiß genau was wir machen sehen alle anderen als Falsch an oder sogar als Verbrechen. Ich habe Angst, wenn Mutter das erfährt, sie würde mich vielleicht in ein Erziehungsheim stecken, schließlich bin ich ja nicht ihre richtige Tochter. Ich habe Angst, Angst und nochmals Angst, genau wie du. Aber trotzdem kann ich nicht anders. Ich möchte immer ganz nahe bei dir sein, möchte dich immer in meiner Nähe haben. Kannst Du das nicht verstehen?“Katrin sah mich an und erwartete eine Antwort. Doch ich konnte nichts sagen. Ein dicker Kloß steckte in meinem Hals, und die Tränen liefen mir übers Gesicht. Sie hatte genau das gesagt, was ich empfand.“Aber warum sind wir bloß Geschwister, das macht alles so kompliziert“, gab ich unter Tränen zu bedenken.“Du bist nicht mein Bruder!“ schrie Katrin mich schon fast verzweifelt an, „nur auf dem Papier, und das haben wir uns beide nicht ausgesucht. Du kannst nichts dafür, ich kann nichts dafür, und für unsere Gefühle können wir auch nichts, aber für mich sind meine Gefühle wichtiger als ein Stück Papier.“Ich war etwas ratlos, denn obwohl Katrin die jüngere von uns beiden war, war sie mir in diesem Punkt weit überlegen, sie fand immer die besseren Worte und konnte immer besser argumentieren als ich. Ich ergab mich meinem Schicksal und nahm sie in den Arm, wischte mir die Tränen ab, und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Ich musste es jetzt einfach tun, ich konnte nicht anders, und eine Stimme in mir drin sagte mir, dass sie Recht hatte. Ich begann sie noch inniger zu küssen als bisher. Ich war nicht nur aufgeregt wie sonst immer. Vielleicht lag es daran, dass wir eine gewisse Schallmauer durchbrochen hatten. Mit gerade einmal 13 Jahren, sprachen zwar die meisten schon von Liebe, aber ob sie wirklich wussten was das war? Ich war mir sicher es seit heute zu wissen. Für Katrin würde ich alles tun. Und ich wusste irgendwie, sie empfand genauso. Dieses Gefühl etwas genau zu wissen, es aber dennoch nicht begreifen zu können ist schwer zu beschreiben, aber wer so etwas schon mal erlebt hat, der wird wissen, was ich meine.Ich fühlte mich unheimlich gut. Ich war glücklich, wirklich unbeschreiblich glücklich. Immer gieriger küsste ich Katrin dabei und ließ meinen Glücksgefühlen freien Lauf. Ich wollte sie nie wieder loslassen. Immer intensiver Streichelten wir uns, küssten uns immer heftiger und inniger. Unsere Zungen begannen ein fast endloses Spiel miteinander. Mal mehr in Ihrem Mund, mal mehr in meinem. Mal steigerten wir das Tempo so sehr, dass wir mit den Zähnen aneinanderschlugen. Dann zuckten wir ein Stückchen zurück und nahmen einen neuen Anlauf. Mal biss ich im Getümmel Katrin auf die Zunge, mal sie mir, aber wir waren so ineinander versunken, es störte uns nicht. Zärtlich fuhr ich Katrin durch ihre blonden Locken. Ich mochte ihr Haar, das wie eine lockige Mähne bis weit über ihre Schultern hinab hing und fast bis zu ihrem Po reichte. Zärtlich durchkämmte ich mit meinen Fingern ihre Haare und schaute ihr in ihre leuchtend grünen Augen, die mich immer so faszinierten. Ich hatte mich schon des Öfteren gefragt, wer von ihren Eltern ihr wohl diese Augen vererbt hatte. Denn bei uns hatte mein Vater auch so grüne Augen, aber ich hatte sie nicht geerbt. ich hatte die blauen Augen meiner Mutter. Ob es bei ihr wohl auch die Augen ihrer richtigen Mutter waren?Ich genoss es ihr beim Streicheln in die Augen zu sehen. Ich sah ihr gerne in die Augen und versuchte so ihre Stimmung genau zu erkennen. Und jetzt funkelten ihre Augen glücklich, da war ich mir sicher. Schließlich waren wir ganz außer Atem von unserer leidenschaftlichen Knutscherei, so dass wir uns einen Moment Pause gönnten.“Eine Frage habe ich aber noch an dich….“ begann ich ein Gespräch. Katrin sah mich besorgt fragend an. „… nein nichts Dramatisches versprach ich, aber mich würde interessieren, woher du immer die sexy Ideen hast, mit denen du mich immer so anmachst?““Von hier“ sprach Katrin grinsend und schielte Richtung Decke des Hochstandes. Ich verstand nicht sofort und muss wohl etwas dumm geschaut haben. „Du erinnerst dich an das Heft, das wir von hier mitgenommen haben?“ fragte sie. Bei mir fiel nun auch der Groschen und ich lachte als ich antwortete, „so eine bist du also!“ Aber ich schob noch schnell ein „Das du das Heft noch hast hinterher“, als ich bemerkte wie sich ihre Stirn in Falten legte. „Ja, aber so langsam gehen mir die Ideen aus, denn das Heft haben wir fast schon komplett in die Tat umgesetzt. Nur miteinander geschlafen haben wir nicht miteinander.“ Ich war jetzt total baff ob dieser Offenheit von Katrin.“Ja willst Du das denn?“ fragte ich etwas überrascht, denn so schön die Erlebnisse mit Katrin bislang auch waren, ich hätte mich nie getraut sie darum zu bitten mit mir zu schlafen. Dazu war ich doch viel zu sehr mit dem Gedanken vertraut, dass sie ja meine Schwester ist. Spaß hätte es vielleicht gemacht, aber ich wäre wahrscheinlich total verkrampft gewesen.Katrin überlegte eine Weile, bevor sie antwortete: „Nein, jetzt noch nicht!“Mir war nicht klar, was diese Antwort zu bedeuten hatte, aber ich traute mich heute auch nicht sie danach zu fragen. Stattdessen fragte ich sie, was wir denn in Zukunft machten, wenn uns die Ideen ausgingen.“Wir holen uns neue Ideen“, kam ihre prompte Antwort, und schon kletterte sie auf das Dach des Hochsitzes um nach den Heften zu sehen, die wir vor ein paar Wochen hier gefunden hatten. Kurze Zeit kam sie zurück mit einem ganzen Stapel Hefte, der mir noch größer schien als beim letzten Mal.“Wie viele Hefte sind denn da oben?“ fragte ich etwas erstaunt.“Das sind jetzt alle!“ und mit diesen Worten setzte Katrin sich neben mich und schlug das erste Heft auf.Wir sahen uns aber nicht nur einfach die Bilder an, Katrin begann plötzlich den Text, der immer neben den Bildern stand vorzulesen. Ich fand die Sprache zwar teilweise ziemlich doof, weil dort immer nur von F*cken, F*tze, S*hwanz und so harten Worte sie Rede war, aber dennoch machte es mich an, wie Katrin die Texte vorlas. An Katrins Stimme merkte man auch ihre Erregung. Schon bald hatten wir das erste Heft durch und waren beide ziemlich angetörnt.Katrin legte das Heft beiseite und schaute mich an. Jetzt bist du dran mit lesen. Dabei zog sie einfach ein Heft aus dem Stapel und gab es mir. Es war ein ziemlich hartes Heft, in dem der Mann die Frau ziemlich hart ran nahm und demütigte. Er fesselte die Frau auf einem Brett und befriedigte sie mit allem was er in die Finger kriegen konnte. Die Frau versuchte sich immer wieder zu befreien, aber alles wehren half nichts. Obwohl ich das ganze doch etwas hart fand, spürte ich meine Erregung, und umso weiter ich las, umso mehr Probleme machte mir meine Stimme.“Gefällt dir das?“ fragte Katrin mich und nahm mir das Heft aus der Hand. Ich schluckte ein paar Mal, um meine Stimme wieder in Schwung zu bringen, brachte aber nur ein krächzendes „naja!“ heraus.Katrin grinste, „ich finde es ein bisschen heftig aber auf die sanftere Tour könnte mir das schon gefallen“. Ich sah das funkeln in ihren Augen, und wusste, dass sie es ernst meinte.“Nun lass dich nicht erst bitten!“ spornte sie mich an, wir können ja mal ein kleines Fesselspielchen probieren.Ich überlegte wie ich das hier anstellen sollte. Utensilien hatte ich ja keine, sowas trägt man ja nicht immer mit sich herum, schon gar nicht als Jugendlicher.Katrin bemerkte meine Ratlosigkeit, „denk doch einfach mal an ein paar abgewandelte Indianerspielchen“, schlug sie vor.Ich begriff. Behände war ich den Hochstand herabgeklettert, hatte im Unterholz ein paar biegsame Äste gesammelt und rupfte auf der Lichtung noch ein bisschen von dem hohen trockenen Gras. In Gedanken malte ich mir dabei aus, wie ich Katrin damit wohl am besten fesseln konnte. Schwer bepackt mit allerlei Gestrüpp kraxelte ich den Hochsitz wieder hinauf. Katrin emfing mich mit ihrem tiefgründigen Lächeln, von dem ich immer noch nicht so ganz genau wusste, was sich dahinter verbarg. War es einfach nur ein Lächeln, war s lasziv, spöttisch? Egal es war schön!“Na, was hat mein Häuptling mir denn heute mitgebracht?“ fragte sie und eröffnete damit das Spiel.“Was hat denn meine Indianerin heute für mich zubereitet?“ erwiderte ich, und drehte damit den Spieß um.“Ähm nichts!“ antwortete Katrin, die tatsächlich etwas überrascht war.“Wie, nichts? Ich bin den ganzen Tag auf dem Kriegspfad, und wenn ich zum Tippi zurückkehre, dann hat meine Indianerin nichts für mich!“ spielte ich das Spiel geschickt weiter. Nun hatte auch Katrin begriffen auf was ich hinaus wollte. Betreten blickte sie auf den Boden. „Verzeih mein Häuptling, das ich dir eine so schlechte Frau bin, aber ich habe wirklich nichts, ich…““Ich will deine Ausreden nicht hören.“ unterbrach ich sie. „Unartige Frauen werden bestraft.“Nun lächelte Katrin noch etwas mehr, das Spiel schien ihr zu gefallen.“Und wie will mein Häuptling mich bestrafen?“ fragte sie bewusst Ahnungslosigkeit spielend. Dabei wusste sie allerdings wirklich nicht, was ich noch vorhatte. Ich befahl ihr, sich auf den Ausgucksitz zu setzen, und links und rechts die Seitenpfosten anzufassen. Nun saß sie mit weit ausgebreiteten Armen vor mir. Mit einigen mitgebrachten biegsamen Ästen und dem trockenen hohen Graß fesselte ich ihre Hände an die Seitenpfosten, so dass sie sich nicht mehr von alleine befreien konnte. Dann zog ich Katrin ihren Slip mit einem Ruck aus, in dem ich ihn einfach unter ihrem Sommerkleid wegriss. Anschließend drückte ich ihre Beine auseinander und fesselte ihre Beine links und rechts am Hochsitz. Nun war Katrin vollkommen hilflos. Ihr wurde das in diesem Moment wohl bewusst, denn ich sah ein bisschen Angst in ihren Augen.“Aber bitte nicht so wild“, bat sie mich ein wenig ängstlich.“Rede mich gefälligst mit Häuptling an!“ fuhr ich sie an, und gab ihr mit einem kleinen Stock einen vorsichtigen Klaps auf ihren Schenkel.Katrins Angst verschwand nicht, denn sie wusste nicht mehr, was sie davon halten sollte. Ich genoss diesen Anblick und grinste breit.“Bitte Georg treib’s nicht zu wild.“ bat sie mich noch einmal.“Wenn Du mich nicht Häuptling nennst, dann sollst du gar nicht mehr sprechen“, fiel ich ihr ins Wort. Schnell bastelte ich aus einem Ast und dem Rest von dem Graß einen Knebel, der eher an eine Pferdetrense erinnerte. Als Katrin etwas erwidern wollte, schob ich ihr den Knebel in den Mund. Nun wehrte sie sich tatsächlich, und ich spürte wie sie echte Angst hatte. Aber mich machte das total an, und da ich der stärkere war, überwand ich bald ihren Widerstand. Ich war erstaunt, wie gut meine Fesseln hielten, denn Katrin wehrte sich inzwischen recht heftig, und versuchte allmählich in aufkommender Panik sich zu befreien. Der Knebel verhinderte ein lautes Schreien, man hörte nur guturales Gurgeln. Ich war inzwischen total angetörnt von dieser Situation. Ich hatte einen Steifen, der schmerzhaft in meiner Shorts noch nach ein bisschen mehr Platz suchte. Katrin wurde immer wilder, Tränen liefen ihr über das Gesicht, und ich begriff, dass sie wirklich panische Angst hatte.“Hey, Katrin, ganz ruhig“, redete ich auf sie ein, und streichelte sie sanft, um ihr ein bisschen die Angst zu nehmen. Das entkrampfte sie ein bisschen, aber so richtig beruhigt war sie noch nicht, und so nahm ich einen Ast, an dem noch ein paar Blätter hingen, und begann damit langsam und zärtlich ihre Schenkel zu streicheln. Mit jedem Auf und Ab strich ich ein bisschen weiter unter ihr Kleid. Ich merkte wie sie sich immer weiter entspannte. Dann begann ich, während ich mit der einen Hand weiterstreichelte, mit der anderen ihr Kleid aufzuknöpfen. Sofort verspannte sich Katrin wieder ein bisschen. Ich versuchte sie mit ein paar netten Worten zu beruhigen. Schon nach kurzer Zeit saß Katrin durch die Fesseln bedingt breitbeinig und nackt vor mir. Ich fand diesen Anblick äußerst erregend, und streichelte sie weiter mit den Blättern des kleinen Astes. Als Katrin merkte, dass ich scheinbar auch weiterhin sanft bleiben wollte, entspannte sie sich deutlich, und nach einiger Zeit begann ihre Scheide feucht zu glänzen. Da legte ich den Ast beiseite, hockte mich vor sie, und begann sie zärtlich zu lecken. Schon nach kurzer Zeit atmete Katrin heftig durch die Nase, denn der Knebel machte ihr das Atmen durch den Mund schwer. Immer feuchter wurde es zwischen ihren Beinen, immer mehr Saft strömte mir entgegen. Mich machte das wie schon gestern Abend total an. Immer intensiver bearbeitete meine Zunge ihre Schamlippen, ihren Kitzler und drang zwischendurch immer wieder so tief ich konnte in sie ein. Katrin zerfloss nun regelrecht vor mir. Ihr Unterleib zuckte wild und einen Moment überlegte ich, ob ich sie vielleicht f*cken sollte. Aber ich verwarf den Gedanken, sie hatte ja gesagt, sie wolle noch nicht. Nachdem Katrin spürbar gekommen war, nahm ich ihr den Knebel aus dem Mund, stellte mich direkt vor sie, und hielt ihr meinen Penis direkt vors Gesicht.“Lecken!“ befahl ich, und Katrin gehorchte willig. Ich war aber so erregt, dass ich schon nach kurzem tief in ihren Rachen spritze. Ausweichen konnte sie mir ja nicht. Nachdem ich fürs erste befriedigt war, band ich Katrin wieder los. Die Fesseln hatten inzwischen einige Spuren hinterlassen, und ich wollte heute Abend von Mutter keine unliebsamen Fragen gestellt bekommen.Nachdem ich Katrin befreit hatte hockte ich mich vor sie hin und sah sie fragend an. „Du hattest wirklich Angst?““Ja, ich dachte du verlierst die Beherrschung und rastest gleich aus, so wie du mich angesehen hast!“ kam ihre Antwort.“Hätte ich auch beinahe“, gab ich zu, „aber ich wollte dich nicht verlieren, und das hätte ich dann bestimmt“, gab ich schuldbewusst zu, gerade dein wehren und zappeln hätte mir beinahe den letzten Verstand geraubt. Katrin ließ sich zu mir auf den Boden herab und hockte sich zu mir auf den Schoß und schlang dabei ihre Beine um meine Hüften. Bei mir wuchs sofort wieder etwas zu beachtlicher Größe, als ich begriff, wie dicht sich ihre Vagina vor meinem Penis befand. „Danke, dass du es nicht getan hast“, erwiderte Katrin und begann sanft meinen Penis zu bearbeiten. Immer wieder streichelte sie mit meinem Penis über ihre Vagina. Nur herein ließ sie mich nicht. Ich ließ sie gewähren. Mit ihrer Hand, bearbeitet sie mein gutes Stück dabei heftig, so dass ich schon nach kurzer Zeit erneut zum Höhepunkt kam, direkt auf ihre Schamlippen. Katrin rückte ein Stück von mir weg, und verteilte mein Sperma unter wollüstigem Streicheln auf und in ihrer Vagina. Was für ein Anblick, aber ich war fürs erste geschafft.Lass uns baden fahren schlug ich vor. Katrin nickte zustimmend und wir fuhren erneut zu dem kleinen See im Wald.Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 8 – Beim TrainingNach dem Fesselspielchen auf dem Hochsitz fuhren wir erneut zu dem kleinen Waldsee. Wir waren hier wieder ganz alleine. Wir stellten unsere Fahrräder an einen Baum, entledigten uns der Klamotten und sprangen in das kühle Nass. Nachdem wir uns ein bisschen abgekühlt hatten, suchte ich noch einmal das Gespräch mit Katrin.“Du Katrin, wir müssen aber noch über ein paar Dinge reden“, begann ich. „Wie hast du dir das mit uns eigentlich weiter vorgestellt? Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht? In der nächsten Woche beginnt die Schule wieder, und da können wir nicht mehr so viel Freizeit miteinander verbringen, wie jetzt in den Ferien. Das würde dann auffallen, wenn wir plötzlich keine Zeit mehr für unsere Freunde hätten. Aber wir können auch nicht öffentlich so miteinander turteln wie es andere Paare tun.“Damit werden wir leben müssen“ entgegnete Katrin. „Aber ich weiß dich ja praktisch immer in meiner Nähe, wir gehen in die gleiche Klasse, machen den gleichen Sport und demnächst gehen wir auch noch gemeinsam tanzen. Uns wird nichts anderes übrigbleiben, als hin und wieder mal die eine oder andere Gelegenheit zu nutzen, wenn sie sich ergibt.“Wie viele Möglichkeiten das sein würden, und wie prickelnd das noch werden würde, ahnte ich damals noch nicht.“Oder willst Du die Beziehung etwa beenden?“ fragte Katrin.“Nein“, antwortete ich schnell, „will ich nicht!“ Aber ich glaube heute ich konnte damals überhaupt keine andere Antwort geben, denn ich war viel zu verliebt.“Aber bitte, einen Gefallen musst du mir tun“, bat Katrin mich. „Wenn jemand etwas merkt, dann darf auf keinen Fall einer von uns irgendwas zugeben. Das gäbe ein Riesen Theater, und ich möchte nicht wissen, was das für Folgen hätte. Besonders wenn unsere Eltern uns vielleicht mal irgendwie doch überraschen sollten, dann darfst du nie zugeben, das vorher schon mal was passiert ist, einverstanden.“Ich kannte Katrins Angst, von unseren Eltern verstoßen zu werden und in ein Heim gesteckt zu werden, und so stimmte ich zu.“Du bist ein Schatz!“ nahm Katrin mich in den Arm. Für diesen Tag hatten wir genug erlebt, wir zogen unsere Klamotten wieder an, und fuhren nach Hause, denn bald musste es Abendbrot geben, und meine Mutter hatte uns ja warmes Essen versprochen.Zum Abendessen hatte meine Mutter wirklich wieder alle Ihre Kochkünste ausgekramt und es gab ein phantastisches italienisches Essen. Nicht zu schwer zu verdauen, das wäre bei diesem Wetter auch nicht das Passende gewesen, aber doch lecker und sättigend. Nachdem wir das Essen verputzt hatten, sprachen wir noch ein bisschen über dies oder das. Wir genossen die abendliche Stimmung und setzten uns noch ein bisschen auf die Terrasse, denn inzwischen war es draußen angenehm kühl. Ein bisschen trauerten wir den zu Ende gehenden Sommerferien nach, denn in zwei Tagen begann wieder die Schule, und damit der Ernst des Lebens, wie die Erwachsenen immer zu sagen pflegten. Aber ein bisschen freute ich mich auch, denn dann ging auch das Training wieder los. Auch Katrin freute sich auf das Karate Training, denn wir mochten diesen Sport beide sehr, aber in den großen Ferien machte unser Meister die Schule immer zu und fuhr in seine alte Heimat. Er meinte auch in seinem Alter lerne man nie aus. Ich erinnerte meine Mutter an ihr Versprechen das Katana Schwert mitnehmen zu dürfen.Nachdem wir uns noch eine ganze Weile so unterhalten hatten kam auch Rosa endlich nach Hause. Sie war den ganzen Tag wegen des Geigenkonzertes unterwegs gewesen. In solchen Dingen war Rosa eine Besessene, eine absolute Perfektionistin. Sie erzählte noch ein bisschen von ihren Proben und wie gut sie mit den einzelnen Stücken voran kamen. Mich interessierte das eigentlich nicht sonderlich, und ich fühlte mich ein bisschen gelangweilt, so dass ich begann Katrin ein bisschen zu necken.Zum Glück war der Tag für Rosa so anstrengend gewesen, dass sie sich bei Zeiten verabschiedete. Wir quatschten noch ein Weilchen über dies und das, dann verabschiedeten auch wir uns von meiner Mutter und wollten schlafen gehen. Als wir die Treppe hochkamen hörten wir Rosa noch im Badezimmer, und so gingen wir jeder in sein Zimmer ohne dass noch viel passiert wäre. Ein flüchtiger Blick, ein „Gute Nacht“ und ein schelmiges, listiges Grinsen war alles, was wir uns noch schenkten.Zwei Tage später war es dann soweit. Der Alltag hatte uns wieder. Zum Glück bestand der erste Schultag nur darin, uns die neuen Klassenräume zuzuweisen, uns den einen oder anderen Lehrer vorzustellen den Stundenplan zu überreichen und uns mit schweren Büchern zu beladen. Dann waren wir fürs erste entlassen. Auf dem Heimweg begleiteten uns ein paar Kumpels aus der Nachbarschaft, die während der Ferien verreist waren. Wir tauschten uns ein bisschen aus, wie denn so unsere Ferien verlaufen waren, und Katrin und ich logen das sich die Balken bogen. Ich war erstaunt, wie gut das funktionierte, und wie gut sich unsere Geschichten jeweils ergänzten.Am Nachmittag fuhr uns unsere Mutter dann zum Karate-Training, und ich durfte wie versprochen das Katana-Schwert mitnehmen. Aber meine Mutter ließ mich mit dem Ding nicht aus den Augen.In der Schule angekommen zeigte ich ‚Meister Kim‘ das Schwert und fragte ihn, was er davon halte. Meister Kim nahm das Katana in Augenschein, untersuchte es ganz genau mit kritisch prüfendem Blick, ging schließlich ein paar Schritte von uns weg, und vollführte vor unseren Augen ein paar Übungen mit einer solchen Geschwindigkeit, wie das nur ein Asiate konnte. Ich bemerkte wie meiner Mutter beeindruckt der Kiefer herunterfiel.“Wow, was für ein edles Stück“ gab er mir das Schwert zurück.“Ist das denn so viel Wert?“ fragte ich skeptisch.“Was meinst Du denn wie viel so etwas wert ist?“, fragte er lächelnd.“500,- DM“, antwortete ich schnell, nur um eine Antwort zu geben. Ich merkte aber sofort, dass das die falsche Antwort war, denn er zog verächtlich die Brauen hoch.“Pah, mein Junge, ich dachte ich hätte euch etwas beigebracht. Der Wert eines solchen Gegenstandes ist nicht in DM, Dollar oder Yen zu bewerten. Ein Katana ist in Asien so viel wie hier ein Familienwappen. Es ist das höchste Gut, was eine Familie besitzt. Eine Entehrung des Katanas, z.B. durch Diebstahl, bedeutet die Entehrung der gesamten Familie. Dafür starben in Asien früher Menschen. Und eines ist auch gewiss, wenn du den Wert wissen willst, den Dein Vater ausgegeben hat, um ein solches Katana überhaupt von einem Schmied zu bekommen, dann sind das hierbei“ und er deutete auf das Schwert, das ich immer noch in den Händen hielt, „mindestens 15000,- DM gewesen! Dies ist eines der besten Schwerter die ich je gesehen habe, kein billiges Nachmachprodukt aus Taiwan oder den USA, was man in jedem Hinterhof-Waffenladen kaufen kann, das hier ist echte Kunst! Ich hoffe mein Junge, du weißt das eines Tages zu schätzen!“Ich nickte und gab nur ein schüchternes „Jawohl Meister!“ zur Antwort und gab das Schwert meiner Mutter zurück. Die betrachtete es nun auch mit etwas anderen Augen, wie ich sofort bemerkte, verabschiedete sich aber dann. „Ich hole euch in zwei Stunden nach dem Training wieder ab.““Nun dann lasst uns endlich anfangen!“ forderte der Meister uns auf.Es wurde ein hartes Training nach 6 Wochen Pause, und der Meister schimpfte mal wieder mit uns, dass wir so faul wären, und nicht ein einziges Mal zu Hause trainieret hätten während der gesamten Ferienzeit. Dabei grinste er aber immer mit seiner freundlich asiatischen Art, denn so ernst wie er viele Dinge sagte, meinte er sie gar nicht. Er kannte halt seine Pappenheimer!Am Ende des Trainings war es so üblich, das der Meister uns eine Geschichte erzählte. Das hatte sich so eingebürgert, und alle Trainingsteilnehmer nahmen an dieser kleinen ‚Märchenstunde‘ eigentlich immer teil. Das war halt seine Art, uns den asiatischen Lebensstil ein bisschen näher zu bringen und darüber hinaus konnte der Meister wirklich gut erzählen. Ich hatte ja auch schon erwähnt, dass es sich hier nicht um eine der üblichen Klopperbuden handelte, sondern das diese Sportschule weit mehr war. Und so begann der Meister seiner Erzählung.Es war einmal vor langer Zeit, als es noch Drachen auf dieser Welt gab. Damals lebte in den japanischen Tiefebenen ein stolzer Samurai, der berühmt für seine Kampfkunst war, und schon viele Drachen bezwungen hatte. Dieser Samurai hatte einen Sohn namens Djio. Als Djio das Alter erreicht hatte, bald ein Mann zu werden, schmiedete ihm sein Vater, der viel von seiner Kunst verstand ein Schwert, so wie es sich für einen guten Samurai gehörte. Doch Djio missachtete das Geschenk seines Vaters, denn er wusste den Wert des Schwertes nicht zu schätzen. Stattdessen gab sich Djio lieber dem Genuss und den schönen Künsten hin. Auch die Kampfkunst, die ihm sein Vater gelehrt hatte vernachlässigte er. Aber Djio war ein sehr gebildeter junger Mann, der am Hofe des Kaisers ein hohes Ansehen genoss, da er auf alle Fragen des Lebens immer eine gescheite Antwort wusste. Djio hatte ein Auge auf die Tochter des Kaisers, die schöne Kai-jin geworfen, und bat nach einigem Werben, den Kaiser um die Hand seiner schönen Tochter. Doch der Kaiser war ein listiger Mann, der immer von allen profitieren wollte, und so stimmte er der Vermählung der beiden zu, wenn Djio ihm zuvor den bösen Drachen Gijing vom Halse schaffen würde, der immer wieder über das Land herfiel und es verwüstete. Djio, der sehr von sich überzeugt war, willigte ein, denn er begehrte Kai-jin sehr und glaubte fest daran, den Drachen überlisten zu können. So zog er aus den Drachen zu suchen, und sich in einem geistigem Wettkampf mit ihm zu messen. Mit dem nötigsten ausgestattet, und mit dem Schwert seines Vaters bewaffnet machte er sich auf die Suche. Nach wochenlanger Suche, dem Aufgeben nahe, fand er den Drachen in einer tiefen Schlucht zwischen den Bergen. Der Drache versperrte Djio den Weg, und fragte nach seinem Begehr. Djio forderte den Drachen zu einem Wettkampf. Der Drache lachte Laut, und fragte Djio wie er denn gegen ihn, den Drachen bestehen wolle, denn er sei doch nur ein Mensch. Djio antwortete, das er den Drachen mit seinem Geist überwinden wolle, denn er sei ein sehr kluger Mensch. Der Drache stimmte lachend zu, denn Drachen rätseln gerne und sind sehr gebildet, und so forderte der Drache ihn zu einem Wettkampf heraus. Bei einem Sieg des Drachen wäre Djio verloren, bei Djios Sieg hätte ihm der Drachen auf ewig gehorchen müssen und bei einem unentschieden bestand der Drache auf eine Entscheidung im Kampf. Der Drache stellte sein erstes Rätsel und fragte Djio:Es fällt und es fließt,es zerstört und es spendet Leben,es hat keine Farbe und ist dennoch blau,und trotz es keine Farbe hat ist es nicht unsichtbar.Was ist das? Djio überlegte eine Weile dann antwortete er: ‚Wasser‘, Nun war es an ihm dem Drachen eine Frage zu stellen. Dabei wollte er es dem Drachen nicht so einfach machen, denn er wollte ja gewinnen. Und so fragte er den Drachen:Seine Farbe ist Metall und doch rot,es vernichtet den einen und beschützt den anderen,Noch bevor Djio zu Ende gesprochen hatte, bäumte sich der Drache vor Lachen laut auf, und antwortete: Das ist einfach, es ist ein Schwert. Doch Djio zog sein Schwert rammte es dem Drachen von unten in den Bauch und sagte, „…und es tötet Drachen!“Der Drache hätte ihm bis zum Ende zuhören sollen, das erkannte der Drache nun auch als er starb, und Djio wusste nun endlich den Wert des Schwertes zu schätzen.“Na“, fragte uns der Meister, „was habt ihr aus dieser Geschichte gelernt?““Den anderen ausreden lassen“ antwortete Katrin, doch der Meister grinste mich an und meinte zu mir: „Na Georg, was meinst Du?““Ich glaube, man sollte die Geschenke seines Vaters achten, besonders dann wenn man im Leben noch etwas erreichen will“, gab ich Kleinlaut zu, denn ich hatte verstanden warum er uns ausgerechnet diese Geschichte erzählt hatte. Nach dieser Geschichte zogen wir uns um und machten uns auf den Heimweg. Da meine Mutter heute Abend noch Rosa zur Generalprobe für das Konzert begleitete, konnte sie uns nicht vom Training abholen, und so machten wir uns mit dem Bus auf den Heimweg. Auf dem Weg zur Bushaltestelle viel uns aber auf, das wir beide unsere Geldbörse vergessen hatten, und so beschlossen wir am Ufer der Lahn entlang zu Fuß nach Hause zu gehen und nicht schwarz zu fahren. Nach einem guten Stück des Weges meinte Katrin zu mir: „Georg, was meinst du, ob diese Geschichte heute wirklich eine alte japanische Sage gewesen ist?““Ich glaube nicht“, erwiderte ich. „Ich glaube die hat Meister Kim sich ausgedacht, um mir eine Lehre zu erteilen, deshalb auch die Ähnlichkeit mit den Namen, Djio und Geo (so wurde ich von einigen Kumpels genannt) und Kai-Jin und Katrin, das war bestimmt kein Zufall.““Aber ich bin doch nicht die große Liebe, die du begehrst!“ stellte Katrin fest.Ich sah sie etwas erstaunt an, „Doch bist du! Natürlich bist du das!“Katrin lachte nun ein bisschen: „So meinte ich das nicht. Das kann ja der Meister nicht wissen!“Nun lachte ich auch. „Ja, stimmt. Vielleicht wollte er mich nur nicht in Verlegenheit bringen, wenn er den Namen eines anderen Mädchens genommen hätte, hätte es doch gleich wieder Getuschel gegeben“.Plötzlich, wir hatten Limburg schon ein gutes Stück hinter uns gelassen, nahm Katrin meine Hand und gab mir eine Kuss. „Danke mein Samurai, dass du mich noch immer begehrst!““Immer zu Ihren Diensten Prinzessin Kai-jin“, antwortete ich. Da blieb Katrin unvermittelt stehen, griff mir zwischen die Beine und flüsterte in mein Ohr: „Mama sagt zwar immer, ich soll nicht immer das Messer ablecken, aber ein Samuraischwert würde ich doch gerne mal probieren.““Dann darf aber ich auch in der Höhle nach dem Drachen suchen.“ erwiderte ich mit schelmischem Grinsen, und schon waren wir im hohen Ufergras verschwunden um japanische Sagen zu ergründen. Meine Zunge suchte ausgiebig einen Drachen in Katrins Höhle, die vor lauter Salzwasser regelrecht überschwappte, und Katrin lernte eher einen spukenden Drachen als ein Samuraischwert kennen, wie sie später sagte. Obwohl der Härtegrad passen würde. Seit diesem Abend nenne ich meinen Schatz eigentlich immer nur noch Kai-jin und sie mich Geo, was sie aber wie unser Meister Djio ausspricht.Wir kamen an diesem Abend ziemlich spät nach Hause, und ernteten ein paar böse Blicke meiner Mutter. Aber sie konnte uns nicht lange böse sein, denn sie hatte auch eine Überraschung für uns. Vater würde übermorgen für einige Wochen überraschend nach Hause kommen.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 9 – Vaters RückkehrSehnlichst erwarteten wir das Ende der Schulstunde herbei, für heute unsere letzte. Kai-jin (so nannte ich Katrin nach dem letzten Training) schielte schon dauernd aus dem Fenster, denn heute würde Vater aus Japan zurückkommen. Und wir waren gespannt, ob er uns von der Schule abholen würde.“Der ist bestimmt noch mit Mutter beschäftigt“ raunte ich grinsend Kai-jin zu, die in der Schule neben mir saß, denn wir gingen ja in dieselbe Klasse. Sie lachte und meinte nur: Die haben noch die ganze Nacht zum vögeln!“Kai-jin hatte Recht behalten, denn gerade als sie dies sagte, sah ich Vater mit dem Wagen um die Ecke biegen; in diesem Moment schellte es auch schon zum Ende der Stunde. Wir sprangen auf und zwängten uns in einer großer Traube nach draußen. Vater erkannte uns auch in der großen Menge sofort und man sah ihm seine Freude, seine Kinder endlich mal wieder zu sehen, deutlich an. Ich freute mich auch, aber ich muss zugeben, meine Freude hielt sich ein bisschen in Grenzen. Das lag sicherlich auch daran, dass mein Vater nur immer ein paar wenige Wochen im Jahr zu Hause war. Sein Beruf ließ leider nichts anderes zu. Aber da baut man als Kind nicht so eine ausgeprägte Beziehung zu seinem Vater auf. Kai-jin freute sich noch ein bisschen mehr, meinte ich zumindest, und ich merkte, wie ich regelrecht ein bisschen eifersüchtig wurde, als sie sich Vater so um den Hals warf.“Na, meine Großen“, begrüßte uns mein Vater, „wie geht’s euch denn?“Nach ein bisschen Smalltalk lud uns mein Vater noch zu einem Eis ein, und so fuhren wir zusammen zur Eisdiele. Während wir zwei Riesenportionen Erdbeereis verputzten erzählte uns mein Vater ein bisschen über Japan und seine Erlebnisse dort, ich fand das meiste ziemlich belanglos. Etwas amüsiert bemerkte er, dass ich Katrin die meiste Zeit mit Kai-jin und sie mich Djio ansprach. Er wollte wissen, wie wir denn darauf gekommen waren, aber das behielten wir für uns.Als wir endlich zu Hause ankamen, erwartete uns Mutter schon mit Kaffee und Kuchen, nur Rosa fehlte mal wieder. Sie war noch bei einer Freundin zum Geige üben gefahren. Naja, morgen Abend war ja auch ihr großer Auftritt. So saßen wir den ganzen Nachmittag auf der Terrasse und lauschten den Erzählungen meines Vaters. Am Abend kam dann Rosa noch dazu, und während meine Mutter sich um das Abendessen kümmerte, begann mein Vater mit seinen Erzählungen weitestgehend wieder von vorn, denn auch Rosa wollte natürlich wissen, wie es ihm denn so ergangen war. Langsam langweilte mich die Sache wirklich, und so verabschiedete ich mich auf mein Zimmer. Die Schule forderte schließlich auch noch ihren Tribut. Kai-jin begleitete mich, denn schließlich hatte sie das gleiche zu erledigen, wie ich, und gemeinsam lernt es sich halt besser.Während wir an unseren English-Vokabeln saßen, meinte Kaijin plötzlich: „Was meinst Du Djio, ob Papa Mama heute Abend wohl so richtig durchf*ckt?““Was?“ ich war etwas konsterniert, und überlegte kurz, wo Katrin eigentlich ihre Gedanken hatte. „Ich denke doch“, gab ich zur Antwort. „Aber warum willst du das wissen?““Nicht wissen, ich würde das gerne sehen!“ grinste Katrin mich an.“Kai-jin, du bist eine kleine perverse Sau!“ aber auch ich musste grinsen, bei dem Gedanken daran, meine Eltern beim Poppen zu beobachten.“Wir können ja zusehen“, schlug ich vor. Nun war es an Katrin überrascht zu gucken.“Und wie willst Du das machen?“ fragte sie etwas überrascht.“Du erinnerst dich an das Periskop, dass Papa mal vor ein paar Jahren mit mir gebastelt hat um mir zu zeigen, wie das bei U-Booten funktioniert“, fragte ich Katrin. „Das müsste von Deinem Balkon aus auch funktionieren!“Das breite Grinsen auf Katrin Gesicht verriet, dass sie die Idee gut fand, und so einigten wir uns darauf, einen ‚Kinoabend‘ der besonderen Art auf ihrem Balkon zu verbringen. Da wir uns nun sowieso nicht mehr konzentrieren konnten, gaben wir das Vokabellernen auf und halfen meiner Mutter beim Abendessen. Nach dem Abendessen spielten wir Müdigkeit vor und verschwanden beizeiten auf unseren Zimmern. Rosa war in dieser Beziehung ja sowieso ein grundsolider Mensch und da ja morgen das Konzert war, war sie sowieso schon um 9 Uhr im Bett verschwunden. Dann lag ich wach und aufgeregt im Bett und wartete auf das Zeichen von Katrin. Zunächst kam aber um kurz nach 10 noch mein Vater vorbei, um zu sehen ob seine Kinder denn auch schon alle schliefen. Ich stellte mich erfolgreich schlafen und auch bei Katrin musste das geklappt haben, denn kurze Zeit später hörte ich ihn bereits wieder die Treppe hinuntergehen. Es dauerte nicht lange und meine Zimmertür ging auf und Katrin schlich herein. „Hey Djio, die sind gerade ins Schlafzimmer gegangen, komm!“Das ließ ich mir natürlich nicht 2-mal sagen. Vorsichtig entnahm ich dem Bettkasten das Periskop und gemeinsam mit Katrin schlich in ihr Zimmer. Wenn mein Vater auch nur jemals geahnt hätte, wofür sein Sohn das Periskop einmal gebrauchen würde, er hätte es bestimmt nie gebaut. Doch jetzt bewährte sich die Ingenieurskunst meines Vaters. Nicht nur das uns dar Periskop einen wirklich super Anblick bot. es war auch noch so gebaut, dass zwei Leute gleichzeitig hindurchsehen konnten.Meine Eltern schliefen immer bei offenem Fenster solange es die Außentemperaturen erlaubten, so dass wir einen wirklich guten Ausblick hatten. Als wir mit unseren Beobachtungen begannen, lagen Vater und Mutter bereits nackt auf dem Ehebett. Nach anfänglichem intensivem Streicheln rutschte meine Mutter langsam an meinem Vater hinab.“Man hat die geile Titten!“ raunte ich leise und bekam dafür einen Knuff in die Seite.“Hey, du sollst Dir nur Ideen holen Djio, für alles andere bin ich da!“ ermahnte mich Katrin, um gleich im Anschluss selber festzustellen, „Papa ist ja unten total rasiert!“Mein Vater hatte einen beindruckenden Lustbolzen, der durch die Rasur noch monumentaler wirkte. Aber meiner Mutter schien die Größe nichts auszumachen. Sie blies diesen Ständer mit einer Ausgiebigkeit und Wonne, die ich nie für möglich gehalten hätte. Schon gar nicht bei meiner Mutter. Ich staunte, dass sie diesen Masten überhaupt ganz in den Mund bekam. Meinem Vater schien das wirklich gut zu gefallen, denn er lag leicht zuckend auf dem Bett.“Gleich kommt es ihm!“ stellte Katrin leise fest.Ich konnte darauf nichts sagen, denn meine Eltern so zu beobachten machte mich richtig an, und ich hatte inzwischen auch einen Ständer der in der Schlafanzughose ein deutliches Zelt bildete. Aus dem Schlafzimmer unter uns vernahmen wir inzwischen deutliches Stöhnen und man sah, wie mein Vater kam. Meine Mutter schluckte alles, machte einfach in unverändertem Tempo weiter. Der S*hwanz meines Vaters wurde überhaupt nicht richtig schlaff. Es dauerte nicht lange, da fing mein Vater wieder lauter an zu stöhnen. Dieses Mal ließ meine Mutter aber rechtzeitig von ihm ab, wandte sich ihrem Nachtisch zu, den wir mit dem Periskop nicht erblicken sollten, und kam mit einem riesigen Dildo in der Hand in unser Blickfeld zurück. Dann hockte sie sich vor meinen Vater, so dass wir im Periskop deutlich ihren Hintern und ihre vor Feuchtigkeit glänzende Scheide sehen konnten. Durch das Periskop erschien mir der Dildo mindestens so groß wie mein Unterarm. Mein Vater hatte diesen Dildo inzwischen übernommen und rammte ihn ohne große Umwege meiner Mutter mit Wucht zwischen die Beine, zog ihn wieder ein Stück heraus und rammte wieder. Bei jedem Rammen stieß meine Mutter einen kleinen spitzen Schrei aus. Ich merkte wie sich bei mir immer mehr Blut in der Körpermitte ansammelte und meinen Luststab immer strammer werden ließ.Plötzlich stand mein Vater auf, so dass er direkt hinter Mutter stand, die auf dem Bett vor ihm hockte. Mit genau dem gleichen Schwung, wie er eben den Dildo in sie gerammt hatte, schob er nun seinen S*hwanz in Ihren Arsch. Nun war von meiner Mutter schon deutlich mehr zu hören als nur ein kurzer Schrei. Sie bäumte sich richtig unter diesem gewaltigen Stoß auf. Das veranlasste meinen Vater aber nur noch fester zu rammeln. Mit einem Wahnsinnstempo f*ckte er meiner Mutter den Arsch, während er mit dem Monsterdildo ihre M*schi bearbeitete. Den keuchenden Atem meiner Mutter hörte man bis zu uns.Ich brauchte allmählich dringend eine Entspannung und fing langsam an mich selber zu massieren. Doch Katrin, die das sofort bemerkte zog meine Hand weg und flüsterte nur: „Heb dir die Energie für mich auf!“Vor freudiger Erregung hätte ich beinahe das Periskop losgelassen, „Was?“ fragte ich Katrin.“Pssst, nicht so laut“ herrschte Katrin mich an. „ich will noch ein bisschen zusehen, das macht mich so an!“So schauten wir wieder gemeinsam durch das Periskop, ich warf jedoch erst noch einen schnellen Blick auf Katrin uns stellte fest, dass sie ihre Hand tief in ihrem Schritt vergraben hatte.“Heb dir deine Energie für später auf!“, spöttelte ich eine leise Retourkutsche, und Kai-jin wurde tatsächlich ein bisschen rot.Aus dem Schlafzimmer meiner Eltern kam das Stöhnen immer lauter. Mein Vater f*ckte meine Mutter immer wilder, und sie krallte vor Verzückung ihre Finger fest in das Bettzeug. Dann bäumte sich mein Vater plötzlich mit festen Stößen auf und ich hörte die Stimme meiner Mutter, die in die Nacht herausschrie: „Ja, zeig’s mir!“Das war nun wohl auch für Katrin zu viel. Sie gab mir zu verstehen, dass sie genug gesehen hatte.Wir beide waren jetzt total geil, aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal….
Kapitel 10 – Ein FehlerDer a****lische F*ck, den meine Eltern da gerade hingelegt hatten, hatte uns total heiß gemacht. Ich konnte überhaupt nicht mehr klar denken, ich war total aufgeputscht und Katrin ging es nicht besser. Noch immer hatte sie eine Hand zwischen ihren Beinen vergraben und starrte mich mit glasigen Augen leise stöhnend an.“Komm Djio, ich will auch“, hauchte sie mir entgegen. „Jetzt, sofort!“ und zog mich in ihr Zimmer zurück. Unser Verstand war nicht mehr zu gebrauchen, wir überlegten nicht mehr, keiner fragte sich mehr, was wir da eigentlich taten, keiner dachte in diesem Moment an irgendwelche Konsequenzen. Wir waren so total geil, wir wurden nur noch von Gefühlen geleitet. Katrin zog mich ganz eng an sich, mein Penis presste sich gegen ihren Bauch. Sie riss mir meine Klamotten vom Leib und ich zog ihr das Nachthemd aus. Da stand sie nun nackt vor mir. Beide zitterten wir vor totaler Erregung am ganzen Körper. Katrin zog mich zu ihrem Bett, auf das sie sich rücklings fallen ließ.“Los, ich will jetzt!“, ihre Worte waren kaum zu verstehen, so zitterte ihre Stimme vor Erregung. Ich brachte schon überhaupt keinen Laut mehr heraus. Wie ein Blitz schoss mir nur noch ein Gedanke durch den Kopf, als ich Katrin vor mir liegen sah und diese ihre Beine öffnete. Ich wollte mit ihr schlafen, endlich das tun, was wir uns beide bisher nicht getraut hatten. Die Erregung, das Pochen meines Herzens drang wie Hammerschläge in mein Hirn und benebelte meine Sinne zusätzlich. Ich ließ mich auf Katrin herab, suchte den Eingang und dirigierte meinen aufgeregt zuckenden S*hwanz mit der Hand an die richtige Stelle. Als Katrin spürte, was da auf sie zukam wollte sie etwas sagen. Doch zum einen brachte sie vor lauter Erregung kein verständliches Wort heraus, zum anderen ließ ich sie auch gar nicht mehr zu Wort kommen. Tollpatschig und unvorsichtig, aber von höchster Erregung getrieben drang ich mit voller Wucht in sie ein. Ein gewaltiger erster Stoß, ein zweiter ein dritter. Katrins schmerzverzerrtes Gesicht nahm ich gar nicht mehr war. Ich spürte nur noch die Enge des feuchten Tunnels die mich umschloss. Ihr strampeln und winden machte mich nur noch wilder und noch einmal stieß ich zu, um mich dann in einer wahnsinnigen Explosion in ihr zu ergießen. Eine Explosion die meinen ganzen Körper erzittern ließ. Ich spürte wie mein Saft aus mir herausschoss und Katrins enge Scheide flutete. Noch zwei drei weitere Stöße, dann sackte ich erschöpft zusammen. Katrin atmete heftig zischend durch die Zähne und bis sich dabei auf ihre Unterlippe. Blut rann aus ihren Mundwinkeln, ihr Gesicht war schmerzverzerrt, Tränen liefen ihr übers Gesicht. Als meine Anspannung nachließ stieß sie mich unsanft fort.Das blanke Entsetzen stand ihr im Gesicht, das konnte ich selbst im Halbdunkeln gut erkennen, und schlagartig wurde mir etwas bewusst, ich hatte einen schrecklichen Fehler gemacht. Ich wollte sie beruhigen, ihre Tränen trocknen, sie um Verzeihung bitten, mich entschuldigen, doch nichts passierte. Ich war wie gelähmt, nur Gedanken gingen mir durch den Kopf. Katrin zog sich in eine Ecke des Bettes zurück, winkelte die Beine an und rollte sich ganz ein.“Kaijin…“, sprach ich sie verunsichert an. Doch statt einer Antwort bekam ich nur Schluchzen und heulen zur Antwort. Ich zog mich ein bisschen zurück und wollte sie noch einmal ansprechen. da sah ich im Halbdunkeln den großen Fleck auf dem Bett. Blut! schoss es mir durch den Kopf. Panik stieg in mir auf.“Kaijin….“ versuchte ich es noch mal und näherte mich vorsichtig meiner Schwester. Ein heftiger Tritt traf mich, mein Magen verkrampfte sich nach diesem schweren Treffer.“Verschwinde…, hau ab!“ ich hatte das Gefühl Katrin brüllte mich an. Noch mehr Panik befiehlt mich. Was war, wenn uns jemand hörte. Wie ein geprügelter Hund verließ ich Katrins Zimmer.Ich schlich mich in mein Zimmer und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Was hatte ich getan. Um Gottes willen, was hatte ich da bloß angerichtet. Wieder überfiel mich Panik. Schnell zog ich mich an und schlich aus dem Haus. Hier hielt ich es nicht mehr aus. Tränen liefen mir über das Gesicht. Blindlings schnappte ich mir mein Fahrrad und fuhr einfach drauf los, in die immer dunkler werdende Nacht.Nach einigen Kilometern war ich vollkommen außer Atem. Ich schaute mich um; wo war ich?Ich war auf der Lichtung angelangt, auf der alles begonnen hatte. Ich starrte auf den Hochsitz. Wie ein riesiges Monster kam er mir vor. Ein Monster das mich nun auslachte. Wut stieg in mir auf. Wütend bearbeitete ich den wackeligen Hochsitz, als könnte das an meiner Situation etwas ändern. Ich war total verzweifelt. Was würde Katrin meinen Eltern erzählen, was würden sie mit mir machen.Aber sie war ja selber Schuld wollte ich mir einreden, warum hatte sie mich so geil gemacht? Erfolglos.Immer noch drosch und trat ich auf den Hochsitz ein. Aber er widerstand meinen Wutausbrüchen, was meine Raserei nur noch mehr steigerte. Ich kletterte auf den Hochsitz, holte die Pornohefte aus dem Versteck und steckte sie voller Zorn an. Mit einer gewissen Genugtuung sah ich auf das lodernde Feuer. Beinahe hätte der gesamte Hochsitz Feuer gefangen, aber ich trampelte das Feuer noch im letzten Moment aus. Das hatte mich ein bisschen beruhigt und so fuhr ich immer noch sehr nachdenklich zurück. Leise schlich ich mich wieder nach oben, lauschte an Katrins Tür und hörte sie leise weinen. Sofort kam mein schlechtes Gewissen zurück. Ich ging in mein Zimmer und grübelte die ganze Nacht weiter, wie es wohl weitergehen würde. Ich überlegte mir Ausreden, die ich meinen Eltern sagen wollte, ich überlegte mir, wie es wohl wäre, wenn ich einfach davonliefe. Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf, die mir einfach keine Ruhe ließen. Nur eines war mir inzwischen klar. Wir hatten einen riesigen Fehler gemacht.Erst in den frühen Morgenstunden schlief ich unruhig ein. Das Brummen meines Weckers riss mich aus dem Schlaf. Doch ich traute mich nicht aus dem Zimmer. Ich horchte zunächst was im Haus los war. Keine ungewöhnlichen Geräusche. So schlich ich ins Bad, wusch mich und ging nach unten zum Frühstück. Hunger hatte ich keinen. Mein Vater saß alleine am Frühstückstisch.“Wo ist Mama?“ fragte ich.“Bei Katrin!“ gab mein Vater nur kurz zur Antwort, und bevor er mehr sagen konnte, merkte ich, wie mir das eben verzehrte halbe Brötchen im Halse stecken blieb. Mein Magen drehte sich, mir wurde schwindelig und ich musste mich übergeben. Schnell rannte ich zur Toilette.Als ich zurückkam, kamen auch Katrin und Mutter gerade die Treppe hinunter. Katrin würdigte mich keines Blickes. Meine Hände begannen zu zittern. Ich sah nur wie meine Mutter sie in den Arm nahm und hörte die Stimme meiner Mutter:“In deinem Alter ist das vollkommen normal, und am Anfang ist das immer erschreckend, aber du wirst eben langsam eine Frau, das kommt jetzt alle 4 Wochen wieder!“Ganz langsam atmete ich tief durch. Katrin hatte also nichts gesagt. Ich war ihr so dankbar, mein schlechtes Gewissen bereinigte das aber nicht.Ich würgte noch ein paar Bissen herunter, dann gingen wir zur Schule. Ich wollte mit Katrin reden, wollte wissen, was sie meiner Mutter gesagt hatte, doch Katrin schwieg eisern. Sie schaute mich nicht einmal richtig an und ging immer auf der anderen Seite des Weges. Ich fühlte mich schlecht.Der Schultag glitt an mir vollkommen vorbei. Was an diesem Tag passierte weiß ich nicht mehr. Alle Versuche mit Katrin zu reden schlugen fehl.Immer wieder fragte ich mich, was ich da bloß angerichtet hatte.Die Tage glitten zäh dahin, Woche für Woche verstrich, und mein Leben normalisierte sich ganz langsam wieder. Nur Katrins Regel, die blieb aus. Schließlich ging meine Mutter mit ihr zum Arzt, aber Katrin bestand darauf alleine untersucht zu werden. Sie wollte niemanden dabei haben. Schließlich verschreib der Arzt ihr die Pille, damit sich ihre Regel einstellen würde. Das waren noch einmal Stunden der Angst, aber nichts passierte.Ganz allmählich normalisierte sich auch unser Zusammenleben wieder, aber Katrin war noch immer sehr reserviert.Ich wollte irgendwie wieder etwas gut machen und umgarnte meine Schwester wo es nur ging. Zugeteilte Hausarbeit nahm ich ihr wo es eben ging ab. Ich buhlte um ihre Gunst, bis Katrin mir zu verstehen gab, ich sollte das nicht tun.So gingen die Monate ins Land, Katrin war noch einige Male bei ihrer Frauenärztin und jedes Mal befiel mich eine wahnsinnige Angst.Schließlich kam die Weihnachtszeit. Lange überlegte ich, was ich zu Weihnachten schenken sollte. Nur für Katrin sollte es was besonderes sein. Ich wusste von ihrem Faible für teure, damenhafte Kleidung. Sie kleidete sich gerne wie meine Mutter elegant mit Mantel und Kleid. So überredete ich meine Mutter, ihr zu Weihnachten einen eleganten Mantel zu schenken, und gab dafür mein gesamtes Erspartes her. Meine Mutter wunderte sich ein bisschen darüber, aber ich belog sie, und sagte ich hätte noch genug Geld übrig und könne mir das leisten.Mit Katrin verstand ich mich inzwischen wieder recht gut, aber unser Verhältnis war noch ein bisschen kühl. Die Orte, die wir im Sommer so gerne heimlich besuchten, um unserer heimlichen Lust zu frönen mieden wir, und nicht nur wegen des nahenden Winters.So rückte Weihnachten immer näher. Meinen Vater hatte es inzwischen beruflich nach Brasilien verschlagen, und Weihnachten würde er nur zu den Feiertagen zu Hause sein, da er ein Staudammprojekt im Amazonas Urwald leitete.So halfen wir meiner Mutter bei den Weihnachtsvorbereitungen wo es nur ging.Kurz vor den Feiertagen stellte sich der Winter mit heftigen Schneefällen ein, und es sah alles nach einer romantischen weißen Weihnacht aus.Und es sollte eine ganz besondere Weihnacht werden, doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 11 – WeihnachtenDie Weihnachtsvorbereitungen waren abgeschlossen, mein Vater war am Morgen zurückgekehrt, gemeinsam hatten wir den Baum geschmückt. Katrin war ausgelassen und fröhlich und auch zu mir ausgesprochen freundlich. Den Vorfall vor einigen Monaten hatte ich noch immer nicht vergessen, das würde wohl so schnell auch nicht passieren, aber Katrin und ich wir gingen inzwischen wieder recht normal miteinander um. Zum Abend saßen wir in gemütlicher Runde zusammen, Rosa, die inzwischen durch ihren Erfolg beim Konzert eine richtige Karriere als Solistin mit der Geige begonnen hatte, gab von ihren Künsten einiges zum besten, und nach einem kleinen Essen ging es zur Bescherung.Mein Vater hatte uns allerlei Überraschungen aus Brasilien mitgebracht, von meiner Mutter bekamen Katrin und ich einen weiteren Tanzkurs, den wir in der Zwischenzeit recht erfolgreich absolviert hatten. Rosa verschenkte wie immer ein paar Schallplatten und bewies abermals einen erstaunlich guten Geschmack. Als Katrin das Geschenk von mir auspackte, an dem sich wie gesagt auch meine Mutter beteiligt hatte, leuchteten ihre Augen, ich hatte also ihren Geschmack voll getroffen. Sofort probierte sie den Mantel an, der ihr zu ihrem Winterkleid und den Wollstrümpfen die sie trug wirklich gut stand. Mich machte das sehr glücklich, die Freude im Gesicht meiner Schwester zu sehen. Doch eine noch viel größere Überraschung war das Geschenk meiner Schwester. Ich hatte schon während des ersten Tanzkurses meine Liebe für den Tango entdeckt, was mein Vater seit seinem Brasilienaufenthalt gut verstehen konnte. Katrin hatte sich mit meinem Vater zusammengetan, weiß der Himmel, wie sie das organisiert hatte, und sich selbst und mir einen speziellen Tanzkurs nur fürs Tango tanzen geschenkt. Zum ersten Mal wich sie mir nicht aus, sondern schenkte mir nun auch noch etwas, wo sie noch mehr Zeit mit mir verbrachte. Ich war glücklich. So verbrachten wir noch eine Weile in familiärer Atmosphäre, als es draußen wieder zu schneien begann.Da bat Katrin meine Eltern, mit mir noch ein bisschen die weiße Weihnacht genießen zu dürfen. Meine Eltern erlaubten schließlich nach langem Quengeln von Katrin, dass wir noch nach draußen durften, schließlich war ja Weihnachten. Ich hatte dem Treiben überrascht aber unbeteiligt zugesehen, denn ich wusste überhaupt nicht, was das zu bedeuten hatte.“Los, zieh dir was warmes an!“ stieß Katrin mich grinsend an.“Der ist ja jetzt schon festgefroren!“ lästerte mein Vater. Doch ich zog mich an und begleitete meine Schwester.Als wir außerhalb unserer kleinen Ortschaft durch die verschneiten Wälder liefen hielt Katrin plötzlich an. Bisher war sie immer ein paar Schritte vor mir gegangen. Sie drehte sich zu mir um, und erst jetzt sah ich ihr tränen überströmtes Gesicht. Ich erschrak!Ich wollte etwas sagen, doch Katrin gab mir einen Umschlag in die Hand. Nun war ich wirklich überrascht. Was kam denn jetzt. „Ein kleines Weihnachtsgeschenk.“ sagte Katrin schluchzend. Etwas verunsichert öffnete ich den Umschlag. Darin lag eine Karte, auf der ein Drache abgebildet war. Auf der Rückseite standen folgende Zeilen:Ich spreche mit Dir -doch ich hülle mich in tiefes Schweigen.Ich sehe Dich an -doch ich verschließe die Augen vor derbitteren Wahrheit.Ich lächle Dir zu -doch Tränen strömen über mein Gesicht.Ich will dir verzeihen -doch ich wende mich von dir ab.Ich weiß auch ich habe einen Fehler gemacht -denn ich liebe Dich!(Kai-jin)Tränen schossen mir ins Gesicht. Ich wollte etwas sagen, aber ich brachte kein Wort heraus. Lange schaute ich Katrin ihn ihre ebenfalls verweinten Augen, ich weiß nicht wie lange dieser Moment gedauert hat, mir kam er ewig vor, dann vielen wir uns in die Arme. Ein langer inniger Kuss folgte. Nachdem wir uns ein bisschen beruhigt hatten, lösten wir uns voneinander und gingen noch ein gutes Stück durch den Wald.“Djio“, begann sie nachdem wir eine Weile stumm Arm in Arm durch den Wald gegangen waren, „wir sind beide ganz schön dumm gewesen, verzeihst du mir?“Ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte und antworte nur: „Ja, und du?“Katrin nickte nur und zog mich zu einer nahegelegenen Parkbank. „Ich möchte, dass du jetzt und hier mit mir schläfst!“Ich war entsetzt, „das kann ich nicht!““Doch, du kannst, und du willst auch, ich weiß es!““Es ist doch viel zu kalt“, versuchte ich mich herauszureden, aber Katrin ließ keine Ausrede zu. Sie presste mich auf die Parkbank setzte sich auf meinen Schoß und nestelte meine Hose auf. Ich versuchte mich ein bisschen zu wehren, denn ich hatte Angst, Angst vor meiner Schwester, Angst vor den Konsequenzen. Katrin schlang ihren Mantel um uns beide herum, und ich spürte, dass sie unter ihrem Wollrock nur die langen Wollstrümpfe trug, sonst nichts. Ich konnte ihr nicht wieder stehen.Innig küssend drang ich ganz vorsichtig in sie ein.“Heute fangen wir noch einmal ganz von vorne an“, flüsterte mir Katrin ins Ohr und begann sich ganz langsam auf mir zu bewegen. Ich spürte die Hitze, die ihr Unterleib ausstrahlte, die wohlig weiche Wärme, die mich empfing und meinen Penis sanft massierte.Ich konnte es nicht fassen, das musste ein Traum sein; aber es war keiner. Ganz langsam wichen meine Ängste und Skrupel und ich begann mich ebenfalls im Rhythmus ihres Körpers zu bewegen. Katrins Bewegungen wurden immer hastiger, ich spürte wie sich ihre Muskeln mehr und mehr zusammenzogen. Gemeinsam kamen wir, mitten im Winter auf einer Parkbank im Wald. Ein Weilchen blieben wir noch so sitzen, und mir schossen tausend Fragen durch den Kopf.Es gab so viel zu bereden, doch bevor ich überhaupt etwas sagen konnte, begann Katrin: „Djio, bitte sag nichts, jetzt nicht, hör mir bitte erst zu.“Nun kamen schlagartig noch mehr Fragen in mir hoch, aber heute wollte ich mich einmal wirklich zusammenreißen, und nur das tun, was Katrin von mir verlangte, und so schwieg ich.“Ich möchte, dass wir über das Vergangene nicht mehr reden. Du weißt dass es ein Fehler war, ich weiß es. Ich möchte keinen Schuldigen suchen ich will es einfach vergessen.““Meinst du das geht?“ fragte ich nur etwas skeptisch.Katrin schüttelte den Kopf, „nein ich glaube nicht, aber lass es uns wenigstens probieren. Ich weiß, es war nicht ganz fair, wie ich mich verhalten habe, ich habe nur meinen Schmerz gefühlt, dir wird es wahrscheinlich nicht viel besser gegangen sein, also lass uns das Thema jetzt endlich beenden, bitte!“Was sollte ich tun, ich konnte ihr heute keine Bitte ausschlagen, und so stimmte ich zu.“Eine Bitte habe ich noch“, brachte Katrin nach einiger Zeit zögernd hervor.“Ja?“ ich war gespannt, was da noch kommen würde.“Du weißt dass ich meinen Namen Katrin erst seit meiner Adoption durch unsere Eltern trage. Ich weiß zwar nicht, wie ich eigentlich heißen sollte, aber ich mag den Namen Katrin nicht. Als Zeichen unserer Freundschaft möchte ich, dass Du mich in Zukunft nie wieder Katrin nennst, es reicht, wenn unsere Eltern das tun.““Was?“ fragte ich, „wie denn dann?““Kai-jin!“Ich dachte ich hätte mich verhört, das klang doch fast genauso, und ich hatte sie sowieso schon sehr häufig so genannt, jedenfalls bis zu dem Zwischenfall vor ein paar Monaten, aber ich traute mich heute nicht, sie danach zu fragen. Ich wollte heute überhaupt nichts tun, was meine Situation in irgendeiner Weise verändert hätte, und so stimmte ich nickend zu.“Ich will es hören!“ forderte mich Katrin auf.“Jawohl Kai-jin!“ gab ich pflichtbewusst zur Antwort.“Gut, dann lass uns jetzt wieder nach Hause gehen.“ Arm in Arm gingen wir zurück, bis kurz vor die ersten Häuser, ab da liefen wir nur nebeneinander her.Der Rest des Abends glitt nur so an mir vorbei. Ich weiß nicht mehr was sonst noch passierte, denn ich war einfach glücklich. Ich hatte tausend Gedanken, tausend Fragen, doch an diesem Abend wurde keine mehr beantwortet.Ich schlief genauso beschissen wie gut drei Monate zuvor, doch diesmal war ich glücklich. Die ganze Nacht rumorten die Gedanken in meinem Schädel, doch ich war glücklich. Die Fragen, die sich mir stellten, konnte ich heute nicht mehr beantworten. Vielleicht würde ich es nie können.
Kapitel 12 – Kai-jins GeburtstagWeihnachten lag nun auch schon wieder gut 2 Monate zurück, und wir steuerten auf Kai-jin’s Geburtstag zu. Nach dem tollen Heiligabend-Erlebnis, habe ich lange mit mir gerungen, denn so manche Frage brannte mir noch lange unter den Nägeln, aber Kai-jin hatte mich gebeten keine Frage zu stellen. Ich muss zugeben, das mir das sehr schwer gefallen ist, noch heute würde ich gerne über das eine oder andere reden, aber da Kai-jin sich dazu nie geäußert hat, habe ich es auch nie getan. Manches Mal, wenn wir ganz unter uns waren und Arm in Arm ein bisschen schmuste, dann musste ich mir schon ganz schön auf die Zunge beißen um nicht doch zu fragen. Aber vielleicht war es gut so, dass ich es nie getan habe. Vieles wird sicherlich immer ein Rätsel bleiben, aber braucht nicht jede Beziehung auch ein kleines Geheimnis?Und noch etwas habe ich beherzigt. Nie wieder habe ich meine Schwester Katrin genannt. Anfangs versuchte meine Mutter mich hin und wieder dazu zu bringen meine Schwester doch bitte mit dem richtigen Namen anzusprechen, aber ich blieb standhaft. Ich gebe zu, manches Mal hätte ich mich versehentlich schon fast verplappert aber im letzten Moment gelang es mir dann doch immer, sie mit Kai-jin anzusprechen, was sie jedes Mal, wenn Kai-jin einen dieser Fast-Patzer bemerkte, mit einem süßen Lächeln honorierte.Seit Weihnachten hatten wir nicht mehr miteinander geschlafen. Entweder hatte sich nicht die Gelegenheit dazu geboten, aber wahrscheinlicher war wohl, dass wir auch nach dem letzten sehr angenehmen Erlebnis noch eine ganze Weile brauchten, um wirklich wieder zueinander zu finden. Dafür war aber unsere Freundschaft deutlich gewachsen. Wir verbrachten noch mehr Zeit miteinander, lernten viel gemeinsam für die Schule, und neben dreimal die Woche Training beim Meister gingen wir nun auch noch zweimal die Woche zum Tanzen. Wenn es uns eben möglich war, gingen wir die gut 5 km nach Limburg zu Fuß, wir wollten nicht, dass meine Mutter uns fährt. Wir genossen einfach nur den gemeinsamen Spaziergang, sonst passierte dabei aber nichts. Ein paar Mal waren wir von Leuten aus der Nachbarschaft gesehen worden, wie wir Arm in Arm an der Lahn entlang schlenderten, aber wir gaben darauf nicht viel. Einmal machte sogar meine Mutter uns gegenüber eine Bemerkung, so nach dem Motto, wir benähmen uns wie ein Liebespaar, ob sie sich etwa Sorgen machen müsste. Wir verneinten beide heftig, und damit war meine Mutter zum Glück beruhigt. Gegenüber Nachbarn und Bekannten erzählte sie gerne von der tollen geschwisterlichen Beziehung, die wir beide hatten, was uns den Freiraum gab, manche Dinge auszuleben, die man sonst sicherlich argwöhnisch beäugt hätte. Selbst die gelegentlichen Küsse, die ich Kai-jin hin und wieder sogar im Beisein meiner Mutter gab, quittierte sie nach einiger Zeit nur noch mit einem Lächeln.Und noch etwas ganz bedeutendes war passiert. Vielleicht etwas früh, vielleicht sogar etwas schmerzhaft, vielleicht haben wir es auch damals gar nicht so verstanden, aber eines war nun wirklich ganz gewiss, unsere Kindheit war vorbei. Erst Jahre später, jetzt wo ich über so vieles nachdenke, und mir alles von der Seele schreibe wird mir das vielleicht erst bewusst, aber es war tatsächlich so, mit 13 war unsere Kindheit endgültig vorbei. Dazu trugen sicherlich noch andere Ereignisse bei, aber die will ich hier noch nicht erzählen. Alles immer schön der Reihe nach!Nun wie bereits erwähnt steuerten wir auf Kai-jins dreizehnten Geburtstag zu. Leider lag dieser Tag mitten in der Woche, es würde also direkt an ihrem Geburtstag keine Party geben. Aber Kai-jin hatte sowieso keine Lust auf eine tolle Party, denn Karneval war gerade vorbei, und der wurde bei uns in der Gegend sowieso immer recht heftig gefeiert, und so stand zu befürchten, dass bei einer Party nicht viele erschienen wären, da ihnen der Karneval noch in den Knochen steckte. So hatte sich meine Schwester für ein gemütliches Kaffeetrinken am Nachmittag entschieden. Dazu hatten wir nur eine Handvoll gute Freunde aus dem Sport, vom Tanzen und aus der Schule eingeladen.Mein Vater war mal wieder irgendwo im Dschungel von Brasilien unterwegs und konnte zum Geburtstag seiner Tochter nicht erscheinen. Dieses Mal ließ er aber nicht mal von sich hören. Die Enttäuschung darüber war groß, auch bei meiner Mutter.Der Geburtstag selbst war ein ruhiger Tag. Sehr kalt und klar, ein echter Winter Morgen im März eben. Es schien gerade so, als wolle der Winter noch einmal beweisen dass er der stärkere sei, und so war er mit einigen heftigen Nachtfrösten zurückgekehrt.Morgens gratulierte zunächst einmal die ganze Familie, überreichte ein paar kleine Präsente, dann gab es Frühstück und dann ging es zur Schule. Auch hier die üblichen Prozeduren. Gratulationen von Lehrern und Schülern, ein Geburtstagsständchen in der Klasse, was ich nebenbei gesagt ziemlich doof und kitschig fand, und die obligatorische Hausaufgabenbefreiung für das Geburtstagskind.Am Nachmittag kamen dann die ersten Freunde und Mutter tischte Kaffee und Kuchen auf. Es wurde ein recht ausgelassener Nachmittag, aber schon bald bildeten sich die ersten Cliquen. Meist saßen die Jungen in einer Gruppe zusammen und die Mädels in einer weiteren Gruppe. Selbst meiner Mutter fiel das auf, und sie meinte wir sollten die Runden doch mal mit einem Spielchen ein wenig auflockern.Zu Anfang fanden das einige ziemlich blöd, aber als wir auf die Idee kamen, eine Runde Flaschendrehen zu spielen, waren dann doch alle geneigt mitzumachen. Also setzten wir uns in einer großen Runde auf den Fußboden des Partykellers und spielten drauflos. Meine Mutter merkte schnell, dass wir sie als Störfaktor empfanden und zog sich in die Küche zurück, um das Abendessen zuzubereiten. So begannen wir also unser Spiel.Zunächst fingen wir mit kleinen Gemeinheiten an. So ließ ich eines meiner Opfer ein rohes Ei trinken, Tim, ein Trainingskamerad verlangte von Rosa eine Kuss, den sie ihm zu meinem Erstaunen auch bereitwillig gewährte und Benjamin ein Kollege vom Tanzen, der ein bisschen älter war, wollte endlich genau wissen ob seine Tanzpartnerin Christiane immer einen BH trug. Damit hatten wir nun endlich alle richtig Spaß an der Sache, selbst Rosa, meine sonst so ruhige Schwester dachte sich immer wieder neue kleine erotische Spielchen aus, um die Atmosphäre ein bisschen anzuheizen. Knisternde Spannung lag in der Luft, und wie bei Jugendlichen und Teenagern in diesem Alter so üblich, überwog die Neugier, so dass wir immer neue Sachen ausprobierten. Tim der schon 16 war, war besonders neugierig auf Rosa, die in unserer Runde die jüngste war. Er hatte mir schon mehrfach zu verstehen gegeben, dass er Rosa besonders attraktiv fand. Das konnte ich gut verstehen, denn ihre indische Abstammung verlieh ihr in dieser Runde die Rolle der Exotin. Erstaunt war ich nur, wie die gerade mal 12 Jahre alte Rosa dieses Spielchen mitmachte.Robert, ein weiterer Trainigskamerad wollte Kai-jin einen auswischen und verlangte, dass Kaijin dem nächsten Jungen, auf den die Flasche zeigen würde, für 5 Minuten in den Abstellraum folgen musste, und alles mitmachen, was dieser verlangte. Sein roter Kopf verriet eindeutig was er dabei für Hintergedanken hatte. Man sah ihm förmlich an, wie sehr er darauf hoffte, dass ihn die Flasche traf. Und er hatte tatsächlich das Glück, das die Flasche bei ihm stehenblieb. Ein Raunen und Grinsen ging durch die Reihen. keiner rechnete damit, dass nun viel passieren würde, aber Kai-jin stand auf, nahm ihn bei der Hand, und gemeinsam verließen sie den Partykeller.Die gingen tatsächlich in den Abstellraum, wie von Robert gefordert. Ich konnte es nicht fassen, das Kai-jin da mitmachte. Ich spürte Eifersucht in mir aufsteigen. Wie gerne wäre ich derjenige gewesen, der mit Kai-jin in der dunklen Abstellkammer verschwunden wäre.Was machten die da jetzt bloß. In Gedanken versunken hörte ich nur den spöttischen Ruf von Rosa, „da müsst ihr jetzt 5 Minuten bleiben, ich schaue auf die Uhr.“Was besseres, als das die gewissenhafte Rosa darauf aufpasste, dass die 5 Minuten eingehalten werden konnte Robert eigentlich nicht passieren, denn so waren er mit Kai-jin garantiert ungestört.Für mich begannen quälende Minuten. Immer wieder fragte ich mich, was dort wohl nun passieren würde. Würden sie sich küssen? Vielleicht sogar mehr?Ach was, versuchte ich mir einzureden. Gleich geht die Tür auf, und einer von beiden verlässt den Raum. Doch nichts passierte. Die Tür blieb fest verschlossen.“Was die da wohl treiben?“ durchbrach Tim nach einiger Zeit die Stille, „soll ich mal lauschen?“ Doch Rosa hielt ihn zurück, legte ihren Arm um Tim, an dem sie offensichtlich Gefallen fand, und hielt ihn so davon ab, meine Schwester und Robert in der Abstellkammer zu belauschen.Ich horchte auf jedes Geräusch, das ich vernahm, suchte nach Lauten, die ich irgendwie mit Robert und meiner Schwester in Verbindung bringen konnte. Doch nichts war zu hören. Alle Partygäste starrten gespannt auf die Tür zum Abstellraum. Keiner sagte auch nur ein Wort. Nur das gleichmäßige Atmen der verschiedenen Leute war zu vernehmen.Benjamin und Christiane nahmen die Situation zum Anlass eine wilde Knutscherei zu beginnen, und auch Rosa kuschelte sich immer enger an Tim. Wie konnten die das jetzt nur tun? Ich wurde nervös, mir wurde heiß, mir wurde kalt. Was hätte ich jetzt darum gegeben durch Wände sehen zu können. Was stellte Robert dort bloß mit meiner Schwester an. Ich kochte vor Wut. Doch ich konnte nichts tun, wollte ich nicht der totale Spielverderber sein. Die Zeit verrann nicht, sie floss langsam träge und zähflüssig wie dicker Sirup dahin.Ich konnte nicht anders, „Rosa wie lange noch?“ fragte ich meine andere Schwester.“Noch eine Minute“, raunte sie mir zu.Wieder Schweigen, eine endlose Minute.Dann endlich die Erlösung. „Die Zeit ist um!“ schrie Rosa Richtung Tür. Es dauerte noch mal einen Moment, dann wurde die Tür endlich geöffnet. Entsetzt starrte ich Robert und Kai-jin an. Ihre Klamotten waren total zerzaust. Kai-jins Haare zerwühlt. Blinzelnd kamen die beiden aus dem dunklen Raum. Pfiffe gellten durch den Raum. Gelächter brach aus. Sprüche vielen, und Robert grinsten stolz. Kai-jin lehnte sich an seine Schulter und gab ihm einen Kuss. Ja, sie tat es wirklich, sie gab Robert einen Kuss, hier vor allen Leuten auf der Party.Ich schäumte vor Wut. Aber was konnte ich mir schon anmerken lassen.Ich fühlte mich gequält, gef*ltert. Meine Stimmung war längst weit unter dem Nullpunkt. Was für eine Scheiß Party!Die anderen sahen das wohl nicht so. Gelächter, ein Spruch folgte auf den nächsten, nur ich, ich hatte die Schnauze voll.Plötzlich klopfte mir jemand auf die Schulter, es war Robert.“Deine Schwester küsst fantastisch!“Ich schlug zu. Schnell, hart, brutal und blindlings!Robert sackte schreiend zusammen. Stille im Raum, alle starrten mich an.“Spinnst Du!“ schrie Katrin mich an.“Du S*hlampe!“ zischte ich ihr wütend entgegen. und rannte aus dem Partykeller.“Was war das denn jetzt, hörte ich Robert sagen, der sich langsam wieder aufrichtete. Mehr sah ich nicht mehr, dann viel die Tür hinter mir zu und ich verschwand in meinem Zimmer. Noch immer war ich furchtbar wütend.Ich saß auf meinem Bett, lauschte den Geräuschen im Keller und war frustriert. So ein Scheiß Tag!Am Essen nahm ich nicht Teil, sollten die sich da unten doch vergnügen, ich hatte die Schnauze voll.Als es dunkel wurde, hörte ich, wie sich die Gäste verabschiedeten, doch ich blieb in meinem Zimmer, schmollte und ging schließlich hungrig wie ich war mit knurrendem Magen schlafen.Aber ich konnte nicht so recht einschlafen. Ich lag im Bett und fragte mich, was Kai-jin und Robert wohl in diesen 5 Minuten angestellt hatten, als es plötzlich leise an meiner Zimmertür klopfte.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal…
Kapitel 13 – Ein Gespräch am AbendNoch einmal klopfte es an meiner Tür. Das wird Kai-jin sein, sie will sich entschuldigen dachte ich mir. „Ja, komm rein rief ich!“ doch es war meine Mutter, die mein Zimmer betrat. Was wollte die denn fragte ich mich.“Na, Sohnemann!“ begann sie streng, „Ich glaube ich muss mal mit Dir reden!“Was hatte das zu bedeuten, fragte ich mich, sagte aber nichts und schaute meine Mutter nur fragend an.“Was du da heute gemacht hast, geht nicht…“ begann sie.“Woher weißt du…“ unterbrach ich sie.“Rosa hat es mir erzählt!“ fuhr meine Mutter fort, während ich nur „die Petze“ dachte.“aber das tut auch eigentlich nichts zur Sache. Ich weiß das du Katrin sehr magst, aber bitte vergiss nicht, sie ist deine Schwester, nicht dein Eigentum, nicht deine Freundin. Sie ist bloß deine Schwester. Und sie ist nun mal langsam in dem Alter, wo man sich für andere Jungen interessiert. Da kannst du nicht einfach hingehen und den Aufpasser und Moralapostel spielen und ihr das verbieten. Wenn hier einer was erlaubt oder verbietet, dann bin ich das!“Die Worte waren hart und streng, aber was wusste meine Mutter denn schon, die hatte doch überhaupt keine Ahnung was in mir vorging.“Hast du mich verstanden!“ fragte sie mit dem weiterhin strengen Ton in ihrer Stimme. Ich nickte stumm, was sollte ich auch sonst tun? Ich konnte gar nicht anders. Hätte ich ihr etwa erzählen sollen, dass ich eifersüchtig war? Nein, das ging nicht.“Hast du mich verstanden!“ fragte meine Mutter abermals mit einem scharfen Unterton in der Stimme.“Jaaa!“ gab ich genervt zur Antwort.“Gut, dann gehst du jetzt zu Katrin und entschuldigst dich. Ich gehe in der Zeit mit Rosa noch ein bisschen spazieren, und wenn ich wieder da bin, dann habt ihr euch hoffentlich ausgesprochen und es herrscht wieder Friede!“Ich zögerte einen Moment, doch dann stand ich auf, und ging zu Kai-jins Zimmer. Noch einmal blickte ich zurück und sah meine Mutter, wie sie mit Rosa die Treppe hinunterging. Vielleicht hatte sie ja Recht, vielleicht war es wirklich an mir, mich zu entschuldigen.So klopfte ich vorsichtig an Kai-jins Zimmertür und trat ein. Sie saß auf dem Bett, nur ihre Nachttis*hlampe brannte. Um diese Uhrzeit war es für gewöhnlich schon dunkel, und so tauchte die kleine Lampe das Zimmer in ein angenehmes diffuses Licht.“Hallo“, begrüßte ich meine Schwester kleinlaut.“Tschuldigung“, presste ich leise hervor. Kai-jin grinste. „Du Blödmann“, schimpfte sie leise lachend, „hast Du wirklich gedacht ich mache mit Robert wirklich etwas in der Kammer?““Ja aber ihr habt doch…“ erwiderte ich, mich noch gut an die zerwühlten Klamotten erinnernd.Nun lachte Kai-jin lauthals los. „Ja was meinst Du denn, was alle erwartet haben? Das wollten doch alle sehen, also haben wir uns entsprechend zurechtgemacht, damit die anderen glauben es sei etwas passiert. Vor allem Robert wollte sich nicht die Blöße geben, einfach nur so wieder aus dem Raum zu kommen. Also habe ich das Spiel mitgemacht.“Nun stand ich wie ein Blödmann da. Wie ein begossener Pudel stand ich mitten in Kai-jins Zimmer und starrte sie an.“Los, nun komm schon her, setz dich zu mir und steh da nicht so rum!“ forderte sie mich auf. Nun musste auch ich lachen.“Du bist ganz schön Eifersüchtig gewesen, was?“ fragte sie mich.Ich nickte. „Ja, und wie!““Du musst mir schon vertrauen“, gab Kai-jin zu bedenken. „Wir beide können ja nicht ewig ohne Freunde bleiben, das fällt irgendwann auf.“Entsetzt rutschte ich ein Stückchen von Kai-jin fort. „Was sagst du da?“ fragte ich erstaunt.“Genau, was ich gerade gesagt habe. Sieh mal, du bist attraktiv, ich sehe nicht schlecht aus, wenn wir immer ohne Freunde bleiben, und immer nur zusammen sind, dann fällt das nachher jemandem auf, und was dann?““Ja aber wie hast du dir das denn gedacht?“ Ich war schon wieder ein bisschen Eifersüchtig.“Ganz einfach, wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann suchen wir uns einfach mal einen Freund oder eine Freundin, und tun so, als hätten wir eine Beziehung.““Ja aber das machen die doch nie mit!“ gab ich zu bedenken.“Die sollen ja auch nicht wissen, was gespielt wird. Wir müssen halt so tun, als meinten wir es ernst.“ erwiderte meine Schwester.“Das geht nicht!“ protestierte ich. “ Was ist, wenn dein Freund mit dir schlafen will? Oder meine Freundin mit mir?““Dann tun wir das eben einfach, was ist denn schon dabei? Wir tun das doch in Wirklichkeit für uns!““Das kann ich nicht!“ protestierte ich abermals, doch wie so oft schon, Kai-jin konnte einfach besser argumentieren als ich.“Denk dabei einfach an mich, dann geht das schon!“ grinste sie. Mir war überhaupt nicht nach Lachen zumute. Wollte sich Kai-jin etwa von mir trennen? Wollte sie mir nur schonend beibringen, dass es aus war?“Hey Geo!“ riss sie mich aus meinen Gedanken. „Aber eines musst du mir versprechen. Wenn Du ein Mädchen kennenlernst, und du merkst, dass du mich vergisst, dann sag mir das früh genug. Ich will mir keine falschen Hoffnungen machen!“Da war es wieder, der Gedanke, Kai-jin bereite sich auf die Trennung vor. Ich schaute meiner Schwester in die leuchtend grünen Augen, ich versuchte darin zu lesen, doch das was ich zu finden geglaubt hatte, konnte ich nicht entdecken. Ihr schien es ernst zu sein.“Und habt ihr euch ausgesprochen?“ riss mich meine Mutter aus den Gedanken, als sie von unten die Treppe heraufrief.“Wir sind noch dabei!“ antwortete Kai-jin schnell. „Alles ok!““Aber nicht mehr so lange“, antwortete meine Mutter, morgen ist Schule. Und wir hörten, wie sie im Schlafzimmer verschwandt. Auch Rosa ging an Kai-jins Zimmertür vorbei in ihr Zimmer, dann war Ruhe im Haus.“Du glaubst mir nicht!“ sagte Kai-jin plötzlich zu mir gewandt. Ich zuckte mit den Schultern. Ich wusste es wirklich nicht.“Ach komm“, sagte sie, „ich liebe dich doch. Lass uns miteinander schlafen!““Jetzt? Hier?“ ich war überrascht.“Ja, wir haben schon so lange nicht mehr, und das wäre ein tolles Geburtstagsgeschenk!“Wie zur Bestätigung ihres Vorhabens sprang Kai-jin aus dem Bett, zog sich aus und schlüpfte unter die Decke. Ich war etwas ängstlich, was war, wenn Mutter jetzt doch noch ins Zimmer kam, was war wenn Rosa etwas bemerkte. Ich schielte aus dem Fenster und sah kein Licht aus Mutters Schlafzimmer in den Garten fallen. Also war sie wohl schon schlafen gegangen.“Nun komm schon.“ ermunterte mich Kai-jin und zog mich zu sich ins Bett. Ich spürte ihren Körper, merkte wie sich ihr kleiner Po mir entgegen drückte und ich konnte ihr nicht wiederstehen. Sanft streichelte ich ihren Rücken, glitt mit meinen Fingern über ihre Taille und genoss das Gefühl der samtig weichen Haut unter meinen Händen. Zärtlich vergrub ich mein Gesicht ihn ihren dufteten Locken.Mein Penis drückte heftig zwischen Kai-jins Beine, die mich mit ihren Schenkeln sanft massierte. Immer mehr streckte sie mir ihren Po entgegen, damit mein Penis besser ihre Vagina erreichte. Ich spürte ihr Verlangen, und ganz sanft drang ich so liegend in sie ein. Feuchte Wärme empfing mich. Eng umschlossen ihre zarten Lippen mich und mit sanften rhythmischen Bewegungen massierte sie mich. Ich griff um sie herum, um von vorne ihren Kitzler zu bearbeiten. Das veranlasste meine Schwester sich mir noch weiter entgegen zu strecken. Ich spürte einen Widerstand und Kai-jin bat mich leise nicht tiefer zu stoßen. Vorsichtig zog ich mich ein Stück zurück und stieß langsam wieder vor, bis ich erneut diesen Widerstand spürte. So trieben wir es eine ganze Weile, langsam aber gleichmäßig weiter.Kai-jins Körper begann immer mehr zu zittern und zu beben. Sie genoss diese gleichmäßige ruhige Bewegung. Leicht wimmernd begann sie zu keuchen, immer bemüht, dabei bloß nicht zu laut zu werden. Ihre Fingernägel krallten sich in meinen Arm, den ich um ihre Hüfte geschlungen hatte. So konnte ich sie besser führen und dirigieren. Als Kai-jin merkte, dass sie mir weh tat, krallte sie sich in ihre Bettdecke, um gleich darauf heftig zu kommen. Das verriet ihr japsender Atem deutlich. Ich ließ mich nicht lange bitten, und genoss es, mich in ihrer zu ergießen. Eine ganze Weile noch blieb ich neben Kai-jin liegen, dann meinte sie, dass es wohl besser wäre, wenn ich in meinem eigenen Bett schliefe. So ging ich glücklich in mein Zimmer. Robert war vergessen.Der nächste Tag, war eigentlich ein ganz normaler Schultag, bis wir mittags nach Hause kamen, aber das ist eine andere Geschichte, die erzähle ich ein anderes Mal.
Kapitel 14 – Ein NachmittagDer nächste Tag, war wie gesagt eigentlich ein ganz normaler Schultag. Direkt nach der Schule gingen wir, wie jeden Freitag von der Schule aus zum Training. Das handhabten wir für gewöhnlich immer so, denn dann brauchten wir den Weg nach Limburg nicht doppelt machen. Nach dem mal wieder sehr anstrengenden Training, unser Meister hatte uns mal wieder persönlich über die Matten gescheucht, machten wir uns mit dem Bus auf den Heimweg. Uns war es einfach zu kalt, um die 5 km zu Fuß zu gehen. Wir setzten uns im Bus ganz nach hinten, dort waren wir um diese Uhrzeit meist ungestört, denn wir hatten es nicht gerne, wenn uns jemand im Rücken saß, und eventuell unsere Gespräche belauschte. Kai-jin roch angenehm nach Schweiß. Ich mochte das, wenn sie nach dem Sport ordentlich durchgeschwitzt war. Mädchen riechen ganz anders als Jungen, viel süßlicher. Kai-jin ging in den Wintermonaten immer erst zu Hause unter die Dusche, denn ihre langen Haare bekam sie nach dem Training so schlecht trocken, und auf dem Heimweg hätte sie sich sonst den Tod geholt.Zu Hause angekommen stand Rosas Fahrrad auf der Hofeinfahrt. Im Vorderrad war eine gewaltige Acht. Was war da bloß passiert?“Komm schnell wir sehen mal nach!“ sagte Kai-jin, doch im Haus war niemand. Stattdessen lag ein Zettel auf dem Küchentisch nur mit einer kurzen Notiz versehen:“Rosa hat sich den Arm gebrochen,sieht schlimm aus, sind im Krankenhaus,kann spät werden, macht euch Abendbrot.Mama““Was da wohl passiert ist? Scheint wirklich was schlimmes zu sein!“ bemerkte ich zu Katrin, als ich den Zettel gelesen hatte.“Woher willst du das wissen?““Naja, zum einen sieh dir mal das Fahrrad an, zum anderen haben wir es gerade mal halb 5, wenn Mutter aber schreibt, wir sollen uns selber ums Abendbrot kümmern, dann muss es schon sehr ernst sein.““Stimmt“, erwiderte Kai-jin, „bis 19:00Uhr zum Abendessen haben wir noch ein Weilchen. Hoffentlich kommen sie nicht vorher zurück!““Kai-jin, was soll das denn jetzt, du bist doch nicht etwa froh darüber, das Rosa etwas passiert ist?“ fragte ich ein wenig entsetzt.“Nein“, erwiderte sie bissig, „aber es ist schön, dass Rosa auch mal für etwas zu gebrauchen ist. Sie hat uns soeben einen Nachmittag für uns verschafft, ich gehe jetzt jedenfalls erstmals ein Bad nehmen. Kommst du mit?“ Mit diesen Worten verließ sie die Küche und ließ mich ziemlich dumm aus der Wäsche guckend dort zurück. Ich war jetzt erst Recht etwas entsetzt, über Kai-jin. Sie schien die Möglichkeit, das wirklich ernsthaft etwas passiert sein könnte überhaupt nicht in Betracht zu ziehen. Aber wahrscheinlich machte ich mir mal wieder viel zu viel Gedanken.“Was ist nun, kommst du nun mit Baden?“ Kai-jin, die splitterfasernackt in der Küche stand riss mich gründlich aus meinen Gedanken.“Wow! So würde ich dich gerne öfter sehen!“ gab ich grinsend zu verstehen.“Du solltest Deine Zeit nicht mit Gedanken verschwenden, oder möchtest du, dass ich mich in der Wanne alleine vergnügen muss?““Das will ich sehen!“ gab ich grinsend zur Antwort und folgte Kai-jin ins Bad.“Soso, dich macht das also an, wenn du kleine Mädchen beim masturbieren beobachten kannst.“ feixte Kai-jin, setzte sich auf den Rand der Wanne und spreizte langsam die Beine und lächelte mich dabei unschuldig unter ihrem Pony hervorschauend an.Dieses kleine Luder, die wusste wirklich, wie man einen Jungen um den Verstand bringt.“Na, will mein Schatz mal ein bisschen kosten?“ fordernd fuhr sie mit ihrem Finger vorsichtig über ihre Scheide. Ich fragte mich langsam, wo Kai-jin denn das schon wieder her hatte. Ihr Ideenreichtum war mindestens genauso atemberaubend wie ihre Schönheit. Ich konnte nicht wiederstehen und schmiss mich regelrecht vor ihr auf die Knie. Meine Zunge konnte es gar nicht erwarten ihren salzigen Saft zu kosten.Immer intensiver bearbeitete ich ihren anschwellenden Kitzler. Ich wusste wie sehr Kai-jin diese Leckspielchen genoss.Plötzlich schüttelte es Kai-jin durch, aber nicht der Orgasmus, den ich erwartet hatte, war die Ursache, sondern Katrin konnte nicht mehr anhalten und urinierte mir direkt ins Gesicht. Ich schreckte zurück und wusste nicht so recht was ich davon halten sollte.“Tschuldigung!“ sagte sie grinsend, „war keine Absicht!““Lügnerin!“ tadelte ich sie ebenfalls lächelnd und konnte dennoch nicht wiederstehen sie erneut zu lecken.Nach einigen intensiven Zugenspielen begann sie nun wirklich vor Erregung zu zittern, aus dem leisen Keuchen wurde erst ein lautes Stöhnen und schließlich ein vergnügtes quieken. Dann kam Kai-jin auf dem Wannenrand sitzend direkt vor meinen Augen und wäre dabei beinahe in die Wanne geplumpst.“Jetzt bist du aber erst mal dran“, forderte sie mich auf, mich nun endlich meiner Klamotten zu entledigen. Ich ließ mich nicht zweimal bitten. Unter sanften Küssen dirigierte sie mich nun auf den Wannenrand, kniete sich vor mich und begann ihrerseits mit einem aufregenden Zungenspiel.Erst umkreiste sie zärtlich meine Eichel, dann begann sie mit ihren Lippen meine Eichel zu massieren. Ihre Zunge pochte dabei wie ein Trommelfeuer auf meine Spitze. Immer tiefer verschwand mein Schaft in ihrem Mund, immer heftiger wurden ihre Attacken, doch ich wollte auf keinen Fall jetzt schon kommen. Ich wollte mir meine Energie noch aufsparen.Kai-jin merkte, dass ich total verkrampfte und ließ von mir ab.“Hey, Geo, locker lassen“, versuchte sie mich aufzulockern.Ich schüttelte den Kopf, „ich weiß nicht, ob ich das Spiel lange durchhalte, bei deinem Tempo?“Kai-jin grinste wieder mit dem ihr so eigenen tiefsinnigen Lächeln. „Heute bin ich mal dran, dich total fertig zu machen, also lass dich gehen!“, sagte sie und nahm sofort wieder meinen S*hwanz unter ihr Zungentrommelfeuer.Und noch während ich daran dachte, wer mich denn ins Bett tragen würde, merkte ich wie es mir gewaltig kam. Mit ein paar kräftigen Stößen schoss ich mir meine erste Ladung in ihren Mund.Kaijin schluckte, nein sie gierte mein Sperma regelrecht herunter und leckte dann eifrig meinen S*hwanz sauber.“Na, wollen doch mal sehen, wie schnell du wieder kannst. Los komm!“Wir befanden uns in einem Rausch, wenn unsere Körper das mitgemacht hätten, dann hätten wir Ewigkeiten so weitermachen können, aber ich konnte dem verlockenden Angebot tatsächlich nicht wiederstehen, und so zog ich Kai-jin, immer noch auf der Wanne sitzend rücklings auf meinen Schoß. Vorsichtig zog ich Kai-jin immer tiefer auf mich. Obwohl sie total nass war, war sie doch immer noch so eng, das ich nicht einfach mit roher Gewalt zustoßen konnte. Ich genoss diese heiße Enge, die mich wie ein zärtlicher Schraubstock weich aber unerbittlich umschloss. Ich spürte die Kontraktion jedes einzelnen Muskels, und genoss dieses Muskelspiel ihres durchtrainierten Körpers. Mit ein bisschen Öl, das ich aus dem Regal neben der Wanne angelte rieb ich dabei ihren Körper und ihre zarten, entstehenden Brüste ein. Dabei betrachtete ich erregt ihren glänzenden Körper im gegenüberliegenden Spiegel. Ich verteilte das Öl über ihren Bauch, massierte ihre Schenkel und ölte auch ihren Kitzler, der mir mein Fingerspiel mit kräftigem Erblühen dankte. Kai-jin ritt mich nun immer wilder und schließlich sackte sie laut stöhnend auf mir zusammen. Ich konnte so schnell noch nicht wieder, und so beschlossen wir, es uns endlich in der Wanne gemütlich zu machen.Aber Kai-jin war wie von Sinnen, durch das warme Schaumbad erregt, begann sie sofort von neuem ihr Verführungsspiel, und es dauerte nicht lange und wir schoben eine wilde Nummer im warmen Badewasser. Die Erfahrung des warmen Wassers, was unsere empfindlichsten Stellen dabei sanft umspülte genossen wir. Diesmal gelang es auch mir wieder mich in Kai-jin zu ergießen. Doch nun hatte Kai-jin auch meinen Verstand ausgehebelt. Wir überlegten nicht mehr, wir dachten nicht mehr, wir redeten nicht mehr, unser Verstand bestand nur noch aus einem einzigen Wort, das riesengroß in unserem sonst leeren Schädel immer wieder durch unsere Nervenbahnen zuckte.Vögeln!Und wir taten es, hemmungslos, gierig, rücksichtslos, a****lisch, so als könnten wir nichts anderes als auf diese Art zu vegetieren.Die Symptome unserer Körper, die um eine Pause baten, ignorierten wir, die Schmerzen unserer Muskeln spürten wir nicht, das Ziehen, in den Lenden, das mir längst verriet, das bei mir Ebbe war ignorierte ich einfach. Kai-jin spürte ihre wunde und schmerzende Vagina nicht, sie verspürte nur hemmungslose Lust. Bei uns war einfach eine Sicherung durchgebrannt, die uns weiter auf Hochtouren laufen ließ, bis schließlich das ganze System versagte. Plötzlich gehorchten uns unsere Muskeln nicht mehr. Krämpfe schüttelten uns beide und brachten uns mit schmerzender Brutalität zurück auf den Boden der Tatsachen. Fast bewegungsunfähig reinigten wir das Bad und zogen uns ein paar leichte Trainigsklamotten an, mehr ertrugen unsere Körper nicht mehr.Jeder Schritt bereitete uns Qualen, alles schmerzte. Mir ging es dabei nicht besser als Kai-jin. Wir bereiteten uns ein paar Schnitten und kuschelten uns auf das Sofa, um noch ein bisschen fern zu sehen, während wir auf die Rückkehr von Mutter und Rosa warteten.Als sie zurückkamen bemerkten wir das gar nicht, denn wir waren auf dem Sofa eingeschlafen.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 15 – Schreckliche RosaNach dem herrlichen aber sehr anstrengenden Nachmittag waren Kai-jin und ich auf dem großen Sofa eingeschlafen. Meine Mutter weckte uns schließlich, als es draußen bereits stockduster war.“Hallo ihr beiden!“ stieß sie uns liebevoll an, und wir erwachten. Meine Mutter war alleine.“Wo ist Rosa?“ fragte ich noch etwas schlaftrunken.“Und was ist eigentlich passiert?“ schloss sich Kai-jin meiner Frage an.“Rosa muss heute noch im Krankenhaus bleiben. Morgen können wir sie hoffentlich wieder abholen“ und dann erzählte meine Mutter was passiert war. Rosa war mit dem Fahrrad vom Geigenunterricht zurückgekommen und dabei hatte sie wohl nicht auf den Weg geachtet. Ein Stück hinter unserem Haus ging ein kleiner Pfad lang, der mit einigen Betonringen für Autos gesperrt worden war. Rosa war in voller Fahrt vor einen dieser Ringe gerauscht und hatte sich in hohem Bogen vom Fahrrad verabschiedet. Dabei habe sie sich ihren rechten Arm mehrfach gebrochen. Aber Rosa habe nur Angst um ihre Geige gehabt, denn bei dem Sturz war ihr Geigenkoffer zu Bruch gegangen. So habe sie sich mit dem kaputten Fahrrad und dem gebrochenen Arm bis nach Hause geschleppt. Erst da sei ihr richtig bewusst geworden, was passiert war. Meine Mutter sei dann mit ihr ins Krankenhaus gefahren, und dort hätte man einen komplizierten Mehrfachbruch im Unterarm und einen Bruch im Oberarm festgestellt. Rosa sei bis eben gerade operiert worden, denn mit einem normalen Gips wäre der Bruch nicht zu heilen gewesen. Man hätte den Unterarm mit einigen Schrauben zusammenflicken müssen. Nun müsste sie erst mal 6 bis 8 Wochen einen Gips tragen, dann würde man weitersehen wie lange die Schrauben noch drin bleiben müssten.“Ach du Schreck, was macht Rosa bloß so lange ohne Geige!“ gab Kai-jin zu bedenken, und ich muss zugeben, so ganz konnte ich meine Freude nicht verhehlen, nun für eine ganze Weile das nachmittägliche Geigengequieke nicht mehr ertragen zu müssen. Wie sehr ich mir Rosas Geigespielen noch zurücksehnen würde ahnte ich da noch nicht.Meine Mutter äußerte noch ihre Angst, dass bei Rosa alles wieder ordentlich verheile, und sie nach der Genesung wieder Geige spielen könne.So ein bisschen verstand ich meine Mutter ja, denn ihre Geige bedeutete Rosa alles.So gingen wir schließlich nach längerer Unterhaltung endlich schlafen. Doch schon als ich vom Sofa aufstand merkte ich ein Ziehen im ganzen Körper. Ein kräftiger Muskelkater kündigte sich an. An Kai-jins Bewegungen merkte man, dass es ihr nicht besser ging, eher im Gegenteil. Mit etwas schmerzverzerrtem Gesicht quälte sie sich vom Sofa auf. Meine Mutter schaute uns etwas besorgt an.“Habt ihr es heute Nachmittag wieder so wild getrieben?“ fragte sie, und meinte natürlich das Training bei Meister Kim. Kai-jin antwortete mit ihrer ihr eigenen schlagfertigen Gelassenheit: „Ja, Geo hat mich heute Nachmittag ganz schön rangenommen!“ und grinste mich dabei schelmisch an. Das Funkeln in ihren tief grünen Augen verriet mir, an was sie dabei dachte. Ich wurde rot und sah schnell zu, dass ich in mein Bett kam.Am nächsten Morgen dachte ich käme ohne fremde Hilfe nicht aus dem Bett. Einen Rollstuhl hätte ich gut gebrauchen können. In meiner Lendengegend brannte ein Feuer, aber kein leidenschaftliches, sondern ein sehr schmerzhaftes. Meine Eier fühlten sich an, als herrsche dort ein Unterdruck und ich spürte trotz meiner Sportlichkeit Muskelkater in Körperpartien, von denen ich nie gedacht hätte, dass dort Muskelkater überhaupt möglich ist. Kai-jin ging es nicht besser. Als sie die Treppe zum Frühstücken herunterkam, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen. Sie sah aus, wie eine 90-jährige, die man nach einem Marathonlauf die Treppe herunter jagte. Leicht gekrümmt hangelte sie sich mit beiden Händen am Geländer festkrallend die Treppe herunter. Bei jedem Schritt verzog sie schmerzhaft das Gesicht, doch als sie mich grinsend am Küchentisch sitzen sah, musste auch sie lächeln.“Ihr seid ja selber schuld“, ermahnte uns meine Mutter, „ihr könnt ja nie genug bekommen und müsst immer gleich übertreiben.““Och“, erwiderte ich, „ich fand es trotzdem ganz schön!“ und schaute dabei Kaijin in die Augen. „Ja, bei Gelegenheit machen wir das mal wieder!“ bestätigte sie. Dann widmeten wir uns endlich dem Frühstück. Meine Mutter schüttelte mit einem „Kinder, Kinder!“ nur ungläubig den Kopf.Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zu Rosa, durften sie jedoch noch nicht wieder mitnehmen, sie sollte zur Beobachtung noch bis Montag in der Klinik bleiben. Die Ärzte hatten ihren Arm in ein Metallgespann gelegt, das außen an Ihrem Arm entlanglief, dann noch einen Gips drum herum gepackt, und sie wollten sicher gehen, dass mit dieser Konstruktion keine Komplikationen gab. Außerdem hatten sie Angst, dass Rosa sich eine Gehirnerschütterung zugezogen haben könnte. So bleiben wir ein Weilchen bei Rosa und fuhren schließlich unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Ich war froh als wir endlich wieder zu Hause waren, denn das dauernde Rumgejammer und Gezicke von Rosa ging mir schon im Krankenhaus ziemlich auf den Geist, zumal ich mich an diesem Tag nun wahrlich nicht so toll fühlte. Das konnte ja heiter werden. Rosa mindestens 8 Wochen ohne Geige, dauernd jammernd und zickend. Aber es kam noch viel schlimmer.Am Montag kam Rosa dann nach Hause, und der Terror begann. Rosa die mit diesem Arm unmöglich Geige spielen konnte, wollte dauernd, dass wir uns um sie kümmerten. War sie sonst eher ein Einzelgänger, so verkehrte sich ihr Verhalten nun genau ins Gegenteil. Wir bekamen schon Probleme unsere Hausaufgaben zu erledigen. Dauernd kam Rosa unter irgendeinem Vorwand in unsere Zimmer, wollte sich irgendeine Schallplatte ausleihen, oder quatschte uns die Ohren voll. Bei allem was wir unternahmen wollte sie dabei sein. Selbst zum Training begleitete sie uns neuerdings, wenn auch nur, um uns dabei zuzusehen. Nun rächte sich ihr Einzelgänger-Verhalten, das sie normalerweise an den Tag legte, denn Freunde hatte sie eigentlich keine. Außer der Schule kannte Rosa eigentlich nur eines, ihre Geige, und die konnte sie nun nicht spielen. So war Rosa nicht nur total nervig, sondern auch extrem leicht reizbar und suchte scheinbar dauernd Streit. Sie wusste einfach nichts mit sich anzufangen.Aber das Problem daran war nicht nur Rosas ewige Nörgelei, sondern sie beraubte uns mit ihrer permanenten Anwesenheit auch selbst jeder Privatsphäre. Das war vor allem für Kai-jin und mich schwierig, da wir überhaupt keine ungestörte Minute mehr miteinander verbringen konnten. Nicht einmal einen zärtlichen Kuss oder eine liebevolle Streicheleinheit war mehr drin, denn jederzeit mussten wir mit dem Auftauchen von Rosa rechnen.Als wir mal wieder vom Training im Bus auf dem Weg nach Hause waren, und dabei an einigen Schaufenstern vorbei kamen, in denen bereits die kommende Sommermode ausgestellt war, konnte ich nicht wiederstehen, und neckte Kai-jin ein bisschen mit den sexy Klamotten, die die Schaufensterpuppen trugen. Da Rosa heute im Bus einige Reihen vor uns saß, ein anderer Platz war nicht mehr frei, konnte ich mir das erlauben, ohne Angst haben zu müssen, Rosas große Ohren würden mal wieder neugierig jedes Wort erlauschen.“Die Puppe sieht ja echt sexy aus!“ sagte ich zu Kai-jin, und zeigte dabei auf eine Schaufensterpuppe, die einen wirklich exotischen Badeanzug trug. Alleine dieser Anblick machte mich richtig an. „Den würde ich gerne mal an dir sehen“, flüsterte ich zu Kai-jin, „und dann im Wasser mal ganz zärtlich nachsehen was sich unter der netten Verpackung verbirgt.““Oh man, was sind wir blöd!“ antwortete Kai-jin nur, und ich schaute sie etwas verdattert an, denn ich wusste nicht was sie meinte?Kai-jin lächelte und fragte, „was meinst du Geo, was ist der einzige Ort, wohin Rosa uns mit ihrem Gipsarm nicht folgen kann?“ und schaute sich dabei den Badeanzug an. Ich begriff sofort und beide mussten wir laut lachen. Wie konnten wir nur so einfallslos gewesen sein?An der nächsten Bushaltestelle sprang ich auf, und gab Kai-jin zu verstehen, ich käme einen Bus später nach, sie solle auf jeden Fall mit Rosa nach Hause fahren. Schnell schlich ich aus dem Bus, denn ich wollte nicht, das Rosa bemerkte, wie ich ausstieg.Ich lief die paar Hundert Meter zu dem Geschäft zurück, und suchte mir eine Verkäuferin. Als ich sie nach dem Badeanzug in Größe 168 fragte musterte sie mich ein bisschen seltsam. „Nein, der ist nicht für mich, ich will den verschenken!“ gab ich zur Antwort. „Na mein Junge, da hast du aber in deinem Alter schon eine ganz schön heiße Freundin!“ meinte die Verkäuferin, eine junge Frau Anfang 20. Wie ich das hasste, wenn mich jeder ‚mein Junge‘ nannte. ich war doch nicht ihr Sohn, Neffe oder sonst was. Etwas grantig gab ich ihr zu verstehen, dass der Badeanzug für meine Schwester sei, die hätte sich den halt gewünscht, und sie hätte bald Geburtstag. Immerhin war nicht alles gelogen, für meine Schwester sollte er ja wirklich sein. Die Verkäuferin schien mir das zu glauben, denn sie fragte mich ob meine Mama mir denn auch genug Geld mitgegeben hätte, damit ich den Badeanzug auch bezahlen könne. Mich brachte das zwar total auf die Palme, aber ich machte das Spielchen mit. Kramte alles Geld zusammen, zum Glück hatte es heute Taschengeld gegeben, und bezahlte den Badeanzug. Dann verließ ich das Geschäft und wartete auf den nächsten Bus. Während ich so dasaß stellte ich mir den Badeanzug an Kai-jins Körper vor. Das tiefe aber kräftige Grün würde einen sehr schönen Kontrast zu Kai-jins blonden Haaren geben und gut zu ihren tief grünen Augen passen. Mit den weißen Pünktchen sah der Badeanzug auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen bieder aus, aber der tiefe Ausschnitt, würde Kai-jins junge knospende Brust noch ein bisschen mehr betonen. Die hohen Beinausschnitte würden ihre langen Beine endlos wirken lassen. und die raffiniert geschnürte Rückenpartie würde das Auspacken richtig interessant machen. Ich freute mich schon auf das gemeinsame Schwimmen.Mit dem nächsten Bus fuhr ich nach Hause. Beim Abendessen verließ ich kurz unter einem Vorwand den Tisch und schlich mich in Kai-jins Zimmer. Den Badeanzug versteckte ich unter ihrem Kopfkissen. Ich war gespannt auf ihre Reaktion, denn auch Kai-jin wusste nicht genau, warum ich so plötzlich aus dem Bus ausgestiegen war.Es wurde schließlich spät und höchste Zeit ins Bett zu gehen. Noch lange lag ich wach im Bett und hörte auf jedes Geräusch im Haus. Doch alles blieb still. Ich war ein bisschen enttäuscht. Hatte Kai-jin den Badeanzug etwa nicht bemerkt? Schade eigentlich. Schließlich schlief ich ein. Ich weiß nicht genau wie lange ich geschlafen hatte, aber plötzlich wurde ich durch ziemlich unsanftes Schütteln geweckt. Draußen war es stock duster und mein Radiowecker zeigte 2 Uhr nachts an.“Hmmm, was ist los?“ knurrte ich.“Ich dachte du willst vielleicht schon mal ein bisschen Auspacken üben!“ flüsterte Kai-jin leise und krabbelte unter meine Bettdecke. Ich spürte sofort, dass sie den Badeanzug trug und war sofort hellwach. Wie lange schon hatte ich einen solchen Zeitpunkt endlich mal wieder herbeigesehnt. In meiner Pyjamahose begann sich deutlich etwas abzuzeichnen, als ich zärtlich über den leicht rauen Nylonstoff des Badeanzugs strich. Unter zärtlichem Streicheln befreite mich Kai-jin aus meinem Schlafanzug und schmiegte sich eng an meinen Körper. Ich genoss das Gefühl der Kunstfaser gemischt mit einigen Partien freier Haut auf meiner Haut. Wie zwei sich liebende Schlangen schmusten wir küssend miteinander. Ich konnte von diesem Gefühl gar nicht genug bekommen. Schließlich drehte ich mich auf den Rücken und zog Kai-jin auf mich. Sie rieb sich an meinem Körper und machte mich immer wilder. Mal spürte ich durch das tiefe Dekolte ihre Haut, mal wieder nur das Nylongewebe. Ihre zarten aber dennoch sportlich kräftigen Beine mit der den Frauen so eigentümlichen zarten Haut umschlangen mich mal kräftig fordernd, mal liebkosten sie mich zärtlich. Ich spürte wie der Stoff über meine Eichel rieb, rau und dennoch sanft. Ich wollte nun mehr von Kai-jin und versuchte ihr den Badeanzug auszuziehen, doch sie wehrte immer wieder ab. Immer wilder wurde ich dabei, aber sie ließ mich einfach nicht ran.“Los, komm Geo nimm mich!“ sagte sie plötzlich, und als wollte sie mir das letzte bisschen Verstand rauben, spornte sie mich noch einmal an, „los zeig’s mir, las mich dich spüren!“Wieder wollte ich ihr den Badeanzug vom Körper reißen, doch wieder wehrte Kai-jin ab. Langsam verstand ich. Vorsichtig schob ich den Badeanzug zwischen ihren Beinen zur Seite und Katrin quittierte dies mit einem leisen „Na endlich!“Dann setzte sie sich vorsichtig auf mich Ich spürte ein bisschen wie der Badeanzug an meinem Schaft entlang rieb. Mit meinen Händen glitt ich unter den Anzug und begann ihre zarten Brüste zu massieren. Streichelte ihre Taille und Hüften und ließ meine Nägel über ihren Rücken gleiten. Dabei genoss ich Kai-jins langsame auf und ab Bewegungen.Wir waren so gierig, so ausgehungert nach Wochen der Enthaltsamkeit, zu der Rosa uns gezwungen hatte, dass wir keiner großen Stimulation bedurften. Der Strudel der sexuellen Ektasen erfasste uns sofort und riss uns mit sich. Äußerst darauf bedacht bloß keinen zu wecken oder gar aufsehen zu erregen erhöhte unsere Lautlosigkeit die Anspannung noch. Wild zuckend ergoss ich mich in meiner Schwester, die dies ihrerseits mit heftigen Kontraktionen ihrer Vaginamuskeln dankend quittierte.“Nun ist der Badeanzug richtig eingeweiht“, flüsterte Kaijin in mein Ohr. Ich war nun richtig heiß, richtig wach, ich wollte mehr, doch Kai-jin verweigerte sich. „Morgen gehen wir Schwimmen, da gibt es mehr, jetzt ist das zu riskant. So musste ich wohl oder übel noch ein paar Stunden Geduld haben.Der Tag wurde lang. Am Morgen beim Frühstück erzählten wir, wir hätten uns mit einigen Freunden direkt nach der Schule im Schwimmbad verabredet, und ernteten von Rosa dafür ein ziemlich langes Gesicht. Auch meine Mutter war nicht so begeistert, das wir zum Mittagessen nicht zu Hause sein würden, aber ich glaube sie merkte allmählich, wie sehr Rosa unsere Nerven strapazierte, und so willigte sie schließlich ein. Die Schulstunden wurden zu einer endlosen Qual. Alle paar Minuten schaute ich auf die Uhr, aber die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Immer wieder betrachtete ich meine Schwester und versuchte zu ergründen, was sie gerade dachte. Ich malte sie mir aus, fragte mich, ob sie ihren neuen Badeanzug vielleicht schon trug. Überlegte wie wir es nachher im Schwimmbad treiben würden, und war mit den Gedanken überhaupt nicht beim Thema. Zum Glück viel das meinen Lehrern nicht auf, und ich wurde nicht aufgerufen. Das hätte auch peinlich werden können, denn das Zelt in meiner Hose war nicht zu übersehen. So hätte ich wirklich nur sehr ungern vorne an der Tafel gestanden.Endlich war auch die letzte Schulstunde geschafft und wir machten uns auf den Weg ins Hallenbad. Natürlich hatten wir uns mit niemand verabredet. Im Hallenbad war so gut wie nichts los. Das sahen wir schon von außen durch die Scheiben als wir am Bad vorbei Richtung Eingang marschierten. Es war ja auch Mittagszeit, außer ein paar alten Herrschaften, denen die Rente alle Freiheiten gab, hatte um diese Tageszeit sowieso niemand genügend Freizeit sich im Bad zu tummeln. Und wie das meist so ist, kommen die Leute eigentlich erst ab gewissen Außentemperaturen auf die Idee schwimmen zu gehen. Im Frühjahr hielt sich die Zahl der begeisterten Wasserratten wie überall, so auch bei uns ziemlich in Grenzen. Als wir das Bad betraten, mussten wir bei der Schwimmmeisterin ein Ticket lösen, denn nicht einmal der Schalter am Eingang war besetzt. Nur eine Putze zog einsam mit dem Wischer ihre Bahnen durch die einzelnen Kabinen, ansonsten war das Bad leer. Als sie in einer der Duschen verschwand, um dort nach dem Rechten zu sehen, nutzten wir die Chance gemeinsam in einer Kabine zu verschwinden.Ich setzte mich auf die Bank und gab Kai-jin zu verstehen, dass ich ihr gerne beim Umziehen zusehen würde. Ich war einfach zu neugierig, und wollte wissen, ob sie den Badeanzug schon anhatte. Kai-jin machte mir den Spaß und legte einen tollen Strip in der engen Kabine hin. Langsam streifte sie ihren dicken Pullover über ihren Kopf, zog ihr T-Shirt aus und entblößte damit ihren Oberkörper. Sie trug also den Badeanzug noch nicht. Sie öffnete den Knoten in ihren Haaren und ließ ihre langen Locken über ihren zarten entstehenden Busen fallen. Ein erotischer Anblick, die Haare verdeckten einen guten Teil ihrer zarten Knospen, ließen aber dennoch einen Blick zu, der genug verriet um äußerst erotisierend zu wirken. Langsam knöpfte Kai-jin ihre Jeanshose auf, öffnete ihre Schuhe, stieg aus diesen und ließ die Jeans an sich herunter gleiten. Grazil entstieg sie der Hose und bückte sich, um ihre Socken auszuziehen. Dabei drehte sie sich geschickt so, dass ich kaum einen Blick auf ihren Körper werfen konnte. Langsam richtete sie sich wieder auf, glitt dabei mit den Händen an ihren Beinen entlang, streichelte die Innenseiten ihrer Schenkel und massierte sanft ihren Venushügel. Elegant ließ sie dabei ihre Hüften kreisen wie eine Tänzerin. Immer sinniger wurde dabei das Spiel ihrer Hände auf ihrer Haut. Immer mehr streckte sie ihren Unterleib mir entgegen, bog sich dabei nach hinten und ließ ihre Hände auf ihrem Bauch tanzen. Massierte ihre Brüste, um sich sogleich schwungvoll nach vorne zu werfen. Ihre Haare schlugen mir entgegen, und ich vernahm den wohligen Duft ihrer blonden Locken. Ihre Hände glitten an ihrem Körper hinab, bahnten sich einen Weg unter ihren Schlüpfer. Stöhnend vergrub sie ihre Hände in ihrem Schritt. Durch den Stoff des weißen Schlüpfers konnte man gut erkennen, was ihre Hände dort in der Körpermitte taten, ohne dass man es wirklich sehen konnte. Ihr ganzer Körper strahlte eine Erotik aus, die sie wie eine Aura umgab. Wenn es eine Göttin des Sexes gab, dann hatte ich sie in diesem Moment vor mir. Ich betete sie an, ich verzehrte mich nach diesem Mädchen. Sie war so wunderschön.Ihre grünen Augen funkelten mich an, „Na Geo, willst du deine Klamotten etwa anbehalten?“ Nein, wollte ich natürlich nicht, und so entledigte auch ich mich meiner Straßenkleidung. Ich versuchte erst gar nicht mich dabei so kunstvoll zu bewegen wie Kai-jin, ich hätte es sowieso nicht gekonnt. Schließlich stand ich mit steifem S*hwanz nackend vor Kai-jin.“So können wir aber nicht ins Wasser gehen!“ flüsterte sie und nahm meinen Penis zärtlich in ihre Hand. Sie streifte ihr Höschen ab und setzte sich auf meinen Schoß. Ich spürte wie meine Eichel von unten gegen ihre Vagina drückte, ich spürte ihre feuchten Wärmen. Kai-jin zerfloss regelrecht vor Lust auf mir. Mit kreisenden Bewegungen ihrer Hüfte rieb sie imich in Ekstase. Ihre Lippen öffneten sich wie die Flügel eines Schmetterlings im Frühjahr. Ich spürte, wie sich mir immer weiter öffnete, und doch verhinderten ihre Bewegungen ein Eindringen. Als ich es fast nicht mehr aushielt flüsterte ich Kaijin keuchend in ihr Ohr: „Schatz wenn du mich jetzt nicht gleich reinlässt, dann spritze ich hier die ganze Kabine voll.“Sie lächelte, stand auf, drehte mir den Rücken zu, streckte mir ihren zarten Po entgegen, so das Ihre Schamlippen sich deutlich zwischen ihren Schenkeln hervor quetschten und antwortete mit dem ihr so eigenen erregten Vibrato in ihrer Stimme: „Na dann mal immer rein in die gute Stube!“Ich stand auf, zog meine Schwester zu mir ran und presste mich inzwischen sie. Was für ein Gefühl. Sofort begannen ihre trainierten Muskeln mich zu bearbeiten. Man merkte deutlich, dass Kai-jin viel Sport betrieb, denn für ihr Alter konnte sie ihre Muskeln verdammt gut kontrollieren. Immer gieriger massierten ihre Vaginalmuskeln und hielten mich so fest, dass mir kaum noch Bewegungsspielraum blieb. Es war so furchtbar eng, und doch so erregend in dieser Höhle der Lust, dass ich schon nach wenigen Stößen zu einem gewaltigen Höhepunkt kam. Ich spürte wie sich der Samen an meinem Penis vorbeidrückte und ihr aus der Scheide floss. Der unverwechselbare Geruch von körperlicher Liebe durchströmte die kleine Kabine.Langsam hob sie ihren Oberkörper und entzog sich mir damit. „Hey, Geo, nun lass uns aber erst mal duschen und ins Wasser gehen, sonst fragt sich nachher noch einer warum wir für das Umziehen so lange brauchen.“Kai-jin hatte mal wieder recht, wenn wir hier ewig zubrachten, würde sich die Schwimmmeisterin bestimmt fragen, wo wir denn so lange bleiben, und würde vielleicht nach dem Rechten sehen. Also zogen wir uns an, ich half Kai-jin bei der Rückenschnürung ihres neuen Badeanzugs, denn die war wirklich kompliziert, und wir gingen unter die Duschen.In der Herrendusche stand die dicke Putze und musterte mich von oben bis unten als ich hereinkam. Ich fand das ein bisschen blöd und sah schnell zu, dass ich ins Wasser kam.Ich hatte zur Abkühlung schon eine Bahn zurückgelegt, als auch Kai-jin aus der Dusche kam. Was für ein Anblick! Mit Wasser benetzt wurde der dunkelgrüne Badeanzug fast durchsichtig. Als stände sie nackt vor einem und man würde sie durch eine grüne Sonnenbrille betrachten. Ihre dunklen Brustwarzen zeichneten sich deutlich sichtbar ab, und selbst ihr blondes, flaumiges Schenkeldreieick war durch den Badeanzug zu sehen. Zwei alte Damen, die im Bad ihre Bahnen zogen, wandten ihren Blick beschämt ab, ein alter Herr konnte dagegen seinen Blick überhaupt nicht von meiner Schwester wenden. Als er mich bemerkte, wie ich ihn beobachtete wurde er rot, tauchte schnell unter und machte sich davon. Ich schwamm zu Kai-jin, die am Rande des Beckens stand.“Na, Kleine, hast du mal an dir heruntergeschaut?“ fragte ich sie mit verschmitztem Lächeln.Hatte sie scheinbar noch nicht, denn als sie es nun tat, lief sie plötzlich rot an und sprang ins Wasser. „Was hast Du mir denn da geschenkt? Da kann jeder alles sehen!“ raunte sie mir entsetzt zu.Ich grinste nur: „Ist doch ein netter Anblick““Pah!“ und schon wurde ich unter Wasser getaucht.Unter Wasser konnte man noch mehr Einzelheiten erkennen, ich hielt ein bisschen die Luft an, sprudelte sie langsam unter Wasser aus, und bedeckte Kai-jin mit diesen prickelnden Küssen. Sie strampelte ein bisschen, ließ es sich aber dennoch gefallen.Als ich wieder auftauchte blickte ich ihr direkt in die grünen Augen, und am liebsten hätte ich sie geküsst, aber das ging auch hier nicht. So schwammen wir ein Stück gemeinsam durch das Becken.“Weißt Du Kai-jin“, begann ich eine Unterhaltung, „was ich am meisten bei uns beiden vermisse, bzw. was mich am meisten stört?“Meine Schwester lächelte mich wissend an, „am liebsten würdest du aller Welt sagen, wie sehr du mich liebst!“Ich konnte nur nicken.“Das wird vielleicht nie gehen, aber vielleicht doch!“ erwiderte sie?“Wie soll das denn gehen?“ fragte ich verdutzt.“Wir könnten doch später einfach mal an einen Ort gehen, wo uns keiner kennt, dann weiß ja auch keiner dass wir Geschwister sind.“Ich grinste aber zugleich wurde mir die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens deutlich. Es war eben nur ein Traum, der sich nie erfüllen würde.Schließlich verschwanden auch die alten Herrschaften und wir waren alleine im Schwimmbad. Nur die Schwimmmeisterin saß in ihrem Büro. Plötzlich stand sie auf und kam auf uns zu.“Hallo ihr beiden!“ sprach sie uns an.“Ja?“, fragten wir etwas verdutzt.“Ich müsste mich im Keller mal um die Filteranlagen kümmern, aber ich darf euch hier oben nicht alleine lassen ohne Aufsicht, wie lange wollt ihr denn noch bleiben?““Wieso? wollen sie denn schließen?“ fragte ich.“Ja, ich würde das Schwimmbad dann schließen!“ antwortete sie und schaute uns erwartungsvoll an. Kai-jin begann aber ihren beleidigten Schmollmund aufzusetzen, mit dem sie alle Herzen erweichen konnte und entgegnete: „Die Putze kann ja kontrollieren ob wir keinen Blödsinn machen.“Die Schwimmeisterin lächelte: „Darum geht es doch gar nicht. Außerdem ist sie schon gar nicht mehr hier, die hat auch schon Feierabend. Aber euch könnte was passieren, und deshalb muss ein Schwimmmeister anwesend sein. Wenn ihr jetzt bald Schluss macht, dann komme ich heute etwas eher nach Hause, könnt ihr mir den Gefallen nicht tun?“Nun begann Kai-jin zu feilschen, und sie schaffte es tatsächlich die Schwimmmeisterin davon zu überzeugen, dass wir noch bleiben durften. Sie schloss das Schwimmbad und hängte ein Sc***d an die Tür, das heute wegen Wartungsarbeiten geschlossen sei. Dann ermahnte sie uns noch einmal, wir sollten ja keinen Blödsinn machen und verschwanden im Keller. Wir mussten ihr allerdings versprechen in einer Dreiviertelstunde, wenn das Schwimmbad sowieso schließen würde, fertig angezogen an der Tür auf sie zu warten. Sie wollte dann nicht noch extra auf uns warten müssen.Ich konnte unser Glück gar nicht fassen. Wir hatten ein ganzes Schwimmbad für uns alleine und niemand konnte herein und uns stören. Wir warteten eine Weile, aber die Schwimmmeisterin blieb tatsächlich verschwunden, es war totenstill. Wer schon einmal in einem fast leeren Schwimmbad gewesen ist, der kennt das vielleicht. Jedes Geräusch schallt dann in der großen Halle als hätte man es tausendfach verstärkt.Nun ja, im leise sein hatten wir ja schon eine gewisse Übung, und es spornte mich eigentlich immer zusätzlich an, wenn wir Sex miteinander hatten, aber uns niemand hören durfte, und wir wollten auf keinen Fall mit lautem Geschrei die Schwimmmeisterin aus dem Keller locken.“Und was machen wir jetzt?“ fragte Kai-jin mich und setzte dabei ein Unschuldslächeln auf, als könne sie kein Wässerchen trüben. Ich grinste, holte tief Luft und tauchte ab. Ich glitt an Ihrem Körper hinab, drängte meinen Kopf zwischen ihre Beine und stieß die Luft langsam sprudelnd aus. Als meine Lungen leer waren tauchte ich auf. Kai-jin lag zurückgelehnt am Beckenrand und genoss diese Luftmassage sichtlich. Ihren Kopf hatte sie auf dem Rand des Beckens liegen, um ihr Halt zu geben, ihr Körper hing im Wasser und ließ sich abermals vom mir um sprudeln. Ich drückte unter Wasser mein Gesicht auf ihre Scheide und presste die Luft langsam durch ihren Badeanzug aus. Dort sammelte sie sich und stieg in langsam dahin kriechenden B*asen nach oben, bahnte sich einen Weg aus dem tiefen Ausschnitt zwischen ihren Brüsten und drang blubbernd an die Oberfläche. Kai-jin gefiel diese Art der Massage offensichtlich, denn sie hatte ihre Augen geschlossen und genoss meine Liebkosungen schwer atmend. Schließlich war ich von dem vielen Tauchen ziemlich außer Atem und brauchte eine Pause. So schwammen wir in den Nichtschwimmerbereich, in dem wir bequem im Wasser sitzen konnten.“Nun bin ich aber mal an der Reihe, dich zu verwöhnen“ sprach Kai-jin und befreite mein bestes Stück aus der engen Badehose. Sanft massierte sie ihn unter Wasser zur vollen Größe, holte tief Luft und begann mir tauchend einen zu b*asen. Ich war erstaunt, wie lange sie es dabei unter Wasser aushielt. Nach einer Weile kam sie japsend nach oben, holte aber sofort wieder Luft und tauchte wieder ab. Dieses Spielchen trieb sie eine ganze Weile, und jedes Mal wenn sie Auftauchte ließ meine Erregung ein klein wenig nach, nur um dann umso intensiver beim nächsten Tauchgang gesteigert zu werden. So schaukelten wir uns gemeinsam bis zu meinem Höhepunkt. Den Samen ließen wir einfach im Wasser zu Boden sinken. Nun war auch Kai-jin ziemlich geschafft.“Ich glaube ich brauche erst mal eine Dusche um mich wieder in Form zu bringen!“ sprach sie, kletterte aus dem Becken und verschwand in der Herrendusche. Ich wusste was das zu bedeuten hatte und ging hinterher. Hier würde uns heute niemand stören, und selbst die Schwimmmeisterin würde uns hier wohl zuletzt suchen, wenn sie eher aus dem Keller wieder hochkommen würde.Die Duschen räume boten ein paar Duschen am Ende des Raumes, die hinter einer kleinen Wand verborgen waren, und als Sichtschutz für die Leute dienen sollten, die sich nicht getrauten im offenen Duschraum ihren ganzen Körper zu waschen. Hierhin zogen wir uns zurück. Praktisch an diesen kleinen Verschlägen war auch die kleine gemauerte Steinbank.Kai-jin schob mich auf die Steinbank und stellte sich vor mich in Position. Wie schon zu Beginn beim Umziehen legte sie wieder grazil tanzend einen Strip auf die Fliesen und ließ sich dabei das Wasser auf den Körper prasseln. Der harte Waserstrahl massierte ihre zarten Brüste, so dass sich ihre Nippel steil nach oben richteten. Als sie sich ihres Badeanzugs entledigt hatte, stellte sie die Düse der Dusche so ein, dass sie meine Körpermitte traf. Meine Badehose war schnell vom Körper und ich ließ meinen S*hwanz von dem harten Strahl wieder zu voller Größe massieren. Kai-jin schaute mir dabei genüsslich zu und verwöhnte sich unterdessen mit der Hand. Als sich meine Pracht wieder voll entfaltet hatte, stellte sie die Dusche auf sanftes Plätschern ein, forderte mich auf aufzustehen, und zog mich zu sich unter die Dusche. Ich spürte die Bewegungen ihres Körpers, der sich an meinem rieb. Eng umschlungen schmusten wir ein Weilchen, immer wieder nach Luft schnappend, unter der Dusche. Dann schlang sie ihre Arme um mich, zog sich an mir hoch und ließ sich ganz sanft wieder herutergleiten. Dabei nahm sie meinen Penis tief in sich auf. Ich spürte wieder diesen Wiederstand, den ich schon mal gespürt hatte, und Kai-jin zog sich wieder an mir hoch. Um ihr das Ganze etwas einfacher zu machen, drückte ich sie dabei rücklings an die Wand. Wir hatten es noch nie im Stehen getrieben, und ich wunderte mich selbst, wie schnell wir beide vollkommen außer Atem waren. Ich merkte wie die Kraft aus meinen Beinen wich und auch Kai-jin hatte zunehmend Schwierigkeiten, sich an mir wieder hochzuziehen. Aber ich merkte auch, wie die Lust des Höhepunktes meiner immer mehr bemächtigte und auch Kai-Jin keuchte wie nach einer Stunde Zirkeltrainig beim Sport.Plötzlich wurde sie von einem heftigen Zittern ergriffen, konnte sich nicht mehr halten und sackte tief auf mir zusammen. Ich merkte wie ich im Innern eine Barriere überwand. Als das geschah bäumte sich meine Schwester noch einmal kurz auf, sackte aber sogleich unter heftigem Stöhnen wieder zusammen. die Kraft hatte sie verlassen. Ich ließ mich auf die Steinbank gleiten, denn auch ich konnte nicht mehr stehen. Kai-jins Beine um meine Hüften geklammert bleiben wir noch eine Weile sitzen, bis sich unsere Gemüter ein wenig beruhigt hatten. Dann wuschen wir uns gegenseitig und spendeten uns noch ein paar Streicheleinheiten. Zu mehr waren wir nicht mehr fähig. Zu sehr hatten wir uns verausgabt.Nach dem Duschen zogen wir uns an, und warteten im Eingangsbereich auf die Schwimmmeisterin, die kurz darauf aus dem Keller kam. Sie bedankte sich für unser Verständnis, und freute sich, dass wir so artig gewesen waren.Grinsend verließen wir das Schwimmbad und fuhren mit dem nächsten Bus nach Hause.Meine Mutter war etwas erzürnt über unsere späte Rückkehr, aber als wir ihr versprachen, nach dem Abendessen unsere Hausaufgaben auf jeden Fall noch ordentlich zu erledigen, war sie ein bisschen beruhigt.Von da an gingen wir jede Woche einmal nach der Schule schwimmen um uns Rosa zu entziehen. Aber die Zeit rückte näher, das Rosa ihren Gips abgenommen bekommen sollte. Das ist jedoch eine andere Geschichte, die erzähle ich ein anderes Mal.
Kapitel 16 – Die HorrorgeigeDie Zeit war gekommen, und Rosa sollte nach 10 Wochen nun endlich ihren Gips und die Schrauben verlieren. Rosa war total rappelig, endlich wieder Geige spielen, meinte sie. Gemeinsam fuhren wir ins Krankenhaus, um dem großen Moment beizuwohnen. Was ich dort aber sah, als der Gips und das Gestell entfernt wurden, ließ mir fast das Frühstück wieder hochkommen. Rosas Arm sah aus wie der von Frankenstein. Er war nicht nur blass, sondern regelrecht weiß, an einigen Stellen hatte sich die Haut abgelöst und der ganze Arm roch irgendwie süßlich säuerlich. Der Arzt beteuerte zwar, nach so langer Zeit wäre das vollkommen normal, aber gerade bei Rosa, die ja ansonsten einen recht dunklen Teint hatte, sah dieser Arm ziemlich eklig aus. Rosa, die sich auf diesen großen Moment sehr gefreut hatte, war ebenfalls ziemlich schnell enttäuscht, denn ohne Hilfe konnte sie ihren Arm überhaupt nicht bewegen. Ihre besorgte Frage, ob sie denn auch bald wieder Geige spielen könne, quittierte der Arzt nur mit einem Lächeln und dem Hinweis, sie solle erst mal die Reha abwarten. Das könne noch ein Weilchen dauern, bis der Arm wieder gebrauchstüchtig wäre. Und mit dem Geigenspielen müsste sie wohl noch ein halbes Jahr warten. Ich sah Rosa sofort an, dass das für sie vollkommen inakzeptabel war.Schon auf dem Heimweg versuchte Rosa mit dem Arm allerlei Bewegungen zu vollführen, die ihr aber nicht so recht gelangen, und so sahen ihre Verrenkungen doch reichlich bescheuert aus. Der Arzt hatte ihr ein paar Tipps gegeben, wie sie die Beweglichkeit des Arms trainieren sollte. Aber am nächsten Tag musste sie sowieso zur Krankengymnastin zum Training. Doch schon am Abend verkroch sich Rosa in ihrem Zimmer. Mal hörte man sie fluchen, mal hörte man sie weinen. Rosa war ungeduldig und wollte die Beweglichkeit ihres Arms herbeizwingen. Das ging aber nicht so einfach.Schon nach wenigen Tagen hatte Rosa dank ihres eisernen Willens schon wieder so viel Beweglichkeit erlangt, dass sie erste Übungen auf der Geige absolvierte. Oh, was ein Graus. Es hörte sich an, als hätte sie noch nie in ihrem Leben eine Geige in den Händen gehalten. Es fehlte einfach die Koordination. Die Krankengymnastin hatte zu Rosa ebenfalls von mindestens einem halben Jahr Reha gesprochen, bevor sie ihre Karriere als Geigerin fortsetzen könne, aber Rosa wollte unbedingt zu den Herbstkonzerten wieder top fit sein und ihre Solos spielen können.Welch ein Horror für uns. Rosa hatte nichts anderes mehr im Kopf als Geige, Geige und nochmals Geige. Wenn wir aus der Schule kamen und unser Mittagessen verputzt hatten, dann hatte Rosa ihre Hausaufgaben bereits erledigt und begann meist sofort mit ihren Übungen. Immer wieder dieselben Tonfolgen. Wenn es nicht gut klang, und es klang meistens nicht gut, dann wurde das so oft wiederholt bis Rosa zufrieden war. Da konnte es auch schon mal passieren, dass sie eine Tonfolge eine halbe Stunde lang immer wieder übte. Selbst von meiner Mutter ließ sie sich nicht davon überzeugen, mit dem Geige üben wenigstens so lange zu warten, bis wir mit unseren Schularbeiten fertig waren. Sie ging sogar in den Keller, um uns nicht zu stören, aber das gequiekte der Geige war trotzdem zu hören. Nur wenn sie mit Mutter zur Reha fuhr, dann hatten wir unsere Ruhe. Diese zwei Stunden entschädigten allerdings für vieles.Drei Mal die Woche musste Rosa zur Bewegungstherapie, und jedes Mal fuhr meine Mutter sie dort hin, blieb bei ihr und kam mit ihr wieder zurück. Manchmal fuhren die beiden auch noch ein bisschen Einkaufen. Meine Mutter tat das wohl vor allem, um uns ein bisschen Ruhe zu gönnen, denn sie merkte wie sehr Rosas Eifer unsere Nerven strapazierte.Wir genossen diese Zeit. Meistens taten wir dabei aber nicht unbedingt etwas für die Schule, sondern nutzen die Zeit für das eine oder andere amouröse Abenteuer.Heute war mal wieder so ein Tag, und Mutter war mit Rosa zur Bewegungstherapie gefahren. Anschließend wollten sie noch einen Stadtbummel machen, es konnte also ein Weilchen dauern, bis die beiden zurückkamen. Wir rechneten frühestens zum Abendbrot mit der Rückkehr. Dafür hatte meine Mutter uns aber auch ein bisschen Arbeit zugeteilt, damit wir, wie sie es sagte, ’nicht den ganzen Nachmittag nur rumgammelten‘. Ich hatte die Aufgabe den Rasen zu mähen, Kai-jin war mit der Wäsche dran. Ich beeilte mich mit der Arbeit, denn ich hatte mir eigentlich was anderes vorgenommen, und dachte schon, während ich den brummenden Rasenmäher durch den Vorgarten schob, daran, was ich gleich mit Kai-jin anstellen würde. Vielleicht würden wir es einfach nur in einem unserer Zimmer treiben, vielleicht mal wieder ein Bad nehmen. Nachdem ich mit dem Vorgarten fertig war, wurde noch schnell hinter dem Haus gemäht, der Rasenmäher gereinigt und weggeräumt. Dann machte ich mich auf die Suche nach Kai-jin.Sie war noch im Keller damit beschäftigt Wäsche auf- und abzuhängen. Sie bemerkte mich nicht sofort, und so blieb ich in der offenen Tür zum Waschkeller stehen und beobachtete sie ein Weilchen. Kai-jin trug, eine enge Jeans, die ihre tolle Figur besonders gut betonte, und es war eine Freude ihr zuzusehen wie sie sich bewegte. Als sie sich den nächsten Korb vornahm, bemerkte sie mich.“Du könntest mir ja mal helfen, dann sind wir schneller fertig mit unserer Arbeit!“ forderte sie mich auf, ihr zu helfen.“Och, nö, ich bin ja schon fertig, außerdem sehe ich dir gerne zu!“ erwiderte ich.“Macho!“ lästerte sie.“Nein, so war das nicht gemeint“, erwiderte ich, „ich sehe dir halt gerne zu, wie du dich bewegst, du bist einfach schön anzuschauen. Noch besser wäre natürlich ein bisschen aufreizendere Kleidung!“ ich konnte ein leichtes Lachen nicht unterdrücken.“Ich sag’s ja, Macho, am liebsten die Frau nackt vor sich rumspringen sehen.“ Kai-jin konnte das spotten mal wieder nicht lassen.“Das wäre mal eine nette Idee!“ stieg ich in das Spielchen ein. „Mach doch!“Und sie tat es tatsächlich, nachdem sie mir das Versprechen abgenommen hatte, das ich ihr dann helfen würde. Sie streifte ihre Jeans vom Körper, schmiss ihren Pullover in die Ecke und entledigte sich ihrer Unterwäsche. Da stand sie nun vor mir, splitterfaser nackt. Ich schluckte ein paar Mal bei diesem Anblick. Sie war so schön, mir verschlug das immer noch den Atem, auch nach alle dem, was wir schon erlebt hatten. Als sie ein Tischtuch aus dem Korb nahm und mich fragte, ob ich ihr denn nicht endlich helfen wolle, trat ich hinter sie, und berührte sie dabei zärtlich.Lächelnd drehte sie ihren Kopf, „du sollst das Tischtuch halten, nicht mich!““Du bist aber schöner!“ Ich konnte nicht wiederstehen und strich ihr sanft über ihre Brüste. Waren sie größer geworden? Ich glaubte ja, aber Kai-jin entwickelte sich ja auch noch. Kai-jin hielt das Tischtuch fest damit es nicht auf den Boden fiel und genoss meine Berührung.“Hm, schön, mach weiter.“ stöhnte sie leise.Ich begann damit ihre Brüste mit der einen Hand leicht zu massieren, mit der anderen Hand umfasste ich ihren Körper und drückte sie an mich. Kai-jin streckte mir genüsslich den Po entgegen, und rieb ihn mit kreisenden Bewegungen an meinem Körper. Immer fordernder wurde meine Massage. Ich fragte was mich eigentlich davon abhielt, meine Schwester hier zu vernaschen und kam zu dem Schluss, dass eigentlich nichts dagegen sprach. Kai-jin musste den gleichen Gedanken gehabt haben, denn sie ließ das Tischtuch einfach los, so das es zu Boden viel, drehte sich zu mir um und nestelte an meiner Hose. Es dauerte nicht lange, dann stand auch ich nackt im Waschkeller.Nun bequem war es hier nicht gerade, aber auch das hatte seinen Reiz. Kai-jin kniete sich plötzlich auf den Boden vor mich, wobei sie meine Klamotten als Knieschoner gebrauchte. Schnell umschlossen ihre Lippen meinen S*hwanz und ohne langes Federlesen begann sie mir einen zu b*asen. Ich genoss die Atmosphäre des etwas feuchten, muffigen Waschkellers, der zugleich den Duft von Sauberkeit und Waschmittel wie auch von Schmutzwäsche und Schweiß verströmte. Diese Gerüche und die Situation gaben dem ganzen eine Atmosphäre von Verruchtheit. Die hellen Neonröhren strahlten ein kaltes klinisches Licht aus. Eine prickelnde Situation. Mein bestes Stück schwoll zu stattlicher Größe an und ich freute mich schon innerlich auf das, was gleich kommen mochte.Doch Kai-jin stand wieder auf, bevor ich soweit war. Ihr schmerzten die Knie von dem harten Fliesenboden, daran konnten auch meine Klamotten auch nicht viel ändern.“Ich muss noch eine Maschine Wäsche anstellen!“ sagte sie, drehte sich um und ging Richtung Waschmaschine. Ich dachte, ich hätte nicht richtig gehört, das konnte doch nicht ihr ernst sein. Doch Kaijin begann tatsächlich damit Wäsche in die Maschine zu stopfen. Da stand ich nun mit meiner Geilheit und meiner Schwester fiel nichts Besseres ein, als Wäsche in die Maschine zu füllen. Allerdings tat sie das mit einer solchen Gelassenheit und war dabei sehr darauf bedacht, sich mir immer von ihrer besten Seite zu zeigen. Sie bückte sich nicht vor der Maschine, sondern stellte sich breitbeinig davor.“Du kleines Luder!“ scherzte ich und umfasste von hinten ihre Hüften. Langsam schob ich meinen Penis zwischen ihre Beine und suchte die Spalte nach der ich mich so sehnte. Kai-jin quittierte dies mit wohligem Stöhnen und schob sich mir entgegen, legte aber zugleich ihren Oberkörper auf die Waschmaschine. Eine tolle Position wie ich fand, denn so konnte ich tief in sie eindringen. In langsamen rhythmischen Stößen begann ich sie zu vögeln. Zunächst langsam und vorsichtig, ein Stück hinein, wieder heraus, und dann beim nächsten Mal ein bisschen tiefer. So steigerten wir langsam die Intensität der Gefühle und damit auch unser Tempo. Schon nach wenigen Minuten lag Kai-jin laut quiekend und stöhnend über der Waschmaschine.Nach diesem kurzen aber gewaltigen Vergnügen verwöhnte ich sie noch ein bisschen mit zärtlicher Hand.“Sag mal Geo, fehlt dir nicht irgendetwas?“ fragte sie mich plötzlich. Ich wusste nicht, was sie meinte und schaute sie nur fragend an.“Umso länger wir es nun miteinander Treiben, um so doller werden unsere F*ckereien, aber was ich allmählich vermisse, ist die Zeit für Zärtlichkeit. Dafür haben wir überhaupt keine Zeit mehr.“Ich wurde ein bisschen nachdenklich und wusste darauf eigentlich nicht so recht was ich sagen sollte, denn irgendwie hatte sie ja recht. Aber wie sollten wir das anstellen? Bis zu den Ferien war es noch ein bisschen hin, und in der normalen Schulwoche bot sich leider wenig Zeit für uns und schließlich waren wir ja kein ganz normales Liebespaar.“Das kommt bestimmt auch wieder!“, versuchte ich sie zu vertrösten. „Die Ferien kommen ja bald, und das werden dieses Jahr bestimmt ganz besondere Ferien.“ Ich grinste sie dabei verschmitzt an, hatte ich doch eindeutige Hintergedanken. Wie Recht ich behalten sollte, obwohl ich mir das bestimmt ganz anders vorgestellt hatte, das ist Stoff für weitere Geschichten, die gibt es aber ein anderes Mal.
Kapitel 17 – Die Ferien nahenNach unserem kleinen Abenteuer im Waschkeller war ich wirklich ein bisschen nachdenklich geworden. Wir waren noch so jung, und unsere Beziehung war doch schon so sehr Alltag. Sicherlich, wir erlebten immer wieder neue aufregende Abenteuer, aber Kai-jins Bemerkung hatte mich doch ein wenig ins Grübeln gebracht. Konnte das schon alles sein? Klar war, wir beide wollten sicherlich mehr, aber wir durften ja schließlich nicht, das machte die Sache so schwierig.So gingen die Wochen ins Land, Rosa wurde immer besessener in ihrem Geigenspiel; ich hatte das Gefühl, um so mehr sie übte, um so schwerer fiel es ihr, die alte Form zurückzubekommen und umso versessener übte sie um genau das Ziel zu erreichen; die Stimmung zu Hause wurde immer gereizter und auch meiner Mutter zerrten die ständigen Kabbeleien stark an den Nerven. Nur mein Vater war aus allem fein raus. Seit Weihnachten war er nicht mehr zu Hause gewesen. Sein Projekt in Brasilien war zwar längst abgeschlossen, aber er hatte sich sogleich in ein neues Projekt zusammen mit einem New Yorker Architekturbüro gestürzt. Irgendein großartiges Renovierungsprojekt hatte er am Telefon erzählt. Das wäre eben mal eine ganz besondere Herausforderung für ihn. Für ihn war alles immer viel wichtiger und toller als seine Familie. Man merkte wie sehr meine Mutter das wurmte, dass sie immer mit aller Verantwortung alleine blieb. Gerade solche Situationen, wie die derzeitige, die nervende Rosa, die genervten Kinder und sie selbst genervt machten ihr zu schaffen.Eines Morgens kurz vor den Ferien beim Frühstück hatte meine Mutter dann eine Überraschung für uns.Sie erzählte, sie habe am Vorabend noch mit Vater telefoniert und lange mit ihm gesprochen. Darüber, dass er so wenig zu Hause sei, dass seine Kinder so wenig von ihm hätten und darüber was hier in letzter Zeit so los sei; und so sei sie mit ihm übereingekommen, das Kai-jin und ich ihn in den Sommerferien besuchen sollten. Sie bleibe dann mit Rosa zu Hause, so das Rosa sich voll auf ihre Geige konzentrieren könne, und auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen hätte.Ich war baff, erstaunt und überrascht. Ich sollte mit Kai-jin für 6 Wochen in die Toskana fahren, zu meinem Vater, aber was sollten wir denn da die ganze Zeit ohne Freunde und Bekannte.Meine Mutter sagte noch, dass mein Vater für uns zwar praktisch keine Zeit hätte, aber er habe eine nette Familie kennengelernt, wo er selber schon gelegentlich gewohnt habe, dort würde er uns unterbringen. Und genug zu erleben gäbe es dort auch.Einerseits wollte ich nicht so ganz, denn was sollte ich in Italien? Ich konnte die Sprache nicht, kannte dort niemanden und wusste nicht, was ich die ganzen 6 Wochen dort anstellen sollte, denn ich befürchtete von irgendeiner fremden italienischen Mama den ganzen Tag umtüddelt zu werden, und somit auch keine Zeit zu finden, mich in Ruhe mit Kai-jin zu beschäftigen.Kai-jin sah das ganze wesentlich gelassener und man sah ihr ihre Freude auch deutlich an.So war die Sache schnell beschlossen. Wir würden also in die Toskana reisen, die Ferien konnten kommen!Die Zeit verging wie im Fluge. Einige Reisevorbereitungen waren zu treffen, besonders schwierig gestaltete sich dabei die Anreise. Meine Mutter wollte uns auf Grund unserer beschränkten Italienischkenntnisse nicht in Italien umsteigen lassen. Bei der langen Fahrt war aber klar, dass wir auf jeden Fall mit dem Nachtzug fahren mussten. Schließlich einigten wir uns darauf, dass mein Vater uns in Livorno am Bahnhof abholen sollte, das war nicht sehr weit von dem Dorf entfernt, in dem wir wohnen würden. Dann ergab sich nämlich eine Zugverbindung, die allen Wünschen gerecht wurde. Nur in Deutschland mussten wir dreimal umsteigen um von Limburg aus über Frankfurt nach Mannheim und von dort nach Karlsruhe zum Nachtzug zu kommen. Unsere Koffer, die meine Mutter auch noch mit allerlei neuen Sommerklamotten gefüllt hatte, schickte sie schon einige Tage vorher auf die Reise, so brauchten wir selber nicht so schwer zu schleppen.Ich freute mich inzwischen riesig auf die Sommerferien. Zum einen würde ich endlich mal meinen Vater wiedersehen, zum anderen endlich mal raus aus der etwas biederen hessischen Umgebung, und im Stillen hoffte ich natürlich auf viele einsame Stunden mit Kai-jin.Nun war es endlich soweit, der letzte Schultag war gekommen. Ich konnte es kaum noch erwarten, dass es endlich Nachmittag wurde, denn um kurz nach 5 ging der Zug nach Frankfurt, und damit hieß es endlich die Kleinstadtenge für 6 Wochen hinter uns zu lassen.Kai-jin war mindestens genauso aufgeregt wie ich, denn sie rannte dauernd wie ein aufgescheuchtes Huhn durch das Haus, fragte jeden ob sie noch was vergessen habe. Dabei waren unsere Koffer ja schon lange unterwegs, und schaute alle paar Minuten hektisch zur Uhr, wie lange es denn noch dauern würde, bis es endlich losging.Um kurz nach 5 fuhr meine Mutter uns dann endlich, nachdem wir uns von Rosa ordentlich verabschiedet hatten, zum Bahnhof. Wir mussten ihr versprechen uns im Urlaub gut zu benehmen, sie wollte später keine Klagen hören und ermahnte uns nochmal, uns heute Nacht im Schlafwagen bloß zu vertragen. Meine Mutter machte sich immer Sorgen um Dinge, die gar keine Probleme bereiteten. Aber woher sollte sie das auch wissen! Wir verabschiedeten uns noch mit einem Küsschen von Mutter und stiegen in den Zug. Es war eine typische Regionalbahn, ein bisschen heruntergekommen, etwas schmutzig und schäbig und mit jeder Menge Graffitis vollgekritzelt. Nicht unbedingt ein Platz zum wohlfühlen. Die Bahn war wegen des Feierabendverkehrs relativ voll, und da wir auf der Strecke nach Frankfurt sowieso damit rechnen mussten, dem einen oder anderen bekannten Gesicht zu begegnen, blieben wir auf der ersten Hälfte der Strecke ganz brav im Zug sitzen. Etwa ab Bad Camberg war der Zug dann deutlich leerer, dafür war der Zug auf dem Gegengleis, der aus Frankfurt kam umso voller. Nach Frankfurt wollten um diese Uhrzeit wesentlich weniger Leute, als aus Frankfurt raus. Ich nutzte diese Gelegenheit, rutschte ein Stück näher an Kai-jin und legte meinen Arm um sie.“Na Schatz, nun sind wir endlich mal ein bisschen alleine, ganz für uns und keiner kennt uns, ist das nicht ein tolles Gefühl?“ fragte ich Kai-jin. Sie schaute mir in die Augen und ich sah eine kleine Last von ihr fallen. Tief durchatmend sagte sie: „Ja, endlich raus aus dem Gefängnis unserer Heimat, zumindest bis nach Italien. Endlich einmal ein Paar sein dürfen.““Sollen wir das machen? Wie ein Leibespaar auf Reisen?“ fragte ich, und Kai-jin nickte bestätigend und gab mir einen innigen Kuss. Ich genoss es, in dem immer noch recht gut gefüllten Abteil, von meiner Schwester einen Kuss zu bekommen, und dabei von mehreren Leuten beobachtet zu werden, die uns für ein junges Liebespaar hielten. Ein Mann mittleren Alters, der uns schräg gegenüber saß, lächelte uns an, deutete auf unsere Rucksäcke und fragte: „Na, erster gemeinsamer Liebesurlaub?““Ja!“ bestätigten wir beide gleichzeitig nickend.“Darf man fragen wo es hingehen soll?“ fragte er neugierig.“Nach Italien!“ antwortete Kai-jin.“Oh“, er war scheinbar etwas überrascht, „darf man fragen wie alt ihr seid, das ihr schon gemeinsam nach Italien fahrt?“Er hatte uns wohl mit der Einschätzung unseres Alters zunächst richtig gelegen, glaubte jetzt aber, er habe sich vertan. Man sah richtig, wie seine grauen Zellen arbeiteten, denn seiner Meinung nach mussten wir älter sein als er zunächst angenommen hatte wenn wir schon gemeinsam nach Italien fuhren. Wir machten bei diesem Spielchen mit.“Ich bin 16 und mein Freund 17!“ platzte Kai-jin heraus. Ich dachte das würde der nie glauben, denn immerhin hatte sie uns gerade gut 3 Jahre älter gemacht. Doch der Mann lächelte nur und antwortete: Oh, sorry, da habe ich mich aber gründlich verschätzt, ich hätte euch auf höchstens 15 geschätzt!““Ja, da haben wir uns aber gut gehalten, nicht wahr!“ Kai-jins Schlagfertigkeit war manches Mal bewundernswert.Er nickte nur, „trotzdem, finde ich das gut, dass ihr gemeinsam in den Urlaub fahrt. Zu meiner Zeit wäre das überhaupt nicht möglich gewesen. Ich finde es gut, dass junge Leute in dieser Beziehung mehr Freiheiten haben.“Wir unterhielten uns dann noch über das eine oder andere. Kurz vor Frankfurt stieg er dann aus.“Siehst Du, „ sagte Kai-jin, als wir alleine waren, „wir kommen als Paar doch gut an.““Aber du hast uns ein bisschen alt gemacht oder?“ fragte ich etwas verunsichert.“Na und, macht doch Spaß“ antwortete sie nur. Dann fuhr der Zug auch schon in Frankfurt ein, und Hand in Hand, wie ein echtes Paar schlenderten wir durch den Bahnhof zum nächsten Gleis, um unseren Anschlusszug nach Mannheim zu bekommen. Der eine oder andere neugierige Blick folgte uns dabei. Was die Leute wohl bei unserem Anblick dachten?Der Zug von Frankfurt nach Mannheim war zum Glück nicht mehr so ein Bummelzug, wie der von Limburg aus, sondern ein Intercity, in dem wir reservierte Plätze hatten. Meine Mutter hatte darauf bestanden, dass wir in allen Zügen Plätze reservieren sollten. Wir stiegen ein, und machten uns auf die Suche nach unserem Abteil. Als wir es endlich gefunden hatten, bekamen wir einen Schreck. Zwei ältere Nonnen saßen bereits in dem Abteil, auch sie hatten dort zwei Plätze reserviert und waren auf dem Weg nach München. Na toll, dachte ich noch, zwei Anstandswauwaus. Das hatte mir gerade noch gefehlt. Eigentlich wollte ich doch die Zweisamkeit mit Kai-jin ein bisschen genießen, aber unter den Augen der Nonnen trauten wir uns dann doch nicht so richtig. Dazu waren wir einfach ein bisschen zu feige. Also harrten wir die gut 30 minütige Fahrt bis Mannheim ganz artig und schweigend auf unseren Sitzen aus. Ich glaube es war die verkrampfteste halbe Stunde, die ich je erlebt habe. Endlich in Mannheim angekommen wollte ich nur noch raus aus dem Zug. Ich fand die Fahrt nach Mannheim irgendwie beklemmend. In Mannheim stand der nächste Intercity schon auf dem gegenüberliegenden Gleis bereit, und wieder suchten wir uns unser Abteil. Aber diesmal hatten wir wieder Pech. Unsere reservierten Plätze lagen in einem Großraumwagen an einem Vierertisch. Ein Platz war bereits mit einer älteren Dame besetzt. Eigentlich hatte ich mich ja auf die Zugfahrt gefreut, wollte ich doch mit Kai-jin so richtig die Zweisamkeit genießen. Naja, bis nach Karlsruhe waren es ja nur noch rund 20 Minuten, und dann hatten wir erst mal eine halbe Stunde Aufenthalt, und dann ging es in den Schlafwagen, und hier hatten wir ein Schlafwagenabteil für uns. Darauf freute ich mich am meisten. Wenn unsere Mutter das geahnt hätte, sie hätte uns nie zusammen in Urlaub fahren lassen. Die alte Dame war zwar ganz nett, ging uns nach kurzer Zeit aber schon gewaltig auf die Nerven, so dass wir froh waren, sie nur eine kurze Strecke begleiten zu müssen. In Karlsruhe angekommen wollte Kai-jin unbedingt noch zu einem Kiosk. Dort kaufte sie eine Flasche Sekt, was mich in doppelter Hinsicht etwas verwunderte. Zum einen war ich erstaunt, dass wir in unserem Alter so problemlos eine Flasche Sekt bekamen, zum anderen war ich etwas verwundert und fragte mich, aus welchem Grund Kai-jin eine Flasche Sekt kaufte. Aber sie grinste mich nur an und sagte beim Verlassen des Geschäftes: „Wir haben immerhin etwas zu feiern!“Nun war ich wirklich überrascht und auch neugierig: „Was denn?“ fragte ich erstaunt.“Warte es ab. Nur eine Kleinigkeit vielleicht schon mal vorab, sozusagen als Appetithappen, „ Kai-jins Augen verreiten das sie wieder etwas im Sc***de führte und ich platzte fast vor Neugier, aber ich musste mich gedulden, denn sie rückte nicht mit der Sprache raus. Auf dem Weg zum passenden Bahngleis bog Kai-jin plötzlich ab, in den Gang mit den Schließfächern, nahm meine Hand und führte sie unter ihr Sommerkleid. Ich spürte es sofort. Sie trug keine Unterwäsche. Sofort schob sie meine Hand wieder weg und trat auf den Gang hinaus. Meine grauen Zellen begannen zu arbeiten. Wann konnte sich Kai-jin sich ihrer Unterwäsche entledigt haben? Hatte sie etwa schon zu Hause keine Unterwäsche angehabt? So musste es sein, denn bisher war sie nicht von meiner Seite gewichen. Oh, dieses kleine Luder, das konnte ja noch eine aufregende Nacht werden.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 18 – Eine ZugfahrtDer Schlafwagen war komfortabler als ich dachte. Nun ja, meine Mutter hatte wohl aus Besorgnis, wir könnten irgendwelche Not erleiden, ein Schlafabteil der ersten Klasse für uns gebucht. Der Schaffner war sehr freundlich und benahm sich eigentlich eher wie ein Hotelpage als wie ein normaler Schaffner. Nicht dieser übliche ‚Ihre Fahrausweise bitte‘-Schmarn, den man sonst so üblicherweise bei Zugfahrten zu hören bekommt. Schon beim Einstieg kontrollierte er unsere Fahrkarten. Er meinte, dann bräuchte er uns nachher nicht mehr zu stören. Mir war das sehr recht, denn die Einladung, die ich eben noch unten im Bahnhof erhalten hatte, wollte ich bei Zeiten annehmen, und dabei auf keinen Fall gestört werden.Wir machten es uns im Abteil gemütlich, verstauten unsere Rucksäcke und schon kurze Zeit später fuhr der Zug Richtung Toskana.“Und was hast du mit dem Sekt vor?“ fragte ich neugierig.“Nun mal immer mit der Ruhe!“ Kai-jin verstand es mal wieder, die Spannung für mich ins unerträgliche zu steigern. So hielt sie mich erst einmal mit allerlei Kleinigkeiten von meinem ersten stürmischen Vorhaben ab. Ich spürte, dass sie jetzt nicht für eine schnelle Nummer zu haben war, und so ließ ich von meinem Vorhaben ab. Stattdessen schlug ich vor zunächst erst mal etwas zu essen, und so machten wir uns auf die Suche nach dem Speisewagen.Wie in Zügen so üblich, war der Speisewagen in gediegenem Ambiente eingerichtet, etwas eng, in einem Zug nicht anders machbar, aber ganz nett. Die Küche bot einige Leckereien. Passend zum Ziel Italien gab es einige italienische Gerichte. Wir wählten uns etwas aus und speisten erst mal in Ruhe zu Abend. Die Enge im Speisewagen fand ich ganz anheimelnd und konnte es nicht lassen hin und wieder eine Hand vom Tisch zu nehmen, und Kai-jin sanft über ihre Beine zu streicheln. Doch meine Schwester lächelte mich nur geheimnisvoll an und riet mir ich solle lieber erst mal aufessen. Kai-jins Charme überzeugte mich mal wieder, und so aß ich erst mal meinen Teller leer.Nach dem Essen redeten wir noch ein Weilchen über dies und das. Kai-jin verstand es dabei das Thema immer geschickt bei irgendwelchen Belanglosigkeiten zu halten. Dann endlich machten wir uns wieder auf in unser Abteil.Kai-jin verriegelte die Tür, denn ab jetzt wollte sie, dass wir ungestört blieben. Lächelnd ließ sie sich auf ihr Bett fallen und hielt mir ihre Hand entgegen, als Aufforderung zu ihr zu kommen.“Geo“, begann sie, „weißt du was heute für ein Tag ist?“ Ich schüttelte den Kopf, denn ich wusste nicht, worauf sie hinaus wollte.“Heute vor einem Jahr in den Sommerferien waren wir im Wald auf dem Hochstand…“ Nun war mir klar, was sie meinte. Wie schnell doch ein Jahr vergeht.“Und das möchtest du feiern?“ fragte ich in Anspielung auf die Flasche Sekt.“Ja, später, jetzt habe ich aber erst mal Hunger!“ grinste sie mich an.“Du hast doch gerade erst gegessen!“ lästerte ich, und bevor Kai-jin etwas sagen konnte, gab ich ihr schnell einen Kuss. Ihre Lippen schmeckten süß, ihre Zunge strahlte in meinem Mund eine unbändige Leidenschaft aus, und ich spürte, wie in meiner Hose etwas zu seiner vollen Größe wuchs. Auch Kai-jin blieb das nicht verborgen.“Na, wird es da unten zu eng?“ fragte sie spitzbübisch und legte provozierend Hand an meine enge Hose.Ich war verrückt nach diesem Mädchen. Ihre duftenden blonden Locken, die wie ein Fächer ausgebreitet um ihren Kopf lagen, ihre zarte wohlgeformte Nase und die tiefgrünen Augen die von ein paar schmalen blonden Augenbrauen gerahmt wurden, das war Sinnlichkeit. Zärtlich kuschelnd und schmusend befreite Kai-jin mich aus meiner Hose. Ich mochte das Gefühl ihrer zarten Hände auf meiner Haut und ließ auch sie nicht zu kurz kommen. Langsam schob ich meine Hände unter ihr Kleid. Streichelte ihren Körper, ihre schlanken aber kräftig sportlichen Beine und suchte mit trommelnden Fingerspitzen vorsichtig ihre Körpermitte. Ein heißer Garten der Lust empfing mich. Kai-jin war mindestens genauso gierig wie ich, nur hatte sie es bisher gut verborgen.“Ich will dich jetzt sofort, aber ganz zärtlich!“ mit diesen Worten setzte sie sich auf mich und schob sich langsam auf meinen Penis. Ganz langsam, so als machten wir es in Zeitlupe schob sie mir ihr Becken immer mehr entgegen. Ich versank in sanft-fleischiger Wollust. Gerne hätte ich mich wilder in ihr bewegt, aber jetzt bestimmte Kai-jin das Tempo. Langsam hob sie sich von mir, bis ich fast aus ihr herausglitt, um sich dann sogleich wieder ganz langsam auf mich niedersinken zu lassen. Das Gefühl ihrer sanft zupackenden Schamlippen, die doch so unerbittlich fordernd waren, dieses Gefühl der Enge, Gefühle die mich in einem Strudel davon rissen und das langsame auf und ab von Kai-jins Körper raubten mir den Verstand. Ich wollte mehr, ich konnte gar nicht genug von meiner Schwester bekommen. Die Gefühle die mich durchströmten waren so göttlich, ich hätte sie ewig genießen können. Aber das hält bekanntlich kein Mann so lange durch und ich natürlich auch nicht. Mit einem Gefühl als würde es meinen Körper zerreißen ergoss ich mich in Kai-jin. Es packte mich so heftig, dass ich einen Schrei der Verzückung und der Ektase nicht unterdrücken konnte.Schnell hielt Kai-jin mir den Mund zu.“Nicht so laut, sonst zieht noch jemand vor Schreck die Notbremse!“ lästerte Kai-jin lächelnd, „Was ist nun, trinken wir ein Schlückchen?“ und schon machte sie sich an der Flasche zu schaffen. Der Korken flog und genüsslich tranken wir beide direkt aus der Flasche.Das prickelnde Getränk tat gut und verfehlte seine Wirkung nicht. Einerseits belebte der Sekt unsere Sinne, eine Eigenschaft, die ich bis heute an Sekt so liebe, andererseits enthemmte er uns ziemlich. Schon nach kurzer Zeit tollten wir kichernd durch die Betten. Auf uns hatte Alkohol eben noch eine deutlich stärkere Wirkung als auf einen Erwachsenen.Es dauerte nicht lang und wir alberten beide nackt durch das Abteil. Bespritzten uns gegenseitig mit Sekt oder setzten dem jeweils anderen die Flasche an den Hals. Es dauerte nicht lange, und wir hatten die Flasche restlos geleert. Inzwischen war ich aber durch unsere neckischen Spielchen wieder ganz schön angetörnt und der Sekt verfehlte auch bei Kai-jin seine Wirkung nicht.Kai-jin kicherte dauernd albern herum, machte irgendwelche Witze und sprach dabei schon reichlich undeutlich. Gerade als sie einer ihrer eigenen Witze vor Lachen durchschüttelte und sie sich rücklings auf das Bett fallen ließ konnte ich nicht wiederstehen. Ich fasste ihr geradewegs zwischen die Beine!“Ups“, kicherte Kai-jin, „da gibst keinen Sekt!““Schade eigentlich“, erwiderte ich, und massierte dabei langsam ihre Schamlippen, „aber ich würde trotzdem gerne mal kosten!“ Dabei steckte ich meinen Kopf zwischen ihre Beine und begann sie zärtlich zu lecken.Kai-jin kicherte albern wie ein kleines Mädchen, das man das erste Mal berührte. Ihr Körper zuckte dabei vergnügt unter meiner Zungenmassage. Ich genoss den süßlich salzigen Geschmack ihres Saftes, massierte ihre Schamlippen, spitzelte mit meiner Zunge über ihren Kitzler und drang oral in sie ein, soweit ihre Enge und die Länge meiner Zunge das zuließen. Langsam wandelte sich Kai-jins Gekicher in lustvolles Stöhnen. Verschmust und innig schlangen sich unsere Körper umeinander und plötzlich spürte ich Kai-jins Zunge an meinem Penis. Sie leckte und lutschte, kreiste mit ihrer Zunge um meine Eichel, nahm ihn mal zärtlich wie ein Eis am Stil, mal knabberte sie zärtlich an ihm. Mich brachte das ruck zuck auf Touren. Die Wirkung des Alkohols gepaart mit der angeheizten erotischen Atmosphäre riss uns in einem Strudel erotischer Ektase.Wir kuschelten, wir vögelten, knutschten, w*chsten, leckten, streichelten, fummelten. Total enthemmt gaben wir uns immer wieder unseren Gefühlen hin während der Zug mit gleichmäßigem Poltern Richtung Toskana rumpelte.Als ich wach wurde, war es bereits wieder hell. An einige Details konnte ich mich nicht mehr erinnern, nur das rumpeln des Zuges machte mir schnell klar, wo ich war. Kai-jin lag zusammengerollt auf dem Bett und hielt die Bettdecke fest umklammert. Ein schneller Blick zur Uhr und ich wusste, dass es Zeit wurde sich frisch zu machen, denn so wie es hier aussah konnten wir das Abteil nicht zurücklassen. Aber erst einmal musste ich meine Blase entleeren und mich frisch machen. Also verschwand ich in dem kleinen Bad, das zu unserem Abteil gehörte. Nach ein paar Minuten als ich wieder aus dem Bad kam, war auch Kai-jin wach und saß auf dem Bett.“Willkommen in Italien!“ begrüßte ich sie.“Oh man, ich glaub ich habe einen Kater“, murmelte sie und raufte dabei ihre blonden Locken.“Ja, ich bin Dein Schmusekater!“ alberte ich ihr lächelnd zu und gab ihr einen zärtlichen Kuss, „du bist ja auch mein süßes Kätzchen!““Jaja, ich weiß ich bin deine Lieblingsm*schi!“ entgegnete Kai-jin mit der ihr eigenen Schlagfertigkeit und stand auf, um sich frisch zu machen, denn wir wollten noch frühstücken, und so zerzaust wollten wir meinem Vater dann doch nicht unter die Augen treten.Nun konnte der Urlaub richtig losgehen. Der Einstand war ja schon sehr schön gewesen. Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 19 – Der KussNach der anstrengenden Nacht brachten auch ein paar frische Klamotten und eine ordentliche Wäsche uns nicht so ganz auf Vordermann. Zu deutliche Spuren hatten die nächtlichen Eskapaden hinterlassen. Aber was sollte es, dann hatten wir halt nicht gut geschlafen im Zug, das war ja eine gute Entschuldigung.Mit qietschenden Bremsen kam der Zug im Bahnhof von Livorno zum stehen. Wir zwängten uns aus dem Zug, warme, frische Luft empfing uns, und auch ich bemerkte, daß ich einen leichten Kater hatte. Eben noch im Zug war mir das garnicht so aufgefallen, aber hier draußen spürte ich das doch deutlich. Mußte an der Luft liegen. Ein Blick zu Kai-jin verriet mir, daß es ihr ähnlich ging. Etwas gequält blinzelte in die helle südliche Sommersonne und versuchte unseren Vater auf dem Bahnsteig auszumachen, als seine Stimme hinter uns erklang: „Na, wen sucht ihr denn?“Es folgte die übliche Begrüßung, nachdem wir uns so lange nicht gesehen hatten. Mein Vater bemerkte vor allem, daß wir nach seinem dafürhalten ziemlich schlecht aussähen. „Die lange Zugfahrt war wohl sehr anstrengend?“ fragte er besorgt. Doch ich mußte grinsen als ich an die vergangene Nacht dachte. „Ja, das war sie!“ bestätigte ich seine Vermutung.Wir hielten uns in Livorno nicht mehr länger auf, mein Vater meinte, wir hätten noch Zeit genug die Stadt in den nächsten Wochen zu besichtigen, und da es bereits kurz vor 10 war, machten wir uns auf den Weg nach Massa Marittima, ein Städtchen tief in der Toskana, denn von Livorno aus brauchten wir gute 1,5 Stunden, wenn wir uns die Gegend ein bisschen ansehen, und nicht nur durch die Landschaft heizen wollten. Mein Vater nutzte die Fahrt uns zu allen möglichen Dörfern durch die wir fuhren und zu jeder weitern Kleinigkeit eine kleine Geschichte zu erzählen. Mich schläferte das Gerede meines Vaters ziemlich schnell ein, denn in der letzten Nacht hatten wir ja nicht so viel Schlaf bekommen, und ich musste mir alle Mühe geben, wach zu bleiben, denn mein Vater wäre sicherlich enttäuscht gewesen, wenn ich neben ihm eingeschlafen wäre. Kai-jin sah das scheinbar etwas gelassener, denn schon nach wenigen Kilometern war sie auf der Rückbank eingeschlafen.Endlich kamen wir auf einem Hof einige Kilometer außerhalb von Massa Marittima an. Das Gelände war riesig. Einige langsam zerfallende Gebäude zeugten von einer besseren Zeit, als dieser Gutshof noch eine gewisse Bedeutung gehabt haben musste. Mein Vater hatte auf der Fahrt erzählt, dass der Hof nur noch als eine Art Pension diente und von einer älteren Frau und ihrer Tochter bewohnt wurde, aber sie würden sich rührend um ihre Gäste kümmern und besonders die gute Küche der Ratellis, so hießen die Besitzer, wäre berühmt. Als Bauernhof diente er schon lange nicht mehr. Was man den Gebäuden auch deutlich ansah. Nur das Haupthaus war in erstaunlich gutem Zustand und wirkte schon fast wie ein Schloss. Ich fragte mich wie viele Gäste dort wohl untergebracht waren, so riesig wie das Ganze war. Aber mein Vater beantwortete diese Frage schon mit seinen nächsten Worten: „Momentan seid ihr die einzigen Gäste, viel ist hier sowieso nicht los, aber wenn es geht, dann nehme ich euch mit, wenn ich unterwegs bin, natürlich nur wenn ihr wollt!“Er erzählte noch, dass er eigentlich nie hier sei, sondern dauernd mit der Kollegin aus New York unterwegs. In Italien sei immer alles sehr kompliziert und die Behörden seien teilweise noch schlimmer als in Deutschland, das würde gerade für ausländische Firmen einiges verkomplizieren. Manchmal bliebe er auch einige Tage weg, wir müssten dann eben alleine was unternehmen, aber das traute er uns zu, wir seien ja schließlich schon groß und könnten auf uns alleine aufpassen.Naja, mein Vater war schon immer etwas komisch gewesen, wenn es um seine Kinder ging, also wunderte mich dies auch nicht sonderlich.Auf dem Hof wurden wir von einer älteren Italienerin freudig begrüßt. Ich verstand zwar fast kein Wort, denn sie verfiel vom Deutschen, das sie eigentlich erstaunlich gut sprach, immer wieder in ihr schnell gesprochenes Italienisch. Aber sie freute sich scheinbar wirklich ein paar junge Leute als Gäste in ihrem Haus begrüßen zu dürfen.Plötzlich bemerkte ich eine junge Frau, die um einiges älter war als wir. Ich schätzte sie auf 18 bis 19 Jahre. Sie saß fast reglos auf einer Bank vor dem Haus. Ich glaubte nur erkennen zu können, dass sie unseren Gesprächen lauschte, aber sie schaute vollkommen unbeteiligt in den Himmel. Das verwirrte mich ziemlich. Zugleich war ich von diesem Anblick total fasziniert. Sie schien mir relativ klein zu sein, obwohl das bei sitzenden Personen schwer zu beurteilen ist, aber ich schätzte sie auf etwa 1,50. Eine typische Italienerin, mit prächtiger schwarzer Mähne, die sie scheinbar kaum bändigen konnte und unheimlich zarten Gesichtszügen wie bei einer Barbiepuppe, deren Perfektion nur von einer für sie viel zu großen Nase zerstört wurde.Diese Frau machte mich neugierig, aber ich traute mich auch nicht zu fragen, wer das war. So gingen wir, immer noch dem Redeschwall Frau Ratellis lauschend auf das Haus und damit auf die Person auf der Bank zu. Da mein Vater neben Frau Ratelli ging, und Kai-jin und ich ihnen folgten, nutzte ich die Gelegenheit Kai-jin mit einem Seitenhieb auf die Frau auf der Bank aufmerksam zu machen. Leise flüsterte ich ihr ins Ohr, dass das wohl die Tochter von Frau Ratelli sein könnte. Kai-jin zuckte nur mit den Achseln. Sie hatte ja im Auto geschlafen und von unserer Unterhaltung nicht viel mitbekommen.An der Bank angekommen drehte sich Frau Ratelli zu uns um und stellte uns ihre Tochter Theresa vor. Die stand nun endlich von ihrer Bank auf und streckte uns zur Begrüßung die Hand entgegen. Dabei schaute sie aber immer noch ins nirgendwo. Ich war ziemlich verwirrt. Komische Person dachte ich, ist scheinbar ziemlich eingebildet. Doch Theresa lächelte uns an und sagte:“Ich merke schon, euer Vater hat euch nichts gesagt, und meine Mutter hat es im Eifer des Gefechtes wohl auch vergessen, ich bin blind!“ Ich lief rot an, wie peinlich, darauf hätte ich bei ihrem Verhalten vielleicht auch von alleine kommen können. Aber noch etwas anderes haute mich wirklich um, es war die Stimme von Theresa, die so gar nicht zu dieser zarten Person passen wollte. Noch nie hatte ich bei einer Frau eine solche Stimme live erlebt. Sie klang als hätte sie gerade eine Kiste dicke Havannas geraucht und dazu zwei Flaschen Whiskey getrunken. Ich war total hin und weg.Theresa lächelte, sie schien zu spüren was vor sich ging. Vorsichtig suchte sie meine Hand, die ich ihr entgegen streckte und betastete sie, anstatt mir die Hand zu geben. Ich hatte keinen Ton gesagt, und doch sprach sie mich an: „Du musst Georg sein!“, dann tastete sie sich an meinen Armen empor und mit einem kurzen „darf ich?“ tastete sie meinen Oberkörper entlang und befühlte mein Gesicht. Ich hatte das schon mal in Filmen gesehen, das Blinde so ihr Gegenüber kennenlernten, aber ich war erstaunt und erregt, das neugierige sanfte Fühlen ihrer Fingerspitzen war eine eigentümliche Erfahrung und es machte mich ein bisschen an.Dann war Kai-jin an der Reihe, sich Theresa vorzustellen. Anschließend gingen wir ins Haus, und ich war erstaunt, wie zielsicher Theresa sich hier bewegte. Man bemerkte überhaupt nicht, dass sie ja nicht sehen konnte wo sie hin lief.Frau Ratelli lud uns erst mal auf einen Espresso ein und servierte zusammen mit Theresa ein paar Brote und Salate. Dabei sprachen wir über dies und das, und vor allem Kai-jin und ich mussten alles Mögliche über uns erzählen.Die vorhin noch so redselige Frau Ratelli war im Beisein ihrer Tochter eine erstaunlich gute Zuhörerin, und so gaben Kai-jin und ich die eine oder andere Story zum Besten. Ratellis hatten auch in Deutschland gelebt, das erfuhren wir im Laufe des Nachmittags, als mein Vater sich auf sein Zimmer zurückgezogen hatte. Er musste noch ein paar Pläne für den nächsten Tag bearbeiten. Nachdem Herr Ratelli bei einem Unfall in Deutschland ums Leben gekommen war, zogen Mutter und Tochter in die Heimat zurück. Mit einer blinden Tochter glaubte Frau Ratelli in Italien besser zu Recht zu kommen. Theresa war seit ihrer Geburt blind. Aber dass sie bis zu ihrem zehnten Lebensjahr in Deutschland gelebt hatte, erklärte ihre sehr guten Deutschkenntnisse.So glitt der Nachmittag mit allerlei Geschichten und Erzählungen dahin, und Theresa kam mir inzwischen lange nicht mehr so kühl und arrogant vor, wie noch am Anfang als ich sie nur auf der Bank hatte sitzen sehen. Mir war das regelrecht etwas peinlich, dass ich sie so schnell aufgrund eines Blickes verurteilt hatte. Mit meiner Vermutung über ihr Alter hatte ich übrigens genau richtig gelegen, denn Theresa war vor gut einem Monat 19 geworden. Auch ihre Größe hatte ich richtig eingeschätzt. Sie war höchstens 1,50 Meter groß, und damit erheblich kleiner als Kai-jin oder ich, obwohl wir wesentlich jünger waren.Zum Abend hin verabschiedete sich ihre Mutter aus der fröhlichen Runde um für uns etwas zum Abendessen zuzubereiten. Sie meinte, wir hätten nach dem Tag bestimmt ordentlich Hunger. Das hatte ich tatsächlich und die Espressos vom Nachmittag kämpften mit meinem Magen, da musste dringend Nahrung zugefügt werden.Theresa blieb noch bei uns und so erfuhren wir, dass sie nach dem Sommer nach Florenz gehen wollte, um dort zu studieren. Dort gäbe es auch für Blinde entsprechende Möglichkeiten es war nur sehr schwer dort einen Studienplatz zu bekommen. Deutschland vermisste Theresa eigentlich nicht, nur hier war eben nicht so viel los, die Gegend war dazu einfach ein bisschen zu ländlich. Aber gelegentlich ging sie mit einigen andern Jugendlichen aus der Umgebung abends nach Massa Marittima. Sie bot uns an, uns mal mitzunehmen, dann könnten wir auch mal was erleben. Unsere Bedenken, das wir vielleicht für ihre Clique etwas zu jung seien schlug sie schnell aus. Sie sah darin kein Problem.Nachdem wir uns noch über allerlei Belanglosigkeiten unterhalten hatten gesellte sich auch endlich wieder mein Vater zu uns. Er hatte seine Unterlagen scheinbar zu Ende bearbeitet. Nach einigem hin und her über dies und das, gestand er uns allerdings, dass er am Morgen von seiner Kollegin abgeholt würde, um 4 Uhr in der früh. Er müsste dann für einige Tage nach Rom und er könne uns nicht mitnehmen. Er meinte zwar, dass ihm das Leid täte, aber irgendwie glaubte ich das nicht so ganz. Auch wenn mein Vater uns zwar nach hier eingeladen hatte, so hatte ich doch trotzdem das Gefühl, er habe das lediglich unserer Mutter zuliebe getan. Er schien irgendwie immer auf der Flucht vor uns zu sein.Dann war endlich das Abendessen angerichtet. Wie wir inzwischen erfahren hatten gab es bei Ratellis im Sommer meist abends erst was Warmes zu essen, da es mittags meist zu warm war, um vernünftig essen zu können.Theresa half beim Eindecken und Servieren, und ich war wiederum erstaunt, wie behände sie sich im Raum bewegte. Zu Beginn streckte sie nur ein paar Mal tastend die Hand aus, bis sie sich gemerkt hatte, wo wir saßen, dann steuerte sie zielsicher zwischen Geschirrschrank und uns hin und her, ohne einen von uns über den Haufen zu rennen.Nach dem Abendessen lud Theresa uns noch auf einen Wein ein, und mein Vater stimmte zu, dass auch wir einen Wein mittrinken durften. Er meinte wir wären ja schließlich im Urlaub, da dürften wir das. Zuerst wollte ich ablehnen, denn ich wollte nicht schon wieder einen Abend mit Alkohol im Blut beenden und auch Kai-jin verzog ein bisschen das Gesicht, aber wir konnten ja schließlich schlecht erzählen, das wir im Zug eine Flasche Sekt geköpft hatten, und so stimmten wir zu.Mein Vater verabschiedete sich allerdings recht früh aus der Runde, denn er musste ja am nächsten Morgen früh raus. Er ermahnte uns noch einmal in den nächsten Tagen artig zu sein, und ihm keine Schande zu machen. Am Morgen, wenn wir aufstünden würde er ja schon in Rom sein, und so ging er auf sein Zimmer.Aber auch wir waren von der letzten Nacht noch etwas mitgenommen, und so verabschiedeten wir uns bei Zeiten ebenfalls auf unsere Zimmer, die in einem separaten Flügel des Hauses etwas abseits lagen. Auf dem dunklen Flur nahm ich Kai-jin in den Arm.“Ich liebe Dich!“ gestand ich ihr.“Ja, ich dich auch, aber lass uns heute Nacht erst mal ein bisschen ausschlafen!“ murmelte Kai-jin und verabschiedete sich mit einem Kuss von mir.Also ging auch ich auf mein Zimmer. Schade eigentlich, dass Kai-jin heute zu müde war, aber ich hatte auch Angst, dass mein Vater vielleicht noch nach uns sehen würde, und so war das vielleicht nicht verkehrt, das wir heute mal in unseren eigenen Betten schliefen. Ich schlief allerdings nicht besonders gut. Die Reise, die viele Aufregung und dann auch noch die ungewohnte Umgebung, ließen mich nicht gut schlafen. So ca. alle 30 Minuten wurde ich wieder wach, schaute kurz auf die Uhr, und fragte mich, ob die Nacht nicht endlich herum sein könnte.Als ich wieder wach wurde und mich nur dunkel an irgendeinen Traum erinnern konnte, der irgendetwas mit Sex zu tun gehabt hatte, denn das spürte ich zwischen meinen Beinen deutlich, da vernahm ich ein Auto was draußen auf den Hof fuhr. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es kurz vor 4 Uhr in der Früh war. Das musste also Papas Kollegin sein, die ihn abholen wollte. Ich hörte einen Moment auf die Geräusche im Haus, konnte aber zunächst nichts vernehmen. Ich versuchte mich noch einmal an den Traum zu erinnern, aber ich konnte es nicht. Manchmal passiert einem so etwas, man weiß ganz genau, das man geträumt hat, aber wenn man versucht sich zu erinnern, dann fällt einem absolut nicht mehr ein, was man geträumt hat.Dann vernahm ich unten im Haus Schritte. Das musste mein Vater sein. Nun war ich doch neugierig und schlich zum Fenster. Auf dem Hof stand ein Geländewagen, in dem eine blonde Frau am Steuer saß. Soweit ich ihr Gesicht erkennen konnte, sah sie ganz nett aus. Sie hatte die Fahrzeuginnenbeleuchtung eingeschaltet und blätterte in einigen Unterlagen, die sie scheinbar auf dem Schoß liegen hatte. Genau konnte ich das nicht erkennen. Zwischenzeitlich blickte sie immer mal wieder zur Tür des Hauses. Sie schien auf meinen Vater zu warten. Dann hörte ich unten im Haus wieder Schritte, und die Haustür wurde geöffnet. Mein Vater kam, wie ich jetzt im frühen Dämmerlicht erkennen konnte aus der Haustür, ebenfalls mit seinem Aktenkoffer bewaffnet und ging auf den Wagen zu. Er legte den Koffer und seine Jacke auf den Rücksitz und stieg auf der Beifahrerseite ein. Die Frau lächelte ihn an und packte ebenfalls ihre Sachen zusammen.Als sie sich umdrehte, um ihren Koffer nach hinten zu packen sah ich, wie mein Vater sie in den Arm nahm und ihr einen Kuss gab. Nicht nur einen flüchtigen Begrüßungskuss, sondern einen richtig langen, innigen Kuss. Die Frau wehrte ihn aber ab, legte ihren Koffer nach hinten und schaute etwas verunsichert zum Haus. Ich duckte mich noch etwas weiter hinter den Vorhang, denn ich wollte ja schließlich nicht entdeckt werden. Ich sah aber, wie mein Vater auf die einredete, denn ich konnte sehen, wie sich sein Mund bewegte. Da drehte die Frau sich wieder zu meinem Vater um, viel ihm um den Hals und küsste ihn. Nein, die küssten sich nicht, die knutschten wild im Auto herum. Als mein Vater plötzlich begann ihre Brüste durch ihr Kleid hindurch zu massieren, schob sie ihn aber wieder weg. Dann startete sie den Wagen und fuhren davon.Ich starrte noch eine ganze Weile fassungslos aus dem Fenster. Das was ich gerade gesehen hatte, musste ich erst mal irgendwie verarbeiten. Mein Vater ging also fremd. Selbst eigentlich nicht gerade prüde, schockte mich diese Erkenntnis trotzdem irgendwie, und ich wusste nicht, wie ich darüber denken sollte.Als ich gerade wieder zum Bett schleichen wollte, merkte ich wie die Zimmertür vorsichtig geöffnet wurde. Es war Kai-jins Stimme, die ich vernahm: „Geo schläfst Du?“ Sie kam ins Zimmer und sah mich nicht sofort und erschrak daher heftig, als ich sie vom Fenster aus ansprach: „Nein, ich konnte nicht schlafen und da habe ich ein bisschen aus dem Fenster gesehen!“ gab ich zur Antwort.Kai-jin kam auf mich zu, kuschelte sich zärtlich an mich und antwortete: „Dann hast Du es also auch gesehen?““Ja“, gab ich nur zu. „Irgendwie hab ich es geahnt! Er ist fast nie zu Hause, mit Mama hat er sich auch immer öfter gestritten!““Hmm!“ bestätigte Kai-jin meine Worte nur. Irgendwie fehlten ihr scheinbar die Worte und ich bemerkte ein heftiges Gähnen von ihr.“Komm lass uns noch ein bisschen Schlafen.“ sagte ich ihr und nahm sie bei der Hand mit zum Bett. Gemeinsam krochen wir unter meine Bettdecke und kuschelten uns schweigend aneinander. Nach ein paar Streicheleinheiten schliefen wir ein, denn die Müdigkeit überwältigte uns schließlich doch.Aus dem Schlaf wurde ich erst durch Theresas Stimme gerissen, aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 20 – Eine RadtourTheresas Stimme an meiner Tür und ein heftiges Klopfen rissen mich aus dem Schlaf.“Hey, Georg, wollt ihr gar nicht aufstehen heute?“ vernahm ich ihre Stimme. Und bevor ich reagieren konnte hörte ich sie erneut rufen.“Georg bist du wach?“ leise wurde die Tür geöffnet. Schlagartig wurde mir klar, dass Kai-jin immer noch neben mir im Bett lag. Auch sie war durch Theresas rufen aufgewacht und drehte sich leise stöhnend verschlafen zu mir um. Bevor sie etwas sagen konnte hielt ich ihr schnell den Mund zu, und signalisierte ihr, bloß Still zu sein.“Georg!“ vernahm ich wieder Theresa, die jetzt in der offenen Tür stand. Schnell setzte ich mich auf die Bettkante.“Hey ich hab nichts an!“ herrschte ich sie an, denn ich wollte sie so schnell wie möglich los werden.“Na und, hast du Angst ich gucke dir was weg?“ fragte Sie schnippisch und deutet dabei auf ihre Augen. Mir war das peinlich, denn ich wusste ja genau, dass sie blind war.“Nein, aber trotzdem, ich mag das nicht!“ redete ich mich schnell heraus.Theresa grinste mich nur an, und machte Anstalten zu gehen. Noch einmal drehte sie sich um, und ich hatte fast das Gefühl sie musterte mich. Erst jetzt wurde mir klar, sie horchte in den Raum hinein. Das Blut schoss mir in den Kopf, als auch mir bewusst wurde, dass man Kai-jins leises Atmen hören konnte. Das glaubte ich jedenfalls.“Na gut, dann gehe ich jetzt deine Schwester wecken!“ antwortete Theresa stattdessen und verließ mein Zimmer. Die Tür ließ sie aber offen stehen. Also hatte sie doch nichts bemerkt.Ich hörte das Klopfen an Kai-jins Tür und die Rufe von Theresa: „Hallo Katrin, aufwachen!“Schnell stand Kai-jin auf und schlich auf Zehenspitzen in den Flur. Schräg gegenüber meinem Zimmer befand sich das Bad, das wir uns gemeinsam teilen sollten. Als Theresa wieder an Kai-jins Tür klopfte, nutze Kai-jin die Gelegenheit, die Badezimmertür leise zu öffnen, um sie gleich darauf mit einem hörbaren Knall wieder zuzuschlagen.“Ich bin hier!“ vernahm ich ihre Stimme über den Flur. Ich war inzwischen aufgestanden und stand in der offenen Zimmertür, denn ich wollte mir das Schauspiel nicht entgehen lassen.Theresa drehte sich um, „Oh ich habe dich gar nicht gehört!“ sagte sie mit breitem Grinsen auf dem Gesicht. Mir war nicht ganz klar, wie ich das Grinsen deuten sollte, es wirkte so tiefgründig. Aber vielleicht lag das auch daran, das Theresa die Leute mit denen sie sprach eigentlich nie ansah. Wie sollte sie aber auch.“Wenn Du immer so lange schläfst, dann verpasst Du nachher noch das Beste vom Tag!“ sagte sie zu Kai-jin, während sie den Flur wieder herunterkam. Auf meiner Höhe drehte sie sich plötzlich zu mir um, und ich hatte das Gefühl ihr Blick würde mich durchbohren, obwohl das natürlich vollkommen unmöglich war.“Das gilt natürlich auch für dich!“ sagte sie zu mir gewandt, und bevor ich in irgendeiner Form reagieren konnte, war sie schon wieder die Treppe hinunter verschwunden.Wie hatte sie mich nur bemerkt? Woher wusste sie, dass ich in der Tür stand? Waren Blinde in ihren sonstigen Wahrnehmungen uns Sehenden soweit überlegen oder war Theresa vielleicht nicht ganz blind? Irgendwie war sie mir unheimlich.Ich beschloss mich anzuziehen und ging anschließend nach unten um noch ein bisschen was vom Frühstück mitzubekommen.Frau Ratelli fragte uns, ob wir denn schon wüssten, was wir heute unternehmen würden. Wir verneinten, den woher sollten wir das auch wissen, wir kannten hier ja noch nichts, unser Vater hatte uns mal wieder uns selbst überlassen, und unser Italienisch, welches praktisch nicht vorhanden war, reichte höchstens für eine nette Begrüßung.Frau Ratelli schlug vor, dass wir die Gegend doch einfach mit dem Fahrrad erkunden sollten. Sie hatte extra für Feriengäste immer ein paar Fahrräder in der Scheune. Ich nahm diesen Vorschlag dankend an, denn so konnte ich Abstand von Theresa gewinnen. Nach dem Vorfall vor dem Frühstück war sie mir inzwischen doch ziemlich unheimlich, und mich beschlich wieder das unsympathische Gefühl, das ich schon ganz zu Beginn hatte, als ich sie gestern das erste Mal gesehen hatte. Auch Kai-jin fand den Vorschlag gut. Frau Ratelli schlug vor, für uns ein Picknick zuzubereiten, dann bräuchten wir erst zum Abendessen wieder zurück sein. Auch diese Idee nahmen wir danken an.Nach einigen Vorbereitungen, und nachdem ich die Fahrräder in der Scheune in Augenschein genommen hatte, die sich als gerade noch fahrtaugliche alte Klappräder entpuppten, konnte es endlich losgehen. Da das Anwesen der Ratellis auf einem kleinen Berghügel lag, von dem man aus nach Massa Marittima blicken konnte, beschlossen wir unsere erste Entdeckungsfahrt um den Ort herum durch die Hügel zu machen. Auf die Hektik einer Stadt hatten wir heute beide keine Lust; und so ging es durch die sanften Hügel der Toskana rund um Massa Marittima.Nachdem wir den Hof der Ratellis schon ein gutes Stück hinter uns gelassen hatte, bremste ich ein bisschen mein Tempo.“Na endlich“, spottete Kai-jin, „ich dachte schon, du willst die Italienrundfahrt mit einem Klapprad gewinnen!““Nein, ich wollte nur schnell von diesem Hof weg, und vor allem von dieser Theresa“, erwiderte ich wahrheitsgemäß.“Ja, unheimlich diese Frau, nicht wahr?“ bestätigte Kai-jin meine Gedanken, „wie eine Hexe!““Ich glaube nicht an Märchen“, erwiderte ich, „aber ich glaube Theresa tischt uns in manchen Dingen welche auf!““Meinst Du, die ist gar nicht blind?“ fragte Kai-jin.“Das wäre schlimm, denn dann hätte sie uns heute Morgen gesehen, und würde wahrscheinlich alles verraten. Aber daran gedacht habe ich auch schon, nur warum hat sie uns dann nicht verpetzt? Nee, ich glaube die ist wirklich komplett blind, und verhält sich eben deshalb manchmal anders als wir. Wir kennen nur so etwas nicht.“Nachdem wir noch ein Weilchen gefahren waren, beschlossen wir auf einer Anhöhe zu pausieren. Eine kleine Holzhütte, die wohl so eine Art Wetterhütte war, lud zum pausieren geradezu ein.Wir machten uns über das Picknick her, dass Frau Ratelli uns eingepackt hatte und unterhielten uns über dies und das. Ich spürte, wie wir eigentlich beide nach dem richtigen Dreh suchten, um von unserem belanglosem Gelaber das Thema geschickt auf das zu lenken, was uns derzeit eigentlich am meisten beschäftigte. Wir wollten uns, aber irgendwie bekamen wir den Dreh heute nicht. Plötzlich kam mir eine Idee. Ich stand von der kleinen Bank, die aus grobem Holz gezimmert vor der Hütte stand auf, und ging in den Weinberg, der direkt am Wegesrand lang. Mit einem großen Tuff Weintrauben kam ich zurück.“Na, noch etwas Nachtisch gefällig?“ fragte ich meine Schwester.“Schmecken die denn?“ fragte Kai-jin skeptisch. „Ja, ich habe schon welche probiert, sind lecker!““Dann will ich auch!“ antwortete Kai-jin und streckte ihre Hand nach den Trauben aus. Ich zog die Trauben jedoch weg, zupfte eine ab und hielt sie ihr vor den Mund. Kai-jin verstand und nahm mir die Traube vorsichtig mit ihren Lippen aus der Hand. Ich setzte mich neben sie auf die Bank und fütterte ihr auf diese Art zunächst einige Trauben. Dann nahm ich selbst eine Traube in den Mund, hielt sie vorsichtig zwischen meinen Zähnen und bot sie meiner Schwester auf diese Art an. Kai-jin lächelte mich an, gab mir einen zärtlichen Kuss und angelte mit ihrer Zunge die Traube zärtlich aus meinem Mund. Sie hatte dabei sichtlich Mühe, denn der Zungenkuss war lang und intensiv. Nun war ich an der Reihe, ihr eine Traube aus dem Mund zu entlocken, aber Kai-jin schluckte die Traube im letzten Moment herunter und ich ging leer aus.“Du schummelst ja, du Lump!“ bemerkte ich scherzhaft und steckte ihr zur Revanche eine Traube in den Ausschnitt.Kai-jin reagierte jedoch ganz cool. „Los, rausholen spornte sie mich an, und gerade als ich ihr in den Ausschnitt fassen wollte, schlug sie mir auf die Finger.“Doch nicht mit den Fingern du Grabscher, mit der Zunge!“Was blieb mir anderes übrig. Vorsichtig knabberte ich mit den Zähnen einen Knopf nach dem anderen ihres Sommerkleides frei und machte mich auf die Suche nach der Weintraube. Kai-jin gefiel diese Behandlung, denn sie lehnte sich weit zurück, bis ihre Schultern an der Wand der Hütte anlagen und sie fast vor mir lag. Ich fand die Traube auf dem Ansatz ihrer immer deutlicher werdenden Brüste und lutschte sie förmlich dort weg. Nun kam Kai-jin in Stimmung. Sie nahm selber zwei Trauben, eine davon bis sie in zwei Hälften und steckte je eine Hälfte auf einen ihrer Nippel, die andere legte sie auf ihren Bauchnabel. Zärtlich bearbeitete ich ihren Körper, glitt von der einen Brust zu nächsten, um dort zärtlich die Traubenhälften aufzulesen und ihren Busen von dem herablaufenden Traubensaft zu reinigen. Unter zärtlichem Küssen glitt ich zu ihrem Bauchnabel hinab, um auch dort die Weintraube zu verputzen. Doch Kai-jin hatte bereits nachgelegt, zwei weitere Traubenhälften lagen bereits kurz oberhalb des Ansatzes ihres Slips. Ihr Sommerkleid hatte ich inzwischen komplett aufgeknöpft, und es hing nur noch über ihren Schultern und war vorne komplett offen. Der Anblick ihres zarten und doch kräftig sportlichen Körpers machte mich schon wieder rasend. Er war so schön, so perfekt. Diese zarte samtene Haut, ihr angenehmer Geruch betäubten meine Sinne. Und immer wieder legte Kai-jin Traubenhälften nach, verteilte sie auf ihren Schenkeln, auf ihrem Bauch und auf ihren Brüsten. Ich konnte es nicht lassen, bei den küssenden Wandertouren auf ihrem Körper auch ihren Venushügel das eine oder andere Mal mit einzubeziehen, obwohl hier keine Weintrauben lagen.Plötzlich steckte sich Kai-jin eine Weintraube unter ihren Slip und grinste mich verschmitzt an. Auch hier nahm ich meine Hände nicht zu Hilfe, sondern knabberte am Bündchen Ihres Slips, bis ich es mit den Zähnen zu fassen bekam und zog ihr vorsichtig den Slip aus. Dann knabberte ich sanft die Weintraube zwischen ihren Beinen weg.Kai-jin nahm eine weitere Weintraube, schob mich ein Stückchen von sich weg und spreizte langsam ihre Beine. Sie nahm die Weintraube und fuhr sich mit dieser lasziv zwischen ihren Schamlippen auf und ab. Als die Weintraube unübersehbar feucht glänzte, hielt sie sie mir entgegen. Begierig aß ich ihr aus der Hand. Dieses Spiel wiederholte sie einige Male und ich konnte meinen Blick von dem goldenen Dreieck zwischen ihren Beinen überhaupt nicht mehr abwenden, so geil machte mich dieses Spielchen.Plötzlich nahm meine Schwester eine ganze Hand voll Weintrauben, hielt die Hand über ihren Bauch und zerdrückte die Trauben. Der Traubensaft tropfte aus ihrer Hand auf ihren Bauch und lief langsam in Richtung Vagina davon. Ich folgte dem Traubensaft mit meiner Zunge, bis ich ihren Kitzler erreichte. Kai-jin hatte schon wieder ein paar Trauben in der Hand und zerdrückte sie nun direkt über ihrem Kitzler.Ich schmeckte diese verruchte Mischung aus ihrem etwas salzigen Saft und dem fruchtigen Aroma der Trauben, und es machte mich total scharf. Wie ein Besessener lutschte ich zwischen ihren Beinen herum, knabberte zärtlich an ihren Schamlippen und saugte an Ihrem Kitzler.Kai-jin quittierte dies mit wohligem Stöhnen und begann plötzlich hektisch an meiner Shorts zu fingern. Sie würde gleich kommen, das spürte ich genau, und sie wollte mich dabei in sich spüren.Aber ich war inzwischen selbst so angeheizt, dass ich auch nur noch das eine wollte. Hier auf der Bank, in der freien Natur vor der Hütte, und ich genoss den nervenkitzelnden Gedanken, das auf dem schmalen Weg gleich jemand um die Ecke biegen könnte.“Los, komm endlich!“ stöhnte sie laut. Was für eine Einladung! Ein heißer Vulkan empfing mich. Eng umschlossen ihre Muskeln mich und bearbeiteten mich mit kräftig fordernden Bewegungen. Ich stieß zu, immer wieder, immer heftiger und ich merkte wie ich dem Höhepunkt entgegen eilte. Meine Hoden verkrampften sich. Das schmatzende Geräusch, das unsere heftigen Bewegungen verursachten und das wilde Keuchen und Stöhnen Kai-jins gaben mir den Rest. Mit voller Wucht überwältigte mich der Orgasmus. Ich spürte mein Sperma in ihrer Engen Scheide, wie es sich seinen Platz suchte und dabei auch nach außen drängte. Sein typischer Geruch stieg mir in die Nase, vermischt mit Kai-jin’s intimen Geruch eine appetitliche Mischung. Noch nie war ich so schnell gekommen, aber anders als sonst schlaffte ich nicht ab, sondern mich machte das Ganze nur noch wilder. Kai-jin’s heftiger Orgasmus, den sie in die Weinberge hinausschrie, machte mich noch wilder und ich rammelte sie regelrecht wie ein Karnickel, gerade so, als hätte ich eben gerade keinen Orgasmus gehabt, und könne es gar nicht mehr erwarten nun endlich zu kommen.Kai-jin’s Schreie verebbten und mündeten in ein hemmungsloses Wimmern. Dabei schlang sie ihre Beine jedoch so kräftig um meinen Körper, das ich mich nur noch minimal mit heftigen kleinen Stößen in ihr bewegen konnte. Sie hielt mit ihren Händen meine Hüften umklammert und grub dabei ihre Nägel tief in meine Nierengegend so dass es schmerzte; dabei dirigierte sie mich immer hektischer vor und zurück. Wie von Sinnen, des klaren Denkens längst nicht mehr fähig trieben wir uns so minutenlang zum nächsten Höhepunkt, der plötzlich und explosionsartig über uns beide gleichzeitig hereinbrach.Wie ein Vulkan nach heftiger Eruption sackten auch wir nach diesem gewaltigen Akt in uns zusammen. Nachdem wir ein Weilchen gebraucht hatten um unsere normalen Körperfunktionen wieder unter Kontrolle zu bringen, erhoben wir uns langsam. Ich hatte damit so meine Probleme, denn meine Unterschenkel waren durch das lange Knien regelrecht abgestorben, und Kai-jin musste mir erst mal wieder auf die Beine helfen.So standen wir einen Augenblick voreinander hielten uns gegenseitig fest und grinsten uns an, ohne ein Wort zu sagen.“WOW!“ sagte Kai-jin nach einer Weile nur, und ich sah wie ihr dabei ein Schauer über den Rücken lief. Mehr Worte waren aber auch gar nicht nötig. Wir zogen uns wortlos wieder an, packten unsere Picknickreste ein und machten uns Arm in Arm, die Fahrräder neben uns herschiebend auf den Heimweg. Erst die letzten Kilometer fuhren wir wieder, und es brach bereits die Dämmerung herein, als wir wieder auf den Hof der Ratellis fuhren.Dort erwartete uns bereits Theresa, die mal wieder auf der Bank vor dem Haus saß. Sie grinste freundlich als sie uns bemerkte und begrüßte uns. „Na, hattet ihr einen schönen Tag?“Wir bestätigten beide, der Tag sei wunderbar gewesen und erzählten ihr, was wir so alles gesehen hatten. Nur ein paar wichtige Details, die ließen wir natürlich aus.“Habt ihr nicht Lust, heute Abend mal richtig was zu unternehmen?“ fragte sie plötzlich.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal…..
Kapitel 21 – Im Bistro„Habt ihr nicht Lust, heute Abend mal richtig was zu unternehmen?“ fragte Theresa plötzlich. Wir waren etwas verdutzt.„Was denn unternehmen?“ fragten wir beide wie aus einem Mund.„Naja, ich dachte wir gehen heute Abend zusammen aus. Dorthin wo sich die jungen Leute treffen, oder wollt ihr hier die ganzen Abende in idyllischer Ruhe verbringen?“Ich fragte mich, wie wir denn von hier wegkommen sollten, denn Ratellis besaßen kein Auto, also konnte uns Frau Ratelli auch nicht in die Stadt bringen, und Theresa konnte ja wohl kaum mit uns Fahrrad fahren. Aber Theresa beantwortete meine Frage grinsend:„Luigi holt uns ab, das ist einer aus unserer Clique, den werdet ihr dann ja kennenlernen. Also was haltet ihr davon?“ fragte Theresa noch einmal nach.Warum eigentlich nicht, wer weiß was wir noch so alles geboten bekommen würden, und so stimmte ich zu. Auch Kai-jin schien nicht abgeneigt, und stimmte ebenfalls zu. Dann rief Frau Ratelli uns auch schon zum Essen.Nach dem Essen gingen wir auf unsere Zimmer, um uns für den Abend ein bisschen herzurichten. Ich überlegte noch, welches T-Shirt ich denn nun zu der Jeans anziehen sollte, als es an meiner Tür klopfte und Kai-jin das Zimmer betrat.Mir verschlug es fast den Atem, als ich sie so sah. Sie hatte sich richtig nett zurechtgemacht. Nicht etwa aufgedonnert, so etwas mochten wir beide nicht, aber sie war wirklich ein sehr netter Anblick. Sie trug ein kurzes weißes, und vor allem sehr eng anliegendes Kleid, das ihre langen aber sportlichen Beine so richtig gut zur Geltung brachte. Unter dem Kleid zeichnete sich eine phantastische Figur ab, und ihr zarter Busen wirkte durch das Kleid ein bisschen fraulicher als er eigentlich war. Dass sie keinen BH trug, war mehr als deutlich zu sehen. Aber sie brauchte ja auch keinen, jedenfalls nicht um etwas in Form zu halten.Dazu trug sie einfach nur ein paar lederne Schnürsandaletten. Ihre Haare trug sie wie eine Mähne offen und absichtlich ein bisschen zerzaust. Um einen Kontrapunkt zu Kai-jin’s weißem Outfit zu setzen entschied ich mich für ein knallgrünes T-Shirt. Dazu einfach ein paar Mokassins, die waren bequem und man konnte damit auch tanzen, denn wer wusste schon, was der Abend noch so bringen würde.So ausstaffiert gingen wir hinunter, um nach Theresa Ausschau zu halten. Auch sie war wahrlich ein netter Anblick, passend zu ihrer schwarzen Mähne hatte sie sich für einen knappen Minirock entschieden, der ihre sehr schlanken Beine so richtig zur Geltung brachte. Unterstützt wurde dies durch die hochhackigen Schuhe die sie dazu trug. Eine weinrote elegant geschnittene Bluse passte dazu perfekt und ließ sie ganz wie die Dame von Welt erscheinen.Mir wurde eigentlich jetzt erst bewusst, wie toll Theresa wirklich aussah, obwohl sie für meinen Geschmack ein bisschen zu dünn war. Ein paar Rundungen gehörten zu einer Frau, vor allem in ihrem Alter, schon dazu. Aber zu ihrer Größe von nur etwa 1,50 passte diese Figur ganz vorzüglich.In diesem Moment hörte ich ein Auto auf den Hof fahren.„Das ist Luigi!“ sagte Theresa und öffnete die Tür.Ein typischer italienischer Sunnyboy stieg aus einem großen Geländewagen und kam auf das Haus zu. Dunkle Haare, dunkle Augen, dunkler Teint, einen hübschen Freund hatte Theresa da, auch wenn er verglichen mit mir vielleicht ein bisschen klein war. Nach einer kurzen Begrüßung in der wir von Theresa gegenseitig vorgestellt wurden, denn Luigi sprach kein Deutsch, schnappte sich Luigi Theresa kurzerhand und trug sie zum Auto. Schwer war an ihr auch sicherlich nicht zu tragen, und Theresa brauchte sich so nicht erst den Weg zum Auto zu ertasten. Sonst eigentlich immer auf ihre Selbständigkeit bedacht ließ sie sich jetzt diesen Umgang ohne Murren gefallen. Und so fuhren wir in die Stadt.Luigi und Theresa hatten sich eine Weile auf Italienisch unterhalten und scheinbar darüber diskutiert, wo wir denn hingehen sollten, denn Theresa fragte nun uns, was uns denn lieber wäre, ein nettes Bistro mit kleiner Tanzfläche oder eine richtig große Diskothek. Wir entschieden uns für das Bistro, denn so hätten wir bessere Gelegenheiten, die Leute hier ein bisschen näher kennen zu lernen.So fuhren wir in Richtung Altstadt, wo sich viele Cafés und Bistros aneinanderreihten. Luigi stellte den Wagen ab, half Theresa aus dem Auto und steuerte auf ein etwas größeres Bistro auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu, aus der moderne Musik ertönte. Mich wunderte wie sicher sich Theresa auf dem für sie eigentlich unbekannten Terrain bewegte. Sie schien sich ganz auf Luigi zu verlassen, der einen Arm um ihre Hüfte gelegt hatte.Vor dem Lokal wurden wir von einigen Italienern begrüßt, sie schienen zu Luigis Freundeskreis zu gehören, denn einige der jungen Leute musste Luigi auch Theresa vorstellen. Auch wir wurden mit der den Italienern üblichen Herzlichkeit empfangen und einige der Anwesenden sprachen sogar ein bisschen Deutsch, so dass eine einigermaßen gute Verständigung möglich war.Besonderes Aufsehen bei den Jungen erregte natürlich Kai-jin, obwohl sie größer als die meisten der anwesenden Kerle war. Das schien aber die wenigsten zu stören. Naja sie war ja auch ein Mädel das sich blicken lassen konnte. Mir gefiel das und ich war richtig stolz auf meine Kai-jin, andererseits wurmte es mich auch, denn gerne hätte ich allen zu verstehen gegeben, dass Kai-jin mein Mädchen war. Aber genau das war ja nicht möglich. Andererseits interessierten sich auch durchaus einige Italienerinnen für mich, denn obwohl ich vermutlich der jüngste war, so war auch ich für mein Alter ziemlich groß und bedingt durch den vielen Sport doch von sehr ansehnlicher Figur. Und ein strohblonder Jüngling ist eben mal was anderes als ein kleiner schwarzhaariger Italiener.Nachdem wir uns einen kleinen Tisch gesucht hatten, um den wir uns alle herum zwängten, versuchten wir uns in einer Unterhaltung, was uns allerdings ziemlich schwer viel. Zum einen war die Musik hier drinnen noch lauter, als ich von außen zunächst vermutet hatte, zum anderen musste Theresa meist übersetzen. Das verkomplizierte das Ganze ziemlich.Kai-jin gestikulierte die ganze Zeit mit Luigi herum. Was die an dem Typen bloß fand? Argwöhnisch betrachtete ich die beiden immer wieder, denn sie saßen mir in der Runde gegenüber. Ich hatte inzwischen kapiert, das Theresa und Luigi eben nur Freunde waren und kein Paar. Also würde ‚Theresa sicherlich nicht eifersüchtig reagieren, wenn Luigi andere Mädchen anbaggerte. Für meinen Geschmack flirteten die beiden ein bisschen zu offensichtlich. Leider verstand ich nicht ein einziges Wort von dem was die beiden Sprachen, dazu war die Entfernung zwischen uns bei dieser Lautstärke dann doch zu groß, und Theresa übersetzte alles Mögliche, nur die Worte von Luigi nicht.Kai-jin hatte eine weitere Italienerin neben sich sitzen, die ich keinem anderen Typen zuordnen konnte, und ich hatte das Gefühl, sie übersetzte die Worte von Luigi. Umso länger das Gespräch dauerte, umso eifersüchtiger wurde ich, aber was sollte ich tun. Mir blieb nichts anderes als die Rolle des Zuschauers.Es schmerzte, das glänzen in Kai-jins Augen zusehen, wenn sie mit Luigi sprach, sie zu beobachten, wie sie jedes Wort von seinen Lippen aufsog, und es doch nicht verstand. Ihr helles Lachen, ihre Gestik, die mindestens so ausladend war wie die einer typischen Italienerin, versuchte sie doch mit Händen und Füßen die mangelnden italienischen Sprachkenntnisse auszugleichen, ließen mich vor Eifersucht kochen.Plötzlich sprang Kai-jin auf, nahm Luigis Hand und wollte ihn zur Tanzfläche ziehen, doch Luigi sträubte sich heftig. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.„Der kann nicht tanzen, der trampelt nur alles platt!“ spottete Theresa auf Italienisch und auf Deutsch und erntete dafür einen Knuff von Luigi. Er machte aber auch keine Anstalten das Gegenteil zu beweisen, sondern blieb weiterhin stocksteif sitzen.Nun konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Denn Kai-jin blickte etwas hilflos in die Runde und versuchte einen der anderen dazu zu bringen, mit ihr zu tanzen, doch niemand wollte. Da sie sich aber auch nicht die Blöße geben wollte, sich nun unverrichteter Dinge wieder setzen zu müssen forderte sie mich auf, mit ihr zu tanzen.Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Irgendwie wollte ich wohl auch unbewusst allen beweisen, wer denn der Richtige für Kai-jin war. Gerade als wir die kleine Tanzfläche betraten, legte der DJ die neusten Platten von Yello auf, die damals wirklich ein echter Hammer waren. Wer die Gruppe kennt, der weiß sicherlich, dass da einige Stücke dabei sind, die sich auch im klassischen Sinne wunderbar tanzen ließen. Und genau das taten wir auch. Tanzen war ja auch eines unserer großen gemeinsamen Hobbys. Zu den modernen Synthesizerklängen legten wir mal einen Fox, mal einen Cha-Cha aufs Parkett. So sehr ich das Tanzen mit Kai-jin liebte, um so viel mehr genoss ich es jetzt. Wir waren schon nach dem ersten Tanz der Blickfang des gesamten Lokals. Wir fegten über die Tanzfläche, mal lasziv langsam und lässig, mal sportlich, mal nüchtern und geradlinig. Ich genoss die Berührungen von Kai-jins Körper, spürte die Hitze ihres Körpers durch ihr dünnes Sommerkleid, bewunderte das Spiel ihrer blonden Locken in dem Schein der bunten Scheinwerfer bei jeder Drehung. Mehr und mehr versanken wir beide in unsere eigene Welt, vergaßen das Geschehen um uns herum und tanzten als gäbe es nur uns beide auf dieser Welt. Wir tanzten so, als würden wir nie wieder Gelegenheit dazu bekommen.Die Tanzfläche gehörte uns längst ganz alleine, doch wir nahmen das gar nicht richtig war. Es war auch nicht unsere Absicht, bewusst eine große Show abzuziehen, wir waren einfach nur in unserem Element. Der DJ verstand es, mit immer geschickten Wechseln der Platten uns auf der Tanzfläche zu halten. Irgendwie traf er immer unseren Geschmack.Dann legte er eine Platte auf, von der ich bis heute nicht weiß, um welche Musikgruppe es sich dabei handelte. Einerseits klang das Stück modern, es hätte gut und gerne von Yello stammen können, andererseits war es genau das, was unserer Tanzerei die Krone aufsetzte, es war ein Tango. Nun war es um uns geschehen.Ich riss Kai-jin regelrecht an mich, spürte ihren Körper wie sonst nur, wenn wir ganz unter uns waren. Jede Sehne, jeder Muskel unserer Körper glitt im Takt der Musik dahin. Tango ist ein äußerst erotischer Tanz, wenn man ihn beherrscht, und das nicht nur für die Tanzenden, sondern auch für die Zuschauer, und wir sparten nicht mit Erotik. Kai-jin bog sich in meinen Armen, bei jedem Schritt glitt sie regelrecht an meinem Körper entlang. Meine Arme streichelten ihren Körper, sie schlang ihre Beine in eindeutigen Posen um meinen Körper, sprang in meinen Schoß, ließ sich von mir herumwirbeln und warf sich mir sogleich wieder an den Hals. Wir tanzten den Tango der 20er Jahre, der damals wegen seiner Anrüchigkeit in vielen Ländern verboten war, und wir tanzten ihn mit einer Hingabe wie noch nie zuvor.Dann war das Stück zu ende. Stille, Totenstille, denn der DJ hatte keine weitere Platte aufgelegt. Bruchteile von Sekunden Totenstille, die mir wir wie eine Ewigkeit vorkamen und plötzlich tosender Applaus, Gejohle und Pfiffe der Anerkennung. Der Bann war gebrochen. Von allen Seiten wurden wir bedrängt. Und obwohl ich nicht viel verstand, so begriff ich doch schnell, plötzlich wollte jeder mit uns tanzen. Der DJ spielte wieder seine normale Musik und wir tanzten mit so ziemlich jedem im Lokal. Jeder wollte mal mit uns tanzen, Kai-jin wurde von italienischen Sunnyboys regelrecht bedrängt, die alle einem Tanz mit ihr entgegen schmachteten, und die Mädels bedrängten mich.Nach einer weiteren knappen Stunde, ich war schon ziemlich außer Atem vom vielen Tanzen, fiel mir auf, das Theresa ganz alleine an dem Tisch saß, an dem wir eben noch in so großer Runde gesessen hatten. Niemand hatte sie zum Tanzen aufgefordert.Warum eigentlich nicht dachte ich mir, und plötzlich betrachtete ich sie nicht mehr mit diesem skeptisch reservierendem Blick, denn nun tat sie mir ein bisschen Leid.Immer waren alle darum bemüht, ihr ein möglichst normales Leben zu bieten, obwohl das natürlich nicht wirklich möglich war, und jetzt waren wir wieder an einem dieser Punkte, an denen deutlich wurde, das sie eben doch nicht ganz dazugehörte, denn jeder andere im Lokal tanzte inzwischen selbst oder beobachtete andere dabei. Theresa, die einfach nur vor sich hin sinnierte beachtete keiner mehr.Ich ging zu ihr an den Tisch, sprach sie an, damit sie wusste, wer ich war, denn die laute Umgebung machte es ihr schwer, die Leute zu erkennen, die auf sie zutraten, und fragte sie, ob sie nicht mit mir tanzen wolle.Das Lächeln, das sie mir schenkte haute mich fast um. All meine Skepsis, meine Abneigung ihr gegenüber war verschwunden, so viel Wärme und Dankbarkeit lag in diesem Lächeln, das selbst ihre Augen glänzen ließ.Einen Moment lang viel mir der alte Spruch wieder ein, die Augen eines Menschen seien der Spiegel seiner Seele, und ich fragte mich, ob das auch für Blinde gelte.Gemeinsam gingen wir auf die Tanzfläche und ich hielt Theresa eng an meiner Seite, damit sie die Stufen zur Tanzfläche hinab nicht hinschlug.Zunächst noch etwas verkrampft und unsicher wagten wir langsamen wiegenden Schrittes einen kleinen Tanz. Doch erstaunlich schnell stellte sich Theresa auf mich ein, und überließ mir das Führen. Beim nächsten Stück, das um einiges schneller war, wollte sie wieder gehen, doch ich hielt sie zurück, zog sie ganz eng an mich, und wir begannen erneut zu tanzen.Schon nach wenigen Schritten hatte sich Theresa nicht nur mit der Situation abgefunden, sondern ließ sich voll darauf ein. Ganz eng schmiegte sie sich an mich, so als wolle sie mit meinem Körper geradezu verschmelzen. Jeden meiner Schritte, jede meiner Drehungen spürte sie so schon im Ansatz und konnte darauf reagieren. Wir tanzten, als hätten wir nie etwas anderes getan. In mir begann es zu kribbeln, und ich spürte auf einmal ein Verlangen, das weit mehr war, als die Lust zu tanzen. Wie zur Bestätigung lehnte sich Theresa noch enger an mich, schmiegte ihren Kopf an meine Brust. Ich roch ihr duftendes Haar, in das ich mein Gesicht vergrub.Meine Hände wanderten über ihren Rücken, sanft begann ich sie während des Tanzens zu streicheln. Mir war einfach danach und ich konnte nicht widerstehen. Und Theresa quittierte dies dankbar, indem ihr klammernder Griff noch enger wurde.Erst als Kai-jin und Luigi uns auf der Tanzfläche anrempelten wurde mir wieder klar, wo ich eigentlich war, und ich registrierte zu meinem Entsetzen, das ich eine mächtige Beule in der Hose trug. Ich bekam nicht mehr einen Schritt vernünftig vor den anderen und wäre vor Scham am liebsten im Boden versunken.Was Theresa wohl dachte, die musste das doch längst bemerkt haben, sie war doch sonst auch so feinsinnig. Doch sie ließ sich überhaupt nichts anmerken und fragte ganz ruhig, ob wir uns vielleicht wieder hinsetzen sollten. Mein kleiner Freund hatte sich, ob dieses Schreckens ganz schnell wieder zurückgezogen und so traute ich mich, die Umklammerung zu lösen und begleitete Theresa auf ihren Platz, nicht ohne nochmals einen prüfenden Blick auf die Tanzfläche zu werfen. Doch meine kleine Peinlichkeit schien niemand bemerkt zu haben.Zu der inzwischen recht ruhigen Musik hatten sich einige Paare gebildet, die wahrlich mit etwas anderem beschäftigt waren, als damit andere Paare zu beobachten. Auch Kai-jin und Luigi hatten sich wieder gefunden, und mich durchfuhr ein stechender Schmerz als ich die beiden so auf der Tanzfläche sah. Schnell drehte ich mich wieder um und ging mit Theresa zu den Tischen.Vorsichtig führte ich sie zwischen den Stühlen hindurch, doch ich war nicht vorsichtig genug. Plötzlich knickte Theresa um. Geistesgegenwärtig umfasste ich ihren Körper und riss sie an mich. Ich war etwas erstaunt, wie leicht sie war, kannte ich bisher doch nur Kai-jin, und die war alleine schon auf Grund ihrer Größe um einiges schwerer. Theresa wog höchstens 40 Kilo, und so riss ich sie ziemlich heftig an mich. Sie prallte regelrecht vor meinen Körper.Mir war meine Grobheit etwas peinlich, doch Theresa hielt sich weiter an mir fest, hob ihren Kopf zu mir und eh ich mich versah drückte sie mir einen Kuss auf den Mund.Ich erschrak. Das konnte doch nicht sein, das war nicht nur ein Dankbarkeits-Küsschen, das war ein richtiger Kuss. Meine Gedanken überschlugen sich und wurden in meinem Kopf durcheinander gewirbelt wie in einer Wäscheschleuder. Theresa war 5 Jahre älter, trotzdem schien sie an mir etwas zu finden. Und was war mit Kai-jin? Was würde die sagen, wenn ich hier mit Theresa herummachte? Aber die war ja mit Luigi beschäftigt. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf, aber ich war nicht in der Lage auch nur einen einzigen davon in Ruhe zu Ende zu denken; und so ließ ich geschehen was auch immer passieren mochte. Ich zog Theresa noch enger an mich, erwiderte ihren Kuss, und schon bald standen wir, vollkommen in uns versunken, knutschend auf der Empore oberhalb der Tanzfläche zwischen den Bistro-Tischen und vergaßen die Welt um uns herum.Ich genoss das Spiel unserer Zungen, spürte den zarten warmen Körper Theresas, der so zerbrechlich schien, und doch war sie so wild und temperamentvoll wie ich es bisher nicht erlebt hatte. Wie auch, meine Erfahrungen beschränkten sich bisher auf meine Schwester. Theresa aber war ganz anders. Sie war fordernder, abgeklärter und trotz ihrer scheinbaren Zerbrechlichkeit auch ein bisschen brutaler. Sie hielt mich so fest umklammert, dass ihre langen Nägel durch mein T-Shirt hindurch sich tief und schmerzhaft in meinen Rücken bohrten.In meiner Jeans wurde es wieder bedrohlich eng, und ich wusste mit einem Mal, dass ich sie haben wollte. Ich wollte diese Frau, egal ob sie viel älter war als ich, egal ob sie nun blind war und egal was andere dazu wohl sagen würden, ich platzte vor a****lischem Verlangen. Es hatte wenig mit echten Gefühlen zu tun und erst recht nichts mit Liebe, es war einfach nur unbändiges sexuelles Verlangen, das mich befiel.Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal…
Kapitel 22 – SternenhimmelTheresa ließ in ihrer Umklammerung überhaupt nicht mehr locker, doch ich brauchte einen Moment Ruhe, um wenigstens ein paar klare Gedanken zu fassen, sonst würde ich hier im Bistro noch über sie herfallen.„Moment, Theresa, nicht so schnell!“ bat ich sie um eine kleine Verschnaufpause, „nicht hier!“Theresa hielt inne, zog mich aber sogleich noch enger an sich.„Bitte Georg, lass mich jetzt nicht allein, bitte hör nicht auf!“Ihr Verlangen und Bitten war nicht nur von Lust geprägt, sondern in Ihren Worten schwang eine tiefe Unsicherheit mit. Zärtlich nahm ich sie wieder in den Arm und flüsterte ihr zu, dass ich gerne mit ihr ganz alleine an einem stillen Ort wäre, wo uns nicht hundert Leute zusehen würden.„Ja, du hast recht!“ erwiderte sie, „das wäre vielleicht etwas besser.“Ich hatte mich in der Zwischenzeit suchenden Blickes nach Kai-jin und Luigi umgesehen, konnte sie aber zunächst von der Empore aus nicht entdecken. Nach einer Weile sah ich sie auf der anderen Seite der Tanzfläche. Auch sie standen eng umschlungen und knutschend in einer dunklen Ecke, weshalb ich sie nicht sofort gesehen hatte.„Was hältst Du davon, wenn wir zurückfahren?“ fragte ich Theresa.„Und dann?“ fragte sie etwas verunsichert.„So wie es aussieht, wären Luigi und Kai-jin auch lieber alleine woanders, und auf dem Weg zurück können die uns ja irgendwo absetzen und wir gehen dann noch ein bisschen spazieren!“ Ich hatte mal wieder ganz vergessen, dass Theresa das Laufen auf fremdem Terrain nicht gerade leicht fiel, vor allem auf den hier meist unbefestigten Wegen. Doch sie lächelte nur, zog mich zu sich heran und gab mir einen zärtlichen Kuss.Ich dirigierte sie auf einen Stuhl, und versprach ihr, gleich zurück zu sein. Dann machte ich mich auf den Weg zu Luigi und Kai-jin. Die beiden waren so miteinander beschäftigt, dass sie mich nicht mal bemerkten, als ich direkt neben ihnen stand. Ich war immer noch ein bisschen eifersüchtig. Aber war das nicht ungerecht? Einerseits wollte ich meinen Spaß, andererseits wollte ich ihm Kai-jin nicht gönnen, schoss es mir durch den Kopf.Als ich die beiden Ansprach zuckte Kai-jin heftig zusammen und lief so rot an, dass man es selbst hier im Halbdunkeln gut erkennen konnte. Ihr war die Situation sichtlich peinlich.„Theresa und ich wollen eigentlich irgendwo hin, wo es etwas ruhiger ist.“ sagte ich nur zu Kai-jin und zwinkerte ihr dabei zu.„Was?“ fragte sie erstaunt, und begann sofort wissend zu lächeln. „Du und Theresa?“Sie war also die ganze Zeit so mit Luigi beschäftigt gewesen, das sie nicht bemerkt hatte, was zwischen mir und Theresa gelaufen war.„Ist die nicht ein bisschen alt für Dich?“ lästerte Kai-jin, und ich empfand ihre Stimme ein bisschen zu schnippisch. War sie etwa eifersüchtig?„Und ist der da nicht ein bisschen klein für dich?“ fragte ich und deutete mit dem Kopf Richtung Luigi, der von unserer Unterhaltung zum Glück nicht ein Wort verstand.Eine Weile standen wir so voreinander und keiner wusste so Recht, wie er die Situation nun bereinigen sollte, geschweige denn, was er nun sinnvolles sagen sollte. Es lag so eine komische Anspannung in der Luft, die sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung kippen konnte. Entweder explodierten wir gleich in einen heftigen Streit oder es trat das genaue Gegenteil ein. Jeder von uns schien das zu wissen und jeder von uns hatte wohl Angst den ersten Schritt zu tun, weil er befürchtete es könnte der falsche sein.Luigi, der die angespannte Situation bemerkte, wollte die Situation irgendwie retten und schaute sich deshalb nach Theresa um. Als er sie alleine auf der Empore sitzen sah, deutete er auf sie und gab uns zu verstehen, dass wir doch besser zu ihr gehen sollten.Damit war die Anspannung gebrochen und bevor Luigi Kai-jin einfach mit sich zog drehte sie sich noch einmal schnell zu mir um und raunte mir ins Ohr: „Warum eigentlich nicht, lass uns einfach mal was anderes ausprobieren.“ Und bevor ich etwas erwidern konnte war sie quer über die Tanzfläche auf dem Weg zur Empore. Ich folgte den beiden.Bei Theresa angelangt, wechselten Theresa und Luigi ein paar Worte in schnellem Italienisch, von denen ich überhaupt nichts verstand. Ich bemerkte nur, dass Luigi immer wieder zu mir herübersah, also musste es wohl um mich gehen. Ich warf einen Blick auf Kai-jin, die fast direkt neben mir stand, aber sie reagierte nicht auf mich, und ich hatte das Gefühl, sie tat es bewusst.Plötzlich winkte Theresa mich zu sich heran.„Luigi ist einverstanden, er bringt uns zurück und lässt uns an der Wegkreuzung zu unserem Hof raus, dann können wir noch etwas spazieren gehen. Er fragt nur, ob er wohl mit Deiner Schwester noch irgendwohin fahren darf.“Ich war etwas verdutzt, das er mich um Erlaubnis bat, aber ich kannte eben damals die italienischen Gepflogenheiten nicht. Für ihn war das selbstverständlich, mich als den älteren Bruder um Erlaubnis zu fragen. Mir war das inzwischen sowieso relativ egal, und so stimmte ich zu.So gingen wir alle gemeinsam zum Wagen, nur führte ich diesmal Theresa und Kai-jin ging an Luigis Seite. Keiner sprach ein Wort.Auch auf der ganzen Fahrt wurde kein einziges Wort gesprochen. Artig wie die Messdiener saßen wir, jeder auf seinem Platz im Auto, bis wir an der Wegbiegung ankamen, die zu Ratellis Haus führte. Dort hielt Luigi an und ich stieg mit Theresa aus. Kai-jin fragte nicht mal was nun los sei, sondern blieb einfach sitzen und fuhr mit Luigi fort. Irgendwie war die Situation etwas seltsam, und ich wusste nicht, wie es nun weitergehen sollte. Ich nahm Theresa in den Arm, um sie auf dem holperigen Weg besser führen zu können.Nachdem wir ein paar Meter gelaufen waren, hielt Theresa abrupt inne. „Ich möchte nicht nach Hause, führ mich durch die Nacht!“ bat sie mich. Nun, ich konnte ihr diesen Gefallen ja schlecht ausschlagen, obwohl ich immer noch nicht genau wusste, was sie denn nun vorhatte und wie der Abend enden würde. Ein paar Meter weiter war ein Gatter, das eine Wiese vom Weg trennte, und ich hatte eine Idee. Ich führte Theresa zum Gatter und bat sie, ihre Schuhe auszuziehen, denn mit den hohen Absätzen machte sie in dem unwegsamen Gelände eine mehr als unglückliche Figur. Theresa folgte meiner Bitte, und ich führte sie auf das trockene, kurze Gras. Nach gut 100 Metern, die wir schweigend nebeneinander gegangen waren blieb Theresa stehen lauschte einen Moment in die Nacht und setzte sich.„Dieser Platz ist gut!“ sagte sie nur, so als hätte sie genau diese Stelle gesucht. Ich setzte mich zu ihr und nahm sie in den Arm. Doch Theresa drehte sich so, dass ihr Kopf in meinem Schoß lag, so als wolle sie den Himmel beobachten.„Beschreib mir den Himmel“ forderte sie mich auf. „Erzähl mir was du siehst!“Was sollte ich tun, also beschrieb ich ihr den Himmel: „Ich sehe einen tief dunklen Himmel, und viele Sterne, aber keinen Mond.“„Wie sehen Sterne aus?“ fragte sie.Wie sollte ich einer Blinden, die noch nie in ihrem Leben etwas gesehen hatte die Sterne beschreiben? Ich merkte wie schwer mir das fiel, aber ich versuchte es. „Es sind viele kleine und etwas größere helle Punkte am Himmel verstreut, mal dicht beieinander mal weit auseinander, geradeso als hatte jemand helle Farbe auf einem dunklen Untergrund ziellos verspritzt. Manche Farbspritzer ergeben Figuren wenn man genau hinsieht, andere scheinen überhaupt keinen Zusammenhang zu ergeben!“„Welche Figuren siehst Du?“ fragte Theresa neugierig, und der rauchige Klang ihrer Stimme versetzte mich allmählich in eine melancholische Stimmung. Da ich außer dem großen Wagen eigentlich keine Sternbilder kannte, legte ich mich Rücklings auf die Wiese, Theresas Kopf immer noch in meinem Schoß, nahm ich ihre Hand und zeigte nach und nach auf verschiedene Sternenformationen aus denen ich meinte irgendwelche Tiere erkennen zu können und beschrieb sie ihr.Theresa war in der Zwischenzeit etwas höher gerutscht, so dass wir fast nebeneinander auf der Wiese lagen und plötzlich merkte ich wie sie mit der anderen Hand, denn ihren einen Arm hielt ich noch immer und benutzte ihn wie ein Zeigestock, um ihr zu verdeutlichen, wo ich denn etwas gesehen hatte, mich langsam zu streicheln begann. Bei mir begann sich wieder etwas zu regen, und um von der Situation ein bisschen abzulenken forderte ich sie auf, mir doch mal die Nacht aus ihrer Sicht zu beschreiben. Zugleich fiel mir auf, dass das eine ziemlich blöde Formulierung war, denn Theresa konnte ja nichts sehen, doch sie lächelte nur. Sie hatte sich längst an solche Formulierungen gewöhnt.„Schließ deine Augen!“ befahl sie mir, und wie, um mich kontrollieren zu wollen, fühlte sie mein Gesicht ab. Ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich die zärtliche Berührung ihrer warmen Hände auf meinem Gesicht spürte. „Nicht öffnen!“ wiederholte sie noch einmal ihre Bitte. „Ich möchte dass du mal versuchst dich in meine Lage zu versetzen.“ Ich versuchte es, schloss die Augen und konzentrierte mich auf die Umgebung. Ich wusste aber nicht auf was ich mich konzentrieren sollte, und so kam mir die Nacht nur unendlich grau und leer vor.Ich horchte in die Nacht hinein und versuchte sie nur mit den Ohren wahrzunehmen. Es war schwer, aber nach einiger Zeit hörte ich ein paar Geräusche mehr als nur unser beider Atem.„Ich höre ein Auto!“ sagte ich stolz. Theresa kicherte, „ja, das ist der Fiat von Luca Pamona, der wohnt ein paar Kilometer von hier, drüben auf dem anderen Hügel auf dem alten Hof.“ Nun nahm Theresa meine Hand und zeigte mit Ihr in die Richtung die sie meinte, damit ich mich orientieren konnte. „Nicht hinsehen!“ befahl sie gleich noch einmal. Sie musste an meinen Muskelzuckungen gemerkt haben, dass ich schon wieder im Begriff war, von meinen Augen Gebrauch zu machen. Für mich war das ja auch eine Selbstverständlichkeit.„Nun ist er angekommen, er hat den Motor abgestellt, da jetzt hat er die Tür zugeschlagen.“ ich war beeindruckt was man alles nur mit seinen Ohren wahrnehmen konnte, wenn man sich konzentrierte. Ich erfuhr die Welt ganz neu. Ich nahm Geräusche war, auf die ich sonst niemals geachtet hätte, und nach einer Weile glaubte ich meine Umgebung nur durch die Geräusche erkennen zu können. Theresa gab mir dabei immer wieder Hilfestellungen. Sie wies mich auf Geräusche hin, die ich noch immer überhörte, wie das leise Rascheln von Mäusen im Gras, die sich durch leises Piepen verrieten. Den Streit zweier Katzen auf dem Hof der Ratellis und das Surren kleiner Insekten in unserer Nähe.Plötzlich stand Theresa auf, forderte mich aber auf liegen zu bleiben und auf jeden Fall die Augen geschlossen zu halten. Ich tat ihr den Gefallen denn ich wollte kein Spielverderber sein. Sie konnte es zwar sowieso nicht kontrollieren, ob ich mogelte, aber so unfair wollte ich nicht sein.Ich hörte das rascheln ihrer Kleidung und fragte mich, was sie wohl gerade tat. Ich hätte ja hinsehen können, aber irgendwie war es erregend und ein bisschen furchteinflößend nicht genau zu wissen, was da gerade vor einem passierte und so hielt ich meine Augen weiterhin geschlossen.„Na, Georg, was mache ich gerade?“ fragte sie flüsternd, und ihre rauchige Stimme klang dabei noch ein bisschen erotischer als sonst.„Ich weiß nicht genau!“ gab ich wahrheitsgemäß zur Antwort denn ich hörte nur das rascheln ihrer Kleidung, dass mir verriet, dass sie sich bewegte. Als ich das leise „Zipp“ eines Reisverschlusses hörte, wurde mir schlagartig bewusst, was Theresa gerade tat und ich musste grinsen.„Du ziehst dich aus!“ bekannte ich stolz meine Erkenntnis.„Augen zu!“ entgegnete Theresa leise, so als wüsste sie genau, welches Verlangen mich beschlich, ihren Körper zu betrachten. Mir trieb es das Blut in die Körpermitte und in meiner Hose wurde es wieder furchtbar eng, aber ich hielt mich an Ihre Wünsche und öffnete meine Augen nicht.Ich spürte wie Theresa sich neben mich hockte denn ihr Atem, der nun deutlich lauter ging war spürbar zu vernehmen. Ich wollte sie berühren, doch sie wehrte meine Hände geschickt ab, so als spürte sie genau aus welcher Richtung sie gerade kamen. Wenn ich meine Augen weiterhin geschlossen hielt, dann war das ein ungleiches Spiel, denn Theresa war mir mit ihren geschärften Sinnen weit überlegen.Sie begann an meiner Jeans herumzunesteln und befreite mich nach und nach auch vom Rest meiner Kleidung. Da lag ich nun, splitterfasernackt auf der Wiese, mit geschlossenen Augen und harrte der Dinge, die da kommen würden.Plötzlich spürte ich, wie Theresa sich auf mich legte, ich spürte den Haarflaum zwischen ihren Beinen, der meine pochende Eichel berührte, spürte, wie sich ihre kleinen harten Brustwarzen in meinen Oberkörper bohrten. Ihr Haar fiel mir kitzelnd ins Gesicht und ihre Hände streichelten sanft meine Taille, genau dort, wo ich besonders empfindlich war.Da war es wieder, diese unbändige a****lische Verlangen. Ich wollte diese Frau, jetzt und sofort. Ich versuchte mich mit meinem Unterkörper ihr entgegen zu schieben, doch Theresa entzog sich mir. Ich versuchte sie mit meinen Händen zu erreichen, doch sie entzog sich mir wiederum. Ich begann schon etwas zu zweifeln, und fragte mich, ob sie mich vielleicht auf den Arm nehmen wollte, als Theresa plötzlich sagte: „Georg, bitte vorsichtig…!“Ich verstand sofort und konnte es dennoch nicht glauben. Sie war noch Jungfrau und sie hatte Angst vorm ersten Mal. Das konnte doch nicht sein. In dem Alter, und sie war immer noch Jungfrau? Aber ich wagte nicht, etwas zu sagen. Stattdessen zog ich Theresa zärtlich zu mir heran und begann sie langsam zu streicheln. Ich bemühte mich meine Gier ein bisschen unter Kontrolle zu bekommen.Ich glitt an ihrem Körper hinab, küsste sie leidenschaftlich, um sie ein bisschen abzulenken und massierte mit zarten Händen ihren ganzen Körper.Er war so zart und so dünn, so als könnte ich ihn ohne weiteres zerbrechen.Ich strich über ihren flachen Bauch glitt über ihre Schenkel und suchte die Innenseite ihrer Beine. Ich fühlte ihre Schamhaare, von denen sie weitaus mehr besaß als Kai-jin und wühlte mich sanft durch sie hindurch. Feuchte Wärme schlug mir entgegen. Zärtlich massierten meine Finger ihre empfindlichen Stellen, und Theresa begann rhythmisch zu zucken. Ihr gefiel meine Behandlung offensichtlich.Noch immer lag sie auf mir, so dass ich gut mit beiden Händen um ihren zarten Po herumgreifen konnte. Immer intensiver bearbeiteten meine Hände ihren Körper, strichen ihr mal über den Rücken, mal über die Hüften, kraulten mal ihren Nacken, und kneteten Sekunden später wieder ihre Schamlippen. Theresa begann immer stärker zu zittern. Ihre Erregung steigerte sich immer mehr, aber ich spürte auch Angst.„Wir müssen nicht!“ versuchte ich sie zu beschwichtigen. Doch Theresa richtete sich am ganzen Körper zitternd unvermittelt auf und setzte sich mit aller Kraft auf auf meinen Ständer. Sie spießte sich selbst auf. Ich spürte ihre Enge, spürte kurz einen Wiederstand, der dann nachließ und in diesem Moment begann sie kläglich zu wimmern. Nein sie schrie regelrecht, und ihre sowieso schon enge Vagina verkrampfte sich so stark, das sie mir fast das Blut abdrückte. Selbst mich schmerzte diese Enge etwas. Doch Theresa ließ nicht locker. Sie wollte ihre Chance nicht verpassen. Vor Schmerzen wimmernd schob sie sich mir mit aller Macht entgegen. Sie schrie, sie wand sich auf mir und doch nahm sie mich immer tiefer. Drei, vier heftige Stöße, dann war es um mich geschehen. Ich konnte nicht mehr anhalten und ergoss mich heftig in ihrem engen Körper.Wir sackten zusammen, Theresa noch immer auf mir liegend. Es roch nach Sperma und nach Blut. Ich bekam ein schlechtes Gewissen und konnte meine Augen nicht mehr geschlossen halten. Ich betrachtete Theresa, wie sie auf mir lag, ihr Atem ging heftig und ihr Körper zitterte noch immer.„War es schlimm?“ fragte ich etwas besorgt.„Nein!“ antwortete sie bestimmt, „es war wunderbar, ein wunderbarer Schmerz!“ und wie zur Bestätigung begann sie sich erneut auf mir zu bewegen.Ich wollte noch etwas sagen, ließ es aber bleiben. Mit langsamen rhythmischem auf und ab f*ckte Theresa meinen Penis wieder zu seiner vollen Größe, und mir wurde wieder ihre unheimliche Enge bewusst. Sie schlang die Arme um meinen Hals und warf sich herum. Ohne aus ihr herauszugleiten, lag sie plötzlich unten, und ich auf ihr drauf. Nun konnte ich das Tempo bestimmen. Immer wilder wurden meine Stöße, immer tiefer. Ich wollte ganz tief in diesem Vulkan versinken und so bohrte ich mich immer tiefer in Theresa. Sie jammerte erneut vor Schmerzen, hielt mich aber dennoch so an den Hüften umklammert, dass ich mich ihr gar nicht entziehen konnte. Immer schneller wurde unsere Ritt. Mein Hoden schlug gegen ihr Hinterteil das sie mir lustvoll entgegenstreckte. Ihr Lustgarten produzierte inzwischen so viel Flüssigkeit, dass ich trotz ihrer Enge keine Probleme hatte, mich in ihr zu bewegen. Ich spürte die immer stärker werdenden Kontraktionen ihrer Muskulatur.Hektisch und wild warf sie ihren Oberkörper hin und her, stieß dabei gutturale Laute aus, die eine Mischung aus Wimmern, Stöhnen und heftigem Atmen waren und kam mit mächtigem Aufbäumen erneut. Doch auch ich wollte auf meine Kosten kommen und so ließ ich nicht nach, sondern steigerte das Tempo noch einmal. Theresas Orgasmus wurde immer stärker, und schließlich explodierte auch ich ein zweites Mal.Beide sackten wir erschöpft zusammen. Unser Atem ging heftig und schnell, und wir brauchten einen Moment, bevor wir uns wieder gesammelt hatten.Ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte, und so betrachtete ich Theresa nur still. Mir brannten so viele Fragen unter den Nägeln. Theresa übernahm aber die Beantwortung vieler Fragen von ganz alleine, als sie plötzlich anfing zu erzählen.„Du bist wirklich der erste Junge mit dem ich je geschlafen habe. Bisher hat sich für mich noch keiner wirklich interessiert. Liegt wohl daran, dass ich blind bin. Alle wollen mir zwar immer ein möglichst normales Leben ermöglichen, aber bei gewissen Dingen hört es dann doch auf. Und so traut sich eben niemand näher an mich ran.“„Du hattest noch nie einen Freund?“ fragte ich erstaunt.„Doch Freunde habe ich viele, z.B. Luigi, aber der würde eben nie mit mir ins Bett gehen.“„Warum nicht?“ entgegnete ich.„Wahrscheinlich empfindet er es als unanständig, vielleicht glaubt er, er würde mich dann ausnutzen, vielleicht hat er Angst vor den Konsequenzen?“„Welche Konsequenzen?“ ich war ein bisschen erschrocken.„Na kannst Du dir vorstellen, Deinen Eltern erklären zu müssen, dass deine Freundin blind ist?“Ich musste lachen, denn in diesem Moment viel mir Kai-jin ein. Wenn Theresa wüsste… Was bedeutete da schon Blindheit?„Ja klar kann ich mir das vorstellen, ich hätte damit kein Problem!“ erwiderte ich. „Du bist doch deshalb nicht lebensunfähig oder blöd, und hässlich bist Du nun wirklich nicht.“„Oh danke“, Theresa lächelte.„Aber warum ausgerechnet ich?“ fragte ich.„Weil Du nie mein richtiger Freund sein wirst. Das weißt Du und du wusstest es von Anfang an, und ich hatte gehofft, das nimmt Dir die Angst vor mir.“„Ich habe keine Angst vor Dir“ und ich wusste in dem Moment, das ich log. Auch Theresa schien es zu spüren, denn sie lachte spöttisch.„Und hat es dir denn gefallen?“ Die typische Frage, die man immer stellt, und die einem jedes Mal so unheimlich blöd vorkommt. Aber ich dachte dabei wirklich etwas besorgt an ihr schmerzvolles Wimmern, und war nicht sicher, ob ich nicht zu heftig gewesen war.„Ja, es war toll, ein unheimliches Gefühl.“„Hat es denn nicht weh getan?“ fragte ich immer noch etwas besorgt.„Doch, und wie! Aber dieser Schmerz ist phantastisch, einfach toll!“Mir lief erneut ein Schauer über den Rücken, Theresa machte mir wirklich Angst. Sie mochte den Schmerz? Das war mir unheimlich.„Sex ist doch nicht dazu da Schmerzen zu bereiten, er sollte Spaß machen“, protestierte ich, doch Theresa lachte nur.„Auch Schmerzen können Spaß machen und schön sein!“ widersprach sie mir.„Aber anstatt zu Quatschen sollten wir lieber noch einmal f*cken“ und wie um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen drückte sie mich zurück aufs Gras und begann mich zu streicheln.Ich war entsetzt; ich war doch keine Maschine, bei der man nur einen Schalter betätigen musste, auf dem groß „F*cken“ stand, und dann konnte es los gehen. Erst jetzt wurde mir die große Kluft zwischen uns bewusst. Es war nicht ihre Blindheit, es war nicht der Altersunterschied, es war die Art und Weise, wie Theresa an die Sache heranging. Für sie war Sex scheinbar nur dazu da, ihr Schmerzen zu bereiten, Schmerzen die sie zu lieben schien. Mir machte das nicht nur Angst, mir war das sogar zuwider.Theresa machte jedoch keine Anstalten, von ihrem Vorhaben abzulassen. Als sie merkte, dass sich bei mir nichts regte, fauchte sie mich an, ich solle mich nicht so anstellen. Immer fordernder bearbeitete sie meinen Körper und als das nichts half, begann sie mir einen zu b*asen. Ich überlegte kurz ob ich einfach aufstehen und sie hier zurücklassen sollte. Mir kam das zu fies vor, ich wollte so gemein nicht sein. Stattdessen beschloss ich, Theresa mal eine andere Art von Sex zu zeigen.„Jetzt bin ich aber mal dran!“ und mit sanftem Druck schob ich sie von mir herunter und drückte sie auf die Wiese. Wiederwillig ließ sie es sich gefallen. Ich bedeckte ihren ganzen Körper mit zärtlichen Küssen, streichelte sie sanft und massierte ihre kleinen Brüste. Arbeitete mich langsam zu ihrem Dreieck der Lust vor und begann auch hier zunächst mit einem zärtlichen Spiel.Doch ich hatte nicht das Gefühl, das es Theresa gefiel, so viel Mühe ich mir auch gab. Sie ließ es zwar mit sich geschehen, brachte mir dabei aber nicht das Gefühl entgegen, es mache ihr Spaß. Wenigstens brachte mich dieses Vorspiel wieder etwas in Stimmung.Ich drehte Theresa auf die Seite und legte mich hinter sie und zog sie ganz eng an mich heran. Ich spürte ihren kleinen Po, der sich in meinen Schoß drückte. Mit einer Hand fasste ich um sie herum und konnte sie so gut stimulieren. Das endlich schien ihr zu Gefallen. Immer intensiver drückte sie sich mir entgegen. Immer tiefer versenkte ich meine Finger zwischen ihren Lippen, erst einen, dann zwei, schließlich zwängte ich drei Finger in ihr enges L*ch und massierte sie von innen mit langsam kreisenden Bewegungen.Nachdem ich sie eine Weile so verwöhnt hatte, schien sie jedoch schon wieder genug von der sanften Tour zu haben und versuchte sich mir zu entwinden. Dabei rutschte ich mit meiner Hand aus ihr heraus und strich ihr über den Po. Dabei kam mir eine Idee, und ich presste Theresa wieder zurück in die seitliche Position. Meiner Kraft konnte sie nichts entgegensetzen und so ließ sie mich fühlbar wiederwillig weitermachen.Doch diesmal bearbeitete ich nicht nur ihre Vagina sondern drückte mit meinem Daumen zugleich sanft auf ihren Anus. Theresa verkrampfte sofort. Es gab also etwas, vor dem auch sie Angst hatte. Jetzt war mein Jagdinstinkt erst recht geweckt. Ich hielt sie noch fester umklammert und verstärkte den Druck meiner Hand.„Georg bitte nicht, nicht so!“ bat sie mich.„Warum nicht?“ entgegnete ich ohne von ihrem Hinterteil abzulassen. Sie schwieg. Warum auch immer, und ich machte weiter. Bohrte meinen Daumen in ihren After und bearbeitet zugleich ihre Vagina mit den Fingern. Langsam entkrampfte Theresa sich. Als ich das spürte führte ich meinen inzwischen wieder hart gewordenen S*hwanz an ihr hinteres L*ch und presste ihn sanft aber ohne Unterlass hinein. Zischend presste Theresa die Luft zwischen ihren Zähnen hindurch. Noch einmal versuchte sie zu protestieren, aber zwischen ihrem Wimmern ging dieser Protest unter. Als ich in ihr drin war, warte ich einen Moment, bevor ich anfing mich in ihr zu bewegen. Parallel dazu bewegte ich meine Finger in ihrer Scheide. Ihr Wimmern wurde immer lauter, ihr Atem ging immer heftiger und plötzlich schrie sie, wie ich noch nie eine Frau habe schreien gehört. Ich hatte das Gefühl, sie würde gar nicht wieder aufhören. Ein wahnsinniger Orgasmus schüttelte sie durch, der überhaupt nicht enden wollte. Ihre Schreie mussten Kilometerweit in der Stille der Nacht zu hören gewesen sein, aber mich störte das jetzt nicht. Ich trieb sie so lange auf einer Welle der Lust, bis ich sie eingeholt hatte.Wir blieben noch einen Moment so liegen, dann entwand sich Theresa mir endgültig. Sie wandte sich von mir ab und blieb zusammengekauert auf der Wiese sitzen. Einige Minuten schwiegen wir uns an, dann sprach sie mich plötzlich vorwurfsvoll an.„Du bist ein Schuft!“„Ich, wieso?“ fragte ich verdattert.„Erst tust du so, als würde es Dir mit mir nicht gefallen, und dann machst du sowas!“„Was habe ich denn getan?“ fragte ich scheinheilig.„Du hast mich benutzt, gef*ckt wie ein Stück Dreck!“ Wut klang in ihrer Stimme.„Na und“, erwiderte ich, „glaubst du, du warst vorher besser!“ Ich war erstaunt über mich selbst, wie ruhig und abgeklärt meine Stimme in diesem Moment klang. „Glaubst Du etwa, ich bin nur der dumme Junge aus Deutschland, der mal eben hier vorbeikommt um das mit dir zu tun was andere nicht wollen? Und anschließend? Du hast Deinen Spaß gehabt und ich darf wieder gehen? Du willst Schmerzen, also muss ich dir welche zufügen, du willst f*cken, also muss ich dich f*cken, aber ich als Person bin dir vollkommen egal! Wer behandelt hier wen wie ein Stück Dreck?“Ich war wütend, richtig wütend!„Wie du mir, so ich dir! Und so wie es sich anhörte hat es dir sehr wohl Spaß gemacht!“Ich wartete auf eine Antwort, doch Theresa schwieg eine ganze Weile.„Entschuldigung!“ bracht sie schließlich leise hervor.„Wofür?“ fragte ich neugierig.„Das ich dich so behandelt habe. Ich dachte Männern macht das nichts aus, ich dachte die mögen das!“Ich wollte gerade eine böse Bemerkung erwidern, überlegte es mir jedoch im letzten Moment. Stattdessen nahm ich Theresa in den Arm, „ach was vergiss es einfach!“Wir zogen uns wieder an und machten uns auf den Weg nach Hause. Am Haus angekommen trennten wir uns. Im Zimmer lag ich noch eine ganze Weile wach und versuchte über den vergangenen Abend nachzudenken. Aber ich war zu müde um noch einen klaren Gedanken fassen zu können und so schlief ich ermattet ein.Am nächsten Morgen weckte mich das Kitzeln langer Haare im Gesicht und ich öffnete blinzelnd die Augen. Als ich erkannte wer da in meinem Bett lag erschrak ich, doch das ist eine andere Geschichte, die erzähle ich ein anderes Mal….
Kapitel 23 – Auf dem HügelBlinzelnd öffnete ich die Augen, und mit noch etwas verschwommenem Blick sah ich in die Augen meiner Schwester. Ich erschrak. Ihre Augen waren rotgeweint und lagen tief in ihren Höhlen, die von dunklen Rändern eingefasst waren. Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, ich hätte nie geglaubt, dass sich die Augen eines Menschen in so kurzer Zeit so stark verändern konnten. Verschwunden war das fröhliche Leuchten, das sonst so strahlende Grün wirkte matt. Ich schaute auf den Radiowecker um zu wissen, wie spät es bereits war und war erstaunt, als ich dort die Ziffern 03:25 sah. Das konnte nicht sein, denn dann war es ja noch mitten in der Nacht. Ich schaute zum Fenster und konnte durch die geschlossenen Vorhänge keinen einzigen Lichtschimmer entdecken. Erst jetzt viel mir auf, dass die Zimmerbeleuchtung brannte. Hatte ich sie angelassen? Und was machte Kai-jin um diese Zeit in meinem Bett? Und überhaupt, wie sah sie eigentlich aus?Dies alles spielte sich innerhalb von Sekundenbruchteilen ab, aber ich brauchte eine Weile, diese Informationen alle zu verarbeiten. Schließlich hatte sie mich gerade aus dem tiefsten Schlaf geholt.„Was ist passiert?“ fragte ich immer noch entsetzt darüber, wie Kai-jin aussah.Doch sie begann nur zu weinen und flehte mit weinerlicher Stimme: „Darf ich hierbleiben?“Was sollte ich tun? Ich konnte sie doch in diesem Zustand nicht einfach wegschicken. Aber was war, wenn man uns so hier fand? Schließlich waren wir erst gestern knapp der Entdeckung entgangen. Aber nach den Erlebnissen der letzten Nacht war mir das egal. Was sollte schon passieren. Theresa konnte uns so finden, aber was wollte sie dann machen? Etwa zu ihrer Mutter laufen um uns zu verpetzen; ‚Hallo Mama ich habe unsere Gäste gerade im Bett erwischt, aber sprich sie bitte nicht darauf an, denn sonst könnte es sein, das Georg dir erzählt wer da letzte Nacht das halbe Dorf zusammengeschrien hat.‘; oder sie ging zu unserem Vater, wenn er am Wochenende zurückkam; ‚Hallo Herr Leuchters, ich habe ihre Kinder zusammen im Bett erwischt…‘ ich brauchte die Gedanken gar nicht zu Ende denken. Ich war sicher, sie würde nichts sagen.„Was ist nun, darf ich bei dir bleiben? Bitte!“ flehte Kai-jin.„Ja, aber nun erzähl doch bitte erst mal was passiert ist.“ drängte ich sie, denn ich wollte wissen, wer oder was sie in diesen jämmerlichen Zustand versetzt hatte. Doch meine Schwester stand auf, schaltete die Zimmerbeleuchtung aus, und begann sich ihrer Kleider zu entledigen. Ich wusste nun überhaupt nicht, was das zu bedeuten hatte, sie musste sich doch vor mir nicht verstecken. Wieso schaltete sie das Licht aus bevor sie mit dem Entkleiden begann. Sie legte doch sonst keinen Wert darauf. Meine Besorgnis stieg und noch einmal hakte ich nach: „nun sag schon, was ist passiert!“Doch ich bekam keine Antwort. Stattdessen weinte Kai-jin weiter vor sich hin und kuschelte sich eng an mich. In dieser Nacht war schon so viel passiert, was ich nicht so recht begreifen konnte, und es schien nicht besser zu werden. So gab ich auf, und um meine Schwester wenigstens ein bisschen zu trösten, nahm ich sie zärtlich in den Arm, kuschelte mich an sie und wischte ihr vorsichtig im Dunkeln über ihr feuchtes Gesicht. Ich genoss einfach das Gefühl ihres warmen weichen Körpers an meiner Seite. Es war ein schönes Gefühl, ohne sexuelle Hintergedanken mit ihr hier zu liegen und sich einfach nur eng aneinander zu schmiegen. Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf und gerne hätte ich Kai-jin mit Fragen gelöchert, aber ihr war eben nicht nach Reden zu Mute, und so beließ ich es. Sie brauchte einfach nur meine Nähe, und das war das wenigste, was ich tun konnte. Ich spürte, wie sie sich nach und nach beruhigte, und ihr Atem immer flacher wurde. Sie schlief in meinen Armen ein, und so verfiel auch ich irgendwann in einen unruhigen Schlaf aus dem ich ein paarmal kurz erwachte und immer spürte ich meine Schwester neben mir. Ihr langsamer flacher Atem verriet mir, dass sie schlief, und so schlief auch ich wieder ein.Nach unruhigem Schlaf erwachte ich am Morgen, und diesmal war es wirklich morgens, denn ich konnte die Sonne durch die Vorhänge meines Fensters sehen. Ein Blick auf den Radiowecker verriet mir, dass es kurz nach sieben war. Kai-jin lag noch immer zusammengerollt neben mir. Die Decke hatte sie ein wenig beiseite gestrampelt, auch sie hatte wohl nicht ganz so ruhig geschlafen, wie ich in der Nacht zunächst noch angenommen hatte. Ich betrachtete sie sorgfältig, und stellte mit Schrecken fest, das ihr Körper mit zahlreichen blauen Flecken übersät war. Hatte sie einen Unfall gehabt? Was war mit Luigi? Wie war sie zurückgekommen und vor allem wann? So als hätte sie meine Gedanken bemerkt oder als hätte ich laut gesprochen drehte sich Kai-jin zu mir um und öffnete blinzelnd die Augen.„Guten Morgen Kleines!“ begrüßte ich sie liebevoll. Sie sah immer noch schrecklich aus. So als hätte sie ein tagelanges Gelage hinter sich. Sie bemühte sich jedoch ein Lächeln hervorzubringen. Als sie aber bemerkte, wie ich ihren geschundenen Körper betrachtete, zog sie schnell die Decke zu sich heran.„Was ist passiert?“ versuchte ich erneut mehr in Erfahrung zu bringen. Ich hatte die zahlreichen blauen Flecken auf ihren sonst so makellosen Beinen entdeckt. „Hattet ihr einen Unfall?“ fragte ich, nur um etwas zu sagen, obwohl ich wusste, das etwas anderes passiert sein musste.Endlich brach Kai-jin ihr Schweigen, und mit Tränen in den Augen erzählte sie, eng an mich gekuschelt, die Erlebnisse der letzten Nacht. Nachdem sie Theresa und mich an der Wegbiegung abgesetzt hatten, waren sie noch ein Weilchen durch die Landschaft gefahren, und Kai-jin hatte die Situation ausgenutzt Luigi richtig heiß zu machen. Auf einem abgelegenen Seitenweg habe er dann angehalten, und eigentlich hätte die Nacht richtig schön werden sollen, doch Luigi sei sehr grob gewesen und viel zu hektisch. Das hatte Kai-jin so sehr gestört das sie schließlich die Lust verloren habe. Doch Luigi sei da schon nicht mehr zu bremsen gewesen. Sie habe sich schließlich nicht mehr anders zu helfen gewusst, als sich mit ein paar Tricks aus der Sportschule zu wehren. Da sei Luigi vollkommen ausgerastet, habe sie zunächst verprügelt und sie au f das übelste beschimpft und dann versucht über die herzufallen. Als sie sich weiterhin wehrte, habe er sie noch brutaler geschlagen. Nachdem Luigi sich abreagiert hatte, sei er dann in sein Auto gestiegen und davon gefahren. Sie habe erst nach fast 3 Stunden den Hof der Ratellis wiedergefunden und habe Angst gehabt alleine in ihrem Zimmer zu übernachten.Die letzten Worte hatte Kai-jin kaum noch verständlich über die Lippen gebracht so stark heulte und schluchzte sie bereits wieder.In mir stieg unbändige Wut auf. Wilde Gedanken kreisten in meinem Schädel, und ich hörte mich selbst nur leise murmeln: „Ich bringe ihn um! Ich mache den kalt!“Doch Kai-jin versuchte meine Emotionen zu bremsen, sie rüttelte mich flehentlich: „Nein Geo, bat sie mich, das wirst du nicht tun, du tust Garnichts der gleichen! Bitte, lass das! Sowas darfst du nicht mal denken!“Ich brauchte eine ganze Weile, bevor ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte, und auch wenn ich mich gegenüber meiner Schwester so gab, als wäre ich wieder ganz ruhig, so gärte in mir doch der Wunsch nach Rache. Ich musste an die letzte Nacht mit Theresa denken, und wurde den Verdacht nicht los, dass das ganze vielleicht ein abgekarrtes Spiel gewesen war. Ich erzählte meiner Schwester jedoch noch nichts von meinen Erlebnissen mit Theresa, das wollte ich ihr jetzt nicht antun.Ich schlug vor, dass wir uns zunächst erst mal etwas frisch machten, und niemandem etwas erzählten. Mein Vater würde sowieso frühestens in 5 Tagen wieder hier sein, und zu Theresa oder Frau Ratelli wollte ich auf keinen Fall gehen. Kai-jin war immer noch sehr verstört und wollte nicht mal alleine ins Bad gehen. Die letzte Nacht musste für sie wirklich schrecklich gewesen sein. Mir blieb nichts anderes übrig, als sie ins Bad zu begleiten. Ich blieb die ganze Zeit auf der Toilette sitzen, während sie sich duschte und auch sie verließ das Bad nicht, als ich unter die Dusche ging. Anschließend gingen wir in ihr Zimmer und suchten ein paar Sachen zum anziehen, die zwar luftig waren, denn es würde bestimmt wieder heiß werden, die aber lang genug waren, ihre blauen Flecken zu überdecken.Wir waren gerade fertig und wollten nachsehen ob das Frühstück fertig war, da hörten wir Theresa die Treppe heraufkommen. Noch einmal bat ich Kai-jin flüsternd sich nichts anmerken zu lassen.Theresa begrüßte uns gewohnt freundlich, und ließ sich überhaupt nichts anmerken. Sie war nur etwas verwundert, dass wir heute schon so früh auf den Beinen waren. Als wir an ihr vorbeigingen, denn ich hatte wahrlich keine große Lust ihr heute viel Aufmerksamkeit zu schenken, versuchte sie nur kurz, mich festzuhalten. Scheinbar wollte sie etwas von mir. Aber mir war jegliche Lust an Theresa vergangen und so wehrte ich sie nur unwirsch ab und fauchte sie an, sie solle mich in Ruhe lassen. Die Überraschung in ihrem Gesicht war nicht gespielt, das erkannte ich. Dennoch ließ ich sie einfach auf dem Treppenabsatz stehen und folgte meiner Schwester in die große Küche.Ich hatte nach der anstrengenden Nacht einen Bärenhunger und konnte gar nicht genug von dem frischen Brot und dem leckeren Käse bekommen. Kai-jin hatte keinen großen Appetit und mümmelte verloren an einem halben Brötchen herum. Frau Ratelli fiel das sofort auf, und als sie Kai-jin genauer betrachtet hatte, fragte sie besorgt:„Kindchen, was ist denn mit dir passiert? War der Abend in der Stadt so anstrengend oder habt ihr etwa Alkohol getrunken?“Meine Schwester schaffte es, sich ein Lächeln abzuringen und meinte nur sie hätte nach der letzten anstrengenden Nacht sehr schlecht geschlafen. Mehr verriet sie nicht. Ich beobachtete währenddessen Theresa und versuchte aus ihrem Gesicht irgendeine Reaktion abzulesen. Aber sie lächelte nur genauso vieldeutig wie ihre Mutter, was leider keine Rückschlüsse darauf zuließ, ob sie bereits etwas von der vergangenen Nacht wusste. Immerhin bestand ja die Möglichkeit, dass sie bereits mit Luigi telefoniert hatte.Nach dem Essen meinte Frau Ratelli dann, sie wolle heute noch zum Einkaufen, und Theresa könnte doch Luigi fragen, ob er nicht fahren könnte, dann bräuchte sie die Einkäufe nicht mit dem Fahrrad zu machen, und außerdem könnten wir dann ja mitfahren und uns den Ort mal bei Tage ansehen. Kai-jin hätte vor Schreck beinahe ihr Brötchen fallen lassen und schaute mich entsetzt an.Ich behauptete, dass wir keine Lust hätten in die Stadt zu gehen, wir wollten stattdessen lieber noch einmal mit dem Fahrrad die Gegend erkunden. Frau Ratelli zuckte nur ratlos mit den Schultern, so als wolle sie sagen, man könne der Jugend wohl heute Garnichts mehr recht machen. Nur Theresa schaute ziemlich überrascht drein, so als hätte sie von Kai-jin eigentlich einen Jubelschrei erwartet, und nicht diese unterkühlte Abneigung.Nach dem Frühstück machten wir uns so schnell es ging, ohne aber in aufsehenerregende Hektik zu verfallen vom Hof. Dabei fuhren wir aber gar nicht weit, sondern nur bis zum gegenüberliegenden Hügel etwa 2 km von Ratellis Hof entfernt. Wir wollten einfach nur nicht dort sein. Das war alles. Wir setzten uns auf eine Wiese und beobachteten den Hof der Ratellis, denn wir waren gespannt, ob Luigi sich dort hin trauen würde, oder ob er Angst hatte Kai-jin oder mir zu begegnen. Nachdem wir etwa eine Stunde lang aneinander gelehnt und schweigend den Hof beobachtet hatten. Sahen wir Frau Ratelli mit dem Fahrrad Richtung Stadt fahren.„Siehst du!“ sagte ich zu Kai-jin, „er traut sich nicht mal hierher!“„So ein Feigling!“ schimpfte sie leise.„Vielleicht hat er Angst, oder es ist ihm furchtbar peinlich, dass ihm so etwas passiert ist. Wahrscheinlich hat er einfach nur ein schlechtes Gewissen, und weiß nun nicht, was er tun soll.“ warf ich ein.„Hoffentlich leidet er wenigstens ein bisschen unter seinem schlechten Gewissen“, gab Kai-jin seufzend zur Antwort.„War es denn wirklich so schlimm?“ fragte ich etwas besorgt.„Die Schläge? Natürlich! Der hat einen ganz schönen Hau. Gott sei Dank hat er mich nicht im Gesicht getroffen, dann hätte ich heute wohl ein gewaltiges Veilchen und das wäre beim Frühstück wirklich schwierig zu erklären gewesen.“ Sie musste sogar ein klein wenig Lächeln, als sie diese Worte sprach, und mir wurde richtig warm ums Herz, als ich ihr Lächeln sah. Das machte mir Hoffnung, dass Kai-jin nicht ewig an diesem Vorfall zu knabbern haben würde.„Nein, ich meinte eigentlich nicht die Schläge!“ korrigierte ich meine Frage ein bisschen. „Ich meinte das, was er anschließend mit dir gemacht hat?“ umschrieb ich vorsichtig das etwas heikle Thema.„Danach ist er einfach abgehauen, mehr war da nicht!“„Wirklich nicht?“ fragte ich noch einmal besorgt nach.„Nein, wirklich nicht, keine Sorge! Ich glaube das hätte auch gar nicht mehr geklappt!“ und wieder lächelte Kai-jin.Wieso? Nun war ich etwas erstaunt, wieso sollte er dazu nicht mehr in der Lage gewesen sein fragte ich mich. Man las doch immer wieder von Männern, die in einem Wutanfall eine Frau vergewaltigt hatten.„Ich habe mich doch gewehrt, und ihm dabei wohl einige Male ziemlich kräftig an seine empfindlichste Stelle getreten. Als er nämlich von mir abgelassen hat, hatte er enorme Schwierigkeiten noch aufrecht zu gehen!“ Nun musste Kai-jin sogar Lachen. Ich war glücklich darüber, dass sie das schon wieder konnte, obwohl sie sich ihren Bauch hielt und schmerzhaft das Gesicht verzog. Luigi musste wirklich ganz schön zugeschlagen haben. Na der würde was erleben, wenn er mir über den Weg lief, aber das sagte ich nicht laut, denn ich wollte diese Gedanken mit niemanden teilen, auch nicht mit Kai-jin.Wir mussten lange schweigend auf dem Hügel nebeneinander gesessen haben, denn irgendwann sahen wir Frau Ratelli mit dem Fahrrad aus der Stadt zurückkommen. Ich weiß nicht mehr genau über was ich dieser Zeit alles nachgedacht habe. Vieles ist mir durch den Kopf gegangen, vieles sieht man heute, Jahre später, als Erwachsener vielleicht auch etwas anders; und ich muss ein bisschen lächeln, wenn ich daran denke, wie schrecklich erwachsen und alt ich mich an diesem Tag gefühlt habe. Und so machten auch wir uns wieder auf zum Hof, vielleicht konnten wir Frau Ratelli ja bei irgendetwas zur Hand gehen. Es war an der Zeit sich ein wenig abzulenken.Als wir in die große Küche kamen wirbelte Frau Ratelli schon wieder emsig in der Küche umher, und Theresa saß auf einem Stuhl an der der Tür gegenüberliegenden Wand. Wäre sie nicht blind gewesen, ich hätte geschworen, ihre Augen hätten mich forschend durchbohrt. Es lag eine gewisse Spannung in der Luft, die nur auf eine Entladung zu warten schien.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal…
Kapitel 24 – Kaltes klares WasserAls Frau Ratelli uns bemerkte fragte sie uns, wie denn unser Tag gewesen sei, aber man merkte ihr an, das ihr Interesse viel mehr Kai-jin galt, auf deren Armen sich die ersten blauen Flecken deutlich abzuzeichnen begannen. Hatte sie am Morgen nur einfach etwas mitgenommen ausgesehen, so erkannte man nun deutlich, das mehr gewesen sein musste als nur eine lange Nacht in der Disco. Aber sie schüttelte nur leicht den Kopf und verlor kein Wort darüber. Stattdessen fragte sie uns, ob wir ihr nicht beim zubereiten des Abendessens behilflich sein wollten. Wir nahmen das Angebot dankend an, bot es uns doch die Möglichkeit uns irgendwie zu beschäftigen und nicht nur wie die Ölgötzen in der Küche herumzustehen.Frau Ratelli erzählte das sie etwas verärgert über Luigi wäre, der am Telefon behauptet hätte, er hätte heute überhaupt keine Zeit, den sie dann aber mit ein paar Kumpels in der Stadt gesehen hatte. Wir enthielten uns jeden Kommentars, wir wollten nicht noch mehr Neugierde wecken, als schon bereits vorhanden war. Ich fragte mich, ob Theresa inzwischen wusste was vorgefallen war.Dann erzählte Frau Ratelli von ihrer Schwester, die in der Altstadt wohne, und bei der sie noch auf einen Espresso vorbeigeschaut habe. So erfuhren wir, dass ihre Schwester eine kleine Fleischerei betrieb, und auf dem jährlichen Altstadt-Sommerfest, das am nächsten Wochenende wieder stattfand einen Imbissstand bewirtete. Sie hatte Frau Ratelli um Hilfe gebeten, da sie irgendetwas mit ihrem Rücken hatte, und nicht den ganzen Tag in der Imbissbude stehen konnte.Frau Ratelli meinte, das Fest wäre bestimmt auch für uns ganz interessant, und außerdem würde unser Vater ja auch zum Wochenende zurück sein, dann könnten wir ja endlich mal etwas gemeinsam unternehmen. Wir sprachen noch ein bisschen über dies und das, vermieden aber Gesprächsthemen die irgendwie zum gestrigen Abend zurückführen konnten.Während des Abendessens beobachtete ich Theresa ganz genau, denn vorhin in der Küche hatte sie sich sehr still verhalten. Ich war neugierig, was sie von Luigi erfahren hatte, und ob er überhaupt etwas gesagt hatte. Doch Theresa ließ sich überhaupt nichts anmerken, sie tat eher so, als wären wir ihr vollkommen gleichgültig. War sie etwa eingeschnappt, weil ich sie am Morgen so brüsk zurückgewiesen hatte?Nach dem Essen kamen ein paar italienische Freunde von Ratellis zu Besuch, und da wir bei dem schnellen und hektischem italienischem Palaver nichts wirklich verstanden, verabschiedeten wir uns, und zogen uns in den Flügel des Hauses zurück, in dem unsere Zimmer lagen.Bevor wir jedoch gingen bat Kai-jin Frau Ratelli und Theresa uns morgen nicht zu wecken, denn wir wollten mal so richtig lange ausschlafen. Mir hatte sie zwar von dieser Idee nichts erzählt, aber da ich schon immer ein notorischer Morgenmuffel gewesen bin, sagte ich nichts Gegenteiliges sondern nickte nur zustimmend. Dann verschwanden wir in Richtung unserer Zimmer.Auf dem Flur vor meiner Zimmertür hielt Kai-jin inne und fragte mich, „willst Du nicht heute Nacht bei mir schlafen?“„Meinst Du wir können das riskieren?“ fragte ich etwas besorgt, man könnte unser Geheimnis vielleicht entdecken.Doch meine Schwester lächelte nur verschmitzt, so wie immer wenn sie etwas ausheckt, ging zur Korridortür zurück und verschloss diese von innen. Ich hatte gar nicht bemerkt dass hier überhaupt ein Schlüssel steckte, und wunderte mich auf welche Kleinigkeiten Kai-jin immer achtete.„Und was machst Du wenn uns morgen einer fragt, warum wir hier abgeschlossen haben?“ fragte ich meine Schwester etwas beunruhigt.Doch sie zuckte nur mit den Schultern, „dies ist der Gästetrakt, wir können doch auch mal ungestört sein wollen, oder hast Du wieder Lust darauf Theresa morgen früh in deinem Zimmer stehen zu haben?“Nein, das hatte ich ganz bestimmt nicht, und so folgte ich Kai-jin, die mich an einer Hand hinter sich her zog in ihr Zimmer.„Und nun?“ fragte ich, nicht ganz ohne Hintergedanken, blieb dabei aber einfach mitten im Raum stehen, als hätte ich wirklich von nichts eine Ahnung.„Nun machen wir uns einen schönen italienischen Abend“ lächelte mich Kai-jin tiefgründig an. „Was hältst Du von einem schönen Bad?“„Tolle Idee!“ entgegnete ich sofort, denn ich dachte dabei an die riesige Badewanne die sich in dem Bad auf unserer Etage befand. Diese Wanne hätte sich sicherlich gut in einer altrömischen Villa gemacht, so ausladend war die. Da würde das Baden zu zweit sicherlich Spaß machen. Also ging ich ins Bad uns ließ das Wasser einlaufen. Das konnte eine Weile dauern und so ging ich wieder zurück in Kai-jins Zimmer um nach ihr zu sehen.Ich war überrascht als ich Kai-jin vor dem großen Spiegel stehen sah, der an den Türen des Kleiderschrankes angebracht war. Sie war splitternackt und verwöhnte sich mit sanft streichelnden Bewegungen.„Soll ich das nicht besser machen?“ fragte ich lächelnd, denn sofort hatte mich die Lust gepackt. Es war einfach faszinierend, diesen perfekten Körper zu betrachten. Sportlich schlank, nicht zu dünn, und vor allem wirklich schön, wenn auch im Moment von zahlreichen blauen Flecken übersähet.„Nein, jetzt nicht“, erwiderte Kai-jin, „Du darfst zusehen!“Zusehen? Nun war ich wirklich überrascht. Was trieb meine Schwester da wieder für ein Spielchen. Aber ich wollte auch kein Spielverderber sein, und so machte ich es mir auf dem Bett bequem und schaute ihr dabei zu, wie sie sich selbst verwöhnte. Ihr jugendlicher Körper war einfach eine Augenweide. Ihre zarten Mädchenhände glitten über ihre schmalen, fast etwas knochig wirkenden Schultern, spielten an ihren sich entwickelnden Brüsten, deren volle Pracht noch lange nicht entwickelt war. Noch zierten kleine kecke Nippel die von rosigen kleinen Vorhöfen umgeben waren ihre Brust. Kai-jin nahm eine Locke ihrer langen Haare und kitzelte damit zärtlich ihre Nippel, die sich der sanften Berührung gierig entgegenstreckten.Das Schöne an einem Spiegel war, das man einen Menschen wirklich von allen Seiten gleichzeitig betrachten konnte. Während die eine Hand weiter mit dem Haarpinsel die Brüste verwöhnte, wanderte die andere Hand über ihren flachen Bauch und massierte sanft den kleinen, wohl geformten Bauchnabel.Langsam wanderte die Hand fast zögerlich tiefer und kraulte verspielt mit dem sprießenden Flaum auf ihrem Venushügel. Was für ein himmlischer Anblick, so müssten Engel sein, dachte ich mir, während Kai-jin langsam ihre Position ein bisschen veränderte, um mit der Hand bequem zwischen ihre Beine zu gelangen. Der umfassende Anblick, den der Spiegel dabei bot ließ mich langsam ziemlich ungeduldig und nervös werden.Zärtlich massierte Kai-jin ihre Schamlippen, die wie zwei kleine Kissen den Eingang zu ihrem Tempel der Lust versperrten. Die ganze Zeit über beobachtete sie mich mit ihren funkelnden grünen Augen. Leises lustvolles Atmen verriet ihre Erregung und die Art ihres Lächelns verriet mir, dass sie es genoss so mit mir zu spielen. Ich bemühte mich ganz den coolen zu spielen und flegelte mich gelassen auf dem Bett herum, obwohl meine sommerliche Shorts verriet, dass ich keineswegs wirklich cool war.Mit leicht geöffnetem Mund sah ich mich mit gierig starrenden Augen selbst im Spiegel, den Moment erwartend in dem ihre Finger endlich die Barriere der kleinen Kissen durchbrechen würden. Doch Kai-jin hielt plötzlich inne, drehte sich zu mir um, als wäre nichts gewesen und sagte nur: „Das Wasser!“Oh, Gott, das hatte ich ja ganz vergessen. Hektisch sprang ich aus dem Bett und rannte ins Bad. Bloß keine Überschwemmung hier oben, bloß das nicht! Glück gehabt, ich war gerade noch rechtzeitig gekommen. Die Wanne war bis zum äußersten Rand gefüllt aber noch nicht übergelaufen.Als ich in die Wanne fasste um den Stöpsel zu erreichen, damit ich ein wenig Wasser ablassen konnte, bekam ich einen Schreck. Das Wasser war eiskalt. Kai-jin sah schon an meiner Bewegung und an meinem Zucken, was passiert war und lachte, „Na dann wird das aber ein sehr erfrischendes Bad!“„Wie, du willst doch nicht etwa da rein“, entgegnete ich, „fühl doch mal!“„Klar!“ erwiderte meine Schwester nur und stieg vorsichtig in die Wanne. Langsam hockte sie sich hin und durch das klare Wasser konnte man erkennen, wie sich ihre Haut bei dem Versuch eine Gänsehaut zu bilden leicht kräuselte.„Los komm schon, stell dich nicht so an!“ forderte sie mich auf, es ihr nach zu tun.Was sollte ich tun, wie eine Mimose am Wannenrand stehen bleiben und über das kalte Wasser jammern? Also biss ich die Zähne zusammen und kletterte ebenfalls in die Wanne. Sie war groß genug, um uns beiden genügend Platz zu bieten.Meine eben noch so prächtige Männlichkeit zog sich schockiert ob dieser Kältetherapie ganz zurück, und Kai-jin, die das sofort bemerkte spöttelte grinsend: „Na, haben wir die Lust verloren!“„bähbähbäh!“ äffte ich Kai-jin nach, denn ich war ein bisschen verärgert über ihren Spott und das Wasser war wirklich bitter kalt.„Na, dann wollen wir doch mal sehen, ob wir dich nicht wieder erwecken können!“ erwiderte Kai-jin, und schlug dabei die Beine über den Wannenrand. So saß sie nun extrem breitbeinig vor mir, und das kalte klare Wasser ließ einen tiefen Blick zu. Trotz der Kälte spürte ich sofort wieder Regungen in meiner Körpermitte, denn Kai-jin setzte ihr Verwöhnspiel nahezu nahtlos dort fort, wo sie es eben im Zimmer unterbrochen hatte.Ihre Hand glitt zwischen ihre Beine und streichelte verspielt ihre Schamlippen. Langsam glitten ihre Finger über ihren Venushügel und schließlich verschwand ein Finger in ihrer Spalte. Sofort ging ein Zittern durch ihren Körper, aber ich war mir nicht sicher, ob es an der Kälte oder an ihrer Erregung lag. Doch auch mich erregte dieses Spiel trotz der Kälte zunehmend. Langsam schob ich meine Beine unter Kai-jin, so dass sie auf meinen Schienbeinen saß und langsam rückten wir beide aufeinander zu. Dabei starrte sie mir so herausfordernd in die Augen, dass ich meinen Blick einfach nicht von diesen grünen Augen abwenden konnte. Immer näher rückten wir aufeinander zu, ich spürte ihren leicht keuchenden Atem wie einen sanften, warmen Windhauch in meinem Gesicht. Hypnotisiert wie von einer Schlange zog ich sie ganz zu mir ran und spürte wie ich dabei in sie eindrang. Weich und warm empfing sie mich. Was für ein Kontrast zu dem eiskalten Badewasser. Ganz langsam begannen wir uns wiegend aufeinander zu bewegen.Wer schon einmal in richtig kaltem Wasser gewesen ist, kennt sicherlich das Gefühl, das das Wasser mit jeder hektischen Bewegung kälter zu werden scheint, und so bewegten wir uns nur ganz langsam. Außerdem wollten wir die Wanne nicht durch heftige Bewegungen zum Überschwappen bringen. Noch immer starrte mir Kai-jin stumm in die Augen, nur ihr Atem ging immer schneller. Ich wollte sie küssen, wollte mich diesem Blick entreißen, doch sie wich mir aus und ließ keinen Kuss zu.„Sieh mich an!“ befahl sie leise und ich gehorchte, während wir langsam weitermachten. Das Zittern ihres Körpers wurde immer stärker, Ihr Atem ging in ein Keuchen über und längst schwappte Wasser aus der Wanne. Endlich beugte sie sich ganz zu mir, schlang ihre Arme um meinen Hals und küsste mich. Ich spürte wie wir beide gleichzeitig unseren Höhepunkt erreichten. Was für ein Gefühl, warme Körperflüssigkeiten breitete sich zwischen uns aus und küssend genossen wir unsere Zweisamkeit.„Mir ist kalt!“ kommentierte Kai-jin das aufdrehen des Wasserhahns und wir ließen warmes Wasser in die Wanne nachlaufen. Wir machten es uns in der Wanne bequem und kuschelten uns bei langsam steigender Temperatur, die das um uns strömende Wasser verbreitete, schweigend aneinander. Zärtlich und liebevoll streichelte ich Kai-jins Körper und bedachte dabei besonders die blauen Flecken auf ihren Armen mit zärtlicher Aufmerksamkeit.Erst als unsere Hände total aufgequollen und schrumpelig geworden waren, stiegen wir aus der Wanne und trockneten und gegenseitig ab.Nackt wie wir waren kletterten wir in Kai-jins Bett und machten es uns bequem. Liebevoll schmusend und streichelnd, denn nach weiteren wilden Spielchen war uns nicht zumute, schliefen wir ein. So ein ausgedehntes Bad muss eben nicht immer belebend sein.Irgendwann in der Nacht, die Uhrzeit weiß ich nicht mehr, wachte ich auf, und da ich nicht sofort wieder einschlief, kam ich ein bisschen ins Grübeln. Ich dachte an die zurückliegenden Tage, es war ja einiges passiert, aber Kai-jin ruhiger, flacher Atem, sie einfach wie selbstverständlich hier neben mir liegen zu haben, das machte mich einfach glücklich. Was würde ich darum geben, dieses Glücksgefühl immer erleben zu dürfen. Ich überlegte mir die wildesten und abenteuerlichsten Ideen, wie wir es anstellen konnten, für immer ein Paar sein zu können. Was für Ideen, was für Phantasien. Das aber alle diese meine Überlegungen von der Realität sogar noch weit übertroffen werden sollten, das ist Thema genug, für noch viele weitere Geschichten.
Kapitel 25 – Ein Feuer entfachtAls ich am nächsten Morgen aufwachte, wurde es gerade hell. Es musste also noch sehr früh sein, aber wir waren ja auch schon sehr zeitig zu Bett gegangen. Kai-jin war bereits wach und saß in einem Stuhl der in ihrem Zimmer stand. Sie hatte noch immer nichts an, und schaute zu mir herüber. Das freundlich warme Lächeln, das sie mir zuwarf, war das schönste was einem an einem solchen morgen widerfahren konnte.„Na Kleine, wie hast Du denn geschlafen?“ fragte ich sie.„Wunderbar“, entgegnete sie und ihr Lächeln wurde noch ein Stückchen zauberhafter, „und Du?“Ich lächelte nur genüsslich und warf ihr einen Luft küss zu. „Wenn ich dich so sehe, dann wüsste ich sogar, wie sich diese Nacht perfekt abrunden ließe!“ spielte ich auf meine Hintergedanken an.„Ich auch!“ sagte Kai-jin mit immer noch zuckersüßem Lächeln; „du könntest mir einen Bademantel holen!“Mir fiel alles aus dem Gesicht! Ich war total sprachlos und muss ziemlich blöd dreingeschaut haben, denn Kai-jin brach in schallendes Gelächter aus. Ihre glockenhelle Stimmer schallte glucksend zu mir herüber und ich fühlte mich mächtig auf den Arm genommen.„Schau nicht so belämmert, das war ein Scherz!“, und wie zur Versöhnung stand sie auf und kam auf mich zu. Direkt vor mir blieb sie stehen, so dass ich direkt auf ihre Scham blickte.Ich konnte nicht wiederstehen und vergrub mein Gesicht zwischen ihren Beinen, nahm den Duft ihres Körpers auf und ließ meine Zunge wie eine Schlange suchend kreisen. Welch ein Aroma!Salzig und doch jugendlich frisch! Ich kostete zunächst vorsichtig wie an einer verbotenen Frucht naschend, dann gierig wie ein Verhungernder. Ich spürte Ihre Hände, die sich in meine Schultern krallten, die nach Halt suchten. Ihre Nägel schmerzten. Sie sank auf mir nieder, nahm mich sofort in sich auf, und in wilden Küssen flossen wir dahin, vergaßen jede Beherrschung. Wie bei einem Rodeo ritt sie auf mir. Ich spürte ihre Enge, Ihre Geilheit und wollte mich immer Enger mit ihr verbinden. Wonne und Glücksgefühle durchströmten mich, ich hatte das Gefühl ich müsste vor Lust in sie kriechen. Doch es war nur ein Augenblick, wild und a****lisch. Heftig durchfuhr uns der Höhepunkt. Ein Quicki der uns trotzdem alles abverlangt hatte. Schweißgebadet blieben wir noch eine Weile auf der Bettkante sitzen, keuchten beide als hätten wir gerade einen Marathon absolviert.Nach einer ausgiebigen Dusche fühlten wir uns wieder besser und machten uns auf zum Frühstück.Es wurde ein langweiliger Tag. Überhaupt waren die nächsten Tage nicht sonderlich aufregend. Aber des Nachts waren wir nun ungestört. Es wurden keine Fragen gestellt. Theresa ging uns total aus dem Weg. Hatte sie mit Luigi gesprochen oder nicht? Egal, was spielte das für eine Rolle. Wir hatten uns, wir hatten unsere Ruhe. Doch das Wochenende rückte näher, und damit auch die unvermeidliche Rückkehr unseres Vaters. Da er sein Zimmer auf dem gleichen Trakt hatte wie wir, würde damit auch unsere Zweisamkeit gestört werden. Plötzlich empfand ich meinen Vater als störend, ich war gar nicht so erfreut über seine Rückkehr. Aber hatte er uns auch noch so oft versetzt, diesmal kam er pünktlich, zusammen mit seiner „Kollegin“, wie er sie uns gegenüber nannte. Dauernd hockte er mit ihr zusammen. Den ganzen Tag saßen die irgendwo auf der Terrasse oder auf einer der vielen Bänke unter einem der Bäume. Sie hatten immer irgendetwas zu besprechen, angeblich berufliches, doch jedes Mal wenn ich in ihre Nähe kam und sie mich bemerkten, senkten sie die Stimmen oder schienen plötzlich das Thema zu wechseln.Mein Vater wurde mir immer fremder, und nahezu stündlich steigerte sich mein Zorn auf ihn, und noch viel mehr auf seine Kollegin. Nicht nur das mein Vater nie Zeit für uns hatte, wenn wir ihn vielleicht mal gebraucht hätten, jetzt verdarb er mir auch noch meinen Spaß, und dann turtelte er auch noch ziemlich offensichtlich mit dieser Frau. Da kam uns das Stadtfest als Ablenkung eigentlich ganz gelegen, und wie wir versprochen hatten, halfen wir Frau Ratelli auf dem Imbissstand ihrer Schwester. Während Kai-jin die meiste Zeit hinter den Leuten herräumte und die Bistro-Tische putzte, stand ich die meiste Zeit hinter dem Grill. Das waren die einzigen Jobs, die wir ohne große Sprachprobleme bewältigen konnten, und wir hatten unsere Hilfe ja zugesagt.Den ersten Abend brachten wir gut über die Runde, auch wenn ich mich anschließend wie ein Stück Rauchfleisch fühlte und Kai-jin taten von der vielen Lauferei die Füße so weh, das sie ebenfalls heil froh war, als endlich Feierabend war, aber Frau Ratelli hatte uns gewarnt, der morgige Sonntag würde noch viel schlimmer! Na das konnte ja heiter werden. Auf was hatten wir uns da bloß eingelassen. Während das Stadtfest für diesen Abend seinen Ausklang nahm, machten wir uns alleine auf den Weg zu Ratellis Hof, denn die Erwachsenen saßen noch bei feucht-fröhlicher Runde zusammen, und das konnte dauern.Die ganze Woche über hatte ich mich auf diesen Abend gefreut, denn endlich hatte ich meine Kai-jin wieder für ein paar Stunden für mich. Zumindest so lange bis auch mein Vater vom Stadtfest heimkehren würde. Aber wir beide waren so geschafft von dem anstrengenden Arbeitstag, dass wir froh waren als wir endlich die Fahrräder in der Scheune abstellen konnten. Wir waren einfach viel zu geschafft um uns noch irgendwelchem Verlangen hinzugeben. Nein, wir verspürten überhaupt keines, so gerädert waren wir.Der nächste Tag wurde tatsächlich noch hektischer und anstrengender als tags zuvor. Schon am frühen Nachmittag musste ich den Grill auf höchster Stufe feuern, um dem Andrang noch gerecht zu werden, und Kai-jin schaffte es kaum die Tische sauber zu halten. Dauernd wurde sie von Italienern aufgehalten, die natürlich an ihrem äußeren Erscheinungsbild gefallen fanden, und die immer wieder einen Vorwand suchten, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Nur Kai-jin verstand viel zu wenig Italienisch, um auf solche Gespräche einzugehen. Der späte Nachmittag war bereits angebrochen, als auch mein Vater sich mit seiner „Kollegin“ blicken ließ. Ich schäumte innerlich vor Wut als ich die beiden sah. Alleine dieser Blick, den sie ihm zuwarf. So schmachtend, das war doch nicht mehr kollegial, und der Blick meines Vaters, wenn er mit ihr sprach. So sah er ja nicht mal unsere Mutter an.Der Nachmittag wurde immer später und der Abend nahte herbei und mein Vater hatte es sich mit seiner Kollegin an einem der Bistrotische gemütlich gemacht. Umso länger ich das Geturtel der Beiden mit ansehen musste, umso wütender wurde ich. Ich hasste diese Frau; ich hasste sie für die Art, wie sie meinen Vater ansah, ich hasste ihr Lächeln, ich hasste alles an ihr!Aber mindestens genauso viel Hass empfand ich für meinen Vater. Ich empfand sein Verhalten einfach unverantwortlich und unmoralisch. Nie im Leben hätte ich damals über mein eigenes moralisches Handeln nachgedacht. Nie wäre mir zu diesem Zeitpunkt in den Sinn gekommen, mein Verhalten mal kritisch zu hinterfragen.Der Abend war bereits hereingebrochen, als eine ganze Horde junger Italiener bei uns am Stand auftauchte, unter ihnen auch Luigi. Sie schienen alle ordentlich was getrunken zu haben, denn sie machten mit schlechtem Benehmen und entsprechender Lautstärke doch ziemlich schnell unangenehm auf sich aufmerksam. Immer wieder pfiffen sie meiner Schwester hinterher und riefen irgendetwas auf Italienisch, was ich aber nicht verstand. Kai-jin gab sich Mühe sich nichts anmerken zu lassen und ignorierte den Haufen so gut es ging. Doch genau das schien die Jungs noch stärker anzuspornen. Immer wieder stellten sie Kai-jin nach und versuchten sie zu Bedrängen, ich schaute einige Male zu meinem Vater herüber, denn irgendwie erwartete ich von ihm ein Eingreifen. Doch nichts dergleichen geschah. Mein Vater hatte nur Augen für seine „Kollegin“ und bekam scheinbar überhaupt nicht mit, was um ihn herum geschah. In mir stieg immer mehr Frust und Wut auf, und wenn Frau Ratelli mich nicht immer wieder erinnert hätte, das Fleisch auf dem Grill nicht zu vergessen, dann hätten die Gäste an unserem Stand wohl nur noch Holzkohle zu essen bekommen.Ich hoffte darauf, das sich die Situation von alleine wieder entschärfen würde, aber mit jedem Fünkchen Hoffnung, dass ich noch besaß, trat eigentlich genau das Gegenteil ein. Die Stimmung der jungen Italiener wurde immer aufgeheizter. Und umso mehr sie meine Schwester belästigten, umso weniger schien sich, zumindest meiner Meinung nach, mein Vater für die Angelegenheit zu interessieren. In mir wuchs meine Wut zu einem kaum mehr zu beherrschenden Dämon. Jeder Blick der Italiener, jede Bewegung in Kai-jins Richtung, und ihre hilfesuchenden Blicke steigerten meine Wut. Zu beschreiben was genau in mir vorging ist irgendwie unmöglich, aber irgendwann, wie es in solchen Situationen eigentlich immer so ist, eskaliert eine solche Situation. In Gedanken schon lange nur noch bei meiner Kai-jin, sah ich plötzlich einen der Italiener hinter Kai-jin hergehen. Sie schien ihn nicht sofort zu bemerken, sonst hätte sie wahrscheinlich längst selbst reagiert. Kurz bevor sie bei mir vorbeikam fasste der wohl angetrunkene Italiener meiner völlig überraschten Schwester von hinten an die Schulter, und als sie sich zu ihm umdrehte packte er ihr mit einem spöttischen Grinsen an ihren entstehenden Busen und machte dabei ein Geräusch als würde er eine alte Hupe betätigen.Das war zu viel. Ich weiß heute nicht mehr genau was im Einzelnen passiert ist, und vieles weiß ich sowieso nur aus Erzählung. Ich packte mir den erst besten Gegenstand den ich in die Hand bekam. Dass es der Schürhaken für den großen Grill war, das erfuhr ich selbst erst später, und ich schlug zu. Völlig in Rage, jede Beherrschung verloren schlug ich zu, immer wieder. Mein Blick war von blinder Wut getrübt, und nur ganz entfernt nahm ich wildes Geschrei wahr. Doch das stachelte mich eher noch an, als mich zurückzuschrecken. Dabei waren es die entsetzten Schreie italienischer Mütter. Doch ich sah nur den verhassten Feind vor mir, trieb ihn durch die Menge und schlug zu, wann immer ich meinte ihn erwischen zu können. Er flüchtete geradewegs zu seinen Freunden, und ausgerechnet Luigi war es, der sich getraute sich mir in den Weg zu stellen. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt in meiner wilden Raserei nichts um mich herum mehr registrierte, eines sah ich genau vor mir. Es war Luigis Gesicht. Wieder schlug ich zu und mit einer tiefen inneren Genugtuung sah ich in seinem Gesicht das blanke Entsetzen. Ich dachte an Kai-jin, nur an Kai-jin, und daran dass diese Jungen bezahlen sollten, für was auch immer. Und so schlug ich immer wieder zu. Der Geruch von Blut stieg in meiner Nase hoch. Es war mein eigenes, denn auch ich musste einstecken. Doch das stachelte mich noch mehr an, und so schlug ich noch erbarmungsloser zu. Ich spürte den harten Schlag, wenn ich einen Tisch oder einen Stuhl traf und Sekundenbruchteile später spürte ich mit Genugtuung wenn mein Schlag nicht so hart aufschlug, wenn ich den Körper eines Gegners getroffen hatte. Ich vernahm den schrillen sirenenartigen Lärm italienischer Frauenstimmen, sah wie sie mir auswichen, sich niemand in meine Nähe traute, alle flüchteten, als sei ein Tyrannosaurus in ihre Mitte gefallen und habe gerade mit seiner Jagd begonnen. Und ich genoss dieses endlose Gefühl der Macht, ich ließ allen meinen Frustrationen freien Lauf, steigerte mich in meinem Hass gegen die italienischen Jungen maßlos hinein und selbst die Wut über meinen Vater, der hier vor aller Öffentlichkeit kundtat, wie viel er von seiner „Kollegin“ hielt, projizierte ich in diese Auseinandersetzung. Luigi hatte längst die Flucht ergriffen doch ich setzte in meiner Wut immer wieder hinter ihm her, versuchte ihn zu stellen, in eine Ecke zu drängen und schlug dabei immer und immer wieder auf ihn ein. Mein Blickfeld war das eines wilden Tieres, wie mit Scheuklappen versehen sah ich mit verschwommenem Blick nur das Opfer, das es zu töten galt.Ein harter Griff an meiner Schulter und ein wuchtiger Schlag mitten ins Gesicht holten mich abrupt in die Realität zurück. Es war mein eigener Vater, der furchtbar wütend auf mich ein schimpfte. Ich brauchte eine Weile, bis seine Worte zu mir vordrangen. Doch eigentlich hörte ich gar nicht genau hin, denn auf Ihn war ich ja mindestens ebenso sauer, wie auf die italienischen Jungen, denn hätte er sich mal ein bisschen um seine Kinder gekümmert, dann wäre es gar nicht so weit gekommen.Vor allen Leuten hielt er mir eine Standpauke, garniert mit der einen und anderen Ohrfeige. Und in mir stieg wieder die Wut. Ich schaute meinem Vater in die Augen, versuchte ihn zu erforschen und wartete auf den richtigen Moment, ich merkte ich würde es tun, ich würde ihn genauso angreifen wie ich es eben bereits getan hatte, ich merkte wie wieder alles um mich langsam zu rotieren begann, nur noch meinen Vater sah ich, die Stimmen, das aufgeregte Wirrwarr begannen wieder zu verschwimmen, das Blut pochte in meinen Schläfen. Patsch, eine weiter Ohrfeige traf mich und mein Kopf folg schmerzhaft zur Seite. Doch ich reagierte überhaupt nicht, ich hörte auch nicht auf das was mein Vater sagte, ich nahm es gar nicht wahr, ich sah nur wie sich sein Mund bewegte, hörte seine Stimme, ohne seine Worte zu vernehmen und wartete auf die passende Gelegenheit.Und sie kam, der Moment wo mein Vater seinen Blick einen Moment von mir abwandte, er versuchte sich wohl einen Überblick über seine Umgebung zu verschaffen, ich sah nur die Gelegenheit, für einen Sekundenbruchteil wusste ich, nur eines, jetzt, jetzt musste ich es tun, doch eine nur allzu vertraute Stimme riss mich aus meinen Gedanken.Ich hörte noch Kai-jins entsetztes „Nein!“, dann traf mich ein heftiger Schlag und es wurde dunkel.Als ich wieder zu mir kam, saß ich am Rand des Dorfes, an den Wagen meines Vaters gelehnt und um mich herum standen mein Vater, seine Kollegin und Kai-jin. Mein Vater blickte immer noch furchtbar böse drein, und fauchte mich an: „Wenn du das noch einmal versuchst, dann schlag ich Dich vor allen Leuten Tod!“Kai-jin starrte mich nur entsetzt an, und heulte wie das letzte Häufchen Elend. Und Vaters Kollegin starrte nur in den leeren Raum.„Du gehst jetzt mit Deiner Schwester zum Haus der Ratellis“, fauchte mein Vater weiter, „dort packt ihr eure Sachen. Ich gehe zurück ins Dorf und versuche zu retten was eigentlich nicht mehr zu retten ist. Und wenn ich nachher auf den Hof komme, dann habt ihr gepackt, ihr reist morgen früh ab, denn hierbleiben könnt ihr nicht.“ Und mit einem nachdrücklichen „hast du mich versanden?“ das keine, aber auch wirklich überhaupt keine Diskussion zu ließ drehte er sich um, ohne eine Antwort von mir abzuwarten, nahm seine Kollegin bei der Hand und ging zurück zum Dorffest, bzw. dorthin wo es vor einer halben Stunden noch stattgefunden hatte.Mein Vater war gerade hinter der nächsten Ecke verschwunden, da schmiss sich Kai-jin mir förmlich an den Hals, schluchzend stammelte sie mir ins Ohr: „Danke Geo, danke das du das für mich getan hast!“ Und während ich mich eigentlich noch fragte, was ich denn nun genau getan hatte, säuselte sie mir mit ihrer unnachahmlichen Stimme, die mir immer wieder einen Schauer über den Rücken laufen ließ leise „ich liebe dich Geo!“ ins Ohr, und ich wusste in diesem Moment zumindest eines ganz genau. Egal was ich getan hatte, ich würde es sofort wieder tun, wenn dies die Belohnung dafür wäre. Und wie um mich zu bestätigen, drückte mir Kai-jin einen innigen Kuss auf die Lippen.Ich war etwas erschrocken, denn wir waren hier ja nicht gerade an einem einsamen Ort, und so empfahl ich, dass es wohl besser wäre, wenn wir uns auf den Weg machen würden. Doch Kai-jin schien ihre Umgebung nun ebenso egal, wie sie mir vorhin gewesen war, und so schlang sie einen Arm um meine Hüfte und gemeinsam schlenderten wir in Richtung des Hofes der Ratellis. Nachdem wir den Ort eine Weile hinter uns gelassen hatten, und bislang nur schweigend Arm in Arm die Straße hinab geschlendert waren fragte ich Kai-jin was eigentlich genau passiert sei, denn an viele Dinge konnte ich mich nicht erinnern, so wütend war ich gewesen. Sie erzählte mir, dass ich einen meiner gefürchteten Wutanfälle bekommen hatte, und mit dem Schürhaken des großen Grills Luigi und einen anderen Italiener krankenhausreif geschlagen hatte. Keiner hätte sich getraut dazwischen zu gehen, erst Vater habe mit seinem Eingreifen mein Tun unterbrochen.Mir schauderte es. Weniger wegen meines Handelns, sondern vielmehr darüber wie Kai-jin davon erzählte. Sie Berichtete von meinem Aussetzer nicht als habe ich etwas Schlimmes getan, sondern eher so, als habe ich gerade tausende Menschenleben gerettet.Ich glaube damals wurde mir zum ersten Male ansatzweise klar, in welch einer Situation wir beide steckten. Mir wurde plötzlich klar, dass ich für Kai-jin über Leichen gehen würde, und was noch viel schlimmer war, ihr würde es gefallen. Mir machte diese Erkenntnis Angst und zugleich beeindruckte sie mich auch.Ich nahm mir vor in Zukunft einen klaren Kopf zu behalten und so schlenderten wir weiter, bis wir auf dem Hof der Ratellis eintrafen. Dort angekommen begannen wir unsere Sachen zu packen, denn ich wusste in diesem Moment, das mein Vater Recht hatte, wir konnten unmöglich hier bleiben. Wer weiß was sonst noch passiert wäre. Vielleicht hätten sich Luigis Freunde zur Rache berufen gefühlt. So stopfte ich meine Klamotten lustlos in meinen Koffer und machte mich auf die Standpauke gefasst, die mein Vater mir nachher sicherlich noch einmal halten würde, und überlegte mir, wie ich denn meiner Mutter erklären sollte, was hier vorgefallen war.Es dauerte auch nicht lange, da hörten wir, wie mein Vater auf den Hof gefahren kam. Ich nahm mir fest vor mich zusammenzureißen und über mich ergehen zu lassen, was nun unweigerlich kommen musste. Mein Vater kam in mein Zimmer, blieb aber in der offenen Tür eine Weile stehen. Er wartete wohl auf eine Entschuldigung meinerseits oder ähnliches. Doch ich schwieg und sah einfach an ihm vorbei, wenn ich überhaupt in seine Richtung sah. Das ging eine ganze Weile so, und ich bemerkte wie Kai-jin und seine Kollegin im Flur hinter meinem Vater standen. Jeder schien gespannt zu warten was nun passieren würde.„Meinst Du nicht, du bist mir eine Erklärung schuldig?“ brüllte mein Vater schließlich wütend in meine Richtung. Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht die Beherrschung zu verlieren und ich gab mir größte Mühe auch meine Stimme fest klingen zu lassen.„Nein ich glaube nicht das ich Dir eine Erklärung schuldig bin!“ ich betonte besonders das „Dir“ um es bewusst wie eine Provokation klingen zu lassen und starte an meinem Vater vorbei, suchte Kai-jins Blick. Mein Vater bemerkte das ich seinem Blick auswich und drehte sich um, und schubste Kai-jin unsanft ins Zimmer. „Vielleicht kannst Du mir ja erklären was da heute los war?“ zischte er meine Schwester an. Mir missfiel die Art und Weise, wie er mit Kai-jin umsprang. Aber ich wollte ja cool bleiben.Umso mehr überraschte mich Kai-jins Reaktion. Sie grinste meinem Vater regelrecht ins Gesicht und antwortete mit deutlich hörbarem Stolz in ihrer Stimme: „Mein Bruder hat auf mich aufgepasst! Toll, nicht wahr!“ Mir blieb die Spucke weg, und mein Vater wurde blass vor Wut.„Das nennst ihr aufpassen? Er hätte die beiden Italiener beinahe erschlagen! Wegen so einer Lappalie! Seid ihr beiden noch ganz normal?“ Mein Vater schäumte nun endgültig vor Wut, er machte uns Vorhaltungen, beschimpfte uns als Idioten, bescheuerte Schwachköpfe und was ihm sonst noch so alles einfiel in seiner Wut. Nachdem er sich ein bisschen beruhigt hatte, fragte er uns noch einmal was wir dazu zu sagen hätten.Diesmal war es Kai-jin die antwortete. Sie kam auf mich zu, nahm mich demonstrativ in den Arm, lehnte sich an meine Schulter und grinste meinen Vater frech an. „Ich fand meinen großen Bruder heute echt klasse, der kümmert sich so lieb um mich!“Ich konnte meinem Vater förmlich ansehen, wie sehr er sich zusammennehmen musste, nicht selber auszurasten.„Ihr reist morgen früh ab“, schleuderte er uns entgegen, und drehte sich wütend um.„Ja dann bist Du uns endlich wieder los und kannst weiter Deine Sekretärin f*cken!“ rief Kai-jin ihm hinterher.Mein Vater drehte sich nicht einmal mehr um, wortlos schmiss er die Tür zu und brüllte in den Flur: “Ihr reist ab!“Ich war sprachlos, in was für eine Situation waren wir da eigentlich geraten?Aber irgendwie war mir das jetzt ziemlich egal, denn was mich in diesem Moment glücklich machte, das war Kai-jin an meiner Seite, die voll zu mir gehalten hatte.Mit einem dicken Kuss, verabschiedete sie sich zum Kofferpacken.Na gut, dann würden wir eben morgen abreisen.Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal!
Kapitel 26 – EntschuldigungKai-jin wollte gerade zur Tür hinaus, als diese ohne Vorwarnung von außen geöffnet wurde. Beinahe hätte sie die Tür vor den Kopf bekommen, und ich dachte erschreckt daran, wie gut es war, das die Tür jetzt erst aufging, und nicht ein paar Sekunden vorher.Es war Vaters Kollegin, seine Freundin, Sekretärin oder Geliebte, oder was auch immer sie sein mochte.Wer auch sonst mochte die Unverfrorenheit besitzen einfach so ins Zimmer zu platzen.Sie stand noch immer in der Tür und bemühte sich, sich ein Lächeln abzuringen, was ihr sichtlich schwer fiel.“Hallo“, kam es leise über die Lippen, mehr brachte sie zunächst nicht hervor, sondern blickte stattdessen hektisch von einem von uns zum anderen. Nach einigen Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, ergriff sie endlich wieder das Wort.“Habt ihr einen Moment Zeit?“fragte sie uns, und ihr Blick kreiste dabei weiter unsicher zwischen uns beiden, „ich würde gerne mal mit euch reden!“Zeit, was spielte die jetzt eigentlich noch für eine Rolle, fragte ich mich.Zeit hatten wir bis morgen, bis der Zug uns zurück in die Heimat bringen würde.Zurück nach Hause, direkt in den Untergang der eigenen Familie.Denn das dieser Abend weit mehr bedeuten würde, als nur die Erinnerung an eine wilde Schlägerei, das war mir plötzlich klar.“Ich muss noch meine Koffer packen!“ gab meine Schwester patzig zur Antwort und wollte gerade das Zimmer verlassen, aber ihr wurde in der Tür der Weg versperrt.“Bitte!“ kam es eindringlich von ihr, „nur ein bisschen Reden!“Kai-jin war ihr Zorn immer noch anzumerken als sie antwortete: „Ich weiß zwar nicht was das bringen soll, aber bitte, wenn’s denn sein muss!“Sie blieb aber neben der Tür stehen, gerade so, als wolle sie dokumentieren, dass sie jederzeit gehen könnte.“Ich bin Christa!“ sagte Vaters Kollegin, und setzte sich kurzerhand auf den Teppichboden zu unseren Füßen.“Christa Langway, aber das wisst ihr wahrscheinlich schon!“Wir mussten beide verneinen, denn Vater hatte nie mit uns über seine Kollegin gesprochen.Wann denn aber auch? Selbst hier im Urlaub bekamen wir ihn ja kaum zu Gesicht.“Du sprichst aber gut Deutsch, für einen Ami!“ warf Kai-jin ein, und auch ich war ein bisschen erstaunt über ihr nahezu perfektes Deutsch.Christa grinste, „ja wenn man in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, dann sollte das auch so sein. Ich bin erst nach dem Studium in die USA gegangen!““Und woher dann der amerikanische Nachname?“ bohrte Kai-jin nach.Doch Christa gab bereitwillig Auskunft. Scheinbar war sie vor allem daran interessiert eine kleine gemeinsame Basis zu schaffen, auf deren Grundlage man sich einigermaßen normal unterhalten konnte.“Der kommt von meinem ersten Mann“, erwiderte sie, „der ist Amerikaner, aber wir sind seit einigen Jahren getrennt. Ich habe ihn aber nicht wegen eures Vaters verlassen, falls ihr das meint.““Ja, aber wegen dir wird unser Vater uns verlassen!“ fauchte Kai-jin ihr feindselig entgegen.Christa schaute ein bisschen traurig drein, sie schien ein Weilchen zu überlegen, bevor sie antwortete: „Ja, du hast Recht, das wird er. Eigentlich wollte euer Vater es euch erst zum Ende des Urlaubs erzählen. Er hatte ein bisschen Angst davor, es euch beibringen zu müssen und er wollte eigentlich, dass ihr ihn nach diesem Urlaub in guter Erinnerung behalten würdet!““Na super, das ist ihm ja voll gelungen!“ warf ich spöttisch und deutlich lauter ein, als es eigentlich angebracht gewesen wäre.Christa atmete hörbar tief durch die Nase und verriet damit, dass auch sie sich zusammenreißen musste. „Ich glaube, wir haben alle Fehler gemacht, wir haben versucht euch etwas vorzumachen und haben eurenZorn damit auf uns gezogen, und ihr…“ und dabei schaute sie besonders mich an, „habt mit eurem Ärger einfach nicht gewusst wohin. Sowas geht immer so lange, bis jemand das Fass zum überlaufen bringt.In diesem Fall ist nur leider der Falsche das Opfer geworden.““Der Falsche?“ schnaubte ich verdächtig, „der Kerl hat meine Schwester an gegrabscht!““Georg!“ Christa klang entsetzt, „wir leben doch nicht mehr in den vierziger Jahren und wir sind hier nicht auf Sizilien. Das hier ist das moderne Italien der 80er Jahre. Hier gibt es keine Familienehre mehr, die man mit der Waffe bis aufs Blut zu verteidigen hat.““Ach ja, aber hier darf ein dahergelaufener Italiener meiner Schwester an die Brust grabschen?“ versuchte ich mich zu verteidigen. „Tolles, modernes Italien!““Georg“, und Christas Stimme klang ein bisschen resignierend besorgt, „das war ein dummer Jungenstreich eines besoffenen Jugendlichen, kein Grund so auszurasten!“Tränen der Wut stiegen in mir auf mehr Wut über das Unverständnis das an ihr entgegenbrachte als Wut über die Situation oder das Geschehene.“Er hat meine Schwester in aller Öffentlichkeit an gegrabscht! Niemand! Niemand grabscht meine Schwester an! Niemand!“ schrie ich ihr wütend entgegen. „Und wenn er das noch einmal probiert, dann schlag ich ihn tot!“ Meine Stimme überschlug sich, und aus mit sprudelte wieder blinde Wut. Wäre mit jetzt Luigi ein zweites Mal über den Weg gelaufen ich hätte ihn wahrscheinlich wirklich umgebracht. Doch jetzt projizierte ich meinen ganzen Hass auf Christa. Und meine Wut steigerte sich noch, als ich Kai-jin weinen sah.Doch Christa schüttelte nur mitleidig den Kopf. „Irgendwann, wenn du groß bist, dann wirst du das vielleichtverstehen. Du solltest aber mal ernsthaft darüber nachdenken, ob Deine Reaktion nicht doch arg übertrieben ist!“ ihre Stimme klang weiterhin ganz ruhig. Sie ließ sich überhaupt nicht provozieren. Vielleicht hatte sie erkannt, wie nah ich das nächste Ausraster war.Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf, was verstand denn Christa schon, was wusste die den schon? Nichts, Garnichts. Die hatte ja keine Ahnung!Und wenn ich solche Sprüche hörte ‚ wenn du erst mal groß bist’, was war ich denn jetzt? Ein kleiner dummer Junge?Ich merkte, wie es in mir wieder zu kochen begann, aber ich verkniff mir weitere Kommentare. Irgendwie erkannte ich trotz meiner Wut, dass es nicht sinnvoll zu sein schien, diese Unterhaltung noch lange fortzusetzen.“Aber eigentlich wollte ich ja mit euch reden, und euch keine Vorwürfe machen!“ griff Christa die Unterhaltung wieder auf, „ich halte es jedenfalls nicht für gut, euch wegzuschicken. Ich finde ihr solltethier bleiben. Vielleicht lernen wir uns dann besser kennen, und vielleicht verstehen wir dann einander ein bisschen besser. Ich weiß, dass das für euch im Moment alles ein bisschen viel ist, und die nächsten Wochen werden auch bei euch zu Hause sicherlich nicht einfach werden. Deshalb mein Vorschlag, bleibt noch ein Weilchen hier, bis sich die Gemüter wieder beruhigt haben. was haltet ihr davon?““Ich glaube das spielt doch überhaupt keine Rolle, was wir wollen“, warf Kai-jin ein, die immer noch neben der Tür im Raum stand.“Doch, für mich schon, wollt ihr dass ich noch mal mit eurem Vater rede? Ja oder nein?“Kai-jin zuckte nur mit den Schultern. Doch in Anbetracht der Wahlmöglichkeiten, zwischen hessischer Provinz und einer gewiss bevorstehenden Auseinandersetzung mit unserer Mutter, die uns garantiert auch noch ins Haus stand und der Fortsetzung des Urlaubs in irgendeiner Form, wie auch immer, schien mir die Fortsetzung des Urlaubs angebrachter. Nicht zuletzt auch deshalb weil ich auf keinen Fall derjenige sein wollte, der meiner Mutter das Verhältnis zwischen Christa und meinem Vater erklären wollte. Meiner Mutter gegenüber mag das vielleicht unfair gewesen sein, aber ich wollte irgendwie nur noch meine Ruhe. Wenn es gegangen wäre, dann hätte ich einfach ein paar Tage ungeschehen gemacht. Aber nun musste man versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Also stimmte ich zu, und meinte zu Christa, das es vielleicht wirklich besser wäre, wir blieben noch ein Weilchen hier, wenn das denn ginge, und versuchten uns ein bisschen besser kennenzulernen.Kai-jin stimmte mir zu, auch wenn sie vielleicht nicht einmal wirklich meiner Meinung war, in den Rücken wäre sie mir bestimmt nicht gefallen, nicht vor Christa.“Gut, ich rede mit eurem Vater!“, mit diesen Worten verließ sie das Zimmer.“Und was nun?“ fragte Kai-jin, als Christa gegangen war.“Keine Ahnung“, erwiderte ich, und das entsprach absolut perfekt genau meiner Gefühlslage, ich hatte wirklich überhaupt keine Ahnung, wie es nun weitergehen sollte. Irgendwie war das alles ein bisschen viel auf einmal, und heute, rückblickend, frage ich mich manchmal ob die Umstände damals nicht auch einen guten Teil dazu beigetragen haben, die Bande zwischen mir und Kai-jin zu stärken. Waren wir nicht nur Bruder undSchwester, Freund und Freundin, Liebhaber und Geliebte sondern mit dem heutigen Tag auch gegenseitige Stütze und Halt?Ein erneutes Klopfen an der Zimmertür riss mich aus meinen Gedanken, wer war denn das nun wieder? Kai-jin sah mich ebenfalls etwas verdutzt an, den Christa konnten wir in den unteren Räumen des Hauses mitmeinem Vater streiten hören. Gegenüber meinem Vater war sie wohl nicht so zurückhaltend wie eben noch bei uns.“Ja?“ rief ich mehr fragend als hereinbittend. Es war Theresa die in der Tür stand.“Darf ich reinkommen?“ fragte sie, und im gleichen Augenblick wandte sie sich zu Kai-jin, die noch immer in der Nähe der Tür stand, „ich muss mit euch beiden reden, unbedingt!“Noch einer der reden wollte, immer mehr wünschte ich mir, dem heutigen Tag einfach entfliehen zu können. Hoffte das mich ein lautes Klicken, so als würde jemand einen Schalter umlegen, aus einem nicht enden wollenden Alptraum reißen würde, doch es passierte nichts dergleichen.Theresa steuerte langsam auf mein Bett zu, vorsichtig um nicht über etwas zu stolpern was ihr eventuell im Weg lag. Als sie das Bett ertastete, setzte sie sich auf die Bettkante.“Was ist nun, können wir reden?“ bohrte sie noch einmal nach.Mir wurde etwas unwohl in meiner Haut, denn immerhin hatte ich Kai-jin ja bislang verschwiegen, was zwischen mir und Theresa an besagtem Abend passiert war. Was wollte also Theresa nun von uns, und was würde sie vielleicht erzählen?“Willst du uns etwa auch Vorwürfe machen?“ fauchte Kai-jin sie an.“Nein, mich entschuldigen!“Was hatte ich da gerade gehört? Entschuldigen hatte Theresa gesagt? Ich suchte Kai-jins Blick und bemerkte, dass sie mindestens ebenso überrascht war.“Entschuldigen für was?“ hakte ich vorsichtig nach.“Für alles! ich glaube ich habe einen großen Fehler gemacht, und mich in Dinge eingemischt, die mich nichts angehen!“ begann Theresa, „ich hätte mich bei euch beiden nicht einmischen dürfen, das war ein Fehler.““Wie bei uns nicht einmischen?“ fragte Kai-jin, die die Tür geschlossen hatte, und ihre Position an der Tür endlich aufgegeben hatte und sich zu mir auf den Fußboden setzte.Theresa lächelte mit diesem ihren eigentümlichen tiefgründigen Blick, der nicht wirklich ein Blick sein konnte. Sie zögerte einen Moment, dann sagte sie: „Ich weiß das mit euch beiden!“Totenstille, ich dachte ich sterbe, verängstigt sah ich Kai-jin an, und ich dachte ich blicke in das Gesicht einer Toten. Alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen. Doch Theresa erzählte einfach weiter:“Als ihr hier angekommen seid, da habt ihr nach Sex gerochen. So etwas kann man riechen, und ich kann das besonders gut. Ich kann mit meinen verbleibenden Sinnen viel mehr, als ihr das könnt, nur sehen kann icheben nicht. Ich habe erst gedacht, ich würde mich irren, aber ihr seid gleich in der ersten Nacht gemeinsam im Bett gewesen. Ihr habt geglaubt ich hätte das nicht bemerkt, aber als ich euch morgens wecken kam, da lagt ihr gemeinsam im Bett, denn ich habe den Atem von euch beiden gehört, und als ich aus diesem Zimmer gegangen bin, um zumindest so zu tun, als wollte ich Kai-jin wecken, da ist sie hinter mir ins Badezimmer geschlichen, um es sogleich laut und demonstrativ wieder zu verlassen. Sie hat behauptet, sie hätte sich gerade frisch gemacht, aber an ihr haftete noch der Geruch der Nacht, das musste sie nur dann tun, wenn es etwas zu verbergen gab, und so habe ich eins und eins zusammengezählt.“Um mich herum begann sich alles zu drehen. Das konnte doch nicht wahr sein. Theresa hatte das alles gewusst? Panik stieg in mir auf, und ein Blick in Kai-jins Augen verriet mir, dass es ihr nicht viel besser ging.“Ich habe geglaubt, ich könnte diese Situation ausnutzen. Deshalb auch mein Vorschlag, abends etwas zu unternehmen. Ich wollte endlich auch mal einen Jungen.“Das klang schon fast wie eine Entschuldigung und war eindeutig an die Adresse von Kai-jin gerichtet.“Ich war mir sicher, wenn Georg schon ein Verhältnis mit seiner Schwester hätte, dann wäre er auch abgebrüht genug, mit mir ins Bett zu gehen.“Kai-jins Blick durchbohrte mich regelrecht und ich fragte mich, ob der Abend eigentlich noch schlimmer werden konnte. Doch Theresa fuhr unbeirrt fort.“Als ihr am Tag nach eurer Ankunft von der Radtour zurückgekommen seid, da war ich mir ganz sicher, ihr habt so deutlich nach Sex gerochen, ihr müsst es wirklich wild miteinander getrieben haben. Umso sicherer war ich mir, Luigi wäre genau der Richtige für mein Vorhaben. Er ist in der Stadt bekannt für seine übertriebene Macho-Art. Viele Mädchen haben Angst vor ihm, und es heißt er würde vor nichts zurückschrecken, um ein Mädchen zu bekommen. Luigi sollte Kai-jin beschäftigen, und ich wollte endlich auch mal auf meine Kosten kommen.Aber ihr müsst mir glauben, ich habe Luigi nichts von dem gesagt, was ich wusste.“Mir viel alles aus dem Gesicht, ich war entsetzt, Welten brachen zusammen, aber ich war unfähig etwas zu sagen, was sollte ich auch sagen, mich verteidigen? Lügen? Mir fiel einfach nichts ein, und so fuhr Theresa fort.“Leider war mein Plan ein totaler Reinfall, es tut mir wirklich leid, dass ich das getan habe! Ich hätte mich da raushalten sollen.““Hast Du mit Geo geschlafen?“Oh, nein, jetzt bloß nicht das, schoss es mir durch den Kopf, als Kai-jin die Frage stellte.“Nein, natürlich nicht“, log Theresa mit einer Überzeugung, die bei Kai-jin scheinbar jeden Zweifel sofort hinwegfegte, „wäre ich sonst hier!““Ich habe es nicht geschafft ihn wirklich herumzukriegen, mehr als ein paar Küsschen waren da nicht. Ich habe dir deinen Bruder nicht weggenommen!““Er ist nicht mein richtiger Bruder!“ fauchte Kai-jin dazwischen.“Das weiß ich!“ bestätigte Theresa nickend, „euer Vater hat es mal erzählt!“So langsam kam ich wieder auf diese Welt zurück, und es gelang mir ein paar Gedanken zu fassen.“Aber wenn Du glaubst ich vögel mit Kai-jin, was hältst Du denn davon? was sagst Du dazu?“ fragte ich Theresa.“Das ist eure Sache, das geht mich nichts an, ich habe mich sowieso schon zu viel in Dinge eingemischt, die mich überhaupt nichts angehen. Tut mir Leid, wirklich!“Ich war total konsterniert. Wir waren soeben aufgeflogen, und das einzige was passierte, wir ernteten ein Schulterzucken, mehr nicht.“und nun?“ fragten Kai-jin und ich nahezu zeitgleich.“Ich wollte nur, dass ihr das wisst. Und noch etwas, macht euch um Luigi und seine Freunde keine großen Sorgen. Die hatten eigentlich längst mal eine ordentliche Tracht Prügel verdient, nur hat sich nie einer getraut. Dass sie die nun ausgerechnet von euch Kindern bekommen haben, hat ihrem Ego sicherlich den größten Knacks beigebracht, aber es wird ihnen bestimmt eine Lehre sein.“Kinder? hatte Theresa Kinder gesagt? Ja waren wir denn noch Kinder?“Glaubst Du wir sind noch Kinder?“ Sprach ich meine Gedanken laut aus.“Altersmäßig vielleicht, aber sonst eigentlich eher nicht! Ich bin mir nur nicht sicher, ob das gut ist!“ beantwortete Theresa meine Frage, und ich verstand damals nicht genau, was sie damit eigentlich sagen wollte. Heute frage ich mich jedoch manchmal, ob wir unsere Kindheit nicht viel zu früh verloren haben.“Und was ist jetzt mit Luigi?“ fragte Kai-jin“Darüber macht euch mal keine Sorgen, das regel ich schon. Erzähl mir mal lieber, was an dem Abend passiert ist“, wandte sich Theresa an Kai-jin, und sie erzählte was ich bereits über den Zwischenfall mit Luigi wusste, und man merkte Theresa an, dass es ihr nun noch peinlicher war, uns mit Luigi konfrontiert zu haben. immer wieder entschuldigte sie sich bei uns und insbesondere bei Kai-jin.Wir sprachen noch lange über dieses und jenes und Theresa stellte sich als äußerst verständnisvoll heraus. Sie wusste von dem Verhältnis unseres Vaters und wusste längst, dass er beabsichtigte seine Familie zu verlassen. Sie hörte einfach besser als wir, oder zumindest hörte sie besser zu.Zum ersten Mal war da plötzlich ein Mensch, dem wir uns anvertrauen konnten, denn es gab keine Geheimnisse mehr, außer dem Abend mit Theresa selbst. Eine Last viel von mir und plötzlich wurde mir bewusst, das es längst tief in der Nacht sein musste. Noch immer vernahm man die Stimmen von Christa und meinem Vater aus der unteren Etage, die heftig miteinander stritten. Insgeheim wünschte ich mir ein, dass dieser Streit vielleicht zu einem Bruch zwischen den beiden führen würde. Vielleicht würde sich dann ja wieder alles einrenken. Aber das Leben ist eben nun mal kein Wunschkonzert.Doch Theresa, die unsere Müdigkeit zu bemerken schien, meinte plötzlich, dass es wohl nun Zeit wäre ins Bett zu gehen und verabschiedete sich von uns.Mit einem ziemlich mulmigen Gefühl im Magen verschloss ich die Korridortür, ich wollte keine Störung mehr,nicht an diesem Abend.“Und was machen wir jetzt?“ fragte mich Kai-jin.Ich wusste es nicht, ich war völlig ratlos. Wir haben immer gewusst, dass das, was wir getan hatten als absolut verboten galt. Es war uns immer bewusst, das man uns ächten würde, das wir Ausgestoßene sein würden,wenn wir jemals aufflogen, jedenfalls waren wir immer davon ausgegangen. Es würde auf dieser Welt wohl nur ganz wenige Menschen geben, die auch nur ein Fünkchen Verständnis für uns aufbringen würden, und ausgerechnet hier bei Theresa in unserem Urlaub sollten wir auf solch einen Menschen gestoßen sein?Ich war immer davon ausgegangen, wir hätten es perfekt geschafft unser Verhältnis zu tarnen. Und nun kam eine Blinde dahergelaufen, deren restliche Sinne wegen ihrer Blindheit geschärft waren, und sie sagte uns auf den Kopf zu, dass sie riechen könne, dass wir miteinander Geschlafen hätten.Und die einzige Reaktion drauf war, dass sie sich dafür bei uns entschuldigte, wie sie sich verhalten hatte? Ich konnte es nicht fassen, ich war mir nicht klar darüber ob ich mich freuen sollte oder ob ich mich gleich übergeben müsste, denn mich beschlich eine unbändige Angst. Aber es war nicht mehr die Angst aufzufliegen, es war viel mehr panische Angst, Kai-jin zu verlieren.Ich drehte mich zu ihr um, nahm sie bei der Hand, und gemeinsam gingen wir in ihr Zimmer. Und wie als wäre es das normalste auf dieser Welt, zog Kai-jin die Vorhänge zu, schaltete das Licht aus, und begann damit sich auszuziehen. Wir sprachen kein Wort, doch auch ich entledigte mich meiner Kleidung, und nackt wie wir beide Waren krochen wir unter die Decke meines Bettes. Ich konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten, ich war nervlich am Ende und doch durchströmte mich ein endloses Glücksgefühl, als ich mich mit Kai-jin in zärtlicher Umarmung vereinigte. Auch sie weinte lautlos und beim Küssen schmeckte ihr Gesicht salzig. Ich kam nicht zum Höhepunkt, und ich glaube auch Kai-jin blieb er versagt, und doch vermisste ich diesen Gipfel der Lust zumindest in dieser Nacht nicht. Wer wusste schon, wie oft wir diese glücklichen Momente noch erleben durften.Aus der unteren Etage des Haupthauses hörten wir noch immer den lauten Streit zwischen Christa und meinem Vater. Aber nun mischte noch eine weitere Stimme in diesem Konzert mit. Unverkennbar die Stimme von Theresa. Ich konnte nicht verstehen, was gesprochen und diskutiert wurde, ich wollte es vermutlich auch gar nicht. Viel zu tief saß die Angst, die Angst vor eventuellen Konsequenzen unseres Handelns aber auch die Angst, alles könnte für immer vorbei sein.Aufgewühlt von den Ereignissen der vergangenen Stunden konnten wir dennoch dem Schlaf nicht widerstehen, der uns letztlich siegreich in seinen Bann zog.Erst ein lautes Poltern und Klopfen an der Korridortür riss mich aus dem Schlaf, und das laute, fast ängstliche Brüllen meines Vaters ließ mich elektrisiert aus dem Bett hochfahren.Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Kapitel 27 – TheresaEin lautes Poltern und Klopfen an der Korridortür riss mich aus dem Schlaf, und das laute, fast ängstliche Brüllen meines Vaters ließ mich elektrisiert aus dem Bett hochfahren.„Georg, Katrin! Alles in Ordnung?“ wieder das hämmern an der Tür. Schnell sprang ich aus dem Bett, als mir auffiel, dass ich unbekleidet war. Schnell raffte ich meinen Schlafanzug zusammen und sprang förmlich hinein. Kai-jin, wo war Kai-jin schoss es mir durch den Kopf. Ich riss gerade die Tür auf, als meine Schwester an mir vorbei stürmte, um meinem Vater die Korridortür zu öffnen. Sie kam ebenfalls nur mit einem Nachthemd bekleidet aus meinem Zimmer gestürzt. Ich hatte überhaupt nicht bemerkt, das sie in der Nacht in mein Zimmer gegangen war, und fragte mich wieso sie das getan hatte.Mein Vater war sichtlich erleichtert, als er uns sah, und er versuchte sich ein Lächeln abzuringen als er sagte: „Gott sei Dank, alles in Ordnung bei euch?“Wir schauten uns nur etwas fragend an, „ja klar, was soll denn nicht in Ordnung sein?“ fragte Kai-jin, gerade so, als wäre dies ein ganz normaler Morgen.„Ach nichts, schon gut“, schüttelte mein Vater den Kopf, und ich glaube heute, er hatte damals wirklich Angst, seine Kinder könnten sich vielleicht etwas angetan haben.„Kommt ihr zum Frühstück?“ fragte er uns.„Haben wir dazu denn noch Zeit?“ stellte ich die Gegenfrage in Anspielung auf unsere möglicherweise geplante Abreise.„Ihr könnt hierbleiben wenn ihr wollt, ihr müsst nicht zurück nach Hause. Aber lasst uns darüber doch beim Frühstück reden!“Ohne unsere Antwort abzuwarten drehte sich mein Vater um, und ging wieder die Treppe hinab zum Frühstück. Wir sparten uns die Dusche schlüpften in ein paar Klamotten und folgten meinem Vater zum Frühstück. Zu unserem Erstaunen saß Theresa mit am Tisch.Nach den ersten Bissen begann mein Vater ein bisschen herumzudrücken. Er entschuldigte sich recht kleinlaut für sein Verhalten in den letzten Jahren, er gab zu, dass er immer viel zu wenig für uns dagewesen sei, und das er wohl viel zu viel mit sich selbst beschäftigt gewesen sei, er gab zu, dass er uns nicht hätte im unklaren lassen dürfen, dass es falsch war mit Christa auf dem Stadtfest herumzuturteln, ohne sie uns vorher überhaupt vorgestellt zu haben. Ich war erstaunt. So viel vorbehaltlose Selbstkritik hätte ich meinem Vater niemals zugetraut. Christa und vielleicht auch Theresa mussten ihm in der letzten Nacht ganz gehörig den Kopf gewaschen haben. Während ich mir aber über Theresas Rolle in diesem Spiel noch immer nicht ganz klar war, gab mein Vater uns aber auch zu verstehen, dass er nicht nur unsere Mutter sondern auch uns selbst als Familie ganz verlassen wolle. Er würde mit Christa zusammen nach New York gehen. Er hätte eingesehen, dass er seiner Rolle als Vater nie wirklich gerecht werden könnte, und er hielt es deswegen für besser uns ganz zu verlassen. Und so komisch das heute klingen mag, so ein großer Schock war das damals gar nicht für mich. Mein Vater hatte sich, wie er selbst zugab sowieso viel zu wenig um uns gekümmert, und in vielerlei Beziehung war er eher ein guter Bekannter als ein enger Verwandter oder gar Vater. Irgendwie fühlte ich mich eher so als hätte mir ein Kumpel gerade erzählt, dass er mit seinen Eltern in eine andere Stadt umziehen würde, und nicht so, als hätte mir mein Vater gerade Lebewohl gesagt.Irgendwie war die Situation äußerst komisch. Über den Vorfall des vergangenen Abends verlor mein Vater kein einziges Wort. Aber dafür kam er mit einer anderen Überraschung. Er sagte, er hätte sich von seiner Arbeit frei genommen, und würde heute noch nach Hause reisen. Christa würde ihn auf der Arbeit vertreten können, das hätte er bereits heute morgen so arrangiert. Wenn wir wollten, dann könnten wir mitfahren, aber wir könnten auch hier bei Theresa bleiben. Er würde dann zu Hause zusammen mit Mutter alles klären. Er sprach über alle diese Dinge so sachlich nüchtern, als gelte es eine Geschäftsverhandlung zu führen. Aber ich war damals auch gar nicht in der Lage ihm großartig zu widersprechen oder gar mit ihm zu argumentieren. Dazu war ich dann eben doch noch zu sehr Kind. Wäre ich ein paar Jahre älter gewesen, dann hätte dieses Frühstück sicherlich anders ausgesehen. So aber saßen wir, meine Schwester und ich, eher wie die Karnickel auf der Straße, und schauten gebannt in die Scheinwerfer des herannahenden PKWs, der uns sogleich über den Haufen fahren würde. Hier wurde gerade der Untergang unserer Familie beschlossen, und wir saßen ruhig da und frühstückten.Wenn ich heute an dieses Frühstück zurückdenke, dann kommt es mir dermaßen surreal vor, dass man eher glauben könnte, es sei aus einem schlechten abstrakten Film herausgeschnitten, als das es wirklich so stattgefunden hätte. Ich frage mich auch manchmal, warum wir uns eigentlich nicht mehr gestritten haben, warum haben wir uns nicht gegenseitig mehr Vorwürfe gemacht, warum hatten wir eigentlich keine Angst, Angst um unsere Mutter, Angst um unsere Existenz, Angst vor dem Neuen was da kommen mochte, warum wurden wir eigentlich überhaupt nicht gefragt, wen interessierte was wir wollten, wo wir leben wollten, was wir uns vorstellten? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.Diesen Morgen und auch die restlichen Wochen unseres Urlaubs, die verlebte ich eher wie in Honig eingelegt. So als wäre das ganze Leben furchtbar zäh, alles, selbst das Denken schien hundertfach verlangsamt, und bevor ich überhaupt einen Gedanken in mir aufgenommen hatte, bevor ich überhaupt reagieren konnte, war alles schon vorbei.Kai-jin schien es nicht besser zu gehen. Nahezu teilnahmslos starrte sie nicht meinen Vater sondern die ganze Zeit Theresa an, so als erwarte sie von ihr eine Reaktion, und ich fragte mich erneut, welche Rolle spielte eigentlich Theresa?Nachdem mein Vater noch etwa eine halbe Stunde irgendetwas auf uns eingeredet hatte, von dem ich nichts so richtig verstand und mitbekam, reiste er tatsächlich ab Richtung Heimat, um die Trennung unserer Mutter beizubringen. Auch Christa, der die ganze Angelegenheit irgendwie peinlich schien verabschiedete sich, angeblich hatte sie noch irgendetwas zu tun, und so saßen wir ziemlich teilnahmslos und von den Ereignissen hoffnungslos überfahren im Speisezimmer der Ratellis.Plötzlich begann Kai-jin laut zu schluchzen und zu heulen, „Geo, was machen wir denn jetzt?“Ich war ratlos, absolut ratlos. Ich kam mir mit einem mal wieder so hilflos, so kindlich vor, aber ich konnte Kai-jin auch nicht weinend da sitzen sehen. Ich ging zu ihr, nahm sie liebevoll in den Arm und versuchte sie ein bisschen zu trösten.„Sollen wir vielleicht ein bisschen spazieren gehen?“ fragte Theresa vorsichtig, so als traue sie sich kaum uns anzusprechen.Ich hielt die Idee für gut, raus hier aus dem Haus, das mir mit einem mal furchtbar einengend vorkam. So nahmen wir Theresa in die Mitte, um sie besser führen zu können, und schlenderten langsam in die Felder hinaus. Und dann kamen wir zu einem Gatter das ich nur zu gut kannte, und als ich darauf zusteuerte merkte ich wie Theresa sich ein Lächeln nicht verkneifen konnte. Sie wusste genau wo wir waren, aber sie sagte nichts.Wieder setzten wir uns auf die Wiese, Theresa in der Mitte, Kai-jin rechts von ihr, ich links. Plötzlich begann Theresa zu erzählen. Sie erzählte von ihrem Vater, der seiner Familie das Leben zur Hölle gemacht hatte, der ein versoffener Tyrann gewesen war, der seiner Frau die Schuld für das blinde Kind gegeben hatte, der seine Tochter immer wie eine Aussätzige behandelt hatte. Sie erzählte von dem cholerischen und brutalen Kerl der zuschlug wann immer sich die Gelegenheit dazu bot. Theresa erzählte wie oft sie sich seinen Tod gewünscht hatte, und wie sie bereits als 8-jährige daran gedacht hatte ihren Vater im Suff die Treppe herunter zustoßen, nachdem er mal wieder ihre Mutter grün und blau geschlagen hatte. Und sie erzählte von seinen perversen Grabschereien und Annäherungsversuchen, wenn er mal wieder sternhagelvoll Nachts nach Hause kam, während ihre Mutter noch auf der Spätschicht arbeitete, um die Familie durchzubringen, denn der Alkohol den ihr Vater soff, der wollte ja auch bezahlt werden. Und irgendwann hielt sie es nicht mehr aus, aber sie brachte es nicht fertig ihren Vater die Treppe herunter zustoßen. Sie brachte es nicht fertig ihre Mutter um Hilfe zu bitten, und so hatte sie beschlossen selber die Treppe herunter zuspringen. Sie wohnten im 4. Stock, sie würde sich einfach über das Geländer stürzen. Und als sie entschlossen die Tür aufriss, um ihrem Leben ein Ende zu setzen sei sie geradewegs der Polizei in die Arme zu laufen. Polizisten, die meinten eine traurige Nachricht zu überbringen. Ihr Vater hatte sich in seinem Suff mit seinem Auto um einen Baum gewickelt. Sie erinnerte sich noch genau wie sehr sie sich gefreut hatte, ja, sie hätte jubeln können, so glücklich, so befreit fühlte sie sich. Nur ihre Mutter, die hatte wochenlang geheult. Ihre Mutter wäre beinahe verzweifelt, sie hätte ihr Leben beinahe nicht alleine in den Griff bekommen, denn ihre Mutter war schwach. Aber Theresa hatte auch diese Situation gemeistert.Und mit einem mal wusste ich, warum Theresa so war, wie wir sie kennengelernt hatten, plötzlich wusste ich warum Theresa sich an dem Abend an dem wir hier auf dem Hügel gewesen waren so verhalten hatte. Theresa hatte nie jemanden, der sie geliebt hat, der stark genug gewesen wäre, sie zu lieben. Und das erklärte auch warum sie sich gegenüber mir und Kai-jin so verhielt, obwohl sie wusste was zwischen uns geschah. Sie sah, dass wir uns liebten, und sie, die nie selber erfahren durfte was Liebe wirklich ist, wusste doch genau, dass sie so wertvoll ist, dass es ihr nicht zustände diese Liebe zu zerstören.Ich war ihr in diesem Moment unendlich dankbar.Kai-jin, die inzwischen selber aufgehört hatte zu weinen, schmiegte sich wie zum Trost an Theresa, sie lag auf dem Rücken auf der Wiese, den Kopf in Theresas Schoß, die sie sanft und zärtlich streichelte. So wie eine Mutter ihr Kind dachte ich spontan. Doch ich selbst hatte mich ebenfalls an Theresa gelehnt. Diese kleine Person, nicht mal 1,50 groß, schlank, ja schon fast dürr, blind und eigentlich recht hilflos, war plötzlich unser ganzer Halt.Eine gähnende Leere überfiel mich und ich fühlte mich endlos müde. Ich ließ mich auf die Wiese nach hinten fallen und schon nach wenigen Minuten war ich eingelöst.Als ich wieder erwachte, brannte mir die Sonne furchtbar ins Gesicht und meine beiden Arme waren wie abgestorben. Auf dem einen Arm lag Theresa, den Kopf auf meiner Brust, auf dem Anderen Arm lag Kai-jin, den Kopf auf meinem Bauch. Beide Mädchen streichelten sich zärtlich gegenseitig ihr Gesicht.Ein wunderbares Bild, voller Gefühl, Liebe und Zärtlichkeit.Vorsichtig zog ich meine Arme unter den beiden Mädchen hervor und nahm sie beide zärtlich in den Arm.„Was meint ihr, sollten wir uns nicht langsam auf den Rückweg machen und sehen ob wir nicht was essbares auftreiben können? Ich habe einen Bärenhunger!“ gab ich zu bedenken.„Gute Idee“ bestätigten beide, und so schlenderten wir alle zusammen Arm in Arm zurück zum Hof, und mit einem Mal fühlte ich mich wieder richtig gut. Mir wurde bewusst, wie gut es mir eigentlich ging. Zum Teufel mit meinem Vater, sollte er doch gehen, wenn er das unbedingt wollte. Er war ja sowieso fast nie für uns dagewesen. Verglichen mit Theresa hatten wir doch bisher geradezu eine rosige Jugend und Kindheit verlebt. Ich hatte einen Menschen an meiner Seite, der mir alles bedeutete, und ich war mir sicher Kai-jin ging es genauso. Und mit Theresa hatten wir nun eine echte Freundin, nein mehr, eine Verbündete, eine im Geiste Verwandte.Als wir auf dem Hof ankamen, wurden wir von Frau Ratelli schon erwartet. Sie hatte sich schon Sorgen gemacht, aber wohl mehr darum das sie auf ihrem Mittagessen sitzen bleiben würde, als das uns etwas zugestoßen sein könnte.Auch das Essen schmeckte uns mit einem Mal wieder, und noch während des Essens überlegten wir, was wir denn am Nachmittag unternehmen könnten. Theresa meinte, sie kenne einen wunderschönen Ort, wo es uns bestimmt gefallen würde, aber dahin müssten wir sie auf dem Fahrrad mitnehmen. Ich war etwas skeptisch, ob das denn gut gehen konnte. Doch Theresa beruhigte mich, damit, das sie erzählte, so sei sie immer zusammen mit Freunden losgezogen, so lange diese noch keinen Führerschein gehabt hätten.Und so holten wir nach dem Mittagessen die Fahrräder, ich nahm jedoch das Fahrrad von Frau Ratelli und nicht das alte Klapprad, denn darauf hätte ich Theresa bestimmt nicht mitbekommen, uns so ließen wir uns von Theresa durch die Hügel der Toscana führen. Sie war eine erstaunlich gute Navigatorin und wusste eigentlich immer wo wir gerade waren und wo wir abbiegen mussten. So fuhren wir zwischen Feldern und Weinbergen, bis wir plötzlich am Ufer eines kleines ruhigen Sees standen.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Kapitel 28 – Am SeeIch war etwas überrascht, dass uns Theresa ausgerechnet zu diesem kleinen See geführt hatte.„Was haltet ihr von einem Bad?“ fragte uns Theresa sogleich, und Kai-jin antwortete sofort begeistert, „Au ja, wir alle zusammen!“„Wir haben aber überhaupt keine Badesachen dabei!“ warf ich schnell ein, denn plötzlich überkam mich ein etwas ungutes Gefühl. Baden mit Kai-jin hatte für mich etwas sehr intimes, vor allem wenn wir nackt badeten. Jetzt plötzlich Theresa dabei zu haben machte mich ein bisschen unsicher, trotz der Dinge die bereits mit Theresa gelaufen waren.„Hast Du Angst ich schau dir was weg?“ fragte Theresa ziemlich bissig, und mir wurde sogleich bewusst, dass wir uns gerade auf ziemlich dünnem Eis bewegten. Theresa spielte ihre stärkste Waffe aus, ihre Blindheit. Ich wusste das jetzt ein einziges falsches Wort von mir der zündende Funke in einem Sprengstofflager sein konnte. Und als auch noch Kai-jin einwarf, „genau Geo, was stellst Du Dich denn plötzlich so an?“, da war mir klar, ich konnte nur noch verlieren. Aber dann wollte ich wenigstens mit Anstand verlieren. Also zog ich meine Klamotten aus, und sprang sofort in den See, ich wollte wenigstens so tun, als wäre ich ganz besonders cool. Den Sprung bereute ich, denn das Wasser war viel kälter als ich angenommen hatte. Aber ich wollte mir auch nichts anmerken lassen, und so robbte ich im Wasser etwas näher zum Ufer, wo das Wasser flacher und somit auch etwas wärmer war.Ich schaute den beiden Mädels neugierig zu, die sich völlig ungeniert ihrer Klamotten entledigten. Kai-jin die viel schneller war, als Theresa, half Theresa, damit diese auf dem Weg ins Wasser nicht ins straucheln kam. Fest in den Arm genommen führte sie sie ins Wasser.Theresa brauchte die ganze Zeit jemanden der bei ihr war und sie ein bisschen stützte, denn im Wasser schien ihr Gleichgewichtssinn sie im Stich zu lassen. Als das Wasser tief genug war, machte Theresa sich von Kai-jin los und schwamm gefolgt von Kai-jin eine große Runde durch den See. Ich schaute den beiden schweigend hinterher. Kai-jin dirigierte Theresa mit Worten durch den See, in dem Sie ihr sagte in welche Richtung sie schwimmen sollte. Schließlich kamen die beiden wieder auf mich zu geschwommen. Theresa schwamm direkt auf mich zu, doch kurz vor mir berührte sie wieder den Boden, wollte sich aufrichten und kam dabei ins Straucheln. Ich sprang auf, um ihr zu helfen, doch beide planschten wir nur gemeinsam prustend ins Wasser, was Kai-jin mit einem lauten spöttischen lachen quittierte.“Geo du bist ja nicht gerade eine große Hilfe!“ lachte sie. Doch ich konnte gar nicht helfen, denn Theresa lag mehr oder weniger auf mir.“Los ihr Faulpelze, aufstehen!“ schimpfte Kai-jin und bespritzte uns mit reichlich kaltem Wasser.“Na warte!“ rief ich ihr zu, befreite mich von Theresa und machte Jagd auf Kai-jin. Die versuchte mir zu entkommen, aber ich war schneller und schwups hatte ich sie untergetaucht.Mit einem breiten Grinsen freute ich mich über den Sieg und musste doch sogleich selber reichlich Wasser schlucken, denn Theresa war hinter uns her geschwommen und tauchte nun ihrerseits mich unter.“Wir Frauen müssen ja zusammenhalten!“ grinste sie schelmisch.Wir tollten noch eine gute Viertelstunde durchs Wasser, und Theresa merkte man ihr Handicap kaum an. Wir verrieten durch unser Lachen und Gekicher eigentlich immer wo wir waren, und im tiefen Wasser, wo keiner von uns stehen konnte hatten wir auch kaum Vorteile.Irgendwann ging uns die Puste aus und wir schwammen zurück ins seichte Wasser. Wir halfen Theresa ein bisschen, damit sie in der steinigen Ufergegend nicht ins stolpern kam und setzten uns in das seichte und deutlich wärmere Wasser.Nach der ersten Abkühlung saßen wir nun im Wasser und wussten irgendwie nicht so recht weiter. Einer dieser Momente, wo plötzlich aus einer Situation die Luft raus ist, und keiner weiß mehr so richtig etwas zu sagen.Es war Theresa, die das Schweigen durchbrach.“Darf ich euch beiden mal etwas fragen!“ begann sie.“Was denn?“ fragten wir beide nahezu gleichzeitig, wohl wissend was Theresa fragen würde.“Wie ist das eigentlich passiert, das mit euch?“Ich bemerkte, wie ein bisschen Scham in mir hochkam. Bisher hatte ich immer alles nur irgendwie passieren lassen, und wenn ich mir Gedanken gemacht hatte, dann waren sie eigentlich mehr in die Richtung gegangen, was ich tun könnte um Kai-jin nicht zu verlieren. Ich hatte eigentlich nie ernsthaft darüber nachgedacht, wie das alles überhaupt hatte passieren können. Ich fragte mich was Kai-jin wohl jetzt dachte und überlegte mir, wie ich auf diese Frage wohl antworten sollte.Doch es war Kai-jin, die zu erzählen begann. Sie erzählte von unserer Entdeckung auf dem Hochsitz, von unserer Beobachtung, und wie wir plötzlich einfach in eine Sache hineingeschlittert waren. Sie erzählte es so, als sei es das natürlichste von der Welt. Ein paar Dinge ließ sie weg, aber sie erzählte Theresa fast die gesamten Ereignisse seit dem Erlebnis im Wald auf der Lichtung.Theresa lauschte nur ihren Worten, nickte das eine mal zustimmend oder schüttelte gutmütig grinsend den Kopf.“… und nun sitzen wir hier mit dir in einem kleinen See in der Toscana.“ schloss sie ihre Erzählung.“Wow“, Theresa schien beeindruckt und ein paar Tränen standen ihr in den Augen, „ich kann euch gut verstehen!““Wirklich?“ ich war immer noch ein bisschen überrascht, das jemand Verständnis für uns hatte.“Ja“, erwiderte sie zu mir gewandt, „du hast etwas um das ich dich echt beneide, du hast eine Person, die dich total liebt, die alles für dich tut und die dir absolut vertraut“, und zu Kai-jin gewandt fuhr sie fort, „und du hast einen Freund, nicht einfach nur einen Kumpel, einen Bekannten, sondern einen Freund, der dich über alles liebt, der alles für dich tun würde, egal welche Konsequenzen das hat. Das habe ich ja am Wochenende gemerkt. Ich habe niemanden, der auch nur annähernd so etwas für mich tun würde. Nie würde sich ein Junge für mich prügeln, nie würde jemand meine Ehre auf diese Art verteidigen und noch nie in meinem Leben habe ich das Gefühl gehabt, das ich jemandem so viel bedeute, wie ihr beiden euch gegenseitig bedeutet. Nicht mal bei meiner Mutter!“Mir wurde schlagartig klar, was Theresa meinte, denn sie hatte uns ja bereits von Ihrem Vater erzählt.“Ich beneide euch!“ und mit diesen Worten sprang Theresa auf und stolperte in dem unsicheren Gang einer Blinden ins Wasser und schwamm in den See heraus, wohl um uns ihre Gefühle nicht all zu sehr verraten zu müssen. Ich schaute ihr etwas gedankenverloren hinterher, als Kai-jin mich aus meiner Gedankenwelt riss.“Ich glaube Theresa ist sehr traurig und sehr einsam!“Ich nickte nur und beobachtete Theresa die in großen Kreisen durch den See schwamm. Ich bewunderte sie ein wenig. Sie schien so stark und selbstbewusst, und wenn man sie so schwimmen sah und von ihrer Behinderung nichts bemerkte, dann erschien sie mir noch viel überlegener, erwachsener. Plötzlich fühlte ich mich wieder wie ein kleiner Junge, der ich immer nicht sein wollte.“Theresa mir wird kalt!“ rief Kai-jin ihr zu, und tatsächlich, die Lippen meiner Schwester waren schon ganz bläulich verfärbt und zitterten leicht.Theresa schwamm auf uns zu und als sie wieder Boden unter den Füßen verspürte stand sie auf, schlug aber sogleich wieder hin. Sie musste in dem steinigen Wasser gegen einen Stein gestoßen sein. Sie schlug heftig hin, und ein Schmerzensschrei verriet, das sie sich ordentlich weh getan hatte. Ich sah die Tränen in ihren Augen, und die kamen nicht erst gerade von dem Sturz.Theresa hatte geweint, deshalb war sie in den See hinaus geschwommen. Ich starrte Theresa an, unfähig mich zu bewegen. Kai-jin sprang ihr zu Hilfe und als Theresa sich aufrichtete sah man das beide Knie bluteten. Kai-jin half ihr ans Ufer, wo sie sich nebeneinander hinsetzten.“Pusten hilft!“ hörte ich meine Schwester sagen, und wie um diese Theorie zu unterstützen blies sie vorsichtig auf die offenen Stellen. Theresa verzog schmerzhaft das Gesicht und weinte dabei hemmungslos. „Ist doch schon gut, so schlimm ist es nicht!“ versuchte Kai-jin sie zu trösten, und nahm sie dabei zärtlich wie eine Schwester in den Arm. Doch Theresa weinte nur noch mehr. Wie unheimlich unglücklich musste sie sein.“Nun steh da nicht so rum und glotz so blöd in die Landschaft!“ schimpfte meine Schwester in meine Richtung. „Komm her!“Ich fühlte mich irgendwie total deplatziert, aber meiner Schwester zu liebe setzte ich mich neben sie beiden ins Gras am Ufer, obwohl ich nicht so recht wusste was ich hier sollte.So versuchte ich Theresa die immer noch schluchzte als sei gerade die Welt untergegangen mit ein paar Worten aufzumuntern.“Hey, ist wirklich nicht so schlimm. das heilt wieder!“ Dabei wusste ich längst, das Theresa nicht ihre Knie beweinte.Kai-jin nahm sie schließlich tröstend in den Arm und wiegte sich und Theresa sanft hin und her, so als müsse sie ein kleines Kind besänftigen. Zärtlich streichelte sie dabei Theresas verweintes Gesicht. Noch immer saß ich ziemlich reglos neben den beiden und wusste mit der Situation nicht so richtig etwas anzufangen. Doch Theresa beruhigte sich wieder und gab plötzlich Kai-jin einen Kuss!“Danke, ihr seid so lieb!“ bedankte sie sich entschuldigend bei meiner Schwester.Aber was tat meine Schwester? Ich traute meinen Augen nicht, sie erwiderte den Kuss, und es war nicht nur ein kurzes Küsschen ein kleines Dankeschön, nein das war ein richtiger Kuss, dazu kannte ich meine Schwester nun wirklich gut genug um das sofort zu erkennen.Oh man, in was war ich da nur geraten. Auch Theresa schreckte nicht etwa zurück und erwiderte stattdessen Kai-jins Zärtlichkeiten.Kai-jin drückte Theresa zurück in das halbhohe Gras und begann sie immer inniger zu streicheln und mit Küssen zu bedecken. Theresa starrte in den Himmel, was eigentlich unsinnig war, denn den konnte sie ja nicht sehen und genoss die Situation.Eine Eifersuchtswelle überfiel mich, und wie als hätte Kai-jin das gespürt, winkte sie mich zu sich heran. Ich konnte noch nie zu etwas nein sagen, wenn meine Schwester sich etwas wünschte, und so setze ich mich neben die beiden Mädchen.Doch Kai-jin drückte auch mich einfach ins hohe Gras, setzte sich auf mich und verwöhnte dabei weiterhin Theresa. Ich konnte nicht anders aber schlagartig war ich total erregt. Immer fordernder wurde Kai-jin und schon bald hatte sie ihre Hand tief zwischen Theresas Schenkeln vergraben. Ich hatte noch immer, trotz meiner Erregung ein paar Hemmungen und beließ es dabei mich um meine Schwester zu kümmern. Zärtlich streichelte ich ihre Beine, die links und rechts neben meinem Oberkörper lagen, fuhr mit den Händen bis zu ihren Brüsten herauf und knetete sanft ihre Nippel, glitt mit meinen Händen höher, streichelte ihr schönes Gesicht um auf dem Weg zurück mit ihren langen blonden Locken zu spielen. Ich nahm mir ein paar ihrer blonden Haare zu einem kleinen Büschel, wie einen kleinen Pinsel und kitzelte meine Schwester damit ganz vorsichtig, so wie sie es sonst so gern hatte.Kai-jin schien aber mehr Augen für Theresa zu haben, und plötzlich gab sie mehr ziehend und schiebend Theresa zu verstehen, dass sie aufstehen sollte. Sie selbst stand dabei auch auf. Vorsichtig dirigierte Kai-jin Theresa über mich uns so standen schließlich beide Mädchen breitbeinig über mir. Was für ein Anblick, ich lag unter den beiden Schmusekatzen und schaute direkt von unten zwischen ihre Beine.Ich bekam eine gewaltige Erektion.Schmusend und eng umschlungen zog Kai-jin Theresa nach unten, und plötzlich saß Theresa auf meinem Bauch und Kai-jin auf meiner Brust. Zusammen waren die beiden doch ganz schön schwer. Und ich stöhnte ein wenig unter der Last.Kai-jin hockte sich auf ihre Unterschenkel, aber nicht um mich zu entlasten, sondern so hatte sie mehr halt, denn sie begann Theresa immer mehr auf meinem Körper nach unten zu schieben. Theresa zierte sich, als sie merkte was meine Schwester vor hatte, doch auch mich überkam mit einem mal die Lust. Warum nicht, selbst meine Schwester schien es zu wollen.Mit einem Ruck schob ich Theresa ein Stück weiter nach unten. Die hatte scheinbar überhaupt nicht damit gerechnet und plötzlich saß sie direkt über meinem Penis. Nun wollte ich sie auch haben und drückte von unten gegen Theresas Lustgarten. Als meine Schwester mit sanftem aber bestimmten Druck auf ihre Schultern zu verstehen gab, das auch sie mit dem kommenden einverstanden war, gab Theresa ihren leichten Widerstand auf und ließ sich mit einem wollüstigen Stöhnen nieder.Ich spürte feuchte, enge Wärme die mich umschloss, und wenn ich nicht trotz meiner Lust so verkrampft gewesen wäre, dann hätte ich sicher nicht lange an mich halten können. Langsam gelang es mir, mich gehen zu lassen, und Theresa die sich rhythmisch zu bewegen begann zu genießen. Kai-jin schob sich mir entgegen und setzte sich regelrecht über mein Gesicht. Ich wusste was das zu bedeuten hatte und ließ meiner Zunge freien Lauf. Theresa hatte längst alle Hemmungen abgelegt, und sie schrie sich ihrem Höhepunkt entgegen, wie ich es schon einmal erlebt hatte. Angestachelt durch Kai-jins forderndes Streicheln bewegte ich mich immer stärker unter Theresa. Ich wollte ihr unbedingt einen besonderen Höhepunkt besorgen. Kai-jin schien zu spüren, dass ich bei diesem Tempo nicht mehr lange durchhalten würde, und sie ließ sie von uns beiden ab, setzte sich einfach nur ins Gras und überließ uns beiden uns selbst. Ich nutzte die neu gewonnen Bewegungsfreiheit, schmiss Theresa regelrecht auf den Rücken ohne dabei von ihr zu lassen und f*ckte sie nun immer schneller. Theresa zog die Beine an, um mich noch tiefer in sich aufnehmen zu können. Angespornt durch diese geile Einladung vögelte ich Theresa zum unüberhörbaren Höhepunkt, dem sie sich in ekstatischen Zuckungen hingab.Keuchend erschlaffte ihr Körper und ihre Beine fielen kraftlos auf das Gras. Ich war stolz, ich hatte es geschafft, doch jetzt wollte ich meinen Höhepunkt, und den wollte ich unbedingt mit meiner Schwester. Langsam entzog ich mich Theresa um mein bestes Stück nicht zu überreizen und drehte mich zu meiner Schwester. Kai-jins Blick verriet pure Lust, nein, es war versessene Geilheit, und als sie mir ein rauchiges „Komm“ entgegen hauchte war es um mich geschehen. Ich drückte meine Schwester auf die Wiese, riss ihr regelrecht die Beine auseinander und drang in sie ein. Auch Kai-jin war durch die vorherigen Beobachtungen entsprechend angeheizt und japste stöhnend nach Luft. Mit immer wiederholenden kurzem „Ja, Ja!“ spornte sie mich immer mehr an.Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten und ergoss mich in Kai-jin, die das mit grinsender Genugtuung und rhythmischen Zuckungen im Unterleib quittierte.Die ganze Zeit hatte ich mich relativ verkrampft zurückgehalten, doch nun wo sich bei mir die Anspannung endgültig gelöst hatte, schien meine Lust überhaupt nicht mehr verebben zu wollen, doch Kai-jin wehrte mich ab. Sie hatte genug. Ich legte mich neben Theresa, drängte mich von hinten an ihren zarten Körper und zog sie zu mich heran, griff um sie herum und suchte das feuchte Dreieck zwischen ihren Beinen. Theresa ließ mich gewähren. Dicht an sie gedrängt drang ich hinter ihr liegend in sie ein. Sie fühlte sich so noch enger an und ich genoss es ihren kleinen Po in meinem Schoß zu spüren. Kurz überlegte ich ob ich wiederholen sollte, was ich ein paar Tage zuvor auf so grobe Art getan hatte, aber ich traute mich nicht so recht und so f*ckte ich sie in dieser Stellung bis ich einen zweiten Höhepunkt bekam, bei dem ich mich total verausgabte.Keuchend lagen wir drei auf dem Rücken im Gras und ich fragte mich was für ein versauter Haufen wir doch waren.“Siehst du Theresa, Geo kann auch ganz zärtlich sein!“Bei Kai-jins Worten stockte mir der Atem, „was heißt auch?“ fragte ich mit deutlich gespielter Überraschung.“Naja,“ druckste Kai-jin etwas herum, „beim letzten mal warst du ziemlich grob zu Theresa!“Ich funkelte Theresa böse an und war plötzlich furchtbar wütend auf sie.“Hey Geo, Theresa hat nichts gesagt!“ versuchte mich meine Schwester zu beruhigen.“Aber….“ ich wusste nun überhaupt nicht mehr woran ich war.“Ich habe euch gesehen!“Mir wurde plötzlich übel.“Du hast was?““Nach dem Zwischenfall mit Luigi bin ich zu Fuß zu Ratellis zurück gelaufen. Da habe ich euch gesehen. Es stimmt nicht, dass ich so lange gebraucht habe um den Rückweg zu finden, ich habe jemanden Schreien gehört, und da bin ich den Schreien gefolgt…!“Nun war auch Theresa ihre Überraschung anzusehen.“Dann habe ich euch gesehen und und eine Weile beobachtet, dann bin weggelaufen, deshalb war ich so spät zurück, nicht weil ich von Luigi zurück so lange gebraucht habe.““Aber warum hast du denn nichts gesagt?“ Wieso hast Du nichts gesagt, als Theresa dich belogen hat, wenn Du es doch besser wusstest und wieso hast Du mich eigentlich nicht gefragt?“ Ich versuchte das ganze irgendwie zu verstehen.“Hättest Du mir die Wahrheit gesagt?“Ich wurde rot und fühlte mich ertappt.“Außerdem, erinnerst du dich noch an den Morgen nach dem Bistrobesuch? Da kam Theresa morgens zu uns und du hättest sie beinahe die Treppe herunter geschubst. Da wusste ich, das du mir nicht die Wahrheit sagen würdest.“Ich fühlte mich wie ein Schuljunge der beim Mogeln erwischt wurde, aber auch Theresa war die Sache sichtlich peinlich, denn sie hatte eine feuerrote Birne.“Tut mir Leid!“ versuchte ich eine Entschuldigung bei Kai-jin, etwas besseres fiel mir einfach nicht ein.“Mir auch!“ ergänzte Theresa, doch Kai-jin lachte uns nur aus.“Ach das ist doch längst vergessen, der Abend war doch irgendwie für alle nicht sonderlich toll! So ist das doch viel besser!““Wenn Luigi das wüsste, der würde platzen vor Wut“, meinte Theresa plötzlich und wir brachen in schallendes Gelächter aus!“Stell dir mal vor der hätte uns jetzt zusehen müssen!“ prustete ich lachend drauflos“Ja mitmachen kann der wohl im Moment nicht!“ ergänzte Kai-jin kichernd.Wir lachten noch eine ganze Weile und machten unsere Witze über Luigi. Als uns unsere Gesichter vom vielen Lachen schon ganz weh taten, beschlossen wir uns wieder auf den Rückweg zu machen, denn Die Sonne neigte sich längst dem Horizont entgegen und es war merklich kühler geworden.Gerade als wir dabei waren unsere Klamotten überzustreifen schnüffelte Kai-jin laut hörbar wie ein Hund in die Luft.“Ich rieche es genau, ihr riecht nach Sex!“ machte sie vollkommen übertrieben Theresa nach. Nun war der Bann zwischen uns endlich endgültig gebrochen, grölend zogen wir unsere Klamotten an, und machten uns auf den Rückweg. Immer wieder machten wir unsere Späße auf dem Rückweg. Kurz vor dem Hof der Ratellis bremste ich abrupt ab.“und was ist, wenn Deine Mutter genau so eine gute Nase hat wie du? fragte ich Theresa mit gespielter Erschrockenheit, doch die lachte nur.“Nein, nein keine Sorge, die würde höchstens riechen wenn wir im Schweinestall gewesen wären, aber den gibt es hier nicht.“Lachend setzten wir unsere Fahrt fort. Als wir auf dem Hof ankamen stand bereits Christas Wagen vor der Tür. Und Christa und Frau Ratelli saßen auf der Bank vor dem Haus.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Kapitel 29 – TränenWir steuerten direkt auf Christa und Frau Ratelli zu, die uns freundlich lächelnd begrüßten. Ein bisschen unwohl war mir dabei schon, aber das Lächeln war nicht wissend es war einfach nur freundlich.„Hallo ihr drei!“ begrüßte uns Christa, die immer noch sehr darum bemüht war, das Verhältnis zwischen uns ein bisschen zu normalisieren. „na, wir war euer Nachmittag?“„Heiß…, echt heiß!“ stöhnte Kai-jin, und ich erkannte an ihrem Lächeln, das sie keineswegs das Wetter meinte, obwohl es heute wirklich recht warm gewesen war.„Jetzt habe ich einen Bärenhunger!“ lenkte ich schnell ab, denn Kai-jin war mir doch manches mal ein bisschen zu anzüglich, „können wir noch etwas helfen?“Noch bevor Frau Ratelli etwas sagen konnte, viel ihr Christa ins Wort. „Ich wollte heute Abend mit euch essen gehen, deshalb hat Frau Ratelli noch kein Abendessen vorbereitet.Ohje, Christa wollte wohl mit alle Macht an uns ran kommen. Irgendwie verspürte ich nicht die große Lust den Abend in einer Runde mit Christa zu verbringen, denn trotz ihrer recht sympathischen Art hatte ich doch ein sehr gespaltenes Verhältnis zu ihr. So verdrehte ich ein bisschen die Augen und murmelte ein „ja wenn es denn sein muss!“Auch Kai-jin schien keine große Lust zu haben, den Abend allein mit mir und Christa zu verbringen, denn sie setzte diesen schönen Schmollmund auf, wie es nur Mädchen können, wenn sie unbedingt ihren Kopf durchsetzen wollen: „Aber nur wenn wir Theresa auch mitnehmen!“Ich war etwas verdutzt, fand aber die Idee gar nicht so schlecht, so würde uns wenigstens irgendein Problemblabla erspart bleiben. Wir gingen auf unsere Zimmer und zogen uns was passenderes an. Ein paar Minuten später standen wir wieder ab fahrbereit vor der Tür. Theresa hatte sich auf was anderes angezogen und sah in ihrer Jeans und der weißen Bluse richtig nett aus. Gemeinsam führten Kai-jin und ich Theresa zu Christas Wagen und überließen ihr großzügig den Beifahrersitz. Die Fahrt über sprachen wir nicht viel, nur einmal schob ich ganz vorsichtig meine Hand zu Kai-jin herüber, zog sie aber gleich wieder fort, als ich bemerkte, das Christa uns im Spiegel hin und wieder beobachtete. Nur Theresa versuchte ein bisschen mit Christa ins Gespräch zu kommen, sie wollte wissen woher sie stamme, wie sie meinen Vater kennengelernt habe, all die Details, die Christa uns gestern Abend bereits erzählt hatte.Wir fuhren in ein stilles Altstadtrestaurant und ich hatte das Gefühl man musterte uns recht genau, als wir den Laden betraten. Naja, ich hatte mir in der Stadt ja auch einen gewissen Namen gemacht.Den ganzen Abend versuchte Christa uns noch einmal lang und breit zu erklären, wie das mit ihr und unserem Vater gekommen war, bat x-mal um Verständnis, und beteuerte immer wieder, dass das keineswegs gegen uns gerichtet sei. Mir ging das unheimlich auf den Geist, und auch Kai-jin, sah ich an das sie schon leicht die Augen verdrehte.Plötzlich fiel Theresa ihr recht barsch ins Wort, „haben sie auch mal versucht nicht nur an sich zu denken?“Man sah Christa an, das sie überhaupt nicht damit gerechnet hatte, mit offenem Mund starrte sie Theresa an, und noch bevor sie etwas erwidern konnte, fuhr Theresa fort.„Sie reden nur von sich und erzählen von Ihren Gefühlen, und versuchen zu erklären was sie fühlen und denken, aber es interessiert sie überhaupt nicht, wie andere Denken, wie es ihnen geht. Sie haben einen Mann kennengelernt, den sie sexy fanden, sie haben ihn an gebaggert bzw. seiner Anmache nicht widerstanden. Sie wussten ganz genau, dass er Frau und Kinder hat, aber das war ihnen scheißegal! Sie hatten bisher ihren Spaß, sie sind voll auf ihre Kosten gekommen, und die anderen haben das Nachsehen. Und jetzt bitten sie in ihrer elend egoistischen Art auch noch bei den Betroffenen für Verständnis? Das ist widerlich! So was kotzt mich an!“Mir fiel der Unterkiefer fast auf den Tisch und auch Kai-jin starrte Theresa mit weit aufgerissenen Augen an. Keiner von uns hätte Theresa diesen Ausbruch zugetraut. Am wenigsten wohl Christa, die knallrot, hektisch ein paar Mal nach Luft und der richtigen Antwort rang. Doch Theresa gab ihr überhaupt keine Chance das Wort zu ergreifen. Es schien so, als hätte sie nur einen Moment Pause gemacht um Christa die Möglichkeit zum Luftholen zu geben. In einem deutschen Tonfall, der mehr als deutlich verriet, das sie ihre deutsche Jugend in einer typischen Arbeiterfamilie verbracht hatte fuhr sie fort.„Sie baggern einen Mann an, der trotz Familie nicht weniger Anstand und Verantwortungsgefühl besitzt als sie selber, sind dabei unaufrichtig und heimlichtuerisch bis es nicht mehr zu verbergen ist. Glauben sie ich hätte nicht von Anfang an gemerkt was zwischen Ihnen und Herrn Genders läuft? Ein Küsschen hier, eine Umarmung dort, ein getuscheltes Liebling hier, ein schneller F*ck auf dem Zimmer Nachts, wenn sie glaubten, sie seien unbemerkt. Und nun wo ihr Lügengebilde in sich zusammenbricht kommen sie zu den am schlimmsten Betroffenen an gewinselt und betteln um Verzeihung! Wenn ich an deren Stelle wäre“, und Theresa gestikulierte in unsere Richtung, „dann würde ich sie anspucken! Schade das Geo mit dem Schürhaken bei seinem Vater nicht der schnellere war!“Christas Röte war inzwischen einer grauen Blässe gewichen, sie war unfähig etwas zu erwidern. Ich war entsetzt, wie sich der Abend entwickelt hatte, aber ich bewunderte Theresa für ihren Mut. Sie hatte Dinge ausgesprochen, die ich in dieser Konsequenz nicht einmal in der Lage gewesen wäre zu Ende zu denken. Aber ich war auch verunsichert. Noch in der letzten Nacht hatte sich Christa für uns stark gemacht, hatte versucht uns zu verstehen, und hatte lange auf meinen Vater eingeredet und uns damit vor einer vorzeitigen Abreise gerettet. Nun musste sie sich von Theresa schwerste Vorwürfe gefallen lassen.Ich schaute zu Kai-jin und ich sah in ihren Augen tiefe Bewunderung, ja sogar Liebe und Zuneigung, und die galten nicht mir, sondern Theresa.Doch Theresa hatte ihr Pulver noch lange nicht verschossen. „Sie holen die Kinder nach Italien, um mitzuteilen, dass ihr Vater sie verlassen wird, die Mutter der Kinder lassen sie dabei die Dumme sein, die sitzt in Deutschland und glaubt, dass ihre Kinder hier ein paar glückliche Ferien verbringen. Wie hatten Sie sich das eigentlich gedacht? Wenn Geo es nicht längst bemerkt hätte, und am Stadtfest nicht ausgerastet wäre, wann hätten Sie es den beiden den dann gesagt? Am Ende der Ferien? Mittendrin? Oder haben sie gehofft, es wird sich schon eine passende Gelegenheit finden? Und dann?“ Theresas Stimme steigerte sich in ein wildes, fast wütend kreischendes Stakkato: „Und am Ende hätten sie die Kinder alleine wieder zur Mutter zurückgeschickt? Oder hätte wenigstens einer den Mut gehabt Frau Genders unter die Augen zu treten? Das ist alles so verlogen, was sie hier abziehen, es kotzt mich an!“Und nach einer kurzen Pause in der es so still geworden war, dass man glauben konnte, wir seien die einzigen Gäste im Restaurant, ergänzte Theresa: „Mir ist der Appetit vergangen!“Christa war noch immer aschfahl im Gesicht, ihre Brust hob und senkte sich unter heftigen Atemstößen, und man sah ihr mehr als deutlich an, dass es sie viel Kraft kostete, nicht total die Fassung zu verlieren. Sie versuchte ganz ruhig zu sprechen, aber ein deutliches Zittern in der Stimme verriet ihren Zorn und ihre Wut:„Ich will mich nicht rechtfertigen, ich wollte nur versuchen ein bisschen zu erklären. Der Entschluss, dass ich mit eurem Vater nach New York gehen werde, steht bereits fest. Ich will euch aber nicht hassen, und ich will auch nicht, dass ihr mich deswegen hasst, obwohl euch das wahrscheinlich schwer fallen wird“Theresa schnaubte verächtlich.„Denkt ihr eigentlich genauso wie Theresa?“Ich überlegte eine ganze Weile, ich wusste nicht was ich darauf sagen sollte, in meinem Schädel brummte es ziemlich. Ich schaute zu Kai-jin und sah Tränen über ihre Wangen laufen.„Ach hauen sie doch ab!“ schluchzte sie.„Wollt ihr das wirklich?“ fragte Christa und schaute mich dabei an, so als erwartete sie nun von mir das erlösende Wort, doch ich konnte nur nicken, und nach einigen Sekunden schob ich ein „ist wohl besser so“ nach.„Soll ich euch zurückfahren?“ fragte Christa, die sich wieder sichtlich beruhigt hatte.„Nein, hauen sie ab!“ in Kai-jins Stimme schwang einer verzweifelte Wut mit.Christa stand auf, sprach ein paar Worte mit einem der Kellner und ging tatsächlich. Durch das Fenster konnte ich erkennen, wie sie davonfuhr.„Und was machen wir jetzt?“ fragte ich etwas hilflos in die Runde.„Wollten wir nicht eigentlich etwas Essen?“ fragte Theresa, „oder habt ihr jetzt keinen Hunger mehr?“„Doch ein bisschen“, bestätigte Kai-jin, aber wer hat denn Geld?„Christa hat bereits bezahlt“ erwiderte Theresa.Ich starrte sie mit großen Augen an. „Woher willst Du das wissen?“Theresa grinste und klopfte mit einem Finger an ihr Ohr. Ich schaute mich um zu der Stelle, wo noch immer der Kellner an eine Säule gelehnt stand und uns zu beobachten schien. Ich hielt es für unmöglich, dass Theresa auf diese Entfernung gehört haben konnte, was Christa gesprochen hatte, der Kellner, der meinen Blick als Aufforderung angesehen hatte kam jedoch an unseren Tisch und erklärte uns in furchtbar schlechtem Deutsch, dass wir ruhig noch etwas essen könnten, unser Mutter habe bereits für uns bezahlt.Ich ersparte mir Erklärungen darüber, wer Christa wirklich war und schaute schnell in die Karte, was diese denn hergab. Der Kellner fragte noch ob wir etwas trinken wollten, notierte drei Cola und ging los um diese zu holen.„Du hast das wirklich gehört“, Kai-jin schien beeindruckt, denn wieder mal hatte Theresa eine Kostprobe ihrer äußerst geschärften Sinne gegeben, die mehr als verblüffend war. Doch Theresa grinste nur, als sie erwiderte, „nur weil ich nichts sehe, heißt das ja noch lange nicht, dass mir alles verborgen bleibt.“„Vor dir kann man aber auch gar keine Geheimnisse haben!“ antwortete ich ein wenig ehrfürchtig.„Doch!“ und Theresas Stimme wurde ein bisschen traurig, „ich sehe Eure Blicke nicht!“ Wenn ihr euch anseht, wenn ihr lächelt, oder euch tief in die Augen schaut, dann bemerke ich das nur wenn ihr dabei redet aber wenn ihr euch dabei nur bewegt, dann kann ich nur raten, was ihr gerade macht. Ich habe viel von euch gefühlt, euer Gesicht, eure Haare, aber ich werde nie euer freudiges Lächeln sehen, wenn ihr einander begegnet. Wenn andere von einem Leuchten im Augen anderer Menschen erzählen, dann kann ich mir das nicht mal vorstellen. Und ein Himmel ist Blau, Gras ist grün, ein regnerischer Tag grau, Rosen sind Rot, Sonnenblumen Gelb, aber was bedeuten diese Farben? Wie sehen sie aus?“Ich wurde nachdenklich. Wie sieht ein blauer Himmel aus, wenn ich nicht weiß was Blau ist und auch nicht nachsehen kann? Für mich war es einfach unvorstellbar blind zu sein. Ewige Nacht! Für mich war Sehen so selbstverständlich wie Atmen und ein Leben in Blindheit nicht vorstellbar.„Tschuldigung, ich wollte Dir nicht weh tun!“ versuchte ich mich ein wenig zu rechtfertigen. Theresa lächelte, und wieder wurde mir bewusst, dass sie das instinktiv tat, wie es jeder Mensch in dieser Situation wohl tun würde, aber das sie mein Lächeln, mit dem ich ebenso selbstverständlich antwortete nicht sehen konnte. Ihr aber nun zu antworten „Ich lächel auch!“ kam mir irgendwie furchtbar blöd vor. Ich Griff nach ihrer Hand und drückte sie einfach nur ein wenig zärtlich.„Und was machen wir nun?“ fragte Kai-jin, „also ich hab immer noch Hunger!“„Ich auch!“ bestätigten Theresa und ich fast zeitgleich.Der Kellner kam gerade zurück, servierte uns die Cola und blickte uns fragend an. Ich bat Theresa einfach etwas für uns zu bestellen. Sie tauschte ein paar Worte mit dem Kellner aus, von denen ich nicht wirklich etwas verstand, dann verschwand der Kellner wieder.„Und was hast Du uns bestellt?“ fragte Kai-jin neugierig.„Lasst euch überraschen!“ grinste Theresa nur zurück und wieder wurde mir bewusst, das sie unser Lächeln, dass wir ihr erwiderten, nicht sehen konnte. So komisch ich mir auch vorkam in dieser Situation, so sehr half es mir doch auch, denn die Gedankenwelt, in die Theresa mich hineinzog ließ mich meine eigenen Probleme vergessen. Ich schaute zu Kai-jin, mehr unbewusst, hilfesuchend und ihr Blick drückte das gleiche aus. Beide wussten wir, dass wir an einem ziemlich entscheidenden Punkt waren und ich hatte das Gefühl, wir würden auf Dauer damit alleine nicht zurechtkommen.„Was wollt ihr eigentlich jetzt machen?“ Theresa war es, die mal wieder unsere Gedanken zu erraten schien.„Am liebsten würde ich sie umbringen, alle beide!“ Kai-jins Stimme klang bei diesen Worten aber eher trotzig, verletzt als ernsthaft böse.„Glaubst Du, das würde helfen?“„Nein, aber was soll ich denn machen, ich weiß überhaupt nicht mehr was richtig und falsch ist und ich habe Angst das jeden Tag eine neue böse Überraschung kommt!“ Kai-jin liefen ein paar Tränen über die Wangen.Ich rutschte näher an sie heran und nahm sie einfach in den Arm. Mochten die Leute doch ruhig glotzen.„Wenn ihr Hilfe braucht, und ich irgendetwas für euch tun kann, dann helfe ich euch gerne!“ wieder ein Satz von Theresa, der mich dem Erwachsensein ein großes Stück näher brachte, denn mir war bewusst, da uns da jemand Hilfe anbot, dem es wahrscheinlich, nach allem, was wir bisher von ihr wussten, noch viel schlimmer ergangen war, als uns hoffentlich je ergehen würde.Am liebsten wäre ich Theresa vor Dankbarkeit in die Arme gefallen und hätte sie geküsst, aber bevor ich weiter darüber nachdenken konnte kam der Kellner und begann aufzutischen.Theresa hatte einen kleinen Querschnitt durch die italienische Küche bestellt. Es gab einen gemischten Salat, und dazu zahlreiche Beilagen, die wir je nach Geschmack dabei mischen konnten. Von gebratenem Huhn bis hin zu zarten Rundfleischscheiben, verschiedenen Käsesorten, Fisch und Obst wurden allerlei kleine Schälchen auf den Tisch gestellt. Dazu gab es einen ganzen Korb voller Pizzabrot.Die nächste Stunde waren wir damit beschäftigt uns quer durch die Schüsseln zu futtern und Theresa die Schüsseln zu reichen und ihr Hilfestellungen zu geben wo sie welche Schüssel vor sich fand.Nach einem ausgiebigen Essen, ich mümmelte noch einem Stück Käse ergriff Theresa wieder das Wort; „Und was machen wir jetzt, rufen wir bei meiner Mutter an, dass Christa uns abholen soll?“Bloß das nicht, dachte ich bei mir, und Kai-jin sprach es zugleich laut aus.„Gut, dann gehen wir zu Fuß!“ Theresas Forschheit überraschte mich ein wenig, denn bis zum Hof der Ratellis waren es mindestens 4 bis 5 km.„Geht denn das?“ fragte ich ein bisschen skeptisch.„Klar, wenn ihr mich in die Mitte nehmt!“Und so machten wir uns auf den Weg, Theresa zwischen uns, jeder von uns nahm eine Hand und so schlenderten wir durch die Gassen, immer darauf bedacht, Theresa vor jeder Unebenheit und Kante in dem groben Pflaster zu warnen. Aber sie hielt sich erstaunlich gut und bis auf ein paar kleinere Stolper lief sie ziemlich sicher zwischen uns.Wir hatten den Ort schon eine Weile hinter uns gelassen, als Kai-jin fragte; „was Mama wohl gerade macht?“„Sie wird wahrscheinlich gerade mit Papa streiten!“, es war die einzige Antwort die mir spontan einfiel.„Haben eure Eltern oft gestritten?“ fragte Theresa zaghaft.„Nee, Papa war ja fast nie zu Hause, aber wenn sie nicht gerade gevögelt haben, dann haben sie meist gestritten!“ Kai-jins Urteil viel vernichtender aus, als es unsere Eltern vielleicht verdient hatten, doch das behielt ich für mich, aber irgendwie stimmte es schon, vor allem Abends, wenn wir eigentlich hätten schlafen sollen, dann hatte man oft Streit zwischen unseren Eltern gehört. Nur war Papa eben höchstens ein paar Wochen pro Jahr zu Hause, und das war eigentlich schon immer so gewesen, jedenfalls so lange ich mich erinnern konnte, und das erzählte ich nun Theresa.Kai-jin ergänzte meine Erzählungen mit ihren Erfahrungen und Beobachtungen. Sie erzählte Theresa sogar, wie wir ein paar mal unsere Eltern beim Sex beobachtet hatten. Mir war das zwar ein bisschen peinlich. Aber Theresa quittierte das auch nur mit einem lächelnden „na dann weiß ich ja, woher ihr das habt!“„Haha, witzig, unsere Eltern würden uns umbringen, wenn sie Bescheid wüssten.“Und dann sagte Theresa etwas, das ich schon einmal gehört hatte, etwas was immer eine heimliche Rechtfertigung gewesen war, und was mit diesem Satz aus ihrem Mund sich für immer manifestierte.„Ihr beide seid doch gar keinen richtigen Geschwister, und wenn ihr nur Freunde wäret, wenn ihr euch in der Schule kennengelernt hättet, oder beim Sport, dann würde das kaum jemanden stören. Das Ihr beiden euch nun ausgerechnet in einer Familie getroffen habt, dafür könnt ihr beide doch nichts, das habt ihr euch doch nicht ausgesucht. Genießt es einfach so lange ihr euch gut versteht, und behaltet es für euch!“ und mit einem „siehst Du, dass habe ich doch gleich gesagt!“ umarmte Kai-jin mich und drückte mir einen feuchten Kuss auf die Lippen, und ich konnte nicht anders, als ihn erwidern. Es war als hätten Theresas Worte eine befreiende Wirkung, als wären sie ein Freispruch gewesen.„Und was ist mir? unterbrach Theresa unsere Knutscherei. Lachend nahmen wir Theresa in unsere Arme und küssten sie beide.„Wir sollten uns vielleicht doch lieber auf den Heimweg machen, sonst kommt Christa nachher noch, um uns abzuholen und fährt an uns vorbei, während wir hier rumknutschen,“ wehrte sich Theresa ein bisschen, und so machten wir uns weiter auf den Heimweg zum Hof der Ratellis.Obwohl es inzwischen bereits um Mitternacht sein musste, denn mit Theresa im Schlepptau hatten wir für den Weg recht lange gebraucht, waren Frau Ratelli und Christa noch auf und saßen in der großen Küche, als wir das Haus betraten. Doch das Gespräch das sie führten, endete abrupt, als wir den Raum betraten. Lediglich Frau Ratelli und Theresa wechselten einige Sätze auf italienisch, sie ich mal wieder nicht verstand. Es ging jedenfalls recht laut zu, und ich bewunderte Theresa die mit ihren Händen nicht weniger gestikulierte, wie ihre Mutter. Es schien als wäre es bei Italienern einfach angeboren, denn ihre Mutter gestikulierte nicht weniger, obwohl sie doch genau wissen musste, das Theresa davon nicht viel mitbekam. Doch die Diskussion endete so schnell wie sie begonnen hatte, und Frau Ratelli verabschiedete sich schließlich mit einem freundlichen, leicht mitleidig, verständnisvollem Blick von uns. Sie wollte nun endlich schlafen gehen.Christa, die noch immer am Küchentisch saß, sah etwas unsicher in die Runde. Es war ihr anzumerken, dass ihr die Situation unangenehm war. „Eure Mutter hat angerufen,“ begann sie die Unterhaltung.„Du hast mit Mama telefoniert?“ fragte Kai-jin überrascht.Christa nickte nur, und schien zu überlegen, was sie nun sagen sollte, doch Kai-jin übernahm in ihrer Ungeduld das Zepter, und bombardierte Christa mit Fragen. Was sie gesagt habe, ob sie mit Christa gestritten habe, usw.„Nein, wir haben nicht gestritten“, beantwortete Christa unsere Fragen, „was hätte das auch für einen Sinn gehabt? Sie wollte wissen wie es euch geht, wie ihr damit zurechtkommt, und wie es hier mit euch weiterlaufen soll. Ihr sollt sie morgen noch einmal anrufen. Sie wollte wissen, wann ihr nach Hause kommen wollt. Am besten macht ihr das mit ihr aus. Ich denke ich werde mich verabschieden. Ich glaube ihr seid hier ganz gut aufgehoben und wollt mich bestimmt nicht dauernd um euch haben. Ihr könnt hier bei Ratellis natürlich auch bleiben, wie geplant, aber das besprecht ihr wohl morgen besser mit eurer Mutter.“Und mit ein paar Worten auf italienisch, die ich mal wieder nicht verstand, an Theresa verabschiedete sich Christa und einen Moment später hörte man ihren Wagen vom Hof fahren.Wir saßen schon eine ganze Weile schweigend in der Küche, als ich bemerkte, das bei Kai-jin leise Tränen über die Wangen kullerten. Sie die mir sonst immer so stark erschienen war, war von der Ereignissen, der letzten Tage tief getroffen, und nun in einem solch stillen Moment, schien das alles auf sie hereinzubrechen. Als ein leises Schniefen ihren Kummer verriet, tastete sich Theresa zu ihr hin und nahm sie wie eine Schwester liebevoll in den Arm. Besser wurde es bei Kai-jin dadurch nicht, eher das Gegenteil war der Fall, nun weinte sie hemmungslos in Theresas Armen. Doch sie versuchte auch gar nicht meine Schwester zu beruhigen sondern sagte nur „weinen kann helfen, manchmal muss man sich auch ausweinen dürfen!“ Und während auch mir die Tränen kamen, und ich ein Verlangen verspürte, mich ebenfalls an Theresas Seite auszuweinen, wurde mir bewusst, das ich nie zuvor so viele Menschen hatte weinen sehen, wie in den letzten Tagen. Was für ein seltsamer Urlaub.„Ich bin müde!“ schluchzte Kai-jin schließlich und so gingen wir nach oben in unseren Flügel des Hauses, den wir zur Zeit bewohnten. Und als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, begleitete uns Theresa. Nur ein paar Minuten später lagen wir alle zusammen in Kai-jins Bett kuschelten uns aneinander und glitten langsam in einen traumlosen Schlaf.Es dauerte ein Weilchen bis ich begriff, warum ich mich nicht richtig bewegen konnte, ich lag immer noch zusammen mit Kai-jin und Theresa im Bett, eingeklemmt zwischen den beiden Mädchen und der Wand an der das Bett stand. Ich wollte mir ein bisschen Bewegungsfreiraum verschaffen und fasste Theresa, die direkt neben mir lag an der Hüfte um sie ein bisschen von mir fort zuschieben.Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal….
Kapitel 30 – Der falsche SlipVorsichtig fasste ich Theresa bei den Hüften und schob sie ein Stückchen von mir fort und drehte mich auf die Seite. Theresa rutschte doch sogleich wieder an mich heran. ihr Körper schmiegte sich eng an meinen, und nicht zuletzt wegen meiner Morgenlatte hoffte ich Theresa würde noch schlafen. Doch ich hatte mich getäuscht, denn ein geflüstertes „Guten Morgen Geo!“ verriet, dass sie wach war. Mit einem Leisen „Hmm“ des Wohlgefallens drückte Theresa ihren Hintern immer mehr in meine Körpermitte, was meine Morgenlatte natürlich nicht beruhigte sondern den genau gegenteiligen Effekt hatte. Es war aber wohl auch gewollt, denn ihre Hand suchte von vorne durch ihre Beine greifend meinen Ständer und dirigierte ihn in den feucht schwülen Garten der italienischen Lüste. Vorsichtig drang ich in Theresa ein, denn wilde Bewegungen waren auf Grund der räumlichen Enge nicht drin, dann hätten wir Kai-jin aus dem Bett geschmissen. Warmes, nasses Fleisch umschloss mich. Ich genoss die enge Verbundenheit unserer Körper, Theresas Rücken der sich eng an mich schmiegte, ihre dunkle Mähne, die mein Gesicht zärtlich kitzelte, die fordernde Kontraktion ihrer Muskeln. Sie begann immer heftiger zu atmen, und Theresas Stöhnen, ging in leise aber nicht zu überhörende spitze Schreie über. Sie würde Kai-jin noch wecken schoss es mir durch den Kopf, und die Unsicherheit darüber, was meine Schwester wohl denken mochte, wenn sie uns beim Aufwachen so neben sich erleben würde bremste meine Lust schlagartig.„Was ist los?“ fragte Theresa ihren Kopf zu mir drehend.„Kai-jin“ flüsterte ich mehr fragend als antwortend, doch Theresa grinste nur. „Na und?“ sagte sie und begann meine Schwester sanft zu schütteln. Meine Lust sank auf den Nullpunkt. Sie brauchte nur ein paar leichte Schubser und meine Schwester wachte auf. Doch anstatt etwas zu sagen, drückte Theresa ihr einen Kuss auf den Mund als sie die Augen aufschlug und griff Kai-jin ungeniert zwischen die Beine, die dies mit einem wohligen Seufzer quittierte. Oh, man, diese Weiber, was für eine verrückte Welt. Das Blut schoss zurück in meine Körpermitte, nun wollte auch ich wieder mitmachen. Abermals drang ich in Theresa ein und genoss das warme feuchte Empfängnis. Nun keineswegs mehr so vorsichtig und nahezu geräuschlos genoss ich es ihren zarten Körper heftig zu f*cken. Ich spürte das jeder meiner heftigen Stöße Theresa dazu veranlasste diesen über ihren Arm, der zwischen den Beinen meiner Schwester ihren Garten Eden durchpflügte, an Kai-jin weiterzugeben, die das wohlwollend keuchend zur Kenntnis nahm. Ich griff um Theresa und schlang meinen Arm um Ihre Hüfte um sie noch enger an mir zu spüren. Theresas war so nass, dass ich den Saft über ihre Arschbacken herunterlaufen spürte und ihr Stöhnen war in ein gleichmäßiges Wimmern übergegangen. Kai-jin die nun von Theresa nicht mehr so intensiv behandelt wurde massierte Theresa und nuckelte zärtlich an ihren Brüsten. Kontraktionen so heftig, dass sie fast schmerzten bezeugten Theresas Orgasmus mit einer solch spürbaren Gewalt, dass auch ich meinem Saft freien Lauf ließ und in heftigen Spritzern meinen Saft in ihr Inneres schoss.Doch Theresa schien nicht genug zu bekommen. immer mehr drängte sie sich zuckend an mich und quetschte mich regelrecht an die Wand, doch ich konnte nicht mehr. Vorerst nicht. Ich drehte sie auf den Rücken und nahm meine Hände zu Hilfe. Sie war so nass, dass trotz ihrer körperlichen Enge meine Finger mühelos zwischen ihre Beine glitten. Mit der anderen Hand massierte ich mit fast schon brutalem Eifer ihren Kitzler, der keck hervorlugte. Schauer durchliefen ihren Körper und ihr Stöhnen war längst einem ekstatischen Stakkato von Atmung und gutturalem kehligen Jauchzen gewichen. Kai-jin, die diesem Treiben nicht einfach nur unbeteiligt zusehen wollte, hockte sich über Theresa und ließ sich von ihrer Zunge und ihren Händen ausgiebig verwöhnen. Dabei stütze sie sich auf Theresas Hüften ab, um sich mir weit genug entgegen beugen zu können, damit ich sie küssen konnte. Dabei drückte sie mit dem Gewicht ihres Oberkörpers Theresa fest auf die Matratze die sich meiner intensiven Behandlung ergab. Der Geruch ihres Liebessaftes lag schwer in der Luft und unter den wilden Küssen meiner Schwester kam auch meine Geilheit wieder. Theresa bekam eine Orgasmus der so heftig war, das ich Angst bekam ich würde sie verletzen, so heftig bäumte sie sich meinen Fingern entgegen, die noch immer tief in ihr steckten. Kai-jin nahm das zum Anlass sich nun intensiver mit mir und meiner wiedererstarkten Männlichkeit zu befassen. Sanft massierend rieb sie meinen S*hwanz wieder zu voller Größe.„Geo ich will dich!“ hauchte sie mir leise entgegen. Ich erhob mich von Theresa, die sich noch immer keuchend mitsamt der Zudecke aus dem Bett rollte und sich auf dem Teppichboden zusammenkauerte um wieder ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Die neu gewonnene Spielwiese nutzen Kai-jin und ich zugleich zum Austausch von zärtlichen Küssen und Streicheileinheiten. Ich spürte ihr Verlangen, doch ich bedurfte noch ein bisschen zusätzlicher aufmunternder Berührungen. Doch als Kai-jin mich auf den Rücken drehte und sich fordernd auf meinem S*hwanz aufspießte, war meine Energie zurück. In einem mal sanften mal wilden Ritt schaukelten wir uns allmählich unserem Höhepunkt immer näher. Theresa an unserer Seite hatten wir längst vergessen. Kai-jin hatte die Augen geschlossen und genoss es einfach nur flach atmend, dass ich tief in ihr war. Mit kreisenden Hüftbewegungen machte sie mich immer schärfer und ich spürte zum zweiten mal einen Orgasmus nahen.Ich wollte mich noch ein wenig zügeln, um auch Kai-jin ihren Spaß zu gönnen, doch das gelang mir nicht sonderlich gut. Mit geschlossenen Augen und einem sanften Lächeln auf den Lippen quittierte Kai-jin das ich in ihr gekommen war und ließ sich auf meinen Körper sinken. Ihr blondes Haar viel wie eine weiche Decke über mein Gesicht. Ich schloss ebenfalls die Augen und genoss es einfach ihr so nah sein zu können. Vollkommen geschafft glitt ich in den Schlaf hinüber.Ich erwachte mit einem Drückenden Schmerz auf meiner Brust. Es war Kai-jin, die mich, wie eine Decke , Arme und Beine fest um mich geschlungen, festhielt. Die helle Morgensonne schien inzwischen durchs Fenster, und mir wurde schlagartig bewusst, wo wir waren und was wir zuletzt getrieben hatten. Soweit es die Umarmung meiner Schwester zuließ, schaute ich mich im Zimmer um. Unsere Klamotten die wir gestern noch so achtlos in die Ecke geworfen hatten lagen ordentlich aufeinander auf dem Boden, Theresa war verschwunden und die Zudecke lag auf unseren Beinen. Ich schüttelte mich ein bisschen um Kai-jin zu wecken, die das nur mit einem Murren quittierte. Ich überlegte mir kurz, ob ich sie mit einer kleinen Gemeinheit aus dem Schlaf reißen sollte, und gerade als ich ihr „Christa ist hier!“ ins Ohr flüstern wollte, schlug sie die Augen auf. Sie erschrak heftig als sie merkte wie hell es bereits war, und ich sparte mir den dummen Spruch. Sie schaute auf den Wecker, der hinter mir auf dem Sideboard stand und zuckte noch einmal als sie bemerkte „Mensch halb zehn!“ Sie kraxelte von mir herunter und ich spürte feuchte Nässe zwischen meinen Beinen und auf meinem Körper. Wir hatten deutlich sichtbare Flecken hinterlassen. Hoffentlich würden die Frau Ratelli nicht auffallen oder waren wenigstens einigermaßen getrocknet, bis sie die Betten neu bezog, was sie fast täglich tat, obwohl ihr schon mehrfach gesagt haben, dass das nicht nötig sei.Da ich einen ziemlichen Harndrang verspürte schnappte ich mir meine Klamotten und verzog mich in mein Zimmer um mir ein paar frische Sachen heraus zu suchen. Dann lief ich ins Bad, wo ich fast mit Kai-jin zusammenprallte, die etwas vergessen zu haben schien.„Geo, das ist nicht mein Slip bei meinen Sachen, Theresa hat den falschen mitgenommen!“ Ich schmunzelte, „das kannst Du ihr ja gleich beim Frühstück sagen!“ und erntete dafür einen Hieb in die Seite. Ich nutzte die Gelegenheit das Kai-jin für einen Moment das Bad verlassen hatte und sprang unter die Dusche. Doch Kai-jin störte das überhaupt nicht, und sie schien sich auch keine weiteren Gedanken zu machen und stieg einfach mit unter die Dusche. Da wir aber schon sehr spät dran waren, beließen wir es nur beim Duschen und schlüpften in unsere Klamotten und gingen nach unten in die Küche zum Frühstücken. Als wir die Küche betraten saß jedoch nur Theresa auf ihrem Stuhl an der Tür und begrüßte uns mit einem freudigen „Guten morgen, gut geschlafen!“ und ihr Lächeln verriet, das das keineswegs spöttisch, sondern eher liebevoll gemeint war.„Wo ist denn Deine Mutter?“ fragte Kai-jin und als Theresa antwortete, das sie in der Waschküche sei, denn heute sei Waschtag, da wurde Kai-jin leichenblass. Sie ging zu Theresa und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Theresa lachte und schüttelte den Kopf, „nee hab ich noch an, erkläre ich euch später.“ aber nun lasst uns erstmal etwas essen.So setzten wir uns alle an den großen Tisch und fielen wie allmorgendlich über das üppige Frühstück von Frau Ratelli her.Es dauerte nicht lang, da gesellte sich auch Frau Ratelli zu uns. Sie fragte uns noch ein bisschen über den gestrigen Abend aus, ohne dazu jedoch einen Kommentar abzugeben, versicherte uns aber, dass wir gerne wie geplant bis zum Ende unserer Ferien bleiben dürften. Nach dem Frühstück kam der Moment vor dem ich schon während des Frühstücks die ganze Zeit ein bisschen Bammel gehabt hatte. Wir riefen zu Hause an. Mutter ging ans Telefon. Sie klang relativ ruhig und gefasst, fragte wie es uns ginge, und wie es uns in Italien gefalle. Scheinbar hatte Vater nichts von dem Vorfall erzählt, oder meine Mutter ließ sich nichts anmerken. Nachdem ich den Hörer an Kai-jin weitergegeben hatte und sie sich auch bei ihr versichert hatte, dass alles in Ordnung war, bekam ich den Hörer wieder zurück.„Papa und ich werden uns trennen, aber das wisst ihr ja schon!“ begann meine Mutter das unvermeidliche Gespräch. Meine Mutter betonte, meine Verantwortung als älterer Bruder für meine „kleine“ Schwester und bot uns ebenfalls an, den Urlaub in Italien auch ohne Papa bis zum Ende der Ferien in Italien zu verbringen. Sie hatte wohl gestern Abend schon ausführlich mit Frau Ratelli gesprochen, als wir auf dem Fußmarsch zurück aus der Stadt waren. Sie erzählte auch, dass sie schon länger geahnt habe, das Papa eine Freundin hätte, und das sie sich mit ihm ganz vernünftig geeinigt hätte. Nur Rosa hätte eine Szene gemacht und sich mit den Eltern heftig gestritten. Sie erzählte wie schwer Rosa die ganze Geschichte aufgenommen hätte, und das sie unbedingt bei Papa bleiben wolle. Ich konnte das überhaupt nicht verstehen, aber Rosa war ja schon immer ein bisschen seltsam gewesen.Letztlich verblieben wir so, dass wir so lange bleiben konnten, wie wir wollten, wir sollten uns nur regelmäßig bei ihr melden, ob denn auch wirklich alles in Ordnung sei.Nachdem ich bestimmt eine halbe Stunde mit ihr über alles gesprochen hatte, bot sie mir noch an, mit Papa zu sprechen, doch ich lehnte ab, und auch Kai-jin schüttelte heftig den Kopf, als ich ihr das Telefon anbot.Das war es also, meine Eltern würden sich trennen, nun war es besiegelt. Ich war ein bisschen verwundert, wie gefasst meine Mutter das ganze aufgenommen hatte, vermutete aber, dass sie, weil Papa in der nähe saß, sich keine Blöße geben wollte. Ich beratschlagte mit Kai-jin und Ratellis, was wir denn nun machen sollten. Theresa meinte, wir wären bestimmt keine große Hilfe, wenn wir nun nach Hause führen, doch das schien mir mehr Eigennutz zu sein, als dass sie dabei an uns dachte. Doch auch Frau Ratelli meinte, vielleicht wäre es besser wenn unsere Eltern das erst mal unter sich ausmachten. Für Rosa sei das ja scheinbar schon schwer genug mitten drin und dabei zu sein. Ich verkniff mir eine Bemerkung zu Rosa, sie wäre der Situation wohl auch nicht angemessen gewesen.Nach dem Frühstück und dem Telefonat gingen wir Frau Ratelli noch ein wenig zur Hand, denn irgendwie waren wir jetzt nicht mehr nur einfach Urlaubsgäste. Nach einem Salat zum Mittag fuhren wir wieder mit Theresa zusammen auf dem Rad los. Wir beließen es aber beim Radfahren und hielten unterwegs immer wieder an, um Theresa die Landschaft zu beschreiben, naschten an Weinbergen ein paar Trauben, und quiekten auf Grashalmen durch die Landschaft. Theresa die das gar nicht kannte, wollte auch immer wieder probieren, bekam aber mehr als ein jämmerliches „ppffft“ nicht zu stande.Nach einer Weile viel Kai-jin der verwechselte Slip wieder ein, und sie fragte Theresa, was es denn nun damit auf sich hatte. Theresa erzählte lachend, dass sie gehört habe, wie ihre Mutter aufgestanden sei. Da habe sie schnell ihre Klamotten zusammengesucht und dabei wohl den Slip verwechselt. Schließlich sei der Unterschied schlecht zu spüren gewesen, und an der Farbe habe sie ihn ja nicht erkennen können. Und sie sei gerade noch vor ihrer Mutter in die Küche gekommen, bzw. habe gerade auf ihrem Stuhl an der Veranda gesessen als ihre Mutter hereingekommen sei. Die habe sich wahnsinnig erschrocken, dass ihre Tochter dort bereits saß, doch Theresa habe sich damit entschuldigt, das sie habe die ganze Nacht nicht schlafen können. Ihre Mutter habe ihr das scheinbar geglaubt und nur ihre Besorgnis geäußert ob denn mit ihr alles in Ordnung sei. Auf dem Stuhl habe sie immer noch gesessen als wir später in die Küche kamen. Zum Glück, denn sie habe noch überlegt, ob sie ein Bad nehmen solle. Dann hätte ihre Mutter bestimmt den falschen Slip bemerkt, von dem Theresa zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal etwas ahnte.Wir lachten bei der Vorstellung das Theresa ihrer Mutter erklären musste, woher denn dieser Slip kam herzlich und waren dennoch heil froh, das es soweit erst gar nicht gekommen war.Es war ein entspannter Nachmittag, und wir hatten eine Menge Spaß und kamen mit einem Bärenhunger ausgestattet am späten Nachmittag wieder auf den Hof der Ratellis zurück. Christa war wieder da, ihr Wagen stand weithin sichtbar auf dem Hof. Der Tag war so schön gewesen, hoffentlich wurde er uns nun nicht wieder verdorben. Ich hatte wohl gehofft, Christa in diesen Ferien nicht mehr sehen zu müssen. nicht das ich sie wirklich gehasst hätte, aber so richtig wohl war mir in ihrer Gegenwart trotzdem nicht.Christa saß zusammen mit Frau Ratelli in der Küche als wir hereinkamen. Christa begrüßte uns freudig, wobei ich ein bisschen bezweifelte, ob diese Freude echt war. Doch die Überraschung kam, als sie uns erzählte, sie würde morgen nach Deutschland fliegen um mit meinen Eltern noch ein paar Dinge zu klären. Die hatte ja echt überhaupt keinen Respekt, die wollte doch wirklich bei uns zu Hause auflaufen. Sie begründete das damit, das man ja schließlich erwachsen sei und bot uns an mit ihr zusammen nach Deutschland zu kommen, wenn wir auch nach Hause wollten. Eine Reise zusammen mit Christa konnte ich mir unmöglich vorstellen und so lehnte ich entrüstet ab. Außerdem hätten wir mit unserer Mutter verabredet, bis zum Ende der Ferien hier zu bleiben. Ich hat so vorlaut heraus posaunt was ich wollte, das ich überhaupt nicht an Kai-jin gedacht hatte. Doch sie stimmte mir voll und ganz zu. Ihre Einstellung gegenüber Christa war von Anfang an noch ein wenig feindlicher gewesen als meine.Frau Ratelli ließ einen Seufzer der Erleichterung hören, denn ich hatte das Gefühl, sie mochte uns trotz allem was bisher passiert war, sehr und war bestrebt danach uns Ärger und Stress vom Hals zu halten.So fuhr also Christa wieder, und würde morgen also nach Deutschland reisen. Ich war gespannt auf den nächsten Anruf meiner Mutter.Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug. Fast täglich telefonierten wir mit meiner Mutter, die mal ruhig gefasst mal am Boden zerstört war. Die Krise zwischen Rosa und ihr hatte sich so sehr vertieft, das mein Vater und Christa beschlossen hatten, Rosa mit zu sich nach New York zu nehmen. Die Tage in Italien nutzen wir zu zahlreichen Ausflügen, mal allein, mal zusammen mit Theresa und manchmal fuhren wir sogar zusammen mit Frau Ratelli ins Dorf. Dann benahmen wir uns freilich immer ganz gesittet, lebten aber ansonsten unsere Triebe ziemlich frei aus. Uns kamen dabei die verrückten Ideen, und wir entdeckten die alten Scheunen des Hofes der Ratellis als netten Spielplatz. Beinahe wären wir bei einem Fesselspielchen das wir in dem alten Pferdestall trieben von Frau Ratelli noch am vorletzten Tag erwischt worden, aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal….
Kapitel 31 – ReiterspieleDie Ferien gingen mit großen Schritten auf Ihr Ende zu, übermorgen würden wir abreisen. Meine Mutter hatte, wie schon auf der Hinreise alles organisiert. Da sich unsere Abreise ja gewaltig verschoben hatte, denn ursprünglich waren ja nicht 6 Wochen bei Ratellis geplant gewesen, hatte sie am Bahnhof in Livorno die Tickets für uns hinterlegen lassen. Ein Taxi sollte uns morgens bei Ratellis abholen und nach Livorno bringen. Von da an sollten wir dann die Heimreise ebenso antreten, wie sechs Wochen zuvor auch die Anreise. Mir war jetzt schon ein bisschen flau im Magen, wenn ich nur daran dachte, nach Hause zurückzukehren. Der Trennungsstreit unserer Eltern, war für uns hier fern und unsere Tage unbeschwert gewesen. Trotz des aufregenden Beginns hatten wir insgesamt doch einen tollen Urlaub gehabt, was wir nicht zuletzt der fürsorglichen Pflege von Frau Ratelli zu verdanken hatten, und auch Theresa hatte auf ihre eigene und ganz besondere Art einen Anteil daran. In den vergangenen Wochen waren wir drei sehr eng zusammengewachsen. Theresa hatte nahezu an allem Teil, sie wusste was wir so trieben, und war so oft es ging dabei.Ja ich glaube, ich habe mich damals schon ein bisschen in Theresa verliebt. nicht so, wie in meine Schwester, nicht so leidenschaftlich, nicht so grenzenlos aber dennoch gehörte sie irgendwie dazu. Und Kai-jin ging es nicht anders. Wann immer es Möglichkeit dazu gab tauschten die beiden Mädchen Zärtlichkeiten aus. Und bei mancher Nummer hatten die beiden zusammen mehr Spaß und vergaßen mich manches mal fast. Doch es gab keine Eifersucht zwischen uns. Bemerkten die beiden, dass sie mich ein wenig vernachlässigt hatten, kümmerten sie sich dann um so mehr um mich.Und wir lernten von Theresa auch eine ganze Menge. Sie hatte eine scheinbar schier unendliche sexuelle Fantasie. Was ich darauf schob, dass dies durch ihr Alter begründet war. War bisher Sex für uns eine eher partnerschaftliche fast schon unschuldige Selbstverständlichkeit gewesen, so bekam er durch Theresa eine Hauch von perverser Verruchtheit, die uns aber dennoch riesigen Spaß machte. Wir sammelten Erfahrungen, wie wohl kaum einer in unserem Alter, und trotzdem hatten wir plötzlich einen Mitwisser. Dies war auch zugleich eine Befreiung. Denn irgendwie hatte auf uns doch immer eine heimliche Last gelegen. Denn uns war durchaus klar, dass wir etwas taten, was in der Gesellschaft auf breite Ablehnung stoßen würde. Theresas Akzeptanz und vor allem ihr Mitwirken nahm uns viel von dieser Last.So hatten wir in den vergangenen Wochen so einige interessante, anregende Erlebnisse. Besonders hatte es uns der alte Teil des Hofes der Ratellis angetan. Doch leider konnten wir hier nur experimentieren wenn Frau Ratelli mit dem Rad ins Dorf fuhr. Heute war es mal wieder so weit. Frau Ratelli hatte sich am morgen nach dem Frühstück verabschiedet, und meinte sie würde es am Abend wieder daheim sein, da sie noch ihre Schwester besuchen wolle. Vor ein paar Tagen waren wir auf die Idee gekommen, beim nächsten mal den alten Pferdestall auf seine Verwendung als Liebesnest zu erkunden, und schon fast sah es so aus, als sollte uns vor unserer Abreise dieser Spaß nicht mehr vergönnt werden. Doch kaum war Frau Ratelli zu ihrer Schwester aufgebrochen machten wir uns zusammen mit Theresa auf den Weg zum Stall. Innerhalb dieser Gebäude mussten wir mit Theresa immer besonders vorsichtig sein, denn obwohl ihr zu Hause waren sie für sie weitestgehend unbekanntes Gelände, und alte Gebäude bargen für eine Blinde viele versteckte Gefahren, Absätze im Boden, hervorstehende Kanten niedrige Decken oder herabhängende Teile. In den alten Boxen lag sauberes Stroh, so als rechnete man damit, morgen hier wieder Pferde beherbergen zu müssen. Gleich am Eingang fand sich die alte Zeugkammer, die wir durchstöberten. Ich fand eine alte aber noch brauchbare Reitgerte, die ich ein paar mal durch die Luft zischen ließ.„Wenn Deine Pferdchen nicht artig sind, bekommen sie dann deine Gerte zu spüren?“ neckte mich Kai-jin, und ich gab ihr zur Bestätigung gleich einen spielerischen Klaps auf den Hintern.„Und was bekomme ich?“ fragte mich Theresa, die in der Mitte des Raumes stand. Mit dem ledernen Ende der Reitgerte strich ihr vom Knie beginnend aufwärts auf der Innenseite ihres Schenkels entlang bis kurz unter ihren Rockansatz und auf der anderen Seite wieder herab. Ein sichtbarer Schauer der Erregung schüttelte ihren Körper. Theresa war wirklich leicht erregbar. Sofort stachen ihre Brustwarzen aufgeregt durch das T-Shirt. Wir durchwühlten den Raum noch nach einigen weiteren brauchbaren Gegenständen und bei jedem neuen Gegenstand den wir fanden malten wir uns gemeinsam aus, wie wir ihn verwenden konnten. Theresa, die sich an der Suche zwar aus verständlichen Gründen nicht beteiligte, steuerte dafür um so mehr Ideen bei.„Ok, ihr beiden, wer will denn mein Pferdchen sein?“ fragte ich die beiden. Theresa grinste mich mit einem mehr als obszönen Lächeln an, kam ein paar Schritte auf mich zu und fasste mir ungeniert in den Schritt.„Wenn Du mein wilder Hengst bist, dann mache ich gerne die Stute.“„Du willst doch deine kleines Pony nicht vernachlässigen?“ säuselte mir meine Schwester von hinten ins Ohr. Mann, so heiß wie die beiden Mädels waren, musste ich mich zusammenreißen, um nicht gleich über sie herzufallen.„Habt ihr eigentlich schon mal Pferde mit Klamotten gesehen?“ fragte ich, nicht ohne Hintergedanken, „los, runter damit!“ Die beiden folgten willig. Dann hielt ich den beiden ein Gummigebiss unter die Nase und fragte, sie wer denn das Gebiss tragen wolle. Kai-jin jubelte sofort und rief: „ich will, ich will!“, zack gab es einen Klaps mit der Gerte auf den nackten Schenkel. „Du sollst dich nicht immer vor drängeln Pony, ein bisschen mehr Ordnung bitte!“ Kai-jin schmollte, und ich war mir nicht ganz sicher, ob das noch Teil des Spiels war, denn auf ihrem Bein zeichnete sich ein roter Striemen ab. Dann begann ich die beiden Mädels ein bisschen zu schmücken. ein paar alte Gamaschen wurden angelegt, aus ein paar Alten Bändern von Strohballen, die sauber aufgehängt auf einem rostigen Nagel in der Ecke baumelten wurde je eine Trense gebastelt und Theresa verpasste ich das Gebiss, das ich mit Hilfe der selbst gebastelten Trense wie einen Knebel fest verschnürte. Ein paar alte Lederriemen, die wohl mal Steigbügeln gedient haben mussten wurden um die Körper drapiert, so dass die beiden tatsächlich aussahen, als wären sie in ein Geschirr geschnürt. Mit einem alten Lappen, der sogar noch ein wenig nach Stall roch verband ich Kai-jin die Augen.„Nun musst Du dich auch mal auf Deine Ohren verlassen“, kommentierte ich mein Spiel. Dann führte ich die beiden zu einer leerstehenden Pferdebox und band sie an den Gitterstäben fest. Dabei fesselte ich auch ihre Hände, denn mir gefiel es, diese beiden fast wehrlos vor mir zu haben. Mit einer alten recht harten Bürste, striegelte ich die beiden so sanft es ging, denn ich wollte keine all zu deutlichen Spuren hinterlassen. Kai-jin und Theresa genossen dieses Spiel sichtlich, ihre Atmung wurde heftiger und ein leichtes Stöhnen mischte sich zwischen die einzelnen Atemzüge.Ich überlegte, wie ich denn nun die eine verwöhnen konnte, ohne die andere zu vernachlässigen.„Wollen wir doch mal sehen, ob meine beiden Stuten nicht langsam reif sind für eine ordentliche B*samung“, kündigte ich mein Vorhaben an. Sofort reckten sich mir zwei gierige Hinterteile entgegen. Ich nahm das Griffende der Gerte und strich es immer wieder über Theresas Schamlippen, die sich in freudiger Erwartung rosa glänzend öffneten. Ich spielte ein wenig mit ihrem Kitzler und führte ich dann den Schaft der Gerte langsam ein. Sie war zwar nicht sonderlich dick, aber die wohligen Seufzer die Theresa ausstieß, verrieten mir, dass es ihr trotzdem gefiel. Ich war ein wenig erstaunt, wie weit ich die Gerte Problemlos einführen konnte, fasste die Gerte dann am anderen Ende und bewegte sie vorsichtig hin und her. Mein verlängerter Arm ermöglichte es mir, mich nun ausgiebig mit meiner Schwester zu beschäftigen. Mit der freien Hand hatte ich ihre Scham bereits gründlich untersucht, und mich davon überzeugt, dass genügend Feuchtigkeit ihren zarten Flaum benetzt hatte. Ich wollte sie jedoch noch ein wenig zappeln lassen, bewog ich in sie eindrang, und so begann ich Kai-jin ausgiebig zu lecken. Es war nicht ganz einfach so von hinten an die richtigen Stellen zu kommen. Kai-jin versuchte immer wieder ein Bein zu heben, um mir einen besseren Zugang zu verschaffen, konnte sich aber mit den gefesselten Armen nicht richtig ausbalancieren und musste das Bein immer wieder absetzen. Ihre Geilheit steigerte sich durch diese Unterbrechung nur langsam und ich genoss das es, zu spüren, wie ihr Körper immer mehr danach verlangte gef*ckt zu werden. Immer nervöser zappelte sie aufgeregt unter meiner Zunge. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus.„Bitte f*ck mich endlich!“ bettelte sie, „bitte Geo, bitte!“Patsch, ein fester Klaps auf ihren Hintern brachte sie zum Schweigen.„Du sollst Dich nicht vordrängen!“ Ich zog Theresa vorsichtig die Gerte aus der Scheide und positionierte sie stattdessen tief in Kai-jin. Mit einem Lederriemen band ich ihr das Ende an ihrem Bein fest, so dass sie nicht herausrutschen konnte. Dann befreite ich Theresa von ihrem Gebisknebel und legte ihn meiner Schwester an.„Wenn Du nun Dein Bein ein wenig bewegst, dann kannst Du für Dich selber sorgen, jetzt ist erst mal Theresa dran“, spöttelte ich. Entäuscht ließ Kai-jin ihr Bein sinken, hob es aber sogleich laut stöhnend wieder, denn wenn sie ihr Bein absetzen wollte, dann bohrte sich die Gerte noch tiefer in sie. Was für ein Anblick, die vor Erregung zitternde Schwester, die es sich zwangsweise selbst besorgte. Aber nun war endlich Theresa an der Reihe. Meine Jeans drohte fast zu platzen, so stramm war mein kleiner Freund, doch ich wollte das Spiel noch ein wenig genießen. Ich fühlte erst einmal nach, wie feucht Theresa denn nun war, und entschloss mich kurzerhand mit einem kurzen Zungengastspiel ihr ein Wenig auf die Sprünge zu helfen, denn sie hatte ja eine ganze Weile warten müssen, biss ich Kai-jin versorgt hatte. Es dauerte nicht lange, da lief die salzige Geilheit aus Theresa und verlangte nach einem passgerechten Stöpsel und auch ich musste nun unbedingt meinen S*hwanz irgendwo deponieren um mich abzureagieren. Ich befreite mich schnell von der lästigen Jeans und zog meine Unterhose gleich mit aus und drang schnell und ein wenig unsanft in Theresa ein. Für lange Spielchen hatte ich mich inzwischen selbst viel zu viel aufgegeilt. Doch Theresa gefiel diese Art genommen zu werden, denn ihre tiefe, für diesen zarten Körper so ungewöhnliche Stimme, ließ ein schon fast inbrünstiges Gurren ertönen. Doch ich hatte mich selber zu geil gemacht und merkte schon nach wenigen Stößen, dass ich gleich kommen würde. Schnell entzog ich mich Theresa wieder, und ließ stattdessen meine Finger spielen. Mein S*hwanz zuckte immer noch ganz aufgeregt und ich versuchte nicht die ganze Zeit ans Vögeln zu denken, um mich selbst wieder ein bisschen zu beruhigen. Dabei aber trotzdem Theresa bei Laune zu halten fiel mir nicht gerade leicht, aber die Nässe, die meine Hand umfloss, signalisierte mir, dass es mir doch recht gut gelang. Theresa stieß selbst, soweit ihre Fesseln das zuließen ihren Unterkörper meiner Hand immer heftiger entgegen. Sie war wieder an dem Punkt angelangt, an dem es ihr Spaß zu machen schien einen gewissen Schmerz dabei zu verspüren. Einige Male bewegte sie sich so heftig, das meine Finger aus ihr herausglitten, und ich regelrecht Schwierigkeiten hatte, meine Finger schnell wieder in ihrer Spalte zu platzieren. Sie hielt einfach nicht still. Mehrere Male rutschten meine Finger über ihren feuchten Arsch und trafen ihre Pospalte, was sie aber nicht mit Entsetzen sondern mit noch intensiverem Stöhnen beantwortete. Mit dem Daumen umspielte ich ihren Anus nun etwas intensiver.„Willst Du?“ fragte ich noch etwas zögerlich. Theresa nickte heftig, so heftig, dass sie mit dem Kopf vor die Stangen schlug, an die ich sie gefesselt hatte, und die sich unmittelbar vor ihr befanden.Mir kam eine Idee, „einen Moment“ vertröstete ich Theresa und wandte mich wieder Kai-jin zu. Ich befreite sie von Knebel und Augenbinde. Ich wollte, dass Kai-jin mir dabei zusah, was ich mit Theresa anstellte. Kai-jin blinzelte ein wenig in das helle Sommerlicht und musste sich erst wieder daran gewöhnen. Den Gebißknebel verpasste ich nun wiederum Theresa, denn ich hatte noch gut ihre Schreie im Gedächtnis. Theresa grinste wollüstig, sie hatte meine Gedanken wohl erraten. Kai-jin musste ich gar nicht erst auffordern, uns zuzusehen, sie war viel zu aufgegeilt um uns nicht zu beobachten, denn noch immer steckte die Gerte tief in ihr, denn sie hatte sich dazu durchgerungen, ihr Bein abzusetzen.Einen Moment lang bearbeitete ich Theresa noch mit Fingern und Daumen, bis Theresa wieder in ekstatische rhythmische Zuckungen verfiel.„Jetzt?“ fragte ich noch einmal, meiner Sache noch nicht ganz sicher, doch ein Nicken reichte mir als Bestätigung, das der richtige Moment gekommen war. Ich setzte meinen S*hwanz an ihrem Hinterteil an und versenkte ihn mit langsamen gleichmäßigen Druck in ihrem Hintern. Theresa stieß einen langen, tiefen kehligen Laut aus, der eine Mischung aus sexueller Begeisterung und Schmerz war. Kai-jins Augen weiteten sich und sie klang regelrecht entsetzt, als sie leise mit fast versagender Stimme hauchte, „Geo, was machst du da?“Doch ich begann mich in Theresas Enge zu bewegen, zunächst langsam und gleichmäßig, dann immer schneller, und Theresa stöhnte bei jedem Stoß laut auf. Die laute, die sie ausstieß hatten nicht mehr viel mit dem zu tun, was sie sonst beim Sex von sich gab. Sie klangen schon fast unmenschlich und drückten doch tiefste Zufriedenheit aus. Ihr ganzer Körper schüttelte sich, sie hatte sich nicht mehr unter Kontrolle und man hörte an ihrem zischenden Atmen, wie fest sie auf den Knebel biss, um nicht schreiend vollkommen die Beherrschung zu verlieren. Ich spürte wie ihre Beine unter ihr nachgaben und sie nur noch von mir gehalten wurde. Ich rammelte in die heiße Enge ihres Pos und merkte wie es mir kam. Jetzt half kein Verzögern mehr, und ich wollte es auch gar nicht. Tief in ihrem Darm legte ich meinen Samen ab. Kai-jin ließ diese Schauspiel nicht kalt, sie hatte längst begriffen, wie sehr Theresa diese Art des Sex gefiel. Mit kreisenden Bewegungen ihres Beines, an das noch immer die Gerte gefesselt war, versuchte sie sich zum Höhepunkt zu bringen.Ein paar Stöße hielt ich noch durch, doch dann war auch ich fertig mit der Welt. Theresa hatte sich vollkommen verausgabt. Ihre schwarze Mähne klebte in ihrem schweißnassen Gesicht und im ganzen Stall roch es nach Sex und Körpersäften.Ich brauchte erst einmal eine Verschnaufpause. Ich schaute mich um, suchte noch etwas anregendes mit dem man sich noch ein wenig die Zeit vertreiben konnte. Mein Blick fiel durch Zufall durch die offene Stalltür, durch die ich nur einen kleinen Spalt der Toscanalandschaft erblicken konnte. Doch was ich sah ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Frau Ratelli kam mit ihrem Rad über den kleinen Hügel der nur gut 500 Meter vom Hof entfernt lag. Sofort dachte ich an die offene Stalltür und an Frau Ratellis Neugier. Sie würde bestimmt nachsehen kommen.Kai-jin, die spürte das etwas nicht stimmte, sah in meine Richtung und begriff sofort.„Theresa Deine Mutter!“ presste sie aufgeregt hervor. Panik stieg in mir auf. Die Klamotten der Mädchen lagen am anderen Ende des Stalls in der Sattelkammer, es war unmöglich die beiden noch rechtzeitig dorthin zu schaffen und vor allem Theresa konnte sich in der kurzen Zeit unmöglich wieder bekleiden. Panik, lähmende Panik stieg in mir auf, ich merkte wie mir die Kontrolle entglitt. Kai-jin bekam Panik, Tränen, stiegen ihr ins Gesicht.„Bind mich los, schnell, bitte Geo!“ Tausend Gedanken, ein Pochen im Schädel, Angst! Was tun?„Geo!“, es war Theresa sonore Stimme, die mich wieder ein bisschen in die Realität zurückholte, „Du musst meine Mutter davon abhalten, den Stall zu betreten, egal wie aber du musst!“Ein hektischer suchender Blick, meine Hose, sie lag auf dem Boden des Stalls, denn ich hatte sie ja erst hier ausgezogen. Ich sprang förmlich hinein, die Unterhose ließ ich weg. Schnell noch in die Sandalen, das verschwitzte T-Shirt gerade gezogen, dann hastete ich zur Tür. Schnell, bloß schnell Frau Ratelli abfangen. Ich trat durch die Tür nach draußen und stieß beinahe mit Frau Ratelli zusammen, die die offene Stalltür bereits bemerkt hatte und mit dem Rad direkt darauf zugesteuert war. Ich versuchte zu Lächeln und kam mir vor als würde ich eine Grimasse schneiden.„Oh hallo Geo, du bist da drin!“ Frau Ratelli schien überrascht. „Was machst Du denn da?“Wieder schossen mir Gedanken durch den Kopf, schnell wie Blitze, und doch schien mir keine passende Antwort einzufallen. Ich musste eine Ausrede finden, schnell. Und plötzlich beschlich mich ein anderer beängstigender Gedanke. Ich hatte Theresa und Kai-jin nicht losgebunden. Sie standen noch immer gefesselt und hilflos im Stall.„Och ich war bloß neugierig“, log ich und verschloss die Tür des Stalls, „schade das der Stall leer steht, da könnte man doch was raus machen, eine Pferdepension zum Beispiel!“ Ich redete nur um etwas zu sagen und flehte das Frau Ratelli nicht auf die Idee kommen mochte mit mir den Stall zu betreten.„Bist Du alleine?“ Oh, Mist, die Frage vor der ich mich am meisten gefürchtet hatte.„Ja!“ log ich wie aus der Pistole geschossen und wusste sogleich das dass Eis auf das ich mich begab immer dünner wurde. Ich merkte wie mir das Blut zu Kopf stieg.„Oh, dann sind die beiden Mädchen bestimmt im Haus.“ und Frau Ratelli wandte sich dem Haus zu und einen Moment lang war ich erleichtert, dass sie nicht auf die Idee kam, den Stall zu betreten und mir von früher zu erzählen, doch dann kam mir der Gedanke, das Frau Ratelli vielleicht recht bald bemerken könnte, dass die beiden nicht im Haus waren.„Nee, die sind spazieren gegangen!“ rief ich Frau Ratelli hinterher, „aber wohin weiß ich nicht genau!“Ich hoffte damit genug Zeit gewonnen zu haben um die beiden zu befreien. Doch Frau Ratelli drehte sich noch einmal um: „hilfst Du mir in der Küche Georg, dann können wir schon mal ein bisschen was zum Essen vorbereiten?“Was sollte ich tun, mir fiel keine Ausrede ein und ich folgte Frau Ratelli ins Haus, zwei hilflose Mädels im Stall zurücklassend. Mir musste dringend eine Lösung einfallen, nur welche?Die Vorbereitungen fürs Essen zogen sich Ewigkeiten hin, so kam es mir jedenfalls vor. Alle paar Sekunden schaute ich verstohlen auf meine Uhr. Die Minuten verstrichen schleichend und trotzdem kam es mir vor als würden Stunden vergehen. Nun schaute auch Frau Ratelli zur Küchenuhr.„Die sind aber lange weg, weißt Du denn, wo die hingegangen sind?“„Ja, ich vermute es zumindest!“ Vielleicht war das die Chance, Theresa und Kai-jin zu befreien, denn langsam wurde es wirklich Zeit und gut würde es den beiden bestimmt auch nicht mehr gehen.„Vielleicht sollte ich mal sehen ob ich sie finde“ warf ich so nebensächlich wie möglich ein, eine Chance sehend, nun endlich die beiden zu befreien.„Ach lass mal die beiden, die finden schon den Weg zurück, vielleicht wollen die ja mal unter sich sein und nicht immer einen Kerl dabei habe!“ Frau Ratelli grinste und verpasste mir einen Knuff in die Seite. Wenn die wüsste, dass die beiden vielleicht gerade mehr Zeit in ziemlicher Nähe miteinander verbrachten als ihnen lieb war.Ich hampelte noch fast eine Stunde nervös von einem Bein auf das andere, nur unterbrochen von dauernden Blicken auf meine Uhr, bis endlich die erlösenden Worte vielen.„Du solltest vielleicht doch mal nach den Mädchen suchen, nicht das noch etwas passiert ist, Theresa ist ja nicht so gut zu Fuß. Am besten holst Du dir eines der Räder aus dem Schuppen. Ich setz‘ mich mal so lange auf die Veranda, vielleicht entdecke ich sie ja sogar eher,“ lächelte Frau Ratelli und ich verstand die Anspielung auf meine Nervosität sehr wohl. Doch wenn Frau Ratelli auf der Veranda saß, dann konnte ich auch nicht einfach wieder in den Pferdestall gehen und Voilà mit den beiden Mädchen von dort wieder auftauchen. Die Geschichte wurde immer schwieriger, und ich fragte mich langsam ob die beiden nicht irgendwann so verzweifelt sein könnten, und um Hilfe rufen würden, egal, wie man sie vorfinden würde. Und was würden sie dann für eine Geschichte erzählen? Ich bekam es mit der Angst zu tun, holte das Fahrrad aus dem Schuppen und radelte um den nächsten Hügel davon. Als der Hof nicht mehr zu sehen war, hielt ich an und versteckte das Fahrrad im Gebüsch. Ich hatte zu viel Angst, dass Frau Ratelli sich doch noch selbst auf die Suche machen würde und dann eventuell hier vorbeikam und das Fahrrad bemerkte, dann wäre ich eine Erklärung schuldig, auf die ich mit Sicherheit keine Ausrede mehr gewusst hätte. Ich schlich über den Hügel zurück immer bemüht den Stall zwischen mir und dem Wohnhaus zu lassen, damit Frau Ratelli mich nicht von der Veranda aus sehen konnte. Endlich war ich an der Rückseite des Stalls angekommen. Eine graue verputze Wand ragte vor mir auf. Nur ein paar kleine Fenster kurz unter der Dachkante um ein wenig Licht in die Boxen zu lassen. Die großen Fenster lagen alle auf der anderen Seite, dem Hof zugewandt dort wo doch auch der Gang zu den Boxen befand. Keine Möglichkeit von hier aus in den Stall zu gelangen. Ich musste über den Hof. Ich schlich am Stall entlang und spähte vorsichtig um die Mauerecke. Frau Ratelli saß immer noch auf der Veranda und schaute in die entgegengesetzte Richtung in die ich gefahren war über die Hügel und hielt scheinbar Ausschau. An ihr kam ich nicht vorbei, so klappte das nie. Ich schlich an der Rückwand des Stalls zurück, außer den Fenstern waren nur ein paar winzige Löcher in Bodenhöhe durch die man nicht mal eine Katze hätte jagen können. Sie mussten früher mal als Abflüsse gedient haben. Ich legte mich flach auf den Boden und spähte durch eines der Löcher hindurch. Ich konnte den Boden einer der alten Pferdeboxen erkennen, aber das dicke Mauerwerk und der kleine Durchmesser des L*ches schränkte mein Gesichtsfeld arg ein. Ich schaute an der Mauer entlang und versuchte mich an der mir endlos erscheinenden Wand zu orientieren und die Stelle zu finden an der die Box liegen musste, in der wir unsere Spielchen getrieben hatten. Ich ging zu der Stelle und legte mich dort wieder vor das nächste L*ch im Boden. Leise flüsterte ich durch das L*ch Theresas Namen, wenn dann würde sie mich als erstes bemerken. Doch es passierte nichts. ich presste mein Ohr in das L*ch hinein um besser hören zu können.Ich hörte nur ein Grummeln und Stöhnen. Das mussten die beiden sein, aber warum antwortete Theresa nicht? Noch einmal flüsterte ich „Theresa“. Das Gemurmel wurde nun etwas lauter, aber eine klare Antwort bekam ich immer noch nicht.Der Knebel! Theresa hatte noch immer den Knebel im Mund! Wie hatte ich das vergessen können? Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und sprach ein bisschen lauter durch die Öffnung.„Kai-jin, kannst Du mich hören?“„Ja“ schallte es von innen, viel zu laut zurück.„Pssst“ zischte ich durch das L*ch zurück. Ich erklärte den beiden die Situation, immer bedacht darauf so leise wie möglich zu sein und warnte sie eindringlich davor bloß nicht zu laut zu sein. In wechselnder Kommunikation durch die alte P*ssrinne, denn was anderes konnte das L*ch vor mir eigentlich nicht sein, kamen wir zu dem Schluss dass wir so lange warten mussten, bis auch Frau Ratelli sich auf die Suche nach uns machen würde. Das würde sie bestimmt irgendwann tun, wenn auch ich nicht zurückkam. Kai-jin jammerte, ihr wäre kalt und ihr tue alles weh und mir viel die Gerte wieder ein. Ich schlich zurück und beobachtete Frau Ratelli um die Mauerecke. Hatte ich vorhin noch geglaubt, die Zeit würde langsam verstreichen, dann schien sie jetzt einbetoniert. Frau Ratelli saß wie eine Madonna auf ihrem Hocker auf der Veranda und starrte in die Landschaft. Aber Anstalten sich zu bewegen machte sie keine. Minute für Minute schlich dahin. Ein paar mal ließ sie ihren Blick über die Landschaft schweifen, und ich musste höllisch aufpassen, dass sie mich nicht hinter der Hausecke bemerkte, wenn sie mal in meine Richtung sah.Ich hatte das Gefühl sie schon einen Tag lang beobachtet zu haben, aber es war nur eine Stunde. Eine Stunde die mir wie eine Ewigkeit vorkam und die für Theresa und Kai-jin die Hölle sein musste. Dann endlich zog Frau Ratelli einen Zettel aus ihrer Schürze und notierte etwas darauf. sie trug immer einen Bleistift und einen kleinen Block bei sich, wenn sie nicht sofort aufschriebe, was ihr im Haushalt fehle, dann würde sie beim Einkaufen immer die Hälfte vergessen. Dann klemmte sie den Zettel unter einen kleinen Blumentopf der auf einem Tisch auf der Veranda stand, legte ihre Schürze ab und ging zum Fahrradschuppen, holte ihr Rad und fuhr in die entgegengesetzte Richtung als die, in die ich gefahren war davon.Ich rannte um den Stall herum und stürzte in die Sattelkammer raffte die Kleidung der Mädchen zusammen und spurtete in die Box in der die beiden noch immer gefesselt standen.Der Anblick schockierte mich.Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal..
Kapitel 32 – HeimwärtsEin wenig fassungslos und entsetzt stand ich mit einem Bündel Kleidung unter dem Arm in der Box. Zwei Augenpaare sahen mich vorwurfsvoll an. Selbst bei Theresa konnte man in ihren Augen Wut und Enttäuschung, Entsetzen und Angst erkennen. Auch die Augen eines Blinden können sprechen!Beide Mädchen zitterten am ganzen Körper an ihren Handgelenken konnte man deutliche rote Striemen erkennen, sie hatten sich versucht aus den Fesseln zu befreien und sich dabei die Arme ein wenig wund gescheuert. Doch das Zittern kam nicht etwa daher, das es hier im Stall kalt gewesen wäre, das wurde mir schnell klar, es war die Entkräftung. Stundenlang hatten die beiden mit nach oben gebundenen Armen hier stehen müssen. Mir war unwohl in meiner Haut, nein mehr als das, ich fühlte mich schuldig. Ich trat an Theresa heran und schnitt ihr die Fesseln auf. Zum Glück hatte ich ein Taschenmesser dabei, denn mit ihren Befreiungsversuchen hatte sie die Knoten so stramm gezogen, dass ich ohne ein Messer die Fesseln überhaupt nicht auf bekommen hätte. Der Geruch von abgestandenem Schweiß und Sperma kroch mir in die Nase. Kein Wunder, die beiden hatten sich nach unserer Orgie nicht reinigen können. Aber da war auch noch etwas anderes, Urin, es roch eindeutig nach Urin, und mir wurde schlagartig klar warum. Kaum hatte ich Theresa losgebunden, wankte sie unkoordiniert und drohte der Länge nach hinzuschlagen. Ihre Arme, blutleer wie ein Stück abgehangenes Fleisch, hatte sie nicht mehr unter Kontrolle und der Versuch sich an der Boxen wand festzuhalten glich dem verzweifelten Bewegungstraining, das ich schon einmal bei Rosa gesehen hatte, nachdem sie nach ihrem Unfall nach Wochen den Gips wieder abgenommen bekam. Ich fing Theresa auf und half ihr vorsichtig sich ins Stroh zu setzen. Die ganz Zeit über stammelte ich immer wieder nur ein „Tschuldigung, tut mir Leid!“, mehr brachte auch ich nicht zu Stande. Kraftlos ließ sich Theresa sinken und ich hoffte innigst, dass sie bald wieder fit sein würde, denn in panischer Angst dachte ich daran, was nun passieren würde, wenn Frau Ratelli auf den Hof zurückkam und uns vielleicht doch noch hier finden würde.“Bind mich endlich los!“ jammerte meine Schwester vorwurfsvoll und riss mich ein wenig aus meinen Gedanken. Ich zückte abermals mein Messer, doch Kai-jin schüttelte energisch den Kopf, „erst die Gerte, ich kann nicht mehr, bitte nimm sie raus, es tut so weh!“Ich kniete mich vor Kai-jin und bemerkte sofort, auch sie hatte ihren Urin einfach laufen lassen. Was hätte sie auch sonst tun sollen. Doch da war auch noch etwas anderes, es roch nach Blut. Kai-jin hatte sich bei ihrem Befreiungsversuch verletzt. Die Gerte steckte zu tief in ihr und feucht war sie längst nicht mehr. Mir wurde heiß in der Birne. Was hatte ich da nur wieder angerichtet. Vorsichtig band ich die Riemen um ihr Bein los und zog ganz sanft die Gerte aus ihr heraus. Ich glaubte zumindest vorsichtig zu sein, doch Kai-jin schrie auf vor Schmerz und ein Schwall Urin floss mir über die Hände. Sie hatte ihren Körper kaum noch unter Kontrolle. Ich ließ mir nichts anmerken, denn auch so, war mir die Situation schon peinlich genug.Kai-jins Schamlippen waren deutlich geschwollen und neben den letzten Tropfen P*sse die daran glänzten waren deutlich die feinen Spuren von Blut zu erkennen. Ich fragte mich wie ich das nur wieder gutmachen konnte.Kai-jin jammerte immer wieder, das ihr alles weh täte, und es so brennen würde. Ich band sie los und sie fiel förmlich in meine Arme.“Was machen wir jetzt?“ ich war etwas unsicher, ich konnte die beiden doch hier nicht einfach so liegen lassen, nur weil ich Angst hatte, entdeckt zu werden. Aber meine Angst war gigantisch. Ich beschimpfte mich in Gedanken selbst als einen Feigling, doch viel half das nicht.“Wir müssen irgendwie ins Haus, bevor meine Mutter kommt, am besten ins Bad, da können wir uns im warmen Wasser etwas erholen, und wenn meine Mutter fragt, behaupten wir, dass wir uns frisch machen wollten.“ Theresas Vorschlag erschien mir einleuchtend. Notdürftig zogen sich die beiden ihre Klamotten an, und ich bemühte mich ihnen wenigstens ein klein wenig dabei zu helfen.Ich spähte aus dem Stall über den Hof und in die Landschaft. Frau Ratelli war nirgends zu sehen. So führte ich zuerst Theresa in das Bad der Ratellis und holte dann Kai-jin, die ich in unser Bad im ersten Stock brachte.Kai-jin jammerte laut auf, als warmes Wasser ihre Scham umspülte, biss die Zähne aufeinander und presste zischend die Luft zwischen Ihren Zähnen hindurch.“Tut mir wirklich leid Schwesterchen“, versuchte ich erneut mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Kai-jin rang sich ein Lächeln ab, dass ein wenig verzerrt aussah, denn sie schien wirklich Schmerzen zu haben.“Ach, wir sind ja alle selber Schuld, aber das nächste Mal bindest du uns vorher los, bevor du einfach verschwindest!“Hatte ich das gerade richtig gehört? ‚Das nächste Mal‘? Ich verstand die Welt nicht mehr so ganz und schüttelte nur leicht den Kopf. Morgen früh würden wir abreisen. Ein nächstes Mal würde es nicht geben. Und ob ich mich auf so ein Spielchen überhaupt noch einmal einlassen würde, dessen war ich mir in diesem Moment wirklich nicht sicher.“Du solltest lieber mal nach Theresa sehen!“ schlug Kai-jin vor, bevor Frau Ratelli kommt.Frau Ratelli, oh shit, das Fahrrad. Ich musste das Fahrrad herbeischaffen, bevor Sie zurückkam. Ich ließ die verdutzte Kai-jin in der Wanne sitzen und rannte aus dem Haus. Frau Ratelli war nirgends zu sehen, trotzdem rannte ich wie ein gehetzter Hund über die Hügel zum Fahrrad zurück, holte es aus dem Gebüsch und radelte so schnell ich konnte zum Hof zurück. Ich keuchte mir fast die Lunge aus dem Hals und mir war etwas schwindelig als ich den Hof erreichte.Ich öffnete den Fahrradschuppen und sofort fiel mir das Rad von Frau Ratelli auf, das an der Wand lehnte. Ich stürzte regelrecht ins Haus und hätte fast Frau Ratelli umgerannt, die aus der Küche kam.“Sind sie wieder da?“ fragte ich so scheinheilig, dass ich merkte wie ich wegen meiner Lüge eine rote Birne bekam.“Ja, die waren schon wieder hier, als ich zurückgekommen bin, schüttelte Frau Ratelli missbilligend den Kopf, „wo die bloß gesteckt haben?““Haben sie ihnen denn nichts erzählt!“ fragte ich, immer noch sehr um meine scheinheilige Fassade bemüht.“Nein, die sind beide im Bad, die machen sich wohl ein bisschen frisch!““Beide zusammen?“ und mein gespieltes Erstaunen war so überzeugend, das Frau Ratelli sich umdrehte und mich böse ansah.“Nein, Theresa ist hier unten in unserem Bad und Deine Schwester, die habe ich eben oben gehört. Was hast Du denn gedacht!“Für Frau Ratelli war es schon undenkbar, das die beiden Mädchen sich gleichzeitig ein Bad teilten, wenn die wüsste… aber ich war ganz froh, das die Angelegenheit doch noch so glimpflich abgegangen war und schwieg deshalb lieber.Etwa eine halbe Stunde später, kamen dann auch endlich die beiden Mädchen. Kai-jin trug eine langärmelige Bluse, und als ich einen kurzen Moment ihre Handgelenke sah, wusste ich nur zu gut, warum.“Wo wart ihr denn?“ und wieder war ich erstaunt, was für ein vortrefflicher Lügner ich war.“Spazieren!“ kam die etwas schnoddrige Antwort von meiner Schwester und als sie sich von Frau Ratelli unbeobachtet fühlte, streckte sie mir die Zunge heraus. Ich begriff das das dieses mal nicht unbedingt freundlich gemeint war. Kai-jins staksiger Gang verriet, das sie immer noch Schmerzen hatte, und ich hoffte, nicht irgendwelchen Schaden angerichtet zu haben. Einen Besuch beim Arzt würde uns in echte Erklärungsnöte bringen.Theresa hatte ein T-Shirt an und ich versuchte als erstes einen Blick auf ihre Handgelenke zu erhaschen, doch auf ihrer etwas dunkleren Haut waren die Striemen an den Handgelenken nicht so deutlich zu sehen. Hoffentlich blieben sie auch ihrer Mutter verborgen.Frau Ratelli ging aber schon wieder ganz in ihrer Hausarbeit auf, denn inzwischen war es so spät geworden, dass wir Mittag und Abendbrot gut zusammenlegen konnten. Also wurde noch ein bisschen mehr aufgetischt, und hungrig wie wir alle waren fielen wir über die Tafel her, als hätten wir die letzten Wochen nur Wasser und Brot bekommen.Frau Ratelli lästerte ein wenig über unseren Hunger und unsere Gier, sah es uns aber zugleich etwas wehmütig nach, denn es war, vom Frühstück morgen mal abgesehen, unsere letzte Mahlzeit hier bei den Ratellis. Natürlich bot sie uns auch an, wenn es denn so gut schmecken würde uns für den morgigen Tag ein bisschen was einzupacken. Was bei Frau Ratelli ‚ein bisschen‘ war konnte ich mir zwar gut vorstellen, aber ausschlagen konnte ich das Angebot dennoch nicht.Kai-jin und Theresa waren das ganze Essen über sehr schweigsam. Wenn ich meine Schwester ansah, dann rang sie sich zwar ein Lächeln ab, aber viele Worte waren ihr nicht zu entlocken. Nach dem vorgezogenen Abendbrot machten wir uns dran die Koffer zu packen. Typisch für einen Jungen, hatte ich meine Klamotten schnell gepackt. Tasche auf, alles rein, Tasche zu. Nur die Klamotten für den morgigen Tag ließ ich draußen und ging zu Kai-jin ins Zimmer.“Naa…?“ betrat ich fragend den Raum, „alles OK?““Hmm..“ mehr bekam ich als Antwort nicht.“Kai-jin, es tut mir leid, was heute passiert ist.“ und ich erklärte ihr, was am Nachmittag passiert war, wie ich immer wieder eine Gelegenheit gesucht hatte, sie und Theresa zu befreien, wie ich versucht hatte von hier wegzukommen und auch Frau Ratelli davon zu überzeugen nach ihr und Theresa zu suchen.Kai-jin lächelte! Nicht das sie mich auslachte, nein, sie lächelte in einer so liebevollen Art, die regelrecht etwas mütterliches hatte, das mir irgendwie ganz warm ums Herz wurde.“Ich bin dir gar nicht mehr böse, eher auf mich selbst. Das ich mich auf dieses Spielchen eingelassen habe. Aber der Nachmittag war auch sehr interessant.““Interessant?“ ich war etwas konsterniert. „Wieso interessant?““Ich habe mich die ganze Zeit über mit Theresa unterhalten, irgendwie mussten wir ja die Zeit totschlagen.““Und was war daran so interessant?“ ich begriff noch immer nicht so ganz, was daran so interessant sein sollte oder konnte.“Wir haben über uns gesprochen, über uns beide, wie das passiert ist, warum das passiert ist, und was wir machen können.““Was sollen wir schon machen?“ irgendwie verwirrten mich Kai-jins Antworten eher, als das die mir Klarheit verschafften.“Du weißt über Theresa Bescheid, über ihren Vater, über ihre Kindheit. Das hat sie uns doch erzählt…““Ja aber was hat das mit uns zu tun? Das verstehe ich nicht so ganz?“ langsam hatte ich nicht das Gefühl das ich auch nur annähernd begriff, worauf meine Schwester hinaus wollte.“Naja, Theresa meinte, uns erginge es ja auch nicht viel anders als Ihr!“Mir fiel fast der Unterkiefer auf den Teppich.“Waaas? Wieso? Das kann man doch gar nicht vergleichen!“Kai-jin hielt mit dem Kofferpacken inne und setzte sich mir gegenüber auf den Fußboden.“Doch vielleicht kann man dass doch. Sicherlich Papa säuft nicht, und er schlägt nicht. Er hat sich auch an mir nie vergriffen, aber wann war er denn mal für uns da? Wann ist unser Vater denn wirklich mal ein Vater für uns gewesen?“Mich schockierte dieses harte Urteil ein wenig, schließlich sprach Kai-jin da von unserem Vater. Eltern, das war irgendwie immer etwas heiliges gewesen. Meine Mutter war immer die beste Mama der Welt gewesen, mein Vater immer der beste Papa der Welt, aber ich begriff allmählich, dass das vielleicht nicht stimmte. Hatte ich deshalb so heftig reagiert, als ich meinen Vater mit Christa hatte flirten sehen?Ich verstand nicht so recht, warum es Kai-jin so leicht fiel, zu akzeptieren, dass auch unsere Eltern einige Macken und Fehler hatten.“Ja aber Papa und Mama haben es doch bestimmt immer gut gemeint mit uns“, versuchte ich sie ein wenig zu verteidigen.“Das meine ich doch gar nicht!“ und ich merkte das es auch Kai-jin nicht ganz leicht viel, mit mir darüber zu reden. „Aber könnte es nicht sein, dass das was zwischen uns passiert nur deshalb passiert, weil Papa und Mama so sind,wie sie sind? Theresa meint jedenfalls das Kinder gar nicht steuern können, was sie werden oder wie sie sich entwickeln, sondern das das ganze drumherum viel mehr Einfluss darauf hat, als man selbst!“Mir war das ein bisschen zu hoch und so schob ich eigentlich mehr aus Verlegenheit, um dem Thema auszuweichen die Frage hinterher: „Glaubst Du das etwa?“Doch Kai-jin zuckte nur die Schultern. „Theresa ist viel älter als wir, ich glaube als Erwachsener sieht man manche Dinge anders. Und vielleicht hat Theresa ja einfach recht.““Und was heißt das jetzt?“ ich begriff immer noch nicht so ganz, und es sollte auch noch ein paar Jahre dauern, biss ich tatsächlich verstand, was Theresa Kai-jin versucht hatte klar zu machen.“Ach ist doch egal“ und mit diesen Worten sprang Kai-jin auch schmiss mich auf das Bett zurück und viel mir in die Arme, mir einen zärtlichen Kuss auf die Lippen hauchend, „ich liebe Dich!“Nicht das das meine Verwirrung beseitigt hätte, aber ich war froh, dass Kai-jin mir nicht mehr böse war, wenn sie es denn überhaupt gewesen war, nahm sie fest in den Arm und erwiderte ihren Kuss.“Wir sollten lieber unsere Koffer packen, bevor uns hier noch so jemand sieht!“ Unterbrach ich unsere Knutscherei.“Feigling!“ und mit einem demonstrativ innigen Kuss unterstrich Kai-jin ihre bissige Bemerkung noch, löste sich aber schließlich doch, und packte weiter ihren Koffer.Ich war verwirrt. Überhaupt war ich in letzter Zeit oft verwirrt und ich erinnerte mich an ein paar Worte meiner Mutter, die einmal in einem Streit mit mir gesagt hatte, ‚Junge wie soll das erst werden, wenn du in die Pubertät kommst?‘ War das jetzt ‚Pubertät‘. Manchmal hasste ich die Welt der Erwachsenen, obwohl ich mich doch selbst schon wie einer fühlte. Alles war so verwirrend, und dauernd grübelte man über irgendetwas nach.“Ich gehe nach unten!“ und mit diesen Worten stand ich auf und ging auf die Veranda, wo Theresa auf ihrem Stuhl bei der Tür saß und in die Landschaft starrte, die sie doch nicht sehen konnte.“Hallo Geo!“, begrüßte sie mich, sie hatte meinen Schritt natürlich längst erkannt.“Hallo“ erwiderte ich nur holte mir einen Stuhl und setzte mich neben sie und starrte ebenfalls in den Sonnenuntergang.Es verstrichen ein paar Minuten in denen wir uns das warme rote Sonnenlicht ins Gesicht scheinen ließen, und ich mich fragte, ob Theresa es denn wenigstens spüren konnte. Selbst bei geschlossenen Augen schien alles rot zu sein, und ich konnte mir nicht vorstellen immer nur Schwarz zu sehen.“Schade das ihr morgen schon wieder weg müsst!“ Theresas Worte rissen mich ein wenig aus dem Gedankenwirrwarr, „es war schön mit euch beiden, werdet ihr wiederkommen?““Ich weiß nicht, aber komm Du uns doch einfach besuchen?“ Und mir gefiel die Vorstellung durchaus, Theresa für eine Weile bei uns in Deutschland zu haben.Theresa lächelte, und ihr schien der Gedanke ebenfalls zu gefallen. „Und was werdet ihr machen wenn ihr zu Hause seid?“ Und als von mir nicht sofort eine Antwort kam, fügte sie noch hinzu, „wegen Eurer Eltern!“Was sollten wir schon tun. Ich hatte nur Angst vor Streit und Stress, mein Vater war sowieso fast nie zu Hause gewesen, würde sich also so viel ändern? Andererseits hatte ich auch Angst vor der neuen Situation. In den Wochen seid Vaters Abreise hatten wir fast jeden Abend mit unserer Mutter telefoniert, unsere Eltern würden sich trennen, das stand fest. Vater würde nach New York gehen, und was mich ein wenig verwirrte; er würde Rosa mitnehmen. In fast jedem Telefonat hatte Mama erzählt, wie sehr sie sich wieder mit Rosa gestritten hatte. Ich verstand das meiste davon nicht. Warum sich meine Mutter plötzlich nicht mehr mit Rosa verstand war mir absolut schleierhaft. Ich verstand auch nicht, das Rosa plötzlich alles so egal war. Nicht, dass wir uns immer gut mit ihr verstanden hätten. Rosa war immer eine Einzelgängerin gewesen. Aber ich hätte nicht gedacht, dass sie sich bei uns unwohl fühlen würde. So wie meine Mutter das erzählte, war das aber scheinbar der Fall. Sie hatte meiner Mutter viele Vorwürfe gemacht, sie sei immer das ungeliebte Kind gewesen. Und mit Christa verstand sie sich scheinbar super. In den letzten Wochen der Ferien sei sie fast jeden Tag bei Vater und Christa gewesen. Das hatte natürlich sehr viel Streit gegeben, und irgendwie war ich ein bisschen froh, dass wir hier weit genug weg in Italien saßen. Aber wir mussten der Wahrheit auch ins Auge blicken. Vater würde übermorgen abreisen, zusammen mit Rosa, und wenn wir wieder zu Hause wären, dann würde nichts mehr so sein wie vorher. In den letzten Wochen hatte sich ohne unser Zutun unser ganzes Leben umgekrempelt, und ein Großteil des Geschehens war sogar gänzlich an uns vorbeigegangen, während wir hier in der Toscana unsere Ferien genossen hatten.Seit dem mein Vater abgereist war hatten wir mit ihm nicht mehr gesprochen, und ich hatte auch nicht das Gefühl, als hätte ich ihm sonderlich viel zu sagen. Trotzdem hatte ich Angst. Angst vor dem was da kommen mochte. In einem Anflug von Zorn oder Groll etwas zu denken und zu entscheiden ist einfach, aber später mit dieser Entscheidung leben zu können, das ist etwas ganz anderes, und das wir damals, selbst in diesem jugendlichen Alter schon klar. Wieder begann ich das Erwachsenwerden ein klein wenig zu hassen. Es war alles so kompliziert.Ich schaute Theresa versonnen an, und bemerkte, dass sie scheinbar noch immer auf eine Antwort wartete, nur mir fiel nichts sinnvolles ein, nichts was ich hätte sagen wollen oder können.“Ich weiß nicht“, war die einzige Antwort die mir einfiel. Und ich bemerkte, wie mir die Tränen kamen, unkontrolliert, einfach nur so und ich wusste wirklich nicht einmal genau warum. Nicht dass ich einfach drauflos geheult hätte, aber die Tränen, die mir still über die Wangen liefen konnte ich dennoch nicht zurückhalten.Ein Arm griff nach mir, zog mich zu sich, wiederstandlos ließ ich es geschehen, lag bald mehr auf meinem Stuhl als das ich saß, den Kopf in Theresas Schoß, sanft von ihr im Haar gekrault sprach ihre beruhigende tiefe Stimme zu mir: „Es wird schon wieder werden, Du schaffst das schon!“Die Welt um mich herum löste sich allmählich auf, mir war es egal, was ich da gerade tat. Es tat einfach unendlich gut, sich anlehnen zu können, und ich genoss die Wärme die Theresas Körper abgab. Ich fühlte mich einfach nur behaglich geborgen. Es dauerte eine ganze Weile, biss ich mich wieder gefangen hatte und als ich aufblickte, sah ich Kai-jin, die mir gegenüber auf der weißen Holzbank an Frau Ratelli gelehnt saß. Ich hatte beide nicht k kommen hören. Das warme herzliche Lächeln Frau Ratellis mit dem sie mich ansah, verriet, das sie sich einfach nur Sorgen um uns machte, und das sie uns einfach nur unseren Schmerz ein wenig nehmen wollte. Und ich bewunderte diese rundliche, kleingewachsene Frau, die so viel Herzens wärme ausstrahlte.“Theresa, du hast eine tolle Mutter!“ raffte ich mich wieder auf. Theresa lächelte tiefgründig, und Frau Ratelli wurde rot.Inzwischen war die Sonne hinter dem Hügel versunken, aber der Himmel war noch immer in ein orangenes Licht getaucht.“Ich glaube ich habe da etwas für euch,“ und mit diesen Worten verschwand Frau Ratelli im Haus und kam mit einem Krug Wein und einem Tablett mit einfachen Gläsern zurück.“Heute Abend dürft ihr das mal, ausnahmsweise, dann schlaft ihr auch gut!“ und so schenkte sie uns allen ordentlich ein. Es dauerte nicht lange und ich merkte wie ich wirklich müde wurde, und Kai-jin schien es nicht anders zu gehen, und so verabschiedeten wir uns bei Zeiten auf unsere Zimmer.Ich war einfach nur noch hundemüde und hatte das Gefühl als hätte ich wochenlang nicht geschlafen. Ich fiel, kaum hatte ich den Kopf auf der Matratze, in einen tiefen traumlosen Schlaf.Am nächsten Morgen wurden wir von Theresa geweckt, nach einem kurzen Gang ins Bad und einem ebenso kurzen Frühstück fuhr ein Taxi auf den Hof um uns nach Livorno zum Bahnhof zu bringen.Frau Ratelli versorgte uns mit allerlei guten Ratschlägen und einem Korb voller Leckereien, die Koffer wurden verladen und nach einer herzlichen Umarmung und einem Kuss für Theresa, den ich mir nicht verkneifen konnte, der aber von Frau Ratelli mit einem deutlichen Räuspern kommentiert wurde, ging es zum Bahnhof nach Livorno.Die Stimmung war ziemlich bedrückt, und auch der ständig quatschende Taxifahrer, den wir mangels Italienischkenntnissen doch nicht verstanden konnten uns nicht aufheitern.Am Bahnhof angekommen wurden wir vom Fahrer noch bis zum Informationsschalter im Bahnhof begleitet, wo man uns schon erwartete. Frau Ratelli hatte in Zusammenarbeit mit Mutter ganze Arbeit geleistet. Wir waren natürlich viel zu früh dran, und hatten noch gut eine Stunde Zeit. Einer der Mitarbeiter, der einigermaßen Deutsch verstand ,erklärte uns alles,von dem er glaubte uns würde es vielleicht interessieren. Nicht das es das wirklich tat, aber so ging die Zeit bis zu unserer endgültigen Abreise schneller vorüber und vor allem an Kai-jin schien der junge Mann besonderen Gefallen zu finden. Wieder mal war ich besonders stolz auf meine Schwester.Endlich war es soweit, wir wurden noch zum Zug begleitet, sogar unsere Koffer brachte man uns ins Abteil. und schließlich rollten wir in den beginnenden Nachmittag hinein zurück Richtung Heimat.In dieser Nacht, war mir einfach nur nach Schlafen zu mute und so machte ich ich recht zeitig bettfertig. Kai-jin ging es scheinbar nicht anders, und wie selbstverständlich kuschelten wir uns in einer Koje im Abteil des Schlafwagens zusammen.Doch in dieser Nacht schlief ich bei weitem nicht so gut wie zuvor. Das immer wiederkehrende „Tacktack Tacktack des Zuges machte mich eher nervös, und hätte Kai-jin nicht auf meinem Arm geschlummert ich hätte mich bestimmt nervös hin und her geworfen. Die kurzen Momente in denen ich einknickte wurde ich von schlimmen Träumen geplagt, in denen mich Erwachsene verfolgten, Fremde uns bedrohten und ich immer wieder erfolglos versuchte meine Schwester zu retten. Ich träumte von erfolglosen davonlaufen in einer Luft die aus zäher Flüssigkeit zu bestehen schien und alles unerträglich verlangsamte. Nur meine Gegner konnten sich scheinbar mühelos darin bewegen. Verfolgt von einer ganzen Horde schwarzer Gestalten, die alle das Gesicht meines Vaters trugen versuchte ich mich mit meiner Schwester im Arm zu retten und wusste doch nicht was mich mehr dabei bremste, meine Schwester, die ich fest im Arm hielt oder diese zähe bläuliche Masse, die mir das Atmen so schwer machte und bei der ich das Gefühl hatte, sie würde mir die Lungen verkleben.Ein lautes Hämmern gegen die Abteiltür riss mich aus diesem Traum und von draußen rief ein Schaffner unsere Namen.“Aufstehen, ihr müsst am nächsten Bahnhof umsteigen. Durch das Fenster fielen die ersten Strahlen der Morgendämmerung herein, und mir wurde so langsam klar wo ich war.Noch einmal rief der Schaffner unsere Namen und ich antwortet durch die Tür, ich hätte ihn gehört.Inzwischen war auch Kai-jin erwacht.“Du hast nicht gut geschlafen!“ kommentierte sie mein wahrscheinlich zerknittertes Gesicht.“Nee, hab ich nicht!““Du hast die ganze Nacht gestöhnt und immer wieder meinen Namen geschrien. Hoffentlich machst Du das demnächst nicht zu Hause.“ und lächelnd gab sie mir einen Kuss.Wir machten uns frisch, frühstückten etwas von den Sachen die uns Frau Ratelli eingepackt hatten und öffneten dem abermals klopfenden Schaffner die Tür. Es war Zeit umzusteigen.Nach zwei weiteren Mal umsteigen fuhren wir schließlich in den Bahnhof von Limburg ein, mit mulmigen Gefühl im Magen, was uns nun erwarten würde, hatte unsere Heimat uns wieder.Ich war gespannt wer uns am Bahnhof abholen würde, doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal….
Kapitel 33 – Leere ZimmerAls wir in den Bahnhof einfuhren, standen wir bereits an der Tür. Durch das schmale Fenster an der Tür versuchte ich, zwischen den vorbei gleitenden Menschen, ein bekanntes Gesicht auszumachen. Aber wie einem das immer so geht, wenn man besonders nach etwas Ausschau hält, dann übersieht man es meist, und wir waren so pfiffig gewesen so weit vorne in den Zug einzusteigen, dass wir nun in Limburg am äußersten Ende des Bahnsteiges aussteigen mussten. Ich sprang aus dem Zug und half meiner Schwester mit ihren Koffern. Typisch Mädel, ich kam mit einer großen Reisetasche aus, die ich zwar auch kaum selber tragen konnte, während meine Schwester zwei Koffer mit sich schleppte.Warum brauchten Mädels nur immer so viele Klamotten?Ich spähte über den Bahnsteig, suchte meine Mutter, konnte sie aber nirgends entdecken.„Siehst Du sie?“ fragte Kai-jin.Ich schüttelte nur den Kopf, „wartet bestimmt unten!“ und so machten wir uns auf den Weg Richtung Ausgang.Doch plötzlich stand sie vor uns. „Kinder da seid ihr ja!“Ich war schockiert. Die Frau die uns gegenüberstand, ja, das war Mama, aber mit der Mutter, die uns vor einigen Wochen nach Italien verabschiedet hatte, hatte sie nicht mehr viel gemein. Meine Mutter war immer eine äußerst elegante und selbstbewusste Frau gewesen. Oft hatten die Nachbarn scherzhaft gelästert, wie ein Mann nur eine so tolle Frau so lange allein lassen könne. Ich war immer stolz auf meine Mutter gewesen. Gesunde weibliche Rundungen einer Enddreißigerin, voller Busen, groß gewachsen, die schöne kühle Blonde eben, ohne dabei Arrogant zu wirken. Denn eines hatte man meiner Mutter nie nachsagen können, dass sie ihre Nase zu hoch trug. Sie war immer nett, hatte für jeden ein paar freundliche Worte. Wir galten in unserer Siedlung als angesehene Leute.Doch das Wesen was jetzt vor uns stand hatte damit nichts mehr gemein. Nie hatte ich meine Mutter so dürr gesehen. Ihre Augen lagen tief in den Höhlen, dunkle, blau schwarze Ringe unter ihren Augen ließen ihren Kummer weithin sichtbar werden. Sie hatte mindestens 10 Kilo abgenommen und die Klamotten die sie trug, wirkten alle mindestens zwei Nummern zu groß.Es war Kai-jin, die die Anspannung löste, und meiner Mutter in die Arme viel. Ich sah Tränen in ihren Augen schimmern, drückte meine Mutter zärtlich und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.„Hallo Mama! Schön dich wiederzusehen!“ Schön wieder zu Hause zu sein wollte ich nicht sagen, denn ich bezweifelte, dass es zu Hause sonderlich schön sein würde. Jedenfalls im Moment.Meine Mutter war total aufgedreht, ja schon fast hysterisch. Die ganze Zeit auf dem Weg zum Auto redete sie, fragte wie der Urlaub gewesen war, wie uns denn Italien denn gefallen habe, ob Frau Ratelli und Tochter denn auch immer nett zu uns gewesen waren, was wir denn so unternommen hätten.Es war mehr als deutlich zu spüren, dass sie in Wahrheit nur um den heißen Brei herum redete. Wir hatten so oft miteinander telefoniert, dass wir ihr aus Italien kaum etwas neues erzählen konnten, jedenfalls nichts, das sie hätte wissen dürfen.Als meine Mutter merkte, das wir ihr nicht so recht antworten konnten oder wollten, fing sie wieder an zu weinen, und diesmal tat sie es nicht still nur mit ein paar verstohlenen Tränen, nein, sie heulte richtig drauflos. Sie musste den Wagen auf den Seitenstreifen fahren, denn die Tränen versperrten ihr die Sicht.Sie erzählte uns was sie bisher am Telefon nicht übers Herz gebracht hatte, das Papa plötzlich überraschend vor der Tür gestanden habe. Ich hatte bislang geglaubt, er habe vorher mit unserer Mutter telefoniert. Doch so, wie sie nun erzählte, hatte er einfach plötzlich im Garten gestanden, sie habe einen riesigen Schreck bekommen und geglaubt mit den Kindern sei etwas passiert. Doch er habe sie nicht einmal beruhigt sondern ihr platt vor den Kopf gesagt, er sei nur gekommen, um ihr zu sagen, dass er sich trennen würde. Erst dann habe er ihr gesagt, dass mit den Kindern alles in Ordnung sei, und das sie in Italien gut aufgehoben seien.Und dann sei auch noch diese Christa aufgetaucht, und plötzlich hätte Rosa angefangen mit ihr zu streiten. Rosa hätte ihr vorgeworfen, sie sei immer das ungeliebte Kind gewesen, niemand hätte sie je richtig ernst genommen, sie wolle bei Vater bleiben, sie würde mit ihm und Christa nach New York gehen. Dort dürfte sie später aufs Konservatorium gehen und könnte sich dann endlich ganz ihrer Musikkarriere widmen.Das war es also, sie hatten Rosa gekauft. Was für eine billige Masche. Aber Rosa schien das dermaßen zu imponieren, dass sie nicht mehr davon abzubringen gewesen war.Ich spürte eine unbändige Wut in mir aufsteigen und ich hörte mich sagen: „Ich hätte schneller sein sollen, schneller zuschlagen sollen!“ „Geo!“, Kai-jin schrie meinen Namen, sie kreischte ihn regelrecht, „halt den Mund, sei still!“Meine Mutter sah mich entsetzt an. „Wovon redest du?“„Nichts“, wiegelte ich ab, „wir hatten Streit!“Ein skeptischer Blick durchbohrte mich, der Blick einer Mutter, die ihren Sohn gut genug kannte, um zu wissen, dass da noch mehr war, doch sie schwieg, wischte sich die Tränen ab und setzte das Auto wieder in Bewegung. Ein paar prüfende Blicke in den Rückspiegel zu Kai-jin, eine Aufforderung zu erzählen, was passiert war, doch auch Kai-jin schwieg.Als wir auf unsere Garageneinfahrt fuhren kam mir unser Haus gar nicht mehr so idyllisch vor. Irgendwie hatte es plötzlich etwas Bedrohliches, etwas Kaltes, Abschreckendes. Der gepflegte Rasen die sauberen Blumenrabatte, alles nur ein schöne Fassade für dahinter versteckte Ruinen. Ruinen einer Familie. Es gab kein „Willkommen zu Hause“, kein Freudestrahlen, keine kleine Schwester die aus dem Haus gerannt kam, um endlich ihre Geschwister wiedersehen zu können. Da stand ein Haus, allein auf einem Grundstück, eine kleine Siedlung außerhalb von Limburg, heile Welt, schöne Fassaden, und wartete darauf, dass wir ihm Leben einhauchten.Als wir eintraten fielen mir sofort die Kartons auf, die gestapelt am Kellerabgang standen.„Das sind Rosas Sachen, die werden morgen noch abgeholt.“ und wieder standen meiner Mutter die Tränen in den Augen.„Du hast ja noch uns!“ nahm Kai-jin sie tröstend in den Arm und bei unserer Mutter flossen wieder die Tränen.Was für eine Scheiß Situation. Die Gedanken an einen insgesamt tollen Urlaub waren vorbei, ich kam mir vor, als hätte ich mich verlaufen, und sei unvermittelt in einen Alptraum geraten. Ich ging durchs Haus, atmete die Luft und versuchte mich mit ‚meinem zu Hause‘, wieder vertraut zu machen. Eigentlich hatte sich nicht viel geädert. Alles stand noch an seinem Platz, nur das Arbeitszimmer meines Vaters und Rosas Zimmer waren ausgeräumt. Was auf den ersten Blick so wirkte, als hätte jemand die Zimmer leer geräumt, um sie neu zu tapezieren, war jedoch in Wahrheit das Ende der Familie und wie ich erst viel später Begriff, das endgültige Ende der Kindheit.Der Abend schlich dahin und schon nach wenigen Stunden nervte mich das ständige Weinen meiner Mutter. Ich konnte gar nicht verstehen, warum sie unserem Vater so nachweinte, denn ich verspürte nur Hass.Vielleicht war ich ein wenig ungerecht, aber in dieser Situation konnte ich irgendwie nicht anders. Ich hasste diesen Mann für alles was er tat, ja ich hasste ihn sogar dafür das er überhaupt existierte.Mutter hatte sich bei Zeiten müde geweint, und ging ins Bett und auch wir Kinder gingen nach oben in unsere Zimmer. Als ich die Treppe hinaufkam fiel mein Blick abermals in Rosas leeres Zimmer und mir kam ein Gedanke, für den ich mich zugleich wieder schämte. ‚Jetzt habe ich hier oben endlich Kai-jin für mich!‘ Ich ertappte mich dabei, wie ich mich selber ein ‚Arschl*ch‘ schimpfte, denn mir war in diesem Moment klar, dass ich nicht minder egoistisch dachte als mein Vater.Es war Kai-jin, die mich aus diesen Gedanken riss. Sie trat von hinten an mich heran, legte ihren Kopf an meine Schulter und nahm mich von hinten in den Arm. Ich drehte meinen Kopf um ihr Gesicht sehen zu können, und stellte fest, auch sie hatte rotgeweinte Augen.“Geo…?“ ihr Blick verriet tiefe Ergriffenheit und Angst, „versprichst Du mir etwas?““Was denn?“ ich war ein wenig irritiert.“Das du mich nie so behandeln wirst, wie Papa das mit Mama gemacht hat. Das du mich nie so belügst?““Aber das ist doch etwas ganz anderes!“, wehrte ich ab, „wir sind nicht Mann und Frau, wir sind kein richtiges Paar, wir sind nur Geschwister!““Sind wir nicht! Wir sind keine Geschwister!“ Kai-jin schrie, nein sie kreischte diesen Satz hysterisch über den Flur und mir rutsche das Herz in die Hose, was war, wenn Mutter uns unten hören würde. Ich riss Kai-jin förmlich mit mir in mein Zimmer, das dem Elternschlafzimmer am entferntesten lag.“Bist du verrückt so zu Kreischen, wer soll dich denn noch alles hören!“ fuhr ich meine Schwester barsch an. Anstatt mir zu antworten, ließ Kai-jin ihre Tränen laufen. Sie heulte nicht wild drauflos, sondern im Licht der Deckenlampe sah ich einfach nur die Tränen über ihre Wangen laufen, die sich an ihrer Kinnspitze sammelten und auf den Teppich herabtropften.Ich fühlte mich beschissen, gerade so, als sei ich wieder mal dabei alles verkehrt zu machen und wusste überhaupt nicht, wie ich nun reagieren sollte. Doch Kai-jin starrte mich einfach nur an, gerade so, als erwarte sie von mir, dass ich die Situation nun bereinige, doch ich fühlte mich unbeholfen, wusste nicht was ich tun sollte.Es war Kai-jin, die abermals reagierte. Sie zog ihr T-Shirt aus, öffnete ihre Hose und stand nur im Schlüpfer vor mir. Doch die Tränen liefen immer noch. „Geo, du bist nicht mein Bruder, bitte, sag es, sag dass Du nicht mein Bruder bist!“Hätte ich doch bloß weglaufen können, die Zeit zurückdrehen, alles ungeschehen machen können, in diesem Moment hätte ich es getan. Kai-jin war verzweifelt, sie war total am Ende, und der einzige Mensch, der ihr hätte helfen können, stand wie eine Ölgötze vor ihr und stellte sich an wie ein Neugeborenes das fasziniert aber verständnislos seine erste Rassel betrachtet. Ich war unfähig zu reagieren, ich wusste nicht was ich tun sollte und hatte das Gefühl, alles was ich tun konnte und tun würde, wäre verkehrt. Ich fühlte mich hundeelend und schuldig.Kai-jin raffte ihre Klamotten zusammen und stürzte weinend an mir vorbei in ihr Zimmer. Hinter ihr knallte ihre Tür und Sekunden später hörte ich sie laut in ihrem Zimmer weinen. Ich zog mich aus, legte mich ins Bett und lauschte meiner weinenden Schwester. Meine Zimmertür ließ ich offen. Ich hätte sie schließen können, um das Geräusch der schluchzenden Kai-jin zu dämpfen, aber nicht einmal das brachte ich fertig.Ich versuchte nachzudenken, obwohl mir das unheimlich schwer fiel. Was konnte ich tun. Ich mochte Kai-jin, sehr sogar, ich wusste, dass das, was wir getan und erlebt hatten, nie hätte passieren dürfen, für mich war sie immer noch meine Schwester, doch ich begriff auch, dass es für Kai-jin anders war. Sie wusste, sie war eben nicht meine richtige Schwester. Ich musste an Rosa denken, die meiner Mutter vorgeworfen hatte, sie sei nie als richtige Tochter akzeptiert worden. Ich hatte es da leicht, ich wusste wer meine Eltern waren, auch wenn ich im Moment auf meinen Vater nicht sonderlich stolz war. Ich horchte in die Nacht und vernahm die immer noch weinende Kai-jin aus ihrem Zimmer.Ich stand auf, es war mir egal ob ich das Richtige tat, ich kam zu dem Schluss, das es vielleicht längst zu spät war das Richtige zu tun, Nur eines wollte ich jetzt auf keinen Fall, alleine sein und ich befürchtete, wenn ich jetzt nicht etwas unternahm dann würde ich Kai-jin vielleicht verlieren.Ich weiß nicht ob es mir damals schon klar war, aber ich liebte sie wirklich, nicht als meine Schwester, sondern als das, was nicht sein durfte.Ich ging in ihr Zimmer, hockte mich neben ihr Bett, und tastete im Dunkeln nach ihr.“Nicht weinen!“ versuchte ich sie zu beruhigen. So als hätte meine Schwester mich jetzt erst erkannt, als hätte sie sicher sein wollen, das es nicht Mutter war, die nach ihr sah, warum sie so weinte, drehte sie sich zu mir um, schaltete ihre Nachttis*hlampe an, so als wolle sie sich optisch versichern, das ich es tatsächlich war, schlang ihre Arme um mich und begann mich wild zu Küssen. Knutschend rutschte sie aus dem Bett und wir lagen eng umschlungen auf dem Teppich. Ich spürte ihren Körper, spürte die hitzige Wärme, die sie abstrahlte. Ich verdrängte alle Skrupel, alle Ängste und genoss die stürmischen Berührungen meiner Schwester, die nicht meine Schwester sein wollte. Die innigen Küsse, die meinen ganzen Körper bedeckten und mir das Blut in die Lenden schießen ließen.Sie riss mir meine Short vom Körper und stürzte sich regelrecht auf mich. Sie spießte sich auf meinem Penis auf und ein zischendes Atmen zwischen den Zähnen verriet ihren Schmerz. Ich musste an Theresa denken, an ihre Art zu lieben. Und mir fiel die Gerte wieder ein. Ich wusste warum Kai-jin Schmerzen empfand, und sie tat mir Leid. Das, was wir hier taten, das taten wir in diesem Moment um einen Bund zwischen uns zu besiegeln, einen geheimen, einen verbotenen Bund. Etwas Ungehöriges was es nie hätte geben dürfen, doch ich konnte ihr nicht widerstehen. Ihre fordernde Art, die grenzenlose Geilheit mit der sie mich trotz schmerzverzerrtem Gesicht ritt. Ihr gepresster keuchender Atem, ihre Schenkel die mich umschlangen als gelte es mir die Rippen zu brechen.Dieser Akt hatte nichts zärtliches, er war a****lisch heftig, fast schon mechanisch, und doch merkte ich, wie es mir kam. Ich sah Kai-jin in die verweinten Augen, sah, dass noch immer Tränen über ihr Gesicht liefen und wusste plötzlich was sie von mir wollte, sie wollte keinen Sex, sie wollte keine Befriedigung, sie wollte nur eines, dass ich endlich einsah, was sie mir vorhin entgegen geschrien hatte, dass ich nicht ihr Bruder war und ich erkannte, wenn ich es jetzt nicht über mich bringen würde, dann würde ich vielleicht den Menschen verlieren, der mir am meisten bedeutete.“Kai-jin!“ mir war es egal, wie laut ich ihren Namen rief, doch meine Schwester reagierte überhaupt nicht, sie ritt mich wie der Teufel, und selbst mir begann mein Penis zu schmerzen.“Katrin!“ Stille, meine Schwester hielt abrupt inne und starrte mich an. So hatte ich sie ewig nicht genannt. „Ich bin nicht dein Bruder!“ Da war es raus. Kai-jin setzte sich wieder auf mein noch steifes Glied, diesmal langsamer und ich sah ein Lächeln auf ihrem Gesicht, ein Lächeln absoluter Glückseligkeit. Ein paar wenige Bewegungen auf mir, dann riss Kai-jin ihr Kopfkissen vom Bett, presste es sich vors Gesicht und schrie ihren Höhepunkt hinaus. Noch nie hatte ich so so gehört, auch wenn das Kissen den Schrei erstickte, so war er doch für mich trotzdem deutlich vernehmbar. Kai-jin schrie und kreischte in ihr Kissen wie ich sie noch nie erlebt hatte. Es war nicht nur der Schrei eines Höhepunktes, sondern ein Schrei der Befreiung. Nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte warf sie ihr Kissen auf das Bett zurück und begann wiederum mich wild zu küssen. Sie stammelte immer wieder meinen Namen und der Klang des Glücks in ihrer Stimme brachte mich zu einem gewaltigen Höhepunkt. Tief spritzte ich meinen Saft in die M*schi meiner Schwester.Wir waren beide total geschafft und blieben eine ganze Weile schlaff aufeinander liegen, bis ich ein Knarren auf der Treppe vernahm, doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes mal.
Kapitel 34 – Ein Job!Wir waren beide total geschafft und blieben eine ganze Weile schlaff aufeinander liegen, bis ich ein Knarren auf der Treppe vernahm.“Mama!“ sagte Kai-jin nur, sprang auf, schnappte sich ihr Nachthemd und sprang in ihr Bett. Sie kam nicht mal dazu, sich ihr Nachthemd Überzustreifen und zog sich die Decke bis unters Kinn, um ihre Nacktheit zu verbergen. Ich sprang regelrecht in meine Shorts, als mir die Feuchtigkeit in meiner Körpermitte bewusst wurde, und es war nicht nur Schweiß, der meine Shorts an meinem Körper kleben ließen. ‚Sie wird es merken‘, zuckte es mir durch den Kopf, und plötzlich wurde mir bewusst, dass das ganze Zimmer noch immer nach Sex nach dem intensiven Akt unser Vereinigung roch. Mir blieb nur eines, in die Offensive zu gehen. Ich stürzte zu Tür öffnete diese und stieß frontal mit meiner Mutter zusammen, die in diesem Moment im Begriff war Kai-jins Zimmer zu betreten. Ich tat total Überrascht und fluchte ein wenig leise vor mich hin.“Georg, was ist hier los?“, die Stimme meiner Mutter klang gereizter als es die Situation erforderte, lauter als es nötig gewesen wäre.“Psst!“ fuhr ich ihr ins Wort, bevor sie noch mehr sagen konnte. Und als sie Kai-jins Zimmer betreten wollte hielt ich sie kurzerhand am Arm fest. „Nicht, lass sie in Ruhe! Sie hat nun endlich aufgehört zu weinen!“ Meine Mutter drehte sich zu mir um und in dem schummrigen Licht das von unten aus dem Flur hier herauf schien konnte ich sehen, dass meiner Mutter ebenfalls die Tränen kamen.“Ich habe sie ein bisschen beruhigt, ich glaube es ist besser, wir lassen sie jetzt in Ruhe“, spielte ich ganz den starken Mann. „Na gut, du gehst jetzt aber auch Schlafen mein Großer!“ und das liebevolle Streicheln meiner Mutter über meine Wange verstärkte mein schlechtes Gewissen nur noch. Ich schlich in mein Zimmer, wollte mir auf keinen Fall etwas anmerken lassen und spürte den Blick meiner Mutter, der mich auf dem Weg in mein Zimmer begleitete. An der Zimmertür drehte ich mich noch einmal um und rief ein leises ‚gut Nacht‘ über den Flur. Das schien meiner Mutter zu genügen, sie drehte sich um und verschwand wieder nach unten in ihr Schlafzimmer. Erst jetzt atmete ich einmal richtig tief durch. Eine ungeheure Anspannung fiel von mir, ich steuerte auf mein Bett zu, ließ mich einfach fallen und sank in einen unruhigen Schlaf.Das sonore Brummen eines schweren Dieselmotors riss mich am nächsten Morgen aus meinem unruhigen Schlaf und beendete alle bösen Träume, die mich die Nacht über verfolgt hatten. Beißender Ruß und Abgasgestank zogen in mein Zimmer. So ein Mist, was war das denn schon wieder? Ich brauchte einen Moment um mich zu orientieren. Ja, ich war zu Hause, das hier war mein Zimmer. Ich schwang mich aus dem Bett um das Fenster zu schließen und nachzusehen woher der Gestank kam. In unsere Hofeinfahrt rangierte gerade ein altersschwacher Umzugs-LKW rückwärts hinein und blies dabei seine Abgase in mein Zimmer. Mein Vater stand in der Einfahrt und versuchte mit wilden Gesten den Fahrer einzuweisen und ihn daran zu hindern, im Rückwärtsgang die Blumenbeete platt zu walzen. Ich beschloss nach unten zu gehen, nach etwas essbarem zu suchen und dem Ende unserer Familie beizuwohnen. Wie ich befürchtet hatte saß meine Mutter mit rotgeweinten Augen in der Küche und Kai-jin die neben ihr saß war dieses Mal diejenige die ihr tröstend die Hand hielt. Ihr fragender Blick in meine Richtung verriet deutlich, dass die die Situation vom Vorabend nicht vergessen hatte und sich noch immer fragte, wie viel unsere Mutter bemerkt hatte. Ich schüttelte leicht den Kopf, um ihr zu signalisieren, dass ich sicher war, Mutter habe nichts bemerkt. Kai-jin schien ein Stein vom Herz zu fallen.Mein Vater betrat die Küche und pures Gift lag in der Luft. Die Blicke die Kai-jin ihm zuwarf hätten verachtungsvoller nicht sein können. Sein Mund öffnete sich stumm wie bei einem Fisch, doch anstatt etwas zu sagen holte er nur einmal tief Luft und stand wie eine Ölgötze mitten in der Küche.Meine Mutter schien das nicht ertragen zu können. Sie riss sich von Kai-jin los und rannte wild schluchzend aus der Küche. Sekunden später hörte man die Tür zum Schlafzimmer zuknallen und nahm ihr Heulen nur noch sehr gedämmt war.Mein Vater schien immer noch nach Worten zu suchen und als er sie endlich gefunden zu haben schien, schnitt meine Schwester sie ihm ab. Ich erschrak als ich ihre Stimme härte, wie ein tiefes Grollen im Unterton, mit einer Bedrohlichkeit die so gar nicht zu ihr passte und einer Eiseskälte, die es mich erschauern ließ, fauchte sie meinen Vater an: „Verschwinde, hau ab!“Ich hatte mit Vorwerfen, mit Hysterie, mit Kreischen gerechnet, aber dies war nicht mehr die Stimme eines 13-jährigen Mädchens, dies war die Stimme einer erwachsenen Frau, und diese Stimme war herrisch, gebieterisch und duldete kein Wiederwort. Und noch einmal wiederholte sie mit fester Stimme: „Verschwinde!“Mein Vater schaute etwas unsicher zu mir, so als erwarte er ausgerechnet von mir Beistand. „Es ist besser Du verschwindest!“ bestätigte ich meine Schwester. Mein Vater drehte sich um, ließ die Küchentür hinter sich offen stehen und ging mit den Packern in den Keller um die Kisten heraufzuholen.Mit einem fast kraftlosen Stöhnen, als hätte sie gerade eine enorme Anstrengung hinter sich sank Kai-jin auf den Küchenstuhl auf dem zuvor noch meine Mutter gesessen hatte. Ihr Blick war glasig, leer. Sie starrte aus der offenen Küchentür auf den anwachsenden Stapel Kartons, der aus dem Keller zum Vorschein kam, und doch schien sie diese Kartons nicht einmal wahrzunehmen. Sie starrte einfach ins Leere, blickte durch die Kartons hindurch in ferne Weiten.Es dauerte nicht einmal 20 Minuten, dann waren alle Kartons verstaut. Als die Packer gegangen waren und der alte LKW sich röchelnd in Bewegung setzte betrat mein Vater noch einmal die Küche, so als wolle er noch einen Anlauf wagen. Ich stand inzwischen direkt hinter Kai-jin und hatte ihr sanft meine Hände auf die Schultern gelegt und ihr ein bisschen die Schultern und den Nacken massiert. Ich wollte ihr einfach nahe sein, und als ich ihre Verspanntheit bemerkte, hatte ich einfach begonnen sie ein wenig zu massieren. Doch die Entspannung die sich so langsam eingestellt hatte, war schlagartig verschwunden. Ihre Arme die auf dem Küchentisch lagen verkrampften und es sah aus, als wolle sie ihre Finger in den Tisch graben.„Ich wollte doch…!“ weiter kam mein Vater nicht, als Kai-jin ihm wieder mit einem eisigen „Verschwinde!“ ins Wort fiel. Mich schüttelte es, ich hatte das Gefühl einen Eisblock zu massieren. Meine Schwester war nur noch ein kalter harter Klotz unter meinen Händen, und beinahe hätte ich meine Hände weggezogen, so als hätte es mir einen Schlag versetzt, sie zu berühren. Doch Kai-jin griff plötzlich nach meinen Händen, so als suche sie Unterstützung oder Hilfe. Und ich spürte, dass sie tief in ihrem Inneren sehr unsicher war. Mein Vater schien kein Interesse an einem weiteren Gespräch zu haben er knallte seinen Haustürschlüssel auf das Küchenbord drehte sich um und verschwand wortlos aus unserem Leben.Stille! Minutenlange Stille. Kai-jin hielt noch immer meine Hände und ihr eiskalter fester Griff ließ meine Hände allmählich schmerzen. Meine Gedanken rasten wirr umher. Zum einen war es irgendwie nichts ungewöhnliches für uns, mit unserer Mutter alleine zu sein. Die Tage die mein Vater mit seiner Familie verbrachte, die konnte man locker zählen, und ich konnte mich nicht dran erinnern, dass das mal anders gewesen war. Er war versessen was seine Arbeit anbelangte. So war er immer gewesen. Und trotzdem tat dieser Abschied irgendwie weh. Auch wenn mein Vater sonst so gut wie nie bei uns gewesen war, so wussten wir doch immer, dass wir einen Vater hatten, und im Zweifelsfall war er wenigstens telefonisch irgendwie erreichbar gewesen. Aber jetzt, stand ich in der Küche, meine Schwester die sich an meinen Armen festklammerte und mit einer heulend im Schlafzimmer liegenden Mutter. Und ich fühlte mich plötzlich irgendwie allein. Ein Teil meines Lebens war da eben zur Tür hinausspaziert, und ich glaubte nicht so recht daran, dass eben dieser Teil eines Tages zurückkehren würde, um wieder ein Teil meines Lebens zu werden.Ein kaum zu beschreibendes komisches Gefühl. Und nur das laute knurren meines Magens holte mich in diese Welt zurück.„Hunger?“, fragte Kai-jin.„Ja, und wie!“ erwiderte ich, denn wir hatten ja noch nicht einmal gefrühstückt.Ließen wir uns sonst gerne von Mutter verwöhnen, waren wir es, die dieses mal den Frühstückstisch bereiteten, auch wenn wir inzwischen fast zu Mittag hätten essen können, und Kai-jin gelang es tatsächlich meine Mutter zu Überreden, mit uns ein wenig zu frühstücken.Die nächsten Tage verstrichen furchtbar zäh. Bei uns zu Hause herrschte eine Stimmung als wären wir alle zum Tode verurteilt worden und erwarteten nun die Vollstreckung des Urteils. Ich sehnte das Ende der Ferien herbei. Selbst Kai-jin war zu nichts so richtig zu gebrauchen. Die letzten Tage der Ferien saßen wir Kinder zumeist nur in unseren Zimmern und meine Mutter saß irgendwo im Wohnzimmer oder in der Küche und starrte meist abwesend ins Leere.Wie alle Ferien hatten auch diese Sommerferien ein Ende und ich konnte mich nicht erinnern, mich jemals so auf die Schule gefreut zu haben. Auch Kai-jin schien nach den ersten Schultagen deutlich gelöster zu sein. Obwohl sich auch in der Schule einige Veränderungen ergeben hatten, aber dies ist eine andere Geschichte. Vielleicht lag es nur daran, dass nun alle wieder beschäftigt waren. Meine Mutter kümmerte sich wie immer um den Haushalt und für uns begann mit der Schule auch wieder der Sport, denn über die Ferien hatte unser Meister seine Schule auch immer geschlossen.Eigentlich erstaunlich schnell stellte sich ein gewisser Alltag bei uns ein. Meine Mutter war zwar noch immer viel ruhiger als sonst und wirkte irgendwie verschlossen, aber unser volles Programm, Schule, Sport, Tanzen lenkte uns zumeist ab.Insgesamt ging es uns eigentlich nicht schlecht. Wenige Wochen nachdem mein Vater verschwunden war erreichte uns ein Brief eines Anwalts aus New York. Darin kündigte mein Vater an, so schnell wie möglich die Scheidung zu wollen. Im Gegenzug verzichte er auf alle finanziellen Ansprüche. Was das bedeutete verstand ich erst, als meine Mutter mir Vaters Brief zu lesen gab. Mein Vater hatte einen großen Teil seines verdienten Geldes bei der Bank angelegt. Ich war erstaunt, denn während seiner Abwesenheit hatte ich immer den Eindruck gehabt, meine Mutter hätte sich um alles gekümmert. Nun erfuhr ich, dass mein Vater nur einen Teil seines Geldes auf ein gemeinsames Konto eingezahlt hatte, einen wesentlich größeren Teil hatte er gewinnbringend angelegt. In dem Brief war von einer Summe von Über zwei Millionen DM die rede. Zusätzlich verzichtete mein Vater auf jeden Anspruch auf Haus und Grundstück, wollte jedoch im Gegenzug keine weiteren Zahlungen an meine Mutter leisten. Er sah sich mit diesem finanziellen Zugeständnis von allen Verpflichtungen gegenüber den Kindern entbunden, so ließ er von seinem Anwalt mitteilen, denn er habe bereits alles gegeben, was er geben könnte.In dem Brief ging es nur ums Geld. Mit keinem Wort erwähnte er Rosa oder fragte nach uns. Überrascht war ich jedoch von der Reaktion meiner Mutter, die uns, als sie uns den Brief am Abendbrottisch zeigte, uns damit überraschte, dass sie arbeiten gehen wolle.„Willst Du denn das Geld nicht?“ fragte Kai-jin erstaunt.„Doch, dass nehme ich auf jeden Fall, und sei es nur darum, um es ihm nicht zu gönnen!“ erwiderte meine Mutter kalt, und man konnte die Verachtung in ihrer Stimme deutlich hören. „Aber wenn euer Vater glaubt, wir könnten ohne seine Almosen nicht leben, dann hat er sich aber getäuscht!„Und dann verriet unsere Mutter uns, dass sie sich in den letzten Tagen um einen Job bemüht habe, und tatsächlich auch einen gefunden hatte. Sie hatte früher mal in der Buchhaltung einer großen Maschinenfabrik gearbeitet, und diese Kenntnisse kamen ihr jetzt zu gute. Sie würde in einer kleinen Fensterfabrik im Nachbarort im Büro arbeiten. Die hatten eine Halbtagskraft fürs Büro gesucht und meine Mutter sofort den Job angeboten.Irgendwie eine komische Vorstellung, meine Mutter plötzlich arbeiten gehen zu wissen. Denn so lange ich denken konnte, war ich es gewohnt gewesen, morgens meine Mutter in der Küche anzutreffen. Nun würde sie bereits um sieben Uhr bei der Arbeit sein, was für uns Kinder in Zukunft bedeuten würde, uns morgens alleine auf den Weg zur Schule zur machen. Doch die Begeisterung mit der meine Mutter von der neuen Firma sprach machten deutlich, wie sehr sie sich danach sehnte unter Menschen zu kommen.„Und was sagt ihr jetzt dazu, das ich arbeiten gehen will?“, blickte meine Mutter fragend in die Runde am Abendbrottisch.„Und ab wann?“, fragte ich etwas verunsichert, dabei ertappt, dass ich mal wieder nicht richtig zugehört hatte.„Habe ich doch schon erzählt, ab nächste Woche, du Träumer!“, triezte mich meine Mutter ein wenig und rang sich ein Lächeln ab, was in letzter Zeit selten genug vorkam.„Also ich finde die Idee gut. Wir sind doch wohl alt genug um alleine zur Schule zu kommen und uns morgens beim Streit ums Bad nicht gegenseitig die Schädel einzuschlagen.“, kommentierte meine Schwester Mutters Idee, und ihr Blick verriet mir, an was sie vor allem bei der Erwähnung des Badezimmers dachte.„Und was sagt mein Großer nun?“ bohrte meine Mutter noch einmal nach.„Jaja, gute Idee!“, gab ich scheinbar nicht sonderlich begeisternd klingend von mir, denn der Spott von Kai-jin und Mutter war ihrem Grinsen anzusehen.„Vielleicht bringt dich ja dein Geburtstag auf andere Ideen?“ lächelte meine Mutter ein zweites Mal an diesem Abend.„Mein Geburtstag?“ Meine Art zu fragen und mein vermutlich dummes Gesicht, so als hätte ich dieses Wort gerade zum ersten mal gehört provozierten ein weiteres Lächeln.„Ja, mein Großer, dein Geburtstag. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, auch du wirst jedes Jahr Älter.“ grinste meine Mutter, „und das ist auch dieses Jahr wieder so. So stark hat sich die Welt schließlich nicht geändert. Und was gedenkst du an deinem Geburtstag zu tun, wenn du deine Fassung wieder gewonnen hast kannst Du mir ja diese Frage vielleicht beantworten, willst du Feiern?„Ich weiß nicht,…“, gab ich zögernd zur Antwort, und ich glaube ich wusste wirklich nicht so recht, was ich eigentlich wollte, doch das Läuten des Telefons bewahrte mich vor einer weiteren Ausfragerei. Es war Frau Ratelli. Sie oder Theresa riefen seit unserer Abreise jede Woche einmal bei uns an, fragten wie es uns ging, und so war im Laufe der Zeit eine lockere Freundschaft selbst zwischen Frau Ratelli und Mutter entstanden, obwohl sich beide nie begegnet waren. Man hörte Frau Ratellis aufgeregte Stimme selbst wenn man den Telefonhörer selbst gar nicht in der Hand hielt. Nur verstand ich leider nicht, um was es ging, denn vielleicht betraf es ja Theresa, und das machte mich doch irgendwie neugierig. Schließlich wurde das Telefon noch an Kai-jin weitergereicht, die mit Theresa zu sprechen schien, mich aber immer wieder mit einer Handbewegung aus dem Flur gestikulierte. Was hatte das denn nun schon wieder zu bedeuten?Das sollte ich später erfahren. Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 35 – Frühstück!Die Tagen gingen dahin, das Wochenende folgte und der Sonntag, der letzte Abend, bevor meine Mutter ihren neuen Job antreten würde, neigte sich dem Ende entgegen. Immer und immer wieder kontrollierte meine Mutter die Küche und wies uns an, wo Brot und Cornflakes standen und tat dabei gerade so, als hätten wir unsere eigene Küche noch nie von innen gesehen. Sie fragte zum hundertsten mal, was wir denn auf unsere Schulbrote haben wollten und man merkte ihr an, das sie ein wenig das schlechte Gewissen plagte, denn immerhin würde es für uns das erste Mal sein, dass wir uns alleine auf den Weg zur Schule machen müssten.Ich sah der ganzen Angelegenheit deutlich gelassener entgegen als meine Mutter, hoffte nur, dass ich den Wecker nicht Überhören würde, denn bisher hatte ich immer eine Mutter im Hintergrund gewusst, die sich darum kümmerte, dass wir nicht zu spät zur Schule kamen. Ich hatte schon häufiger morgens meinen Wecker überhört oder im Halbschlaf einfach ausgeschaltet, um dann eine halbe Stunde später von meiner Mutter aus dem Bett geschmissen zu werden. Kai-jin ging es da meist nicht besser. Mutter hatte dann jedoch stets dafür gesorgt, dass wir es dennoch rechtzeitig zur Schule schafften, meist einfach dadurch, dass sie ständig antreibend hinter uns stand und uns wie die Hühner durch die Wohnung scheuchte.Doch es kam ganz anders. Ich wachte morgens auf, lange bevor der Wecker klingelte und hörte meine Mutter unten in der Küche. Nur hin und wieder drang das leise Klirren eines Glases oder einer Tasse nach oben. Es konnte auch gut der Löffel in ihren Cornflakes sein. Meine Mutter gab sich scheinbar Mühe nicht zu viel Lärm zu machen. Ein paar Minuten später hörte ich, wie die Haustür sanft ins Schloss gezogen wurde. Kurze Zeit später folgte das Rattern des Garagentores, das sich einfach nicht leise betätigen ließ, dann wurde der Wagen angelassen und meine Mutter fuhr davon. Ich lag im Bett und überlegte ob ich aufstehen und schon einmal das Frühstück für Kai-jin und mich bereiten sollte. Meine Schwester würde sich bestimmt darüber freuen.So schlich ich nach unten in die Küche und begann den Frühstückstisch zu decken. Toastete etwas Brot, stellte die Marmelade und den Honig auf den Tisch und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen als ich das Honigglas in der Hand hielt. Ich öffnete es und steckte meine Nase tief hinein und inhalierte tief. Doch es roch nur nach Honig, wonach auch sonst. Ich machte etwas Milch für den Kakao warm und betrachtete mein Werk. Ja, so konnte ich meiner Kai-jin einen angenehmen Morgen bereiten. Nur irgendetwas fehlte noch. Kritisch begutachtete ich den Tisch und zählte all die Dinge durch die dort standen, auf der Suche nach dem Detail, dass ich noch vergessen hatte. Frühstücksbrettchen, Messer, Löffel für den Kakao, warme Milch, Kakaopulver, Marmelade, Honig und selbst die bereits von meiner Mutter vorbereiteten Pausenbrote hatte ich bereitgelegt. Die Cornflakes! Genau die fehlten noch. Wie hatte ich die vergessen können. Kai-jin liebte es zum Frühstück, zusätzlich zu ihrem Butterbrot noch eine kleine Schale Cornflakes zu essen. Also schnell noch eine kleine Schale auf ihren Platz gestellt und die Cornflakes aus dem Schrank geholt.“Geo, wie lieb von Dir!“Ich schmiss die Packung Cornflakes regelrecht von mir. Ich war so in Gedanken versunken, das ich meine Schwester überhaupt nicht bemerkt hatte und als sie mich nun so unvermittelt ansprach, erschrak ich so heftig, das ich die Packung Cornflakes quer durch die halbe Küche warf und erbost in Richtung Tür blickte, in der Kai-jin stand, die in schallendes Gelächter ausbrach.„K, K, Kai… !“, stammelte ich noch immer vor Schreck.„Warte, ich helfe dir,“ grinste meine Schwester, „ich wollte dich nicht so erschrecken!“ Sie nahm aus dem Küchenschrank neben der Tür einen großen Besen und warf mir Kehrschaufel und Handfeger zu, die ich, immer noch etwas verdattert sehr ungeschickt auffing, was bei Kai-jin einen weiteren Lacher provozierte.„Wenn du dich weiterhin so deppert anstellst, dann findest du mit deinem Frühstücksbrot nicht mal deinen Mund“, feixte Kai-jin herum, „vielleicht sollte ich mal nachsehen, ob ich vorsichtshalber schon mal ein Lätzchen parat lege.“„Du kannst mich ja füttern, wenn du meinst ich bekäme das mit dem Frühstück alleine nicht hin“, erwiderte ich etwas gereizt, und meine gute Laune verschwand ein wenig. Wenn ich etwas nicht mochte, dann war es, schon am frühen morgen durch den Kakao gezogen zu werden, auch nicht von meiner Schwester.„Ok“, sagte Kai-jin, „aber erst mal fegen wir die Cornflakes weg.“ Ich war mir nicht ganz sicher, ob sie mich wieder nur auf den Arm nahm, und so fegten wir die Cornflakes zusammen und mit einem kritischen Blick auf die Kehrschaufel und einem „die willst Du bestimmt nicht mehr essen“ zu meiner Schwester, beförderte ich die Cornflakes in den Mülleimer.„So und jetzt wird gefrühstückt“, bestimmte meine Schwester und drückte mich auf meinen Stuhl. Doch sie setzte sich nicht etwa auf ihren eigenen Platz, sondern setzte sich rittlings auf meinen Schoß, griff sich mein Messer und schmierte auf mir sitzend einige Frühstücksbrote. Ich selber nur mit einer Short bekleidet spürte ihre Wärme durch den dünnen Stoff ihres Nachthemdes und Kai-jin versäumte es nicht, sich beim Greifen nach Butter, Brot, Marmelade und Honig sich deutlich spürbar auf meinem Schoß zu bewegen, viel mehr, als es für das Zubereiten der Brote nötig gewesen wäre. Schon nach kurzer Zeit drückte eine heftige Erektion gegen den Stoff meiner Schlafanzughose und bohrte sich begierig in Richtung Kai-jins wohliger Mitte. Doch sie tat so, als würde sie das nicht bemerken, schnitt das Brot in kleine Stücke und stand auf, um sich sogleich mit dem Gesicht zu mir wiederum auf meinen Schoß zu setzen. In der einen Hand das Frühstücksbrettchen begann sie nun tatsächlich mich mit der anderen Hand zu füttern. Ich saß ihr wohl etwas zu unbeholfen auf meinem Stuhl und ließ die Prozedur über mich ergehen.„Was hältst du davon, wenn du deine Hände für etwas sinnvolles benutzt?“ fragte sie mich, und das Funkeln in ihren grünen Augen und die Art und Weise, wie sie ihren Oberkörper streckte um ihre Brust unter dem locker fallenden Nachthemd zu betonen waren mehr als nur eine Aufforderung. Langsam begann ich sie von den Schenkeln auf in langsamen kreisenden Bewegungen zu streicheln. Meine Hände verschwanden unter ihrem Nachthemd und über ihren Bauch mit der so samtenen Haut suchten meine Hände ihre Brüste. Steife, harte Nippel empfingen mich und warteten schon sehnsüchtig auf eine sanfte Massage durch meine Hände. Nur ihr Atem verriet wie sehr meine Schwester diese Behandlung genoss, oberflächlich tat sie jedoch so, als ließe sie das alles vollkommen kalt und fütterte mich weiter mit Brothappen, nicht ohne sich zwischendurch auch mal selber einen zu gönnen. Die ganze Zeit über blickte ich Kai-jin dabei in ihre tiefgründigen grünen Augen und versank regelrecht darin. Ich konnte einfach nicht genug von diesem Gesicht bekommen, dass mich mit unverhohlen geiler Gier herausforderte.Der letzte Bissen war längst verspeist doch Kai-jin saß noch immer auf meinem Schoß, in der Hand noch immer das Frühstücksbrett und ließ sich von mir verwöhnen. Doch in meiner Körpermitte schrie ein strammer, blutgefüllter S*hwanz nach Erlösung. Ich hob Kai-jin meinen Unterkörper entgegen und sie erwiderte diese Bewegung mit einem leichten Kreisen ihrer Hüften.„Willst Du etwa noch etwas zum Frühstück?“ fragte sie lächelnd und kannte doch bereits die Antwort. Die letzten paar Wochen, seit der Nacht in dem ich mit meiner Mutter zusammengestoßen war, hatten wir uns nicht mehr geliebt und auch wenn es nicht wirklich lange her gewesen war, so platze ich regelrecht vor Verlagen nach diesem geilen Körper auf meinem Schoß.Kai-jin stand auf, schob die Reste des Frühstücks auf dem Tisch beiseite und setzte sich auf die Tischkante. Die Beine weit gespreizt zog sie ihr Nachthemd hoch, dass ein feucht gläzendes, von spärlich goldenem Flaum umsäumtes Dreieck freigab und hauchte mir nur ein „nun komm schon“ entgegen. Ich nestelte meinen S*hwanz aus der Short und drang ohne weiteres Vorspiel einfach in sie ein. Nasse Wärme umspannte mich, als ich die Wulst ihrer zarten Lippen durchbrach die in lechzendem Rhythmus mich gierig massierten. Oh, wie ich diesen Moment liebte, dieses Gefühl des sanften und doch bestimmenden tiefen Eindringens. Vorsichtig zog ich mich aus ihr zurück, bis ich beinahe aus ihr herausgerutscht wäre, nur um mich dann sogleich wieder tief in ihr zu versenken. Jeder Stoß wurde mit einem gutturalen summenden „Jaa“ dankbar angenommen. Kai-jin genoss dieses zweite Frühstück hörbar und steigerte sich in ihrer Stimme ebenso wie ich in meinen Bewegungen. Bald schon knarrte der Tisch unter den heftigen Bewegungen und die restliche Milch schwappte wild in der Kanne umher. Kai-jin hielt meinem Blick nicht länger stand und schloss die Augen, den Kopf wild zuckend im Takte ekstatischer Schreie wild hin und her werfend. Auf der einer Welle von Orgasmen wurde sie hinweg getragen und ich konnte diesem zuckenden Leib nicht länger widerstehen und gab ihm das, wo nach er sich so vibrierend sehnte. Tief in ihr, kam ich zu einem gewaltigen Höhepunkt und schrie auf dem Gipfel meiner Lust meine Emotionen so heftig aus mir heraus, wie ich eine Etage tiefer das Zeugnis dieser Lust zwischen ihre Schenkel jagte.Ermattet hielt ich mich nach diesem Höhepunkt keuchend an den Tischkanten fest, von den Schenkeln meiner Schwester eng umschlossen, so als wolle sie mich überhaupt nicht mehr loslassen und diesen Augenblick ewig genießen.Wieder ein wenig zu Atem gekommen, fiel mein Blick auf die Küchenuhr. Ach du je, wir werden zur spät zur Schule kommen, wir hatten es bereits viertel nach sieben und wir hatten alleine bis zur Schule nach Limburg noch etwa 20 Minuten zu fahren, und dann mussten wir uns schon sehr beeilen.Den Frühstückstisch ließen wir so wie er war, rannten in unsere Zimmer suchten unsere Klamotten zusammen, erledigten das notwendigste einer morgendlichen Katzenwäche, stopften unsere Bücher und Pausenbrote in die Schultaschen und schwangen uns auf unsere Räder und radelten zur Schule. Schon nach wenigen Minuten verlangsamte Kai-jin ihr Tempo deutlich und blieb ein wenig zurück. Ich schaute mich nach ihr um und nickte ihr keuchend von schnellen Fahrradfahren aufmunternd zu. Wir mussten uns beeilen wollten wir nicht zu spät zum Unterricht erscheinen.„Was ist los?“ fragte ich etwas besorgt, „Kommst Du?“ und verlangsamte mein Tempo um Kai-jin zu mir aufschließen zu lassen.„Ich bin ganz nass,“ stöhnte Kai-jin ein wenig genervt. „Das ist total doof, so Fahrrad zu fahren.“Mir war sofort klar, woher diese Nässe kam, und mir war klar, dass ich daran nicht unschuldig war.„Und was nun?“ fragte ich.„Wenn ich so weiterfahre habe ich spätestens in der Schule einen nassen Fleck in der Hose, den jeder sieht“, jammerte meine Schwester, hielt an und sprang vom Rad. Noch war auf ihrer Jeans nichts zu sehen. Doch Kai-jin hatte sicherlich Recht. Sie stellte ihr Rad ab und sah sich hilfesuchend um. Eine Bank am Ufer der Lahn schien das zu sein was sie gesucht hatte. Sie schob ihr Rad dorthin und wühlte in ihrer Schultasche herum. „Was hast Du vor?“ fragte ich, doch als sie mir einen Tampon unter die Nase hielt, wusste ich, was sie vorhatte. „Hier?“, fragte ich etwas erstaunt.Ja, wo denn sonst, in der Schule ist es zu spät“, und schon begann meine Schwester sich ihre Jeans herunterzuziehen. Auf ihrem Schlüpfer begann sich bereits ein Fleck abzuzeichnen.„Los guck ob keiner kommt“, forderte mich meine Schwester auf, ihr wenigsten ein wenig nützlich zu sein. Doch ich konnte den Blick nicht von ihrer feucht glänzenden Scheide lassen. In meiner Hose wurde es bereits wieder bedrohlich eng und ich musste mir einem kräftigen Griff einiges zurechtrücken, denn das Gefühl in meiner Jeans war nicht gerade angenehm.Kai-jin war das nicht entgangen. „Hey, du geiler Stecher, du sollst mir nicht auf die F*tze starren, sondern nachsehen das keiner kommt!“ Doch ich konnte meinen Blick einfach nicht abwenden und diese Ordinärsprache meiner Schwester machten mich erst recht geil. Anstatt auf den Radweg zu achten stand ich noch immer vor meiner Schwester und starrte ihr noch immer ungeniert zwischen die Beine, während sie den Tampon aus der Verpackung nestelte.„Willst Du etwa schon wieder?“ fragte meine Schwester. Ich antwortete nicht sondern hockte mich einfach vor sie und vergrub mein Gesicht in dem nassen Dreieck und lutschte begierig an ihren Lippen.„Oh Geo, die Schule“, stöhnte Kai-jin, doch die Art, wie sich in meinen Haaren verkrallte, verrieten ihre Geilheit, und wie egal ihr die Schule in diesem Moment war. „Wenn uns hier jemand sieht“, und ihr Herzrasen war selbst zwischen ihren Schenkeln zu spüren. Mir war das egal, ich war einfach nur noch geil, nestelte zum zweiten mal an diesem Morgen meinen S*hwanz aus der Hose und begann meine Schwester zu f*cken. Gerade die Gefahr entdeckt zu werden, denn den Weg an der Lahn entlang nahmen morgens mehrere Leute, die mit dem Rad nach Limburg unterwegs waren, brachte einen besonderen Kick. Will f*ckend spritzte ich wiederum meinen Samen in meine Schwester, die das keuchend genoss. Nachdem ich mich in ihr entladen hatte, führte sie mit vor Aufregung noch zitternden Händen den Tampon ein, und allein bei diesem Anblick, wie dieses weiße Stück gepresste Baumwollwatte in ihrem Körper verschwand und nur ein dünnes Fädchen aus ihr heraus baumelte, hätte ich am liebsten gleich noch einmal von vorne angefangen. Doch ein ziehen in der Leistengegend verriet mir, für heute früh hatte ich mein Pullover verschossen. Schnell zogen wir uns wieder an, und rasten so schnell wir konnten zur Schule. Trotzdem kamen wir rund 20 Minuten zu spät zur ersten Stunde. Unser kleines Bankabenteuer hatte mehr Zeit gekostet, als ich gedacht hatte. Keuchend und mit gestammelter „Sorry. Verschlafen“-Entschuldigung nahmen wir auf unseren Stühlen platz, nicht ohne uns einen bösen Blick von unserem Mathelehrer einzufangen, der natürlich nicht versäumte unser zu spät kommen im Klassenbuch zu notieren.Doch Kai-jin und ich lächelten uns nur mit verschworenem Blick an. Das zu spät kommen hatte sich gelohnt. Nur Tom, der neue in der Klasse, zog wieder eine seiner gehässigen Grimassen. Aber das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.
Kapitel 36 – Fieser Tomek!Ich war mir nicht ganz sicher, ob das dumme Grinsen von Tom damit zusammen hing, dass Kai-jin und ich auch noch Minuten nach der Ankunft in der Klasse total aus der Puste waren, oder ob er sich schon wieder eine Gemeinheit ausdachte. Die Fahrt mit dem Rad zur Schule hatte uns so aus der Puste gebracht, das ich fast den gesamten Rest der ersten Stunde brauchte, um wieder richtig zu Atem zu kommen. Warum musste diese blöde Schule auch nur so weit oben auf dem Berg liegen. Zur Schule fuhren wir meist mit dem Bus. Nur bei besonders gutem Wetter im Sommer fuhren wir des öfteren mal mit dem Rad. Mit dem Bus war es einfach bequemer. Außerdem konnte man dann nachmittags noch durch die Stadt bummeln und ein oder zwei Busse später nach Hause fahren. Aber heute Morgen war der Schulbus, der an jeder Milchkanne anhielt schon weg, und um nicht erst eine ganze Stunde zu spät zur Schule zu kommen, hatten wir die Räder genommen. „Georg!“ die Stimme meines Mathematiklehrers riss mich aus meinen Gedanken. „Ja?“ fragte ich nur verdutzt, dabei ertappt mit den Gedanken nicht bei der Sache zu sein. „Würdest Du die Güte besitzen, mir meine Frage zu beantworten?“ die Verärgerung meines Lehrers über meine Unaufmerksamkeit war seiner Stimme deutlich anzumerken.„Welche Frage…?“ stammelte ich.Das war natürlich genau die falsche Frage gewesen. Die halbe Klasse brüllte los vor Lachen und als Tom, der eigentlich Tomek hieß mich nachäffend die Frage wiederholte ‚welche Frage Herr Lehrer?“ lachte auch der Rest. So ein Mist. Heute war irgendwie nicht mein Tag. Mein Lehrer wandte sich entnervt an einen anderen Schüler, der seine Frage bereitwillig beantwortete. Und Tomek grinste noch immer provozierend zu uns herüber. Tomek war ein Arschl*ch. Schon zum zweiten Mal sitzen geblieben war er erst seit Sommer in unserer Klasse. Dass er überhaupt noch auf unserer Schule war hatte er wohl irgendwie seiner Herkunft und seinen Protagonisten zu verdanken. Seine Eltern stammten, soweit ich das wusste irgendwo aus dem Osten, ich glaube es war Russland. Aber vor allem sein Vater, ein strenger Katholik, genoss in der Kirche ein recht hohes Ansehen. Eigentlich waren Tomek und seine Familie recht einfach Leute, aber wer sich hier in der Gegend stark in der Kirche engagierte der hatte eigentlich immer einen kleinen Bonus. Und wenn man dann, wie Tomeks Eltern noch aus dem Ostblock stammte, spielte dann immer auch das Mitleid, über die angeblich so armen Menschen, eine Rolle. Dabei war Tomek ein Arschl*ch wie es im Buche stand. Er hatte eine ganze Truppe gleichgesinnter Idioten um sich geschart, die zusammen schon seit Jahren die Schüler terrorisierten.Aber immer hörte man unsere Lehrer nur vom armen Tomek reden, der es ja so schwer gehabt hatte. Ich fand das einfach ungerecht, wie unsere Lehrer sein Verhalten beurteilten. Jeder andere Schüler hätte sich längst einen Tadel eingehandelt. Doch wenn Tomek mal wieder etwas angestellt hatte, dann kam im schlimmsten Fall sein Vater in Begleitung eines Pfarrers, ich glaube es war der Dorfpfarrer aus Tomeks Heimatgemeinde in die Schule, und anschließend war alles wieder gut.Ja, Tomeks Eltern waren arm, deshalb kam sein Vater wohl in Begleitung des Pfarrers in die Schule, denn selber hatten die kein Auto. Unter uns Schülern erzählte man dass Tomeks Vater sehr streng wäre und seine Kinder oft schlagen würde. Aber das wollte natürlich niemand wahrhaben. Tomek hatte 6 oder 7 Geschwister, 2 davon waren ebenfalls bei uns auf der Schule. Eigentlich war Tomek nicht dumm, sondern eher faul. Dass er überhaupt noch bei uns auf der Schule war, hatte er wohl seinem Vater zu verdanken, der sich einfach bislang geweigert hatte, Tomek auf eine andere Schule zu versetzen und es irgendwie geschafft hatte, auch die Lehrer davon zu überzeugen, dass sein Sohn die Schule schon packen würde.Gegenüber den Mitschülern war Tom jedenfalls noch mehr zu einem echten Fiesling geworden seit dem er das zweite Mal sitzen geblieben war. Es schien so, als versuche er in der Schule das zu kompensieren, was er zu Hause nicht sein dürfe, der Boss nämlich, das machte ihn noch mehr zu einem Arschl*ch. Er ließ keine Möglichkeit verstreichen, seine Mitschüler zu drangsalieren. Hier ein Rempler dort ein Schubser.Einmal, so erzählte man sich an der Schule, soll er einen Fünftklässler der mit seinem Rad an ihm vorbei fuhr so heftig einen Stoß versetzt haben, dass dieser stürzte und sich dabei den Arm brach. Wie immer bestritt Tom natürlich mit der Sache etwas zu tun zu haben und von seinen Kumpels bezeugten damals einige, dass der Junge von ganz alleine gestürzt sei und so blieb es mal wieder nur bei einer Ermahnung für Tom. Denn es fiel natürlich auch den Lehrern auf, dass Tom fast immer in der Nähe war, wenn Schüler irgendetwas zustieß. Das Problem war vor allem, dass Tom so eine richtige Schar der Verlierer und Idioten um sich gesammelt hatte. All die Schläger aus den anderen Klassen hangen auf dem Pausenhof immer zusammen mit ihm herum, und selbst bei den Schülern aus den oberen Klassen gab er meist den Ton an. Ich zumindest wäre heil froh gewesen, wenn er unsere Schule endlich hätte verlassen müssen, denn was mir am meisten Sorgen machte, war, dass er scheinbar ein Auge auf meine Schwester geworfen hatte.Und nicht nur das, offensichtlich war er der Meinung, er könne vor allem dann bei ihr Eindruck schinden, wenn er der Schwester den eigenen Bruder schlecht machen würde. Wo es nur ging überzog er mich mit Häme und Spott, ließ keine versteckte Gemeinheit aus, mir eins auszuwischen und es hatte schon in den wenigen Tagen nach den Ferien gleich mehrere Situationen gegeben, bei denen wir um Haaresbreite richtig aneinander geraten wären. Nicht das ich Angst vor Tom gehabt hätte. Er war zwar deutlich größer und kräftiger als ich, aber ich hätte mir eine Prügelei mit ihm trotzdem zugetraut. Nur war er dazu wiederum viel zu feige. Er verkroch sich gerne hinter seiner Meute und war eigentlich nie alleine anzutreffen. Und wenn doch, dann war er immer auf Abstand bedacht und eher zurückhaltend und vor allem friedlich. Wenn ich da mit ihm einen Streit begonnen hätte, dann wäre ich derjenige gewesen, der sich hätte rechtfertigen müssen. Doch wehe, er war mit seiner Clique zusammen und fühlte sich im Kreise Gleichgesinnter wohl, dann war kaum jemand an der Schule vor ihm sicher. Da konnte ein Fünftklässler gedankenverloren an seiner Sunkist nuckeln, wenn Tom vorbei kam und das sah, dann wurde mal eben schnell auf den Sunkist Karton gedrückt und der Fünftklässler war natürlich von oben bis unten eingesaut. Hatte jemand eine Cola Dose und gab darauf nicht acht, diente die Tom und seiner Truppe als Fußball, voll natürlich. Dann wurde sie so lange über den Hof geschossen, bis sie platze oder als Fontäne dem ursprünglichen Besitzer ins Gesicht gehalten, wenn er den wagemutigen Versuch unternommen hatte, zu versuchen die Dose zwischen den Fußball spielenden Jungen wieder zu erheischen. Setzte sich jemand auf seinen Stuhl und Tom stand dahinter, dann passierte es, dass man sich ins Leere setzte oder auf irgendetwas ekliges. Mal war es ein Negerkuss den Tom zuvor an der Milchausgabe Theke, an der es auch immer etwas Süßes gab gekauft hatte und wenn es einen ganz schlimm traf dann wurde schnell bevor man sich hinsetzte noch auf den Stuhl gerotzt. Tom war durch und durch ein Arschl*ch und terrorisierte die gesamte Schule. Doch die Lehrer zuckten meist nur entnervt die Schultern und beließen es bei Ermahnungen. Fast schien es so, als hätten sie auch vor Tom Angst, und der schien das zu wissen. Vor allem schwächere Jungen, die nicht in seiner Clique waren und Mädchen die nicht besonders hübsch waren, hatten unter Toms Regiment zu leiden. Nur bei hübschen Mädchen, war Tom immer nett, jedenfalls soweit das nach seinem Verständnis „nett“ war. Selbst wenn sie ihn abblitzen ließen, an Mädchen traute er sich nicht so recht heran. Vielleicht wäre das der Punkt gewesen, wo dann auch die Lehrer die Schnauze voll gehabt hätten. Ärgern, ja, aber wirklich bös zusetzen tat er Mädchen meist nicht. Im Sommer den Rock lüften, oder einem Mädchen das auf der Schulbank saß von hinten den Zeigestock des Lehrers von hinten zwischen die Pobacken schieben und sich am aufgeregten quiekenden Aufspringen der Mädel ergötzen, oder Mädels einen mit roter Wasserfarbe getränkten Tampon auf den Tisch werfen, nur um sich an ihrer Schamröte zu erfreuen, das waren so seine üblichen Scherze. Alles zusammen genommen war Tom einfach ein Arsch, und wenn er manches Mal zur Schule kam und deutlich zu erkennen war, dass er zu Hause wieder Prügel bezogen hatte, dann gab es nicht wenige, die das mit einem verstohlenen Grinsen und einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis nahmen. Nur offen darüber zu Grinsen traute sich niemand, konnte man doch sicher sein, dann derjenige zu sein, an dem Tom seine Wut auslassen würde. Und dieser Idiot hatte nun nichts Besseres zu tun, als über meinen Patzer zu feixen. Kai-jin blieb das nicht verborgen und sie gab mir einen freundschaftlichen Knuff in die Seite. „Nimm den Idioten nicht so ernst“ raunte sie mir ins Ohr. Nur war sie dabei wohl ein bisschen zu laut gewesen, denn Tom wurde hellhörig und zischte wütend zu ihr herüber, „Was hast Du da gesagt?“ Doch Kai-jin antwortete nicht sondern zeigte ihm demonstrativ den Stinkefinger. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, wurde jedoch jäh unterbrochen. „Fräulein Leuchters, wenn sie mit der Qualität meines Unterrichts nicht einverstanden sind, fände ich es gut, wenn sie das mit weniger obszönen Gesten kund tun würden, sondern mir sagen würden, was ihnen an meinem Unterricht nicht gefällt. Ansonsten verlagern sie diese Ausdrucksform bitte auf den Schulhof!“ Kai-jin lief rot an, zog schnell die Hand zurück und rückte auf ihrem Platz wie ein braves Schulmädchen, die Hände ordentlich auf den Tisch legend wieder zurecht, nur Tomek, der heute wohl einen wirklich schlechten Tag hatte, ballte still die Faust. Seine Art der Drohung und Mitteilung, dass für ihn das Thema noch nicht vorbei war. Was für ein blöder Tag! Doch nach zwei Stunden Mathematik rettete uns endlich das Läuten der Glocke, dass die große Pause ankündigte. Wie immer kam unser Lehrer nicht mal richtig dazu uns unsere Hausaufgaben mitzuteilen, denn seine Stimme ging im Gejohle der in die Pause drängenden Schüler unter. Schnell schrieb er eine Seitenzahl und die Nummern der entsprechenden Aufgaben an die Tafel, nicht ohne die Warnung zu vergessen, dass er morgen genau hinschauen würde, wer denn seine Hausaufgaben gemacht hatte. Doch die Schar der Schüler hatte sich längst zu einem Großteil in die kahlen Gänge des neuzeitlichen Betonkastens ergossen und strebte dem Pausenhof auf der Rückseite des Gebäudes zu. Auch Katrin und ich machten uns auf Richtung Pausenhof, doch wieder war es die Stimme unseres Mathematiklehrers, die uns zurück pfiff. „Georg, Katrin, kommt mal bitte her.“ Na super, dachte ich noch, wieder sind wir die Dummen die beim Lehrer antanzen dürfen und nicht Tomek, dieser blöde Sack. „Hört mal ihr beiden“, begann mein Lehrer seine Standpauke, „wenn ihr schon meint, auf den pünktlichen Beginn meines Unterrichts verzichten zu können, dann wäre es mir sehr lieb, wenn ihr euch still auf eure Stühle setzen und den Unterricht wenigstens nicht weiter stören würdet. Warum wart ihr heute Morgen eigentlich so spät?“ „Wir haben den Bus verpasst!“ erwiderte ich, und so ganz war das ja nicht mal gelogen. „Ach ja?“ Die eher fragende Antwort unseres Lehrers klang sehr misstrauisch, „zum ersten Mal? Ihr habt noch nie den Bus, verpasst, ausgerechnet heute? Wieso? Soll das jetzt öfter vorkommen?“ Es musste ihm wirklich sehr missfallen haben, dass wir so spät zum Unterricht erschienen waren, denn seine Fragen erinnerten eher an ein Verhör, als an eine normale Fragestellung. Doch Kai-jin gab bereitwillig Auskunft und erzählte, dass unsere Mutter heute den ersten Tag arbeiten gegangen sei und dass wir in der Aufregung einfach den Bus verpasst hätten.„Ach ja, die Geschichte mit eurem Vater…“ sinnierte mein Lehrer, „habe ich gehört, gut Georg Du kannst in die Pause gehen, mit Deiner Schwester habe ich trotzdem noch ein Wort zu reden.“ und entließ mich damit.Ich schlenderte aus der Klasse Richtung Pausenhof den Gang hinunter, extra etwas langsamer, denn ich hoffte Kai-jin würde gleich nachkommen und nicht zu viel Theater mit unserem Pauker bekommen. Er hatte sich über ihren Stinkefinger wohl sehr geärgert und münzte den nun partout auf sich und nicht auf unseren Mitschüler. Oder tat er nur so, als habe er die wahren Hintergründe nicht mitbekommen?Kurz vor der Tür zum Schulhof schlenderte ich an Tomek und seiner Truppe vorbei, die sich im Flur an ihrer Cola festhielten, mich aber mal ausnahmsweise einmal nicht sonderlich beachteten. Ich wollte gerade zur Tür hinaus, als Kai-jins Stimme durch den Flur hallte, „Warte Geo, ich komme mit!“ Ich sah Kai-jin aus der Klasse kommen und über den Gang auf mich zu rennen. Ich genoss den Anblick ihrer wehenden Haare erfreute mich wieder einmal an ihrem Anblick. Gerade stürmte sie an Tomek und seiner Truppe vorbei da wurde ein Bein aus der Menge gestreckt. Viel zu schnell, als das man hätte sehen können, von wem. Viel zu schnell als das ich Kai-jin hätte warnen können. Mit einem lauten Aufschrei schlug Kai-jin lang hin und knallte hart auf den Boden. Mir stockte der Atem, ich war unfähig mich zu bewegen und stand wie eine Statur im Eingangsflur zum Pausenhof. Totenstille, alle starten Kai-jin an, die wimmernd auf dem Boden lag. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, bis sie endlich den Kopf hob. Tränen in den Augen, schmerzverzerrt, Blut lief ihr aus Nase und Mund.Ein Raunen ging durch die Schar der Schüler die in der Halle standen. „Ups, hingefallen?“ kam es höhnisch aus der Menge um Tomek und ich spürte die Wut in mir aufsteigen. Doch meine Schwester so zu sehen tat mir am meisten weh. Blut lief ihr über das Gesicht, mühsam raffte sie sich auf wollte sich aufstützen, blieb jedoch mit einem Aufschrei hocken und hielt sich ihren linken Arm schluchzend an den Körper. „Kai-jin!“, ich rief ihren Namen nicht, ich kreischte ihn durch die Betonhallen der Schule. Aus der Ferne hörte ich die Stimme meines Mathematiklehrers, ein wütendes Brüllen, „Was ist da los!“, das mich im letzten Moment davon abhielt auf Tomek und seine Meute los zugehen. Die nutze die Gelegenheit und suchte scheinheilig und völlig unschuldig tuend, schlendernd das Weite.Mein Lehrer war noch eher bei meiner Schwester als ich, schaute sie sich an und wollte ihr aufhelfen, doch Kai-jin schrie nur laut auf, als er ihren Arm fasste.„Fassen sie sie nicht an!“ zischte ich ihn wütend an und riss ihn von Kai-jin zurück. Fast hätte er auf dem Hosenboden gesessen, denn er hatte sicherlich nicht damit gerechnet und starrte mich nur entgeistert an.„Junge…!“ zischte er drohend zurück und schaute mir herausfordernd in die Augen.„Lassen Sie meine Schwester in Ruhe“, fauchte ich ihn erneut wütend an und ging ohne eine Reaktion abzuwarten zu Kai-jin in die Hocke. Blut lief ihr noch immer aus der Nase und aus dem Mund, ihre Unterlippe war geschwollen und aufgeplatzt. Und Kai-jin hielt ihren linken Arm noch immer schmerzverzerrt an ihren Körper gedrückt. Vorsichtig, liebevoll, ganz zärtlich berührte ich ihre Schulter, legte sanft meine Hand auf ihre Schulter und versuchte sie mit einem sanften, gesäuselten „Schhht“ zu beruhigen.„Es tut so weh!“ huschelte Kai-jin und Blut quoll ihr aus dem Mund als sie sprach.„Nicht sprechen, es wird alles wieder gut. Ist ja gut, Kleine!“ und zärtlich strich ich ihr ein paar blutverschmierte Haare aus dem Gesicht.„Georg, lass mich bitte mal sehen, unterbrach mich mein Lehrer, der nun ebenfalls in die Hocke gegangen war. Ich funkelte ihn böse an, doch meine Schwester beruhigte mich nuschelnd, „lass ihn Geo, er will mir helfen!“Meine Anspannung ließ etwas nach. Mein Lehrer hatte eine herbeieilende Kollegin angewiesen einen Krankenwagen zu bestellen und einen Verbandskasten zu organisieren. In der Zwischenzeit bot er Kai-jin ein sauberes Taschentuch an. Ich wich nicht von Kai-jins Seite, die ihren Kopf schluchzend an meine Brust gelegt hatte und mich dabei ganz mit ihrem Blut besudelte. Mir war das total egal.„Meinst Du, Du kannst aufstehen?“, fragte unser Lehrer. Kai-jin nickte leicht und gemeinsamen halfen wir ihr auf die Beine. Raunend machten die Schüler Platz, von irgendwo wurde ein Tisch heran geschoben auf den wir Kai-jin setzten, und kurz darauf kam auch schon der Krankenwagen. Der Notarzt untersuchte Kai-jins Arm und meinte dann nur, dass er wohl nicht gebrochen sei aber das müsste im Krankenhaus noch genau untersucht werden. Nachdem er ihr Gesicht vorsichtig vom meisten Blut gesäubert hatte stellte er einen Riss am Kinn fest, auf das Kai-jin gefallen war. „Das müssen wir nähen!“ stellte er fest. Also musste meine Schwester mit ins Krankenhaus. „Es muss einer mitfahren, stellte der Notarzt fest, und wandte sich dabei an meinen Mathematiklehrer. „Ich fahre mit!“ fiel ich dem Arzt und meinem Lehrer ins Wort und Kai-jin krallte sich mit ihrem unverletzten Arm an meinem Arm fest und nuschelte, „Geo kommt mit!“ Mein Lehrer zuckte mit den Schultern und meinte an den Notarzt gewandt, „lassen sie den Bruder im Krankenwagen mitfahren, ich komme nach. Ich glaube das ist wohl besser so.“ Dem Arzt schien das egal und so fuhren wir die paar Meter den Berg hinauf zum Krankenhaus, das praktisch gleich nebenan lag. Kai-jin musste am Kinn genäht werden, zwar nur mit drei Stichen, hatte sich die Lippe ordentlich aufgebissen und eine kräftige Beule. Das Nasenbluten hatte bald aufgehört, und der Arm war zum Glück nicht gebrochen, doch sie hatte ihn sich bös gestaucht. Der Arzt meinte, es würde noch eine ganze Weile dauern, bis die Schmerzen im Arm verschwunden seien, denn eine Prellung mit Bluterguss sei oft schmerzhafter als ein Bruch. Insgesamt hatte es zu Anfang schlimmer ausgesehen als es tatsächlich war und so entließ man uns aus dem Krankenhaus wieder in die Schule.Unser Lehrer begleitete uns auf dem Weg zurück zur Schule, den wir wegen der kurzen Entfernung zu Fuß antraten. Nun, wo klar war, dass nichts Schlimmeres passiert war, wollte er wissen, was genau vorgefallen war. Doch Kai-jin blieb verstockt bei der Version, sie sei einfach hingefallen. Ich wusste es besser, doch ich schwieg. Eines war mir jedoch klar, so einfach würde Tomek dieses Mal nicht davon kommen, ich wusste nur noch nicht wie, ich es anstellen sollte, es ihm mit gleicher Münze Heim zu zahlen. Aber mir würde schon etwas einfallen. Der Rest des Schultages schlich dahin und da Kai-jins Arm immer noch furchtbar schmerzte, nahm ich zum Schulschluss beide Fahrräder die ich auf dem gesamten Weg nach Hause schob, während Kai-jin einfach neben mir her humpelte, denn ihr rechtes Knie auf das sie gestürzt war, tat ihr ebenfalls noch ordentlich weh. Zu Hause angekommen erwartete uns Mutter schon, denn unser Lehrer hatte es doch nicht lassen können, unsere Mutter vorzuwarnen. Doch das ist eine andere Geschichte, die gibt es ein anderes Mal.

Hat dir die Sexgeschichte gefallen? Bitte bewerte sie!

Aktuelle Bewertung: 5/5 (bei 3 Bewertungen)

Bisher gibt es leider noch keine Bewertungen.

Diese Sexgeschichte wurde von carlgustav in folgenden Kategorien veröffentlicht:

Erzähle auch anderen von der Sexgeschichte und empfehle sie auf Social-Media und WhatsApp weiter! →

Facebook
Twitter
WhatsApp
You cannot copy content of this page

Lust auf echte Rollenspiele?