Familienangelegenheiten (Teil 08)

Veröffentlicht am 20. April 2021
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Abschiede

Kaffeeduft frohlockte durch die gesamte Wohnung als Manuel mit Madlen zusammengekuschelt im Wohnzimmer saßen. Sabrina war gerade dabei sich eine Tasse aus dem Schrank zu holen als sie die Beiden fragte, ob sie auch einen wollen.
Mit drei gefüllten Tassen wackelte sie zu ihnen und setzte sich daneben. Vorsichtig goss sie sich noch etwas Milch dazu, rührte kräftig um und nahm einen Schluck.

„Hat er sich gemeldet?“, wollte Madlen wissen.
„Ja“, erwiderte Sabrina und nippte noch mal an der Tasse um etwas Zeit zu gewinnen. Zwar hatte sie sich den ganzen Vormittag auf dieses Gespräch vorbereitet und ist es in ihrem Kopf mindestens zwanzig Mal, in allen Variationen und Eskalationsstufen durchgegangen, doch nun fehlten ihr die Worte. In all ihren Überlegungen war sie es, die das Gespräch suchte. Sie rechnete nicht damit von Madlen darauf angesprochen zu werden und war dadurch etwas überrumpelt. Doch sie zog einen kräftigen Schluck Luft durch die Nase, sammelte all ihren Mut und verzichtete auf jegliche Erklärung als sie sagte: „Ich ziehe zu ihm.“

Manuel lachte. „Was?! Und was wird aus uns?“

„Es gibt kein ‚uns‘ mehr“, sagte sie selbstsicher. „Ich meine, wenn man es genau nimmt behandelt ihr mich wie eine freilaufende H*re. Ihr f*ckt mich und bezahlt mich danach. Aber alles andere?!“

„Alles andere? Dank uns musstest du nicht in irgendeinem Heim vergammeln und kannst ein normales Leben führen. Was willst du denn noch?“, sagte Manuel aufgebracht.

„Liebe“, antwortete sie. „Mal gedrückt werden, ohne dem Ziel mal wieder meine Brüste zu spüren. Ein Kuss auf die Stirn, ohne danach direkt einen Penis vor der Nase zu haben. Und…“
Madlen unterbrach sie: „Ich verstehe.“

„Tust du das?“, fragte Sabrina mit glasigen Augen. „Du bist doch diejenige, die den Anschein macht als wäre das alles ein Hobby. Ihr behandelt mich wie ein Stück Fleisch zum f*cken.“ Sie seufzte. „Aber ich kann auch nicht abstreiten, dass ich es genossen habe. Ganz ehrlich. Ich habe es mehr als genossen. Aber ich will auch wissen wie es ist ein normales Leben zu führen. Und vielleicht seid ihr voreingenommen. Keine Ahnung. Ihr kennt meine Vergangenheit zu gut und ich glaube euch, wenn ihr sagt, dass ihr eure Intentionen nur gute waren, als ihr mich aufgenommen habt.“

Madlen legte eine Hand auf ihren Arm und sagte: „Carsten ist nun aber auch involviert. Er hat mitgemacht. Gesehen, was du mit dir machen lässt und wie sehr du es genossen hast. Sicher, dass er das einfach vergessen kann?“

„Er liebt mich. Das ist die perfekte Gelegenheit ein Neues Leben zu beginnen. Mein eigenes Leben“, sagte Sabrina stolz.

„Ok Kleine“, sagte Manuel. „Wenn du es wirklich ernst meinst werden wir dich unterstützen“, sagte er, während er zu seinem Schreibtisch ging. Er öffnete eine Schublade und nahm etwas heraus. „Auch wenn ich es offenbar nicht richtig zeigen konnte, und die letzten Wochen und Monate ziemlich wild waren, liebe ich dich wirklich von ganzem Herzen. Ich will nicht, dass du dich hier unwohl oder unfair behandelt fühlst. Wenn es das ist, was du jetzt willst, kann ich dich nicht aufhalten. Immerhin bist du mittlerweile erwachsen. Und auf gar keinen Fall bist du uns irgendetwas schuldig.“ Er setzt sich zu ihr, nahm sie in den Arm und gab ihr einen Kuss während er versuchte seine Tränen zu unterdrücken. „Egal was passiert, wir werden für dich da sein.“ Er reichte ihr einen Briefumschlag und sagte: „Ich habe immer gehofft, dass wir noch ein paar gemeinsame Jahre haben werden. Aber hier, das ist für dich. Von uns beiden.“

„Papa…“, sagte sie mit gebrochener Stimme. Tränen schlichen langsam über ihre Wangen. „Ich bin doch nicht für immer weg. Ich komme euch besuchen, ihr kommt mich besuchen und wir bleiben eine Familie. Ich bin so dankbar für alles.“ Dann nahm sie den Umschlag und fragte: „Was ist das?“

„Wir haben für dich immer etwas Geld zurückgelegt. Für den Fall, dass du mal ausziehst. Die erste Wohnung ist immer teuer und…“

„Was?!“, entfuhr es Sabrina mit quietschender Stimme, als die den Umschlag öffnete. Er war bis zum Anschlag mit Geldscheinen gefüllt. Sie versuchte zu überschlagen wie viel Geld das war, jedoch war sie viel zu aufgeregt um es einigermaßen zählen zu können. Sie sah beim Durchblättern nur grün und lila. Es waren mehrere tausend Euro. „Danke.“

„Und mach dir keine Gedanken um das Geld. Wir haben angefangen zu sparen als du zu uns kamst. Es hat nichts damit zu tun, dass du für uns die Beine breit gemacht hast“, erklärte Madlen.

Sabrina lachte verlegen. „Danke“, wiederholte sie, breitete ihre Arme aus und drückte sie, so fest sie konnte.

Sabrina stand schließlich auf, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sagte: „Jetzt muss ich mich aber zusammenreißen. Von Maike muss ich mich auch noch verabschieden und das wird auch nicht leicht. So viel weiß ich jetzt schon.“ Auf dem Weg in ihr Zimmer sagte sie noch: „Und lass bitte diesmal die Finger von ihr, ok? Zumindest bis ich weg bin.“

Madlen schaute Manuel erschrocken an. „‚Diesmal‘? Was meint sie damit?“

Manuel riss die Augen auf und antwortete unsicher: „Woher soll ich das wissen?“ Doch sie ließ sich nicht verarschen und starrte ihn erwartungsvoll an. „Ok, ok. Ich finde sie attraktiv. Das habe ich Sabrina erzählt. Das ist alles.“

„Und warum wirst du dann so nervös? Du hast noch nie einen Hehl draus gemacht, wenn dich andere Frauen anmachen. Genauso wenig wie ich. Willst du mich jetzt verarschen?“

„Ja, sie ist jung, ihre beste Freundin und ich habe schon länger ein Auge auf sie geworfen und…“

„Du hast sie gef*ckt“, unterbrach Madlen ihn. „Du hast sie gef*ckt und mir nichts davon erzählt. Wir haben doch eine Abmachung. Warum sagst es nicht einfach?“

Er seufzte. „Ok. Die ungeschönte Wahrheit“, fing er seufzend an. „Sie war eine Jungfrau. Ich habe es mit ihr vor Sabrinas Augen getrieben und sie dabei völlig ignoriert. Sie war ziemlich fertig deswegen. Ich wollte einfach nicht, dass das noch mal Thema wird. Wegen Sabrina.“

„Was soll die Scheiße? Wegen Sabrina? Wir haben eine verdammte offene Beziehung. Ich habe kein Problem damit, wenn du andere Frauen bumst. Aber ich habe ein riesiges Problem damit, wenn du es vor mir verheimlichst.“

„Es tut mir leid. Wir waren uns einig, dass wir die Finger von Jungfrauen lassen. Aber das habe ich erst gemerkt, als alles schon wieder vorbei war. Deswegen habe ich nichts gesagt“, erklärte sich Manuel.

„Das ist doch Bullshit. Du wolltest sie für dich allein, oder? Dein kleines Geheimnis. Deine kleine süße P*ssy mit den dicken Titten. Ganz für dich allein. Wenn du dich an diese kleine Regel nicht halten kannst…, nicht mal bei einer Frau, die wir beide kennen, dann will ich gar nicht wissen wen du noch so f*ckst.“ Ihre Stimme wurde immer lauter als sie aufgebracht auf und ab lief. „Und weißt du was?“, fragte sie dann. Doch Manuel antwortete nicht. „Du kannst sie für dich allein haben“, sagte sie, während sie ihr Handy vom Tisch nahm und ihre Handtasche schmiss, die sie sich daraufhin über die Schulter hing. „Viel Spaß.“

„Warte“, sagte Manuel. „Wo willst du denn hin?“ Ohne zu antworten schlüpfte sie in ihre Schuhe und war weg, bevor Manuel realisieren konnte, was gerade passiert war. Doch er ließ sie gehen. Dann dreht er sich zu Sabrinas Tür, klopfte und öffnete sie.

Innerhalb einer Sekunde wurde sein Kopf knallrot als er ihren Slip sah. Er hing zwischen ihren Angewinkelten Beinen, zwischen denen sie gerade mit ihrer Hand zugange war. Sofort schloss er die Tür wieder und sagte: „Tut mir leid.“

„Komm rein“, rief sie. Ohne sich die Mühe zu machen zu verbergen, dass sie gerade Masturbierte. Als er dann langsam in ihr Zimmer kam, und dabei fast über ihren prall gefüllten Reisekoffer stolperte, legte sie ihren Vibrator zur Seite, setzte sich auf die Bettkante und deutete mit ihrer Hand sich neben ihn zu setzen. „Ich weiß nicht warum, aber ich mach das immer wenn ihr Streit habt. Und mich so zu sehen sollte nun auch nichts neues mehr für dich sein. Muss dir doch nicht peinlich sein“, sagte sie. „Solltest du auch mal probieren“, fügte sie noch an. Als sich ihre Lusterfüllten Blicke trafen, glitt seine Hand über ihren Schenkel. Doch sie wies ihn ab.

„Was tun wir hier eigentlich?“, fragte Manuel in den Raum. Seine Hände glitten über ihren Körper. Lediglich seine Fingerspitzen berührten ihre zarte Haut, während er sie nachdenklich betrachtete.

„Das frage ich mich auch oft. Aber ich finde, es ist eine gute Gelegenheit das Ganze zu beenden“, sagte sie nachdenklich. „Ich meine, Madlen ist gerade abgehauen und es hat dich nicht davon abgehalten in mein Bett zu steigen und deinen S*hwanz rauszuholen. Sie hat das nicht verdient. Und ich sollte zur Vernunft kommen. Es mit einer normalen Beziehung versuchen. Monogam oder so.“

Manuels Blick war ausdruckslos. Er realisierte gerade, dass er in diesem Moment dabei war seine beiden Liebschaften zu verlieren und nicht wusste, wie er es aufhalten konnte. „Es tut mir leid“, sagte er schließlich.

Sabrina stieß Luft aus der Nase und lächelte. Dann fasste sie seine Schulter und sagte nur: „Ach, komm.“ Ihr Telefon vibrierte. Carsten rief an und sie antwortete sofort: „Ja Schatz, ich bin gleich da. Wir reden gleich.“ Sie legte auf und schaute Manuel in die Augen. „Also dann“, flüsterte sie und beugte sich zu ihm vor. Ihre Lippen trafen sich für einen letzten Kuss. Dann zog sie ihren Slip wieder hoch und zog sich hektisch ihre Klamotten an.

Er begleitete sie bis zur Haustür. Und bevor sie diese öffnete, drehte sie sich um und sagte: „Bis nächstes Mal, ich melde mich.“
Tränen liefen über seine Wangen, als er sie in den Arm nahm. „Ich werde dich vermissen.“
„Bis dann“, sagte sie schließlich und drückte die Türklinke nach unten.
„Warte“, entfuhr es ihm dann.
„Hm?“
„Was ist mit Maike, wolltest du dich nicht noch von ihr verabschieden?“
„Die wollte in einer Stunde ungefähr da sein. Ich habe jetzt aber echt keine Zeit mehr“, sie schaute aufgeregt nach draußen und sah Carstens Auto vor der Tür stehen. „Sag ihr, dass es mir leidtut. Also, wir sehen uns.“

Wie eingefroren stand Manuel in der Haustür und sah ihr dabei zu, wie sie zum Auto lief. Ihr Gepäck schmiss sie in den Kofferraum, bevor zur Beifahrertür eilte und einstieg. Keine zwei Sekunden später rollten das Auto aus seinem Sichtfeld. „F*ck“, dachte er, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und ging zurück in die Wohnung.

Stunden vergingen, in denen er erwartungsvoll auf sein Handy starrte. Doch weder Madlen meldete sich, noch Sabrina. Verzweifelt ging er in die Küche, und griff nach der Whiskey-Flasche. Darin befand sich nur noch ein kleiner Schluck. Lächelnd schwenkte er diesen letzten Schluck vor seinen Augen und dachte an jenen Abend, an dem der Sabrinas Freundin entjungfern durfte.

Seine Augen weiteten sich, als es im gleichen Moment an der Tür klingelte. Erschrocken stellte er die Flasche auf den Küchentisch und öffnete die Wohnungstür langsam.

„Hi, ähm…“, Maike schaute beschämt zu Boden als sie Manuel sah. „Ich wollte mich nur von Sabrina verabschieden“, sagte sie schließlich.

„Die hatte es leider etwas eiliger als geplant. Die ist vor ein paar Stunden mit ihrem Freund weg“, erklärte er ihr und wartete auf eine Reaktion. Doch sie betrachtete den Fußabtreter und reagiert nicht. „Also, ja…, ist sonst noch was?“, fragte er. Seine Stimme klang nervös.

Sie hob ihren Kopf langsam. „Ja. Da ist noch was“, sagte sie dann entschlossen. „Darf ich reinkommen?“

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