Vom Wildern in fremden Gärten

Veröffentlicht am 17. November 2020
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Margit Knupfer war heute Morgen allerbester Laune. In Gedanken an den Vorabend versunken, mit einem Lächeln auf den Lippen, saß sie an ihrem Schreibtisch. Die Stimme ihrer Arbeitskollegin und Freundin, mit der sie sich das kleine Büro auf dem Campus der Karlsruher Universität teilte, schreckte sie aus ihren Tagträumen. Es war noch früh am Morgen. Kaffeeduft schwängerte die warme Luft in dem mit Aktenschränken und Ablagefächern vollgestopften Büro der beiden Frauen, die für die Organisation der Lehrveranstaltungen zuständig waren.
»Was grinst du heute Morgen so gut gelaunt?« Paula Hauber, die vier Jahre ältere Kollegin von Margit war eine volle Kaffeetasse balancierend in das Büro eingetreten, ohne das Margit groß Notiz von ihr genommen hätte. Wie immer sah Paula so aus, als wäre ihr kleines Büro die Zentrale einer renommierten Anwaltskanzlei und nicht eine Verwaltungsstelle für Lehrmaterial.
Ihre schwarzen High-Heels glänzten wie frisch poliert. Das graue Business Kostüm schmiegte sich eng an ihren kurvigen Körper, die weiße Bluse war einen Knopf zu weit geöffnet. Die schwarzen Haare perfekt gestylt. Dezentes Make-Up retuschierte gut zehn ihrer 52 Jahre aus ihrem Gesicht. Margit blickte von ihrer Arbeit auf und ließ wie immer etwas eifersüchtig den Blick über ihre Kollegin schweifen.
Wie machte die das bloß immer. Selbst sie fand, dass Paula jeden Tag aufs Neue zum Anbeißen aussah. Ganz im Gegensatz zu ihr selbst. Ihre schwarzen, unscheinbaren Ballerinas regten keine Männerphantasien an, wenn sie geräuschlos über den Flur schlich. Die Jeans war zwar eng und modisch aktuell, aber eben eine Jeans und kein knapp über den Knien endender Stretch Rock. Ihr Pullover schmiegte sich zwar eng an ihren Oberkörper, aber ihre Brüste waren nicht groß genug um sich deutlich darunter abzuzeichnen. Da halfen auch kein Push-Up und keine sonstigen Tricks. Ihre braunen Haare wirkten immer ein wenig vernachlässigt, auch wenn dies tatsächlich niemals der Fall war. Aber sie schaffte es einfach nie, ihre Haare zu einer stylischen und vorteilhafteren Frisur zu föhnen. Nur wenn sie frisch vom Friseur kam. Dann erkannte sie sich kaum selbst, wenn sie sich mit mürrischer Miene aus dem Spiegel zu zwinkerte und nach spätestens zwei Stunden hatte sie den Kopf unter dem Wasserhahn, um der peinlichen Frisur den Gar auszumachen. Deshalb hatte sie vor einigen Tagen entschieden sie abzuschneiden und sich eine Kurzhaar Frisur verpassen lassen, an die sie sich bislang genauso wenig gewöhnen konnte wie an die vormals langen Locken.
Und trotzdem. Bei allem biederen das sie ausstrahlte, hatte sie gestern ein Erlebnis wovon selbst ihre Kollegin Paula Hauber nur träumen konnte.
»Ich hab’s gestern getan. Was ich schon ein paar Mal angedeutet habe. Meine Vermutung. Mit Karl.« Das Grinsen das sich über beide Backen bis zu den Ohren auszubreiten schien, konnte sie beim besten Willen nicht mehr zurückhalten. Schon seit sie heute Morgen die Tür zu ihrem Büro aufgeschlossen hatte, brannte sie vor Aufregung, ihrer Kollegin endlich ihren gestrigen Nachmittag zu sc***dern. Endlich hatte sie auch einmal etwas zu berichten, wovon sie glaubte, dass ihre Kollegin und beste Freundin vor Neid erblassen würde.
Paula stellte die Kaffeetasse ab, ohne sich um die Papiere darunter zu kümmern, denen sie einen unschönen braunen Ring verabreichte. Sie rutschte auf ihren Sitz und vergaß sogar zuerst mit den Händen über den Hintern zu streichen, damit der Rock beim hinsetzen keine Falten warf. Die Geste gehörte zu ihr, wie das Rümpfen der Nase, wenn sie Post von bestimmten Kollegen auf ihren Rechner erhielt. So gedankenverloren sie die Handlung vergessen hatte, so aufmerksam war Margit Knupfer das Ausbleiben aufgefallen.
»Warte, gestern hatte dein Student seinen ersten Arbeitseinsatz, oder?«
Margit nickte. Ihre Mundwinkel hoben sich zu einem schelmischen Grinsen. Paula rollte mit ihrem Bürostuhl ein wenig zur Seite, damit sie nicht über die beiden Monitore, die zwischen ihnen standen reden mussten. Wie eine Barriere standen die Bildschirme zwischen ihnen. Im Weg wenn sie tratschen wollten, als dankbare Mauer wenn sie sauer waren.
»Erzähl schon.« Paula war so nahe an sie heran gerollt, als fürchte sie auf dem langen Weg über den Tisch könnten Informationen verloren gehen.
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‚Student für Mäh- und Gartenarbeiten gesucht‘. Die Anzeige war neu, die Abreißzettel mit den Handynummern noch alle vorhanden. Ganze zehn Stück hatte der Verfasser der Anzeige vorgesehen. Das Blatt mit dem Text hing oben auf. Wären nicht unzählige Personen in dem breiten Windfang vor der Mensa der Karlsruher Hochschule unterwegs gewesen, hätte sich möglicherweise ein Blick über die Schultern nach dem Auftraggeber gelohnt. Wer immer den Zettel an das schwarze Brett des Studentenwerks angepinnt hatte, er konnte noch nicht weit gekommen sein. Beim Versuch eine der vorgeschnittenen Handynummern abzureißen, löste sich das ganze Blatt. Die Anzeige war mit einem kurzen Pin über mehrere andere Anzeigen geheftet worden. Cesar Martinez, 23-jähriger Student für Maschinenbau, gebürtiger Mexikaner und seit 22 Jahren in Deutschland lebend, bückte sich nach dem Zettel, der ihm zwischen die Beine geweht war. Seine schwarzen Locken fielen ihm ins Gesicht. Er suchte noch den Pin, fand ihn aber nicht. Möglicherweise war er zwischen die Metallstäbe des Lüftungsgitters gefallen, das sich der Wand entlang zog. Vergeblich suchte Cesar einen neuen Pin, um die Anzeige mit den verbliebenen neun Handynummern wieder anzuheften. Schnell stellte er fest, dass der Auftraggeber vermutlich dasselbe Problem gehabt haben musste. Das Brett war schlicht überfüllt. Jetzt warf Cesar doch einen schnellen Blick über beiden Schultern. Niemand nahm von ihm Notiz. Es war 11:25 Uhr. Alle Studenten waren auf dem Weg in die Mensa. Im Moment waren Hunger und Durst die wichtigeren Probleme die es zu lösen galt.
Kurzerhand steckte er das ganze Blatt ein. Draußen suchte er sich einen Platz unter den schattigen Bäumen, wo er sein Smartphone aus der Hüfttasche seiner Jeans zog. Mäharbeiten im Hochsommer waren zwar nicht gerade seine bevorzugte Tätigkeit, aber er war gerne im Freien und an der Luft. Besser als Kellnern oder irgendein stumpfsinniger Aushilfsjob in einer stickigen Produktionshalle. Seine letzte Tätigkeit war das kommissionieren von Kosmetikartikeln gewesen. Davon hatte er erstmal genug.
Eine Frau undefinierbaren Alters, mit einer warmen, freundlichen Stimme meldete sich auf seinen Anruf.
»Ja, Hallo?«
»Ja, guten Tag. Cesar Martinez. Ich habe ihre Anzeige in der Mensa gesehen.« Er ließ absichtlich offen was auf dem Zettel stand. Manchmal suchte ein und dieselbe Person jemanden für unterschiedliche Tätigkeiten. Da wollte er sich nicht die Option verbauen, sich einen besseren Job als diesen zu angeln. Das schien hier aber nicht der Fall.
»Das ging aber schnell.« Im Hintergrund waren laute Stimmen, das Geklapper von Geschirr und das Scharren von Stühlen zu hören. Cesar hob automatisch den Blick in Richtung der Mensa. Vermutlich bräuchte er nur durch die Türen gehen und Ausschau halten nach jemandem, der sich ein Handy ans Ohr hielt. Die Chancen, dass die Auftraggeberin nur wenige Meter von ihm entfernt sitzen würde, wären sicher hoch. Allerdings machte er sich keine Hoffnung sie zu erkennen. Am Tisch sitzen und ein Handy in der Hand halten war da drinnen noch vor Essen und Trinken die meistgeführte Tätigkeit.
»Wir wohnen in der Waldstadt«, sprach die Dame in seine Überlegungen. Die Waldstadt, ein Stadtteil von Karlsruhe, grenzt direkt an die Universität und das Fußballstadion. Vermutlich wäre der Job nur wenige Minuten von seiner Studenten-WG entfernt. »Ich suche jemanden, der hin und wieder den Rasen mäht und ein wenig den Garten in Schuss hält. Mein Mann kann gerade nicht. Wäre das etwas für Sie?« Die Gründe aus denen ihr Mann ausfiel nannte sie nicht.
»Ja, durchaus«, hörte Cesar sich sagen. Die leise, etwas rauchige Stimme hatte ihn auf der Stelle verzaubert. Sie sprach langsam und mit einem, wie er fand, sehr erotischen Unterton, der ihn sofort in den Bann gezogen hatte. Trotz der sie überlagernden Hintergrundgeräusche. Zu seinem völligen Erstaunen führten seine Gedanken dazu, dass seine Hose eng wurde.
»Wenn Sie möchten, können wir uns später dort treffen und ich zeige Ihnen worum es geht. Vielleicht in einer Stunde? Oder haben Sie noch Vorlesungen?« Cesar lauschte wie verzaubert der Stimme.
»Ich habe keine Vorlesungen mehr. In einer Stunde würde gehen.«
»Das ist doch prima. Freut mich dass es so schnell geklappt hat.« Sie nannte ihm die Adresse und verabschiedete sich. ‚Schnell geklappt‘ hallte es in seinem Ohr. Er hatte nicht mal nach der Bezahlung gefragt. Das Grundstück noch nicht gesehen und die Arbeiten die auf ihn zukommen würden. Aber irgendwie schien sie schon ganz automatisch davon ausgegangen zu sein, dass er zusagen würde.
Naja eigentlich, wenn er so darüber nachdachte, hatte er das ja auch bereits. Wenn das bedeutete, dass er mit der Stimme öfter telefonieren durfte, dann ganz bestimmt.
Seine Auftraggeberin stellte sich eine Stunde später als eher durchschnittliche Mitvierzigerin heraus. Die Stimme in natura genauso geheimnisvoll dunkel wie am Telefon. Die optische Erscheinung hingegen nicht annähernd das was seine Fantasie ihm vorgegaukelt hatte. Anders als in seiner Vorstellung, die er mit der erotischen Stimme verbunden hatte, empfing sie ihn weder in High-Heels, noch in ultrakurzem Minirock und auch nicht in durchsichtiger Bluse. Sie berührte ihn nicht beiläufig, leckte sich nicht die Lippen und machte auch keine eindeutig zweideutigen Bemerkungen sie auf den Rasen zu werfen und wild durchzuf*cken.
Aber sie war nett, freundlich und gut gelaunt. Das kleine Einfamilienhaus im Grünen, dessen Garten es zu pflegen galt, war ein wenig in die Jahre gekommen. Der Rasen, die Beete und Bäume ein wenig vernachlässigt. Aber kein Urwald, so wie er befürchtet hatte.
Den Mann bekam er nicht zu Gesicht. Die Bezahlung in Anbetracht der Arbeit die auf ihn zukommen würde, war mehr als ordentlich. Daher sagte er ohne lange darüber nachzudenken zu. Sie vereinbarten einige hintereinander folgende Tage bis das gröbste durcheinander wieder in Ordnung gebracht war und einen regelmäßigen Tag pro Woche danach. Schon morgen würde seine erste Schicht beginnen. Sie hatte ihm noch den Geräteschuppen gezeigt, den Benzinkanister für den Rasenmäher und einige Utensilien die, wie sie glaubte, für die Gartenarbeit gedacht waren. Schmunzelnd hatte er ihren Vorschlägen gelauscht. Es war nicht schwer zu erraten gewesen, dass die Frau nie mehr eine Gärtnerin werden würde. Den schmalen Händen, der hellen Haut und den langen Fingernägeln nach zu urteilen, war sie eher die Akademikerin als die Arbeiterin.
Schon deutlich weniger motiviert erschien er am nächsten Tag. Keine erotische Stimme hatte ihn hergelockt, keine Fantasien über hübsche vernachlässigte Ehefrauen hatten ihn beschäftigt. Das Wetter war viel zu gut für Gartenarbeit und eigentlich hätte er lieber etwas lernen sollen, als Geld zu verdienen. Aber letzteres war es, das er dringend brauchte und außerdem hatte er zugesagt. Rückzieher waren nicht sein Ding. Er baute den Rasenmäher zusammen, füllte Benzin auf und machte sich an die Arbeit. Man hatte ihm gezeigt wie er ohne Klingeln auf das Grundstück kam und so hatte er sich keine Mühe gemacht sich anzukündigen. Der losheulende und laut knatternde Rasenmäher war Ankündigung genug.
Nach zwei Runden mit dem klapprigen, schwergängigen Ding war ihm der Schweiß ausgebrochen. Aufgrund der Sommerhitze war er direkt in alten Bermudas gekommen. Seine ausrangierten Laufschuhe waren schon grün verfärbt. Als er zum dritten Mal unter dem alten, mächtigen Nussbaum hindurch kam, der den Garten dominierte, hängte er sein T-Shirt kurzerhand an einen tief hängenden Ast, um mit freiem Oberkörper weiter zu arbeiten. Hier schien ihn niemand zu beobachten, der Garten war mit einer mehr als mannshohen Thuja Hecke umzäunt, die auch dringend einen Schnitt benötigte. Seine Indio Vorfahren hatten ihm eine tiefbraune, ganzjährige Bräune vererbt. Dazu pechschwarzes Haar das sich in halblangen Locken bis fast auf seine Schultern legte. Mit seinen indianischen Wurzeln galt er immer noch als Exot unter all den Westeuropäern, den Südländern und den Schwarzen in der Stadt.
Sein Körper war körperliche Arbeit gewohnt. Er war drahtig und ausdauernd. Ein Langstreckenläufer. Marathons waren sein Hobby. Und das Training dafür.
Nachdem er die vierte Runde um den Baum absolviert hatte, war der Auffangsack des Rasenmähers voll. Hier stellte sich das erste Problem dar. Wohin damit? Einen Komposthaufen oder einen Behälter worin er es sammeln sollte hatte man ihm nicht gezeigt. Dummerweise hatte er vorher auch vergessen danach zu suchen. Er schaute sich um, blickte zurück zum Haus. Die Terrasse war trotz des herrlichen Wetters leer. Die Fenster waren geschlossen, die Rollläden bis auf den vor der Terassentür und einen einzigen im zweiten Stock weit heruntergelassen. Dunkel lagen die Scheiben dahinter. Er glaubte im oberen Stockwerk jemanden erkannt zu haben. Hinter der Gardine war ein Schemen zu erkennen. Er winkte, erhielt jedoch keine Reaktion. Vielleicht täuschte auch irgendein Möbelstück einen Schatten vor. Das Haus lag still und verlassen da. Trotzdem machte er sich auf den Weg, erklomm die schmalen, unebenen Steinstufen auf die Terrasse und versuchte durch die spiegelnde Tür einen Blick ins dunkle Innere des Hauses zu erhaschen. Obwohl er die Augen vor der hellen Sonne abschirmte, sah er nur tiefe Dunkelheit. Aber als er sich an die Tür lehnte um nach drinnen zu sehen, gab sie plötzlich nach. Sie war nur angelehnt gewesen. Mit einem Blick auf seine dreckigen Schuhe an denen unzählige Grashalme hingen, streifte er sie ab, ehe er die Tür aufdrückte. Barfuß war er viel zu leise. Er kam sich vor wie ein Einbrecher.
»Hallo?« Seine Stimme hallte durch das leere Haus.
»Ist jemand zuhause?« Die Wohnung lag dunkel und still vor seinen Augen, die sich nur langsam an die Dunkelheit gewöhnten. Er stand mitten in einem Wohnzimmer. Eine wuchtige Ledercouch dominierte den Raum. Weiter vorne gelangte man wohl in einen Flur. Eine Treppe führte nach oben und unten. Die Haustür die vorne auf die Straße hinaus führte war zu sehen.
»Ich brauche einen Behälter für den Grasschnitt.« Keine Reaktion. Hier schien niemand von ihm Notiz zu nehmen. Er erinnerte sich an den Schemen im zweiten Stock. Wenn niemand hier reagierte, sollte er dann einfach nach oben gehen und nachsehen?
»Hallo«, versuchte er es nochmal. Diesmal noch lauter. »Hier ist Cesar Martinez. Ich mähe gerade Ihren Rasen und bräuchte Ihre Hilfe.« Er kam sich ziemlich dämlich vor, wie er hier so durch das leere Haus brüllte. Immer noch keine Reaktion. Er konnte den abgemähten Rasen auch einfach auf die Seite kippen und später einsammeln, wenn er fertig war. Oder morgen, falls niemand bis dahin auftauchen würde.
Gerade hatte er sich mit dem Gedanken angefreundet, als ein leises Klicken aus dem zweiten Stock durch das offene Treppenhaus herunter drang. Als hätte jemand eine Tür abgeschlossen. Schon etwas lauter waren Schritte zu hören. Dann tauchten Füße am oberen Ende der Treppe auf. Jemand tappte barfuß die hölzernen Stufen herunter. Mittlerweile hatten seine Augen sich so gut an die Dunkelheit gewöhnt, dass er die Frau von gestern erkannte, die langsam die Treppe herunterkam. Er sah noch wie sie sich das Shirt zurecht zupfte, ehe sie die Treppe soweit heruntergekommen war, dass er sie vollständig sehen konnte. Die Art wie sie an dem Shirt herumfummelte, legte den Schluss nahe, dass sie es eben schnell übergezogen hatte.
»Es tut mir leid, wenn ich Sie gestört habe«, begann Cesar. Er lächelte freundlich, blickte aber nur in ein ausdrucksloses Gesicht. Wenn er sie wirklich bei etwas Intimen gestört hatte, ließ sie es sich mit keiner Miene ansehen. Nur die paar winzigen Schweißtropfen, die auf ihrer Stirn standen hätten sie verraten können. Aber die konnten auch schlicht den warmen Temperaturen und der stickigen Luft im Haus geschuldet sein.
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»Was hat Karl überhaupt dazu gesagt, als du ihn mit dem Studenten konfrontiert hast?« Paula Hauber rollte an ihre Tastatur zurück, um einen Schluck ihres schon kalt werdenden Kaffees zu nehmen, ehe sie, diesmal mit der Tasse in der Hand wieder ein wenig näher an Margit Knupfer heran rollte.
»Was schon. Er hat gesagt das brauchen wir nicht.«
»Aber der Gips muss doch noch eine Weile dranbleiben. Will er den Garten denn mit dem Gips Fuß versorgen?«
Margit zuckte ungeduldig die Schultern. Sie wollte weitererzählen und sich nicht mit so belanglosen Dingen aufhalten wie dem was ihr Mann dachte.
»Du kennst ihn doch«, wiegelte sie lapidar ab. »Ich habe Karl also oben am Fenster stehen lassen und bin die Treppe runter.«
»Nackt?« Paula machte große Augen.
»Nein.« In Margits Stimme schwang deutliche Ungeduld. »Ich habe mir natürlich was angezogen. Karl war längst fertig. Die Schmerztabletten bringen ihn doch völlig um seine wenige Potenz.« Sie kicherte und zwinkerte ihrer Kollegin zu. »Es hat keine fünf Minuten gedauert. Kaum dass ich mich zu ihm gelegt hatte, hat ihn der Rasenmäher aufgeschreckt. Er hat von oben zusehen müssen was der Student in seinem Garten anstellt. Da ist Sex zweitrangig, wenn es um seine Pflänzchen geht.«
Paula zuckte die Schultern. Männer. Was soll man dazu noch sagen.
Sie beugte sich erwartungsvoll ein wenig vor. »Also gut. Ihr habt ihn von oben beobachtet. Nackt. Und dann hat er nach dir gerufen. Weiter.«
»Nicht direkt nach mir, nach überhaupt jemandem«, korrigierte Margit. »Also ich bin runter um mir anzuhören was er wollte. Ich sag dir. Der Anblick war der Hammer.« Sie schloss einen Moment die Augen, als wolle sie sich eben jenen Anblick nochmal genau ins Gedächtnis zurückrufen.
»Ein Muskelpaket. Ich habe es ja vorgestern schon geahnt. Aber so ohne Shirt und total verschwitzt. Ich wäre beinahe ausgelaufen als ich ihn so dastehen sah. Ich musste mich unglaublich beherrschen, dass er mir meine Gedanken nicht direkt aus dem Gesicht ablesen konnte.«
Margit machte eine kurze, dramatische Pause um das bei Paula sacken zu lassen.
»Er brauchte irgendwas um den Rasenschnitt einzusammeln. Also sind wir in die Garage. Und aus den Augenwinkeln sehe ich, wie Karl oben am Fenster zu uns runter sieht. Die ganze Zeit.« Sie blickte eindringlich zu ihrer Kollegin, als wolle sie die Wichtigkeit des nächsten Satzes unterstreichen.
»Ich glaube ich war noch nie so geil. Da habe ich beschlossen, dass es jetzt und heute passieren musste.«
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Cesar Martinez folgte der Frau hinaus in den grellen Sonnenschein. Nachdem sie die Treppe heruntergekommen war um sich sein Anliegen anzuhören, hatte ein Funkeln in ihren Augen seine Aufmerksamkeit erregt. Er wusste nicht, was er von dem Blick halten sollte, der so schnell wieder verschwunden war, wie er aufgetaucht war. Als sie an ihm vorüberging um voraus in den Garten zu gehen, war er wieder verflogen. Draußen, im grellen Sonnenlicht strahlte ihre Haut beinahe blendend hell. Sie schien nicht sehr oft einen Sonnenstrahl abzubekommen. Das orangefarbene Träger-Top schmiegte sich eng um einen schlanken Oberkörper. Die Brüste waren klein, wie zarte Knospen zeichneten sich die Brustwarzen unter dem Stoff ab. Die in kurzen Hosen steckenden Beine wirkten zerbrechlich, so hell wie sie waren. Der weiße Stoff der Shorts verstärkte den Eindruck ihrer schneeweißen Beine. Barfuß tappte sie über die Steinplatten der Terrasse, hinunter auf den noch ungemähten Rasen. Ihre sehr kurzen, dunkelbraunen Haare schienen am Hinterkopf hochrasiert zu sein. Die nicht minder helle Kopfhaut schimmerte hervor. Cesar war hin und her gerissen, wie er sie einschätzen sollte. Sie war weder hässlich noch ungepflegt oder unästhetisch. Sie war weder ausgesprochen dünn noch hatte sie sonst irgendwelche Makel die auf den ersten Blick hervorstachen. Sie schien nur keinerlei Interesse an ihrem Äußeren zu haben, was ihr einen auf den ersten Blick eher biederen Eindruck verlieh, der erst bei genauerem Hinsehen widerlegt wurde.
Während sie vor ihm her durch den Garten trottete, schweifte ihr Blick einen Moment auf das Fenster im oberen Stockwerk, dessen Rollladen nicht ganz heruntergelassen war. Cesar folgte dem Blick unauffällig. Der Schatten war noch da. Jemand stand eindeutig dort oben und blickte auf sie herunter. Von diesem Teil des Gartens war der Winkel etwas besser. Eine schmale Silhouette zeichnete sich im Halbdunkel hinter dem Fenster ab.
Sie fanden einen Behälter in der Garage, in die Cesar nicht geschaut hatte. Die Garage war auf seinem Rundgang gestern nicht einbezogen gewesen. Ein alter, verstaubter Mercedes stand als einziges Auto in der breiten Doppelgarage. Er wirkte nicht so, als sei er die letzten Wochen bewegt worden. Die Luft in der Garage war stickig, roch nach warmem Beton und Staub. Alles hier machte den Eindruck als wäre es jahrelang perfekt in Schuss gewesen, bis es plötzlich, als wäre die Zeit stehen geblieben, nicht mehr benutzt wurde. Nichts war wirklich verwahrlost, oder ungepflegt. Alles wirkte, als müsse man nur den Staub abwischen, kurz durchputzen und schon würde es wieder in strahlendem Zustand dastehen. Auch der Garten hatte schon diesen Eindruck erweckt. Cesar half seiner Auftraggeberin ein paar Gegenstände auf die Seite zu räumen. Feine Staubpartikel wirbelten vor ihnen auf und tanzten in dem hell erleuchteten Rechteck, das die hereinfallende Sonne durch das Seitenfenster auf den Boden projizierte. Während er ihr einen Karton aus der Hand nahm, berührten sich ihre Finger ein wenig länger als notwendig. Dabei trafen sich ihre Blicke für einen Moment. Wieder war da dieses Funkeln in den Augen, das Cesar eine Gänsehaut über den Rücken rieseln ließ. Als sie sich abwandte um den Behälter hervorzuholen war es wieder vorbei.
»Damit sollte es gehen.« Cesar nickte zur Bestätigung, dass er genau danach gesucht hatte.
Nachdem der Rasenmäher wieder leer war, machte Cesar sich auf die nächsten Runden um den prächtigen Nussbaum. Die schweigsame Auftraggeberin hatte sich längst wieder in den Schatten zurückgezogen. Sie hockte auf einem kleinen Steinwall, der den Nutzgarten mit einigen Tomatenstauden, Paprikapflanzen und ein paar Gurkenranken vom Rasen trennte. Cesar hing seinen Gedanken nach, während er routiniert seine Arbeit verrichtete. Nach einer guten Stunde war der Rasen ringsum wieder in ansehnlichem Zustand. Dafür er umso weniger. Das Haar klebte ihm verschwitzt am Kopf, Strähnen seiner schwarzen Locken standen wirr in alle Richtungen ab. Sein Oberkörper glänzte im Sonnenlicht. Dicke Schweißperlen standen auf seinen Schultern, tropften in dichten Bahnen über seinen Rücken und die Brust. Der Bund seiner Bermuda Shorts war nass und dunkel verfärbt. Die Adern an seinen Armen traten dick hervor. Grashalme klebten an seinen Waden, ein paar welke Blütenblätter hatten sich auf die nasse Haut seiner Schultern gelegt.
Einen Moment durchschnaufend betrachtete er sein Werk. Sein Blick schweifte über den Garten und blieb am Haus hängen. Der Schatten im Obergeschoß war immernoch da. Er glaubte eine Bewegung erkannt zu haben, nachdem er hingeschaut hatte. Als würde man ihn beobachten und der Beobachter hatte einen Schritt zurück gemacht. Ob das der Ehemann seiner Auftraggeberin war? Cesar konnte hinter der dunklen Scheibe nur einen vagen Schemen erkennen. Nachdenklich verstaute er den Rasenmäher und räumte alles weg, was er sonst noch gebraucht hatte. Er traf die Frau am Eingang des Geräteschuppens, wo sie sich an einen altmodischen Ziehbrunnen gelehnt hatte. Mit vor der Brust verschränkten Armen stand sie da. Das orangefarbene Top hatte ein paar kleine dunkle Flecken an denen sich der Schweiß gesammelt hatte. Ihre Miene wirkte ein wenig gehetzt, als hätte sie noch Termine und damit gerechnet, dass Cesar um diese Zeit längst fertig war. Ihre Wangen waren gerötet. Die Art wie sie betont lässig an dem Brunnen lehnte, verstärkte den Eindruck als wäre sie erneut bei etwas überrascht worden, das sie körperlich angestrengt hatte und das sie jetzt mit übertriebener Gelassenheit herunterzuspielen versuchte.
Erst in diesem Moment stellte er ein wenig irritiert fest, dass er sie die letzte halbe Stunde nicht wahrgenommen hatte. Irgendwann war sie von der Steinmauer verschwunden, von der aus sie ihn eine Weile beobachtet hatte. Cesar war so in seine Arbeit vertieft gewesen, dass er sie völlig vergessen hatte.
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»Und er hat nicht bemerkt, dass du es dir die ganze Zeit hinter der Laube selbst besorgt hast?« Paula Hauber schüttelte ungläubig den Kopf.
»Ich habe mich hinter der Hecke versteckt. Er war viel zu sehr in seine Arbeit vertieft.«
Darüber schien Paula einen Moment nachzudenken. Margit wartete ungeduldig, bis der Groschen endlich bei ihr gefallen war. Es wäre viel zu unspektakulär, wenn sie selbst ihr die Pointe lieferte. Aber Paula war nicht auf den Kopf gefallen.
»Moment mal, die Hecke hinter der Laube, aber die sieht man doch von oben aus eurem Schlafzimmer.« Ihre Augen weiteten sich zu zwei strahlend blauen Knöpfen, die von arktischem weiß umgeben waren.
»Karl hat dich die ganze Zeit von oben w*chsen sehen?«
Margit nickte. Beim Erzählen war sie längst in Fahrt gekommen, doch jetzt spürte sie ein Ziehen im Unterleib das ihr geradezu die Luft nahm. Sie schluckte trocken, während die Schamesröte ihr ins Gesicht schoss. Ihre M*schi war so nass, dass sie fürchtete längst einen dunklen Fleck zwischen den Beinen zu haben. Das Verlangen sich dort zu berühren war schier grenzenlos.
»Und dann?« Paula hing jetzt geradezu an Margits Lippen. Die Geräusche die um sie herum in dem alten Gebäude herrschten, schienen irgendwie gedämpft. Die Luft war schwer und stickig geworden. Beide Fenster waren geschlossen, weil die Sonne in den Morgenstunden direkt in ihr Büro schien. Die Rollläden waren auf halbe Höhe geschlossen. Margit leckte sich die trockenen Lippen ehe sie fortfuhr.
»Ich habe gesagt er soll mich anfassen.«
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Seine Auftraggeberin war auf ihn zugetreten, während er sich mit dem angerosteten Schloss der Tür des Geräteschuppens abmühte. Das etwas angerostete Ding hakelte hartnäckig. Er spürte wie sie einen Moment hinter ihm stehen geblieben war als schaue sie zu, wie er sich mit dem Schloss mühte. Ihr Atem strich über seinen Oberarm. Eine dezente Wolke aus Parfum und Creme drang in seine Nase. Der Duft war seltsam betörend und passte irgendwie nicht zu ihrer Aufmachung. Schon vorhin war sie nahe an ihm vorbeigegangen, aber an den Duft konnte Cesar sich nicht erinnern. Ob sie den aufgelegt hatte, nachdem er sie eine Weile nicht beobachtet hatte? Aber warum sollte sie das tun?
Cesars Gedanken machten wilde Sprünge. Etwas an seiner schweigsamen Auftraggeberin hatte ihn in den Bann gezogen. Er spürte es. Der kurze Blick den sie ihm im Haus zugeworfen hatte. Das was einen Sekundenbruchteil in ihren Augen geleuchtet hatte, war es, das ihn beschäftigte. Etwas Sehnsüchtiges. Etwas lange nicht mehr Wahrgenommenes. Als hätte sie sich an etwas erinnert, das sie kannte, aber länger nicht mehr gesehen hatte. Er wollte sich einbilden dass es Verlangen war. Der Gedanke ließ ihn ungewollt schmunzeln.
Sie schien es zu bemerken, glaubte wohl er grinste, weil er sich so ungeschickt mit dem Schloss abmühte. Endlich rastete der Bügel ein, der Schlüssel drehte sich vollständig und ließ sich entnehmen. Er drehte sich um und legte ihn in die geöffnete Handfläche der Frau. Schneller als er die Finger zurückziehen konnte schloss sie ihre Hand darum. Sie war kalt und trocken, die Finger feingliedrig. Einen langen Augenblick hielt sie seine Hand mit dem Schlüssel umschlossen, während ihre Augen sich trafen.
Wie beiläufig führte sie die andere Hand an ihren Bauch, dort wo der Saum des ausgetragenen Tops sich wellte. Ihre Finger glitten auf ihren warmen, feuchten Bauch, schoben den Stoff ein kleines Stück nach oben und entblößten, glatte helle Haut. Ihr Bauch war so flach, dass die Beckenknochen deutlich sichtbar waren.
Ein leises Stöhnen entfuhr der Frau an seiner Seite. Cesar erinnerte sich an den Schatten hinter dem Fenster und kam sich plötzlich vor wie ein Statist. Er konnte nicht beschreiben was das Gefühl auslöste, aber plötzlich war ihm, als wäre er mitten in eine Ehe Szene eingedrungen, deren Hintergründe er nicht verstand. Bis zu dem Moment in dem sie ohne ihn anzusehen flüsterte:
»Fass mich an, wenn du magst.« Sie war kurzerhand zum Du gewechselt. Obwohl ihre Stimme die Option offenhielt, dass er ablehnen konnte, klang sie nicht als würde sie mit Protest rechnen. Cesar war einen Moment lang völlig perplex. Unfähig seine Gedanken zu sortieren. Er musste sich verhört haben, dabei hatte er doch eigentlich keine Probleme mit den Ohren. Selbst der Specht, der die letzten Minuten wie ein Berserker auf den Nussbaum eingehämmert hatte, war einen Moment still.
»Was?« Seine Stimme war nur ein Krächzen.
»Fass mich an. Bitte!« Sie drehte sich zu ihm hin. Blickte ihm unverwandt in die Augen. Blitzschnell huschte ihre Zunge einmal über ihre Unterlippe. Ihre Augen funkelten. Die Brustwarzen hatten sich steil unter dem Top aufgerichtet und schienen sich durch den dünnen Stoff bohren zu wollen. Auf ihrer Stirn standen winzige Schweißtropfen. Die Haut auf ihren nackten Schultern glänzte feucht im Sonnenlicht.
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Oben, im zweiten Stock, in dem Zimmer dessen Rollladen als einziger hochgezogen war, stand ein Mann barfuß auf dem warmen Parkettboden. Er stand im Schatten. Seine Zehenspitzen berührten den hellen, sonnenüberfluteten Teil des Bodens hinter dem Fenster, als wäre es eine natürliche Barriere. Seine Haut war fahl und trug nicht gerade dazu bei, seinen kränklichen Gesamteindruck zu entschärfen. Sein Rücken war leicht nach vorne gebeugt, sein Oberkörper auf eine Krücke aufgestützt. Neben dem Bett lehnte eine weitere Krücke an einem Hocker.
Er war alleine, niemand sonst war in dem Schlafzimmer. Seine Frau war schon vor langer Zeit nach unten gegangen, nachdem der Student durch das Haus gerufen hatte. Er atmete schwer, aber gleichmäßig. Seine Brust hob und senkte sich in stetigem Rhythmus. Er war ohne ein Hemd anzuziehen aufgestanden, sein knochiger Brustkorb mit den dünnen, nur vereinzelt wachsenden Haaren war schneeweiß. Seine Augen hatten die letzte halbe Stunde den jungen Mann beobachtet, wie er mit schweiß glänzendem Oberkörper durch den Garten gestreift war. Seine Muskeln und Sehnen zuckend und vibrierend als stünden sie unter Strom.
Unten vor dem Geräteschuppen war seine Frau so dicht an dieses glänzende Muskelpaket herangetreten, dass sie sich beinahe berühren mussten. Während sie dicht hinter dem Studenten stand, konnte er sehen, wie ihre Augen in seine Richtung huschten. Trotz des Abstandes konnte er sie gut erkennen.
Er sah den abfälligen Blick den sie ihm von unten herauf schenkte. Er sorgte dafür, dass er sich plötzlich so klein und hilflos vorkam, wie noch nie, seit das Gipsbein und die Atembeschwerden ihn die meiste Zeit ans Bett gefesselt hatten. Gleichzeitig durchzuckte ihn ein Gefühl, das er erst seit ein paar Tagen kannte und das sich wie ein warmer Regen durch seinen Körper ausbreitete. Es schien ihm den Schweiß aus allen Poren zu treiben. Seinen Herzschlag zu beschleunigen und das Blut zum pulsieren zu bringen. Überall, nur nicht dort wo er es am meisten gebraucht hätte.
Warum musste er auch mit diesem vermaledeiten Medikamentenc*cktail gestraft sein? Warum hatte er sich die Rippe brechen müssen, hätte das Bein alleine nicht gereicht? Warum musste die Rippe auch noch die Lunge beschädigen. Die Fragen, die ihn seit Wochen quälten rasten durch seinen Kopf. Er spürte seine Erregung, aber er fürchtete sich auch vor dem was passieren würde. Vor dem was seit Tagen passierte. Trotzdem konnte er bei der erregenden Vorderansicht seiner Frau nicht verhindern, dass seine Hände wie ferngesteuert an seinen S*hwanz glitten, der unter der weiten, kurzen Hose baumelte. Er würde es wieder versuchen müssen. Obwohl der letzte Versuch keine zehn Minuten zurücklag, quälte ihn schon wieder dieses ungestillte Verlangen sich zu befriedigen. Das Verlangen, das durch seine zeitweise Impotenz in ihm brodelte und ihn von innen zu zerfressen schien. Für das es momentan scheinbar kein Ventil gab um es zu stillen. Sein Ventil war unförmig und schlaff. Nicht in der Lage hart zu werden um seine Geilheit nach draußen zu lassen. Als er vor wenigen Minuten seine Frau beim onanieren beobachtet hatte, waren ihm Tränen der Verzweiflung in die Augen geschossen. Was war nur los mit ihm und würde sich das irgendwann wieder normalisieren? Den dämlichen Gips zu ertragen war schon schwer genug. Aber die Impotenz? Er wollte lieber wieder die Schmerzen in der Brust ertragen als noch länger kein Mann mehr zu sein. Und was machte seine Frau in dieser Situation? Anstatt sich liebevoll um ihn zu kümmern, setzte sie ihm so gewaltige Hörner auf, dass er kaum mehr in der Lage war sie zu tragen. Und was machte das mit ihm? Es erregte ihn so sehr, dass er sich selbst nicht mehr kannte. Wenn er nur in der Lage wäre, ihr seine Erregung zu zeigen.
Nachdem seine Frau dem Studenten einen Behälter zum Abfüllen des Rasenschnittes gegeben hatte war sie auf der Steinmauer sitzen geblieben. Schon da hatte er an ihrer unruhigen Art bemerkt, dass etwas nicht stimmte. So zappelig war seine Frau sonst nicht. Irgendetwas bahnte sich an, aber er hätte nicht für möglich gehalten, dass es diese Ausmaße annehmen würde. Von der Mauer war sie zur Laube geschlendert. Nein eher geschlichen. Darauf bedacht, dass der arbeitende Student sie nicht bemerkte. Der sie aber sowieso nicht zu beachten schien. Keine Mühe machte sie sich allerdings zu verhindern, dass er sie auf ihrem Streifzug beobachten konnte. Im Gegenteil. Sie wählte sogar den Weg um die Laube herum, damit er sie ungehindert verfolgen konnte. Nachdem sie sich eine breite Lücke hinter der Hecke gesucht hatte, von der aus sie den Studenten beobachten konnte, war ihre Hand zwischen ihre Beine gewandert. Sie war leicht in die Knie gegangen und während ihr Arm sich ruckartig bewegte, schaukelte ihr Oberkörper in einem langsamen Rhythmus vor und zurück.
Karl Knupfer hätte beinahe aufgeschrien als ihm klar wurde, was sich unten im Garten abspielte. Seine Frau onanierte, während sie einen halbnackten jungen Mann beobachtete und dabei ganz genau wusste, dass er dabei zusah. Während er seine Krücke hätte packen und in den Garten stürmen sollen, stand er nur unfähig sich zu bewegen am Fenster um die Szene zu beobachten. Die einzige Bewegung die er ausgeführt hatte, war die seiner Hand an seinen S*hwanz und die scheinbar grenzenlose Überraschung in seinen Gesichtszügen, als er wie in Trance gemerkt hatte, was er gerade tat.
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»Und hat er gezögert?« Paula Hauber leckte sich genüsslich über die Lippen. Einen Moment lang funkelten ihre Augen als spiele sie in Gedanken gerade durch, wie sie sich in der Situation gefühlt hätte. Für Margit war das die schönste Freude die sie ihr hätte machen können. Endlich hatte sie etwas, was ihre Freundin neidisch machte.
»Nur einen Moment.« Margit zwinkerte. Bei dem Körper, fügte sie in Gedanken hinzu und musste schmunzeln. Auch Paula fiel in das Schmunzeln ein. Vielleicht aus anderen Gründen, aber das war Margit egal.
»Er muss auch bemerkt haben, dass uns von oben jemand dabei beobachtet. Er hat nach oben geschaut und gefragt: Werden wir beobachtet? Er hat so leise gesprochen, als wolle er verhindern, dass jemand anderes uns hörte. Ja, habe ich gesagt und habe auch zu Karl geschaut. Es war unglaublich. Die Spannung war fast zu greifen. Ich habe gezittert und…naja du weißt schon. Ich war so furchtbar nass, ich dachte ich laufe jeden Moment aus. Ich hatte ja nur die Shorts an. Ich dachte gleich läuft es mir die Schenkel runter.«
Paula Hauber stöhnte leise auf. »Das kann ich mir denken.«
»Das ist mein Mann, habe ich gesagt. Er ist nicht so ganz begeistert von der Tatsache, dass ein Fremder seinen Garten pflegt. Das hat ihn sichtlich überrascht. Er war bis dahin bestimmt davon ausgegangen, dass er samt seinen Tätigkeiten hier willkommen war. Er hat mich ganz irritiert angeschaut.
Oh, das macht nichts, habe ich gesagt. Es liegt hauptsächlich daran, dass er furchtbar eifersüchtig ist. Nichts was Sie stören sollte.«
»Und das hat ihm gereicht? Darauf hat er dich angefasst?« Paula blickte fragend zurück. Margit konnte sich schon denken warum. Sie war nicht minder überrascht gewesen, dass es so schnell gehen würde. Sie zuckte die Schultern.
»Er hat gefragt, was Karl dazu sagen wird. Oh, keine Angst. Er wird garnichts sagen, habe ich gesagt und ihn angelächelt.«
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Ihre Aufforderung schien noch Sekunden später in seinem Kopf nachzuhallen. Wie ein Summen, das nur langsam leiser wurde. Hatte sie das wirklich gesagt, oder hatte er sich das eingebildet? Zweimal? Unmöglich. Seine Augen glitten ungeniert über ihren Körper.
Ihre Nippel zeichneten sich deutlich unter dem dünnen Top ab. Ihre Brüste wirkten klein und fest, das Top beulte sich nicht sonderlich aus. Dort wo die Brustwarzen den Stoff dehnten, schimmerten sie dunkel hervor. Die Träger des Tops waren schmal genug, um den fehlenden BH zu unterstreichen. Ohne die erregten Nippel wäre das fehlende Kleidungsstück nicht sonderlich aufgefallen. In Anbetracht der sommerlichen Temperaturen nicht ungewöhnlich. Jetzt wirkte das Outfit plötzlich äußerst anregend. Er spürte das deutlich zwischen seinen Beinen.
Wie ferngesteuert glitt seine Hand an ihren Bauch. Da er nicht davon ausgegangen war, dass sie eine Berührung an der Schulter oder am Rücken erwartete, strich seine Hand wie selbstverständlich unter das Top bis hinauf auf ihre linke Brust, die sich unglaublich zart in seine Handfläche schmiegte. Er war selten schüchtern, aber seine Unverfrorenheit überraschte ihn doch. Daran änderte auch nicht, dass sie ihn dazu aufgefordert hatte. Ein leises Stöhnen und eine ausgeprägte Gänsehaut war die Reaktion die ihm zeigte, dass er es richtig gemacht hatte. Sein S*hwanz pochte derweil hart an seinen Shorts.
Cesar wusste nicht so recht wohin er schauen sollte. Von oben herab auf die Frau, oder nach oben zu dem Mann ans Fenster. Der plötzlich verschwunden war. Die Unsicherheit war ihm ins Gesicht geschrieben. Trotzdem schien er sich nicht zurückhalten zu wollen, die Frau anzufassen. Als seine Hände nach unten über den Bauch der Frau strichen und über die kurzen Hosen zwischen ihre Beine glitten, schüttelte ihn eine Gänsehaut. Seine Kopfhaut kribbelte, als stünde jemand mit erhobenem Hammer direkt hinter ihm. Er wusste dass er sich nicht umzudrehen brauchte. Der Mann konnte niemals so schnell hinter ihm stehen. Außer ihm war niemand hier. Das Gefühl der Erregung ließ ihn zittern. Die Frau drehte sich um, lehnte mit dem Rücken an seine Brust. Ihr Blick wanderte genauso zum zweiten Stock wie der von Cesar. Sie stieß den Atem aus, als sie bemerkt hatte, was Cesar bereits aufgefallen war.
In Cesars Augen glich der Mann der in diesem Moment auf die Terrasse getreten war einem Gespenst. Seine Haut war so hell, dass sie beinahe leuchtete. Seine Haare mussten ergraut sein. Sie standen ihm ein wenig unordentlich vom Kopf ab. Er war nicht sonderlich groß. War seine Haut am Oberkörper schon hell, strahlte ein Bein geradezu schneeweiß und seltsam unförmig. Die Arme waren auf Krücken gestützt. Gleich nach der Tür war er stehen geblieben. Cesar hatte damit gerechnet, dass er direkt von der Terrasse auf ihn zustürmen würde, um ihn zur Rede zu stellen. Aber die Person die dort stand wirkte alles andere als einschüchternd. Mit einem Gipsbein schon gar nicht. Aber das musste ihn nicht zwingend davon abhalten einzuschreiten, wenn jemand seine Frau auf die Art und Weise begrapschte wie er das gerade genüsslich tat. Die logischen Erklärungen die sich dazu anboten waren: Es war ihm egal, er traute sich nicht einzuschreiten, oder was er sah gefiel ihm.
»Was um Himmels willen wird das? Kannst du mich bitte aufklären?« Cesar hatte die Frage gestellt, während er den Mann auf der Terrasse beobachtete. Die Frau hielt inne und drehte sich schmunzelnd zu ihm um. Es schien als wurde ihr gerade erst bewusst, dass Cesar von den Hintergründen keine Ahnung haben konnte. Für ihn mussten sie wie zwei Verrückte wirken.
Statt seine Frage zu beantworten, begann sie an seinen Bermudas zu nesteln. Mit zitternden Fingern löste sie die Kordel, streifte den lockeren Stoff über die mächtige Beule, die sein S*hwanz verursachte. Der schwang auf der Stelle pendelnd an die Luft nachdem der Stoff auf seine Knöchel gefallen war. Ihre feingliedrigen, langen Finger fanden seinen pulsierenden Schaft und hielten ihn umklammert wie um sicher zu gehen, dass er bei dem was sie zu sagen hatte nicht davonrennen würde. Cesars Augen waren wie gebannt auf den Mann auf der Terrasse gerichtet, der genau sehen konnte wie seine Shorts gefallen waren und seine Frau dem fremden Mann – ihm – an den S*hwanz gegriffen hatte. Sie ignorierte seine Frage. Ihre Stimme war nur ein Flüstern.
»Zieh mich aus!« Ihre Stimme zitterte vor Aufregung. Es klang wie ein Flehen. Ihre Schultern bebten und ihre Schenkel flatterten. Cesar sah Gänsehaut auf ihren Oberarmen während sie sich wieder umdrehte und ihm den Rücken zuwandte. Ihre Haut schien zu vibrieren. Schweißperlen standen in ihrem Nacken, wo die feinen Härchen der ausrasierten Frisur nachgewachsen waren. »Aber mach es ganz langsam.«
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»Wahnsinn!« Paula Hauber holte keuchend Luft. Atemlos war sie Margits Erzählung gefolgt. »Wie hat es sich angefühlt?«
Margit brauchte einen Moment für die Antwort. »Es war schlicht unglaublich. Seine Hände waren riesig. Richtige Pranken. Und sie waren so unglaublich zart. Ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte.« Und ganz anders als die schmächtigen Hände von Karl, fügte sie in Gedanken hinzu. Richtige Arbeiterhände. Die zupacken können.
»Er hat mir an den Saum des Tops gegriffen und es mir über den Kopf gezogen. Hat es achtlos ins Gras geworfen. Seine Hände haben den Knopf an meinen Shorts gefunden, ihn aber nicht sofort geöffnet. Er trat einen Schritt näher an mich heran. Sein steifer S*hwanz hat mir ins Kreuz gedrückt.«
Margit fasste sich an den Rücken. Fast hoffte sie die Berührung noch zu spüren, doch sie war natürlich längst verblasst. »Ich habe mich an seine Brust gelehnt. Er hat die Arme um mich gelegt und meine Brüste gepackt.«
»Gepackt? So richtig fest?« Scheinbar unbewusst schnellten Paulas Hände an ihren Busen und drückten ihn unter der weißen Bluse.
»Ja. Richtig fest.« Margits Stimme verrauchte in einem Flüstern. »Ich habe nach hinten gegriffen und seinen Schaft umklammert.«
Paula sog lautstark die Luft ein. »Ich dreh gleich durch.« Margit wusste was sie meinte. Sie fühlte sich beim Erzählen schon wieder so erregt als würde sie es nochmal live erleben.
»Wie war er?« Paula machte eine Geste indem sie die Handflächen parallel vor den Körper hielt und langsam eine immer größer werdende Lücke zwischen den geöffneten Händen entstehen ließ.
Margit schüttelte den Kopf. Nicht weil sie es nicht wusste, oder nicht antworten konnte, sondern weil sie nicht in der Lage war es adäquat zu beschreiben, was sie in diesem Moment gefühlt hatte.
»Er war einfach riesig.«
Paula erzittere. Ohne es zu merken glitten ihre herabsinkenden Hände auf den straff gespannten Rock. Sie spürte schnell, dass sie nicht an ihre M*schi gelangen würde und zog die Hand weg, ehe Margit es bemerken würde. Aber Margit hatte es bemerkt. Sie spürte ein Beben im Unterleib als vibriere etwas auf dem Boden, das sich über ihren Stuhl direkt in sie hinein pflanzte.
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Während seine Hände über ihren Bauch glitten um sich hinter den Saum der Hose zu schieben, machte der Ehemann auf der Terrasse einen unbeholfenen Schritt zur Seite. Er musste seinen S*hwanz in ihrem Rücken sehen. Cesars Bermudas hingen noch auf seinen Knöcheln. Cesar hörte die Frau atmen. Die Geräusche um sie herum schienen einen Moment lang ausgesetzt zu haben.
‚Warum steht der da oben rum und schaut nur zu?‘, fragte Cesar sich.
»Nimm mich an der Hand und zieh mich an ihm vorbei ins Wohnzimmer.« Sie erschauerte noch während sie den Satz sprach. »Beachte ihn gar nicht, aber schau dass dein S*hwanz so wild pendelt wie möglich.«
Wie um sicher zu gehen, ob sein Rohr hart und pendelbereit war, schloss ihre Hand sich einen Moment fester um Cesars S*hwanz. »Wirf mich auf die Couch. Nicht auf die breite gegenüber der Tür. Den Zweisitzer links der dem Fernseher gegenüber steht. Und f*ck mich dort durch.« Ihre Stimme war nur noch ein heiseres Krächzen. Die Wörter kamen abgehackt über ihre Lippen. Mehrmals musste sie Luft holen bevor sie in der Lage war, die nächsten Wörter heraus zu pressen. Sie zitterte am ganzen Körper. Ihre Schultern glänzten feucht. Am Haaransatz an den Schläfen glitzerten Schweißperlen. Ihre Augen huschten rastlos über seinen Körper. Sie schien sich nicht entscheiden zu können, wohin sie am liebsten schauen würde.
Während ihr Mann so reglos auf der Terasse stand wie eine Statue, fummelte die Frau mit zitternden Fingern den Reißverschluss an ihrer Hose auf, die wegen der feuchten Haut ihrer Oberschenkel nicht herunterrutschen wollte. Sie beugte sich ein wenig nach vorne um nachzuhelfen. Ihr kurzes Haar kitzelte an seiner Brust. Dann drehte sie sich wieder um als wolle sie sichergehen, dass ihr Ehemann auch alles sehen konnte. Cesar bemerkte, dass unter den Shorts kein Höschen zum Vorschein gekommen war.
»Warum der Zweisitzer?« Die Frage überraschte ihn im selben Moment als er sie stellte. Unzählige andere Fragen sausten durch seinen Kopf, aber ihm fiel nichts besseres ein als die Sache mit der Couch zu klären.
»Weil das ‚seiner‘ ist.« Sie betonte das so sehr, dass Cesar sich denken konnte worauf sie anspielte. Es schien eine Art Hackordnung zu geben was die besten Plätze vor dem Fernseher betraf. Trotzdem klang die Aufforderung seltsam. Da forderte sie ihn auf sie zu f*cken, was alleine schon mehr als ungewöhnlich war und wollte dann auch noch einen speziellen Ort an dem es stattfinden sollte. Und einen nicht gerade ausgefallenen Ort noch dazu.
Cesar fühlte sich ein ums andere Mal als wäre er mit zu wenig Hintergrundinformationen in eine Situation hineingestolpert, in der er jetzt wie ein Spielball hin und her gestoßen wurde.
Trotzdem strampelte er seine Bermudas von den Knöcheln. Sie landeten auf dem kleinen Haufen Klamotten, der sich unter dem Nussbaum gebildet hatte. Cesar griff nach dem Handgelenk der Frau und machte zwei große Schritte auf die Terrasse zu, denen sie in der Geschwindigkeit nicht folgen konnte. Sie wurde hart an der Schulter hinter ihm hergerissen. Hätte sie lange Haare gehabt, wären sie hinter ihr her geweht, in solchem Tempo zerrte er die Frau hinter sich her. Sie stolperte mehr als dass sie lief und stöhnte beinahe pausenlos. Ob vor Schmerz oder Lust konnte Cesar nicht genau heraushören, aber sie protestierte nicht. Sein S*hwanz klatschte in wildem Stakkato gegen seine Oberschenkel während er die wenigen Treppenstufen auf die Terrasse hinauf stürmte. Er fokussierte die Terassentür wie ein Ertrinkender der auf einen Rettungsring zu schwamm. Trotzdem bemerkte er die weit aufgerissenen Augen ihres Mannes, als er sie am langen Arm an ihm vorbei zerrte. Einen Augenblick sah er ihr Spiegelbild in der Scheibe der Tür. Anders als er schien sie ihren Mann anzuschauen. Ihre Miene konnte er in dem verzerrten, schemenhaften Bild nicht genau erkennen, aber er war sich beinahe sicher, dass sie ihren wie versteinert dastehenden Mann ungehemmt angrinste.
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»Margit«, stöhnte Karl Knupfer mit weit aufgerissenen Augen. Er war kaum mehr in der Lage sich zu bewegen. Nicht nur wegen der Anstrengung, die es ihn gekostet hatte, die Stufen vom Obergeschoß herunter zu humpeln um in den Garten zu kommen, sondern vor Schock was plötzlich in seine Frau gefahren war. Da war noch etwas anderes, das ihn lähmte, aber dessen wurde er sich erst bewusst, als der muskelbepackte Mann mit wild pendelndem S*hwanz auf ihn zugestürmt war. Bis eben hatte er die ganze Szene noch aus der Ferne betrachtet. Als wäre sie gar nicht wahr und wurde ihm durch eine unsichtbare Leinwand nur vorgespielt. Aber jetzt rannte der Mann direkt auf ihn zu. Mit seiner Frau am Arm, die er geradezu rüde hinter sich herzerrte. Er spürte den Luftzug als die beiden an ihm vorbei stürmten. Roch den leicht moschusartigen Geruch den er verströmte. Roch Parfüm an seiner Frau, ohne darüber nachzudenken, dass sie schon seit Jahren kein Parfüm mehr für ihn aufgelegt hatte.
Als er von oben die Szene beobachtet hatte, wie der Student seiner Frau das Top ausgezogen hatte, glaubte er noch sie spiele mit seinem Handicap, sich nicht zu ihnen begeben zu können. Als wolle sie ihm zum Trost ein wenig Unterhaltung bieten, weil er so schlecht das Zimmer verlassen konnte. Schon das war ihm höchst fragwürdig vorgekommen, aber dieses Szenario ließ sich am einfachsten verarbeiten.
Er wollte zu ihnen. Dort unter den Nussbaum, aber er wusste selbst dass es aussichtslos war. Die ausgetretenen schmalen Stufen die von der Terrasse auf den Rasen führten, würde er mit den Krücken nicht schaffen. Er hatte seit er den Gips Fuß hatte, den Garten zweimal über diese Treppe erklommen. Beide Male hatte er sich auf den Hintern gesetzt und war die Stufen einzeln herunter gehoppelt. Es war auch alleine schon entwürdigend gewesen. Unter Beobachtung seiner Frau und des Studenten wollte er sich diese Erniedrigung nicht aufbürden.
Jetzt stand er direkt neben ihr und trotzdem stürmte sie an ihm vorbei, ohne wirklich Notiz von ihm zu nehmen. Was nicht ganz richtig war, wenn er ehrlich ihren Gesichtsausdruck und das Funkeln in ihren Augen deutete. Sie spielte nicht nur mit ihm, sie zeigte ihm eine Form von Verachtung, die er bis dato nicht gekannt hatte. Die ihn auf die Größe eines Wurms zu schrumpfen schien. Und die ihn über alle Maßen erregte. Er hätte nicht beschreiben können, welche Erkenntnis ihn mehr schockierte.
»Das ist nicht dein Ernst, oder?« Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Sie hatte ihn längst nicht mehr gehört. Mit lange ausgestrecktem Arm war sie hinter dem Studenten durch die Terassentür verschwunden. Wenn man ihm gesagt hätte, wie lange sich der Ausdruck ihrer Augen von diesem Zeitpunkt an in sein Gedächtnis brennen würde, er hätte ungläubig abgewunken.
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»Margit«, war das einzige das der Mann stöhnte als sie an ihm vorbei hetzten.
Dann waren sie durch die Tür. Die Dunkelheit traf ihn wie ein Schlag, es dauerte lange bis seine Augen sich an das Licht gewöhnt hatten. Einen Moment glaubte er gegen eine geschlossene schwarze Tür zu laufen. Ohne genau zu sehen wohin er ging, orientierte er sich nach links, wie sie ihm aufgetragen hatte. Sein Schenkel rempelte gegen ein halbhohes Tischchen. Es ruckte quietschend auf dem Parkettboden herum. Irgendetwas das darauf gestanden hatte ging scheppernd zu Boden. Hoffentlich kein Glas dachte er. Margit hetzte barfuß hinter ihm her. Er warf sie herum, sie flog beinahe durch den Raum, schien einen Moment den Bodenkontakt verloren zu haben und wurde hart an die Rückenlehne des Zweisitzers geschleudert. Der rutschte einige Zentimeter auf allen vier Standfüßen durch den Raum.
Noch während das markerschütternde Quietschen der Couch das blecherne Scheppern, mit dem der umgestoßene Gegenstand über den Boden kullerte übertönte, war Cesar über Margit und bohrte seinen S*hwanz so ungestüm in ihre schier überlaufende M*schi, dass er einen Moment lang befürchtete ihn abzubrechen, wenn er nicht direkt den Eingang treffen würde. Aber Margit war so nass und so bereit ihn zu empfangen wie nur irgend möglich. Sie schrie auf, als er mit Wucht in sie eindrang.
Der Zweisitzer war ein Ungetüm aus grünem Kunstleder, mit wuchtigen Armauflagen und tiefen Sitzkissen. Margits Haut scheuerte jaulend über das trockene Material. Die Terassentür, die er ungestüm aufgetreten hatte fiel gerade wieder zurück ins Schloss. Einen Moment irritiert blickte Margit um Cesar herum, aber ihre Miene entspannte sich augenblicklich, da die Tür erneut aufgestoßen wurde und ihr Ehemann darin auftauchte. Cesar sah sein Spiegelbild in einem Gläserschrank neben der Couch. Die im Karomuster verlaufenden Bronzestreben teilten ihn in viele Teile. Seine Miene konnte er nicht recht erkennen, seine Haltung aber wirkte angespannt. Er sagte nichts. Außer Margits Keuchen und dem Klatschen aufeinanderprallender nackter Haut war es still in dem großen Wohnzimmer.
Erst Margits Stimme schnitt wie ein Pfeil durch die warme, stickige Luft.
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»F*ck mich durch, du geiler Großs*hwanz!« Margit Knupfer entfuhren die Worte so laut, dass sie fürchtete man hätte sie auf dem ganzen Stockwerk gehört. Paula war erschrocken zusammengezuckt und schlug sich eine Hand vor den Mund. Margit tat es ihr im selben Sekundenbruchteil nach. So saßen sie einen Moment lang da, ehe sie sich unvermeidlich angrinsen mussten. Was hinter vorgehaltener Hand noch ulkiger aussah als so schon.
»Das hast du nicht gesagt!«, Paulas Augen waren weit vor Überraschung.
»Und ob. Und Karl stand direkt daneben.«
»Sag mir wie er sich angefühlt hat.« Kaum dass sie den Satz ausgesprochen hatte, hob sie die Hand, als könne Margit die Antwort so schnell herausschießen. »Nein, warte.« Sie stand von ihrem Schreibtischstuhl auf. Margit war sich sicher, dass ihre Knie dabei zitterten. Aber das taten ihre auch. Wie verrückt. Ihr Puls raste. Der dünne Sommerpullover schien ihr am ganzen Oberkörper zu kleben.
Paula trat an die Tür, griff nach dem Sc***d, das sie draußen an der Tür anbrachten, wenn sie beide auf dem Campus unterwegs waren und hängte es mit zitternden Händen an die vorgesehenen Haken. Mit schnellem Blick prüfte sie einmal links und rechts den Flur, der leer zu sein schien. Dann schloss sie die Tür, verriegelte sie von innen und kam zurück an ihren Schreibtisch. Das Jackett ihres Kostüms hängte sie über die Rückenlehne. Die dünne Bluse die zum Vorschein kam, verdeckte ihre steil aufragenden Brustwarzen kaum. Margit sog überrascht die Luft ein, als sie registrierte wie sehr ihr Erlebnis Paula zu erregen schien. Sie hätte nicht gedacht, dass ihre Geschichte diese Auswirkungen haben würde. Gehofft ja, aber nicht geglaubt. Nicht bei Paula, die schon seit Jahren keinen Hehl mehr daraus machte, dass ihre Ehe nur noch auf dem Papier bestand und die sich ihre Liebhaber reihenweise aussuchen konnte. Manchmal mehrere gleichzeitig.
Paula kam auf ihrem Schreibtischstuhl angerollt um bis an die Kante von Margits Schreibtisch zu schweben. Margit roch ihr Parfum, das sie wie eine Wolke umgab. Wenn sie im Raum war schwängerte sie die Luft mit ihrem süßlich erregenden Duft. Wenn sie ihr so nah kam wie jetzt, dann musste Margit sich immer beherrschen, nicht genießerisch die Luft einzusaugen um den Duft nach Abenteuer und Leidenschaft zu inhalieren. Sie wusste selbst wie verrückt sich das anhörte. Ohne es verhindern zu können schenkte Paula ihr einen tiefen Einblick in ihr ansehnliches Dekolleté. Sie machte keinen Hehl daraus, dass ihre Brüste nicht echt waren. Vor mehr als zehn Jahren hatte sie sich zum ersten Mal Implantate einsetzen lassen. Seit zwei Jahren hatte sie neue, die ihre Brüste auf ein jugendliches, straffes Format brachten. Selten, dass sie sie versteckte. Nachdem das Jackett abgelegt war, schimmerte ein schwarzer Spitzen-BH unter dem weißen Stoff der Bluse hervor. Sie beugte sich ein wenig nach vorne, um näher an Margit heran zu kommen.
»Erzähl mir wie er sich angefühlt hat.« Ihre Stimme hatte einen rauchigen, kratzenden Unterton angenommen, der Margit Gänsehaut verursachte. Als ob die ernste, erregte Stimme ihr erst die Tragweite dessen, was sie hier gerade erzählte bewusst machte. Sie spürte wie ihre Wangen erröteten. Eine Welle der Erregung, vermischt mit Stolz und Freude rollte über sie hinweg, die sie bis in die Haarspitzen erzittern ließ.
»Ich glaube ich habe nie etwas Geileres erlebt«, antwortete sie. Ihre Stimme hatte plötzlich denselben kratzigen Einschlag. Reflexartig wollte sie sich räuspern, sprach dann aber einfach weiter.
»Sein S*hwanz war riesig. Unfassbar hart. Ich dachte er teilt mich in der Mitte.« Ein Schauer rieselte ihren Rücken herunter, der sie so erzittern ließ, dass ihr Stuhl auf den weichen Rollen ein wenig ruckte. Eine neue Gänsehaut breitete sich auf ihren Armen aus. Sie hielt den Arm hoch. Grinsend nahm sie ihre eigene Reaktion wahr. Auch Paula blickte mit einem Lächeln in den Mundwinkel auf die feinen Härchen an Margits Unterarm, die sich aufgestellt hatten.
»Cesar hat indianische Wurzeln«, es hörte sich seltsam vertraut an, wie sie das sagte. »Vielleicht sind die wie die Schwarzen auch immer gut bestückt.« Sie zwinkerte Paula zu.
»Oder du hast ein besonders gutes Exemplar abgekommen, du Glückliche.« Paulas Augen rollten genießerisch. »Was hat Karl gemacht? Er wird doch nicht draußen auf der Terrasse geblieben sein?
Margit schüttelte den Kopf.
»Nein er ist uns gefolgt. Ist an der Terassentür stehen geblieben und hat alles mit angeschaut.«
Wieder rollte eine Welle der Erregung über sie hinweg. Sie war so stark, dass sie sich mit den Händen durch das kurze Haar streichen musste, um sich von der wie verrückt kribbelnden Kopfhaut abzulenken.
»Hat er nicht getobt?« Paulas Miene drückte all die Verwunderung aus, die Margit seit dem F*ck auf der Couch empfand. Sie schüttelte den Kopf.
»Das glaubst du nicht.«
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Der Anblick seiner zuckenden Frau faszinierte Karl wie noch selten etwas zuvor, doch gleichzeitig verspürte er einen schier grenzenlosen Hass auf den Mann, der an seiner Stelle dafür sorgte, dass seine Frau zuckend und keuchend auf seiner Couch lag. Dieser Hass wiederum erregte ihn so sehr, dass er an seinem S*hwanz w*chsen wollte. Er ließ ihn erzittern bis in die Haarspitzen. Ein Gefühl als stecke er die Arme in einen Ameisenhaufen.
Das Gefühl nicht wahrgenommen zu werden, als wäre er gar nicht im Raum nagte einerseits an seinem Selbstwertgefühl, war aber andererseits genau das, was ihn so überwältigte. Er wollte dem Mann der schwitzend und keuchend seine Frau f*ckte, körperliche Schmerzen zufügen, ihn schlagen, ihn beißen ihn genauso demütigen wie er selbst gerade gedemütigt wurde. Gleichzeitig aber spürte er einen schier übermächtigen Drang, sich neben ihn zu knien und seine Eier zu berühren, den dicken harten Schaft zu streicheln, während der nass und glänzend in seine Frau eindrang.
Er wollte sich als er fühlen, sich vorstellen wie sein S*hwanz es wäre, der in der Größe und der prächtigen Form in die nasse Umklammerung ihrer F*tze eindrang. Er wollte schreien und stöhnen gleichzeitig. Heulen und Lachen. Sich abwenden und gleichzeitig näher herangehen. Den Geruch seiner Frau und des Studenten einsaugen. Ihn schlagen und beißen, ihm mit der Zunge über diese unanständig zuckenden Muskeln lecken. Er wusste selbst wie verrückt seine Gedanken waren.
Dieser rüde Kerl, der seine Frau nagelte beachtete ihn nicht. Er schaute ihn zwar an, aber in seinen Augen war deutlich abzulesen, dass er ihn nicht ernst nahm. Die Geringschätzung die er ihm gegenüber empfand war in seinem Blick abzulesen.
Sie war es, die ihn erregte bis in die letzte Faser seines Körpers. Er glaubte eine Stimmgabel in seiner Brust zu haben, die hart angeschlagen seinen Körper in Vibrationen versetzte. Der Kerl f*ckte seine Frau. Seine Frau. Er spürte wie er in seine Hose sp*itzen würde und keine Chance hatte es mehr zu verhindern. Er pumpte einen Schub nach dem anderen in seine Unterhose, ohne seinen S*hwanz auch nur wahrzunehmen. Seine Augen waren auf den S*hwanz des Studenten fokussiert. Er war seiner. In seinem Kopf pumpte der mächtige S*hwanz sein Sperma in die M*schi seiner Frau. Auf ihren Körper, auf ihre Brüste, auf ihre helle, makellose Haut. In ihr Gesicht, ihr Haar, über ihre Augen, ihre Nase, ihre geöffneten Lippen. Er keuchte und stöhnte und pumpte weiter bis nichts mehr kam und ein stechender Schmerz seine Harnröhre ausfüllte, bei der er den Oberkörper krümmen musste. Seine Hose verfärbte sich dunkel als hätte er sich eingenässt. Die feuchte warme Soße die sich zwischen seinen Beinen sammelte spürte er gar nicht. Er war er. Er war der Typ, der stehend hinter seiner Frau stand und spritzte.
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Cesar blickte dem Mann fasziniert ins Gesicht. Das Mienenspiel das der Mann die letzte Minute durchlebt hatte, schien ein Wirbelsturm an Empfindungen auszudrücken. Glaubte er im einen Augenblick der Ehemann käme schreiend, die Krücken schwingend auf ihn zugestürmt, hatte er im nächsten Moment die Befürchtung, er würde näherkommen, ihn anfassen, ihn streicheln, oder gar schlimmeres.
Der Gedanke erregte Cesar. Sein eigener S*hwanz fühlte sich so hart und prall an, dass es beinahe schmerzte. Die Adern, die sich dick um den Schaft schlängelten, schimmerten violett und mit Blut vollgepumpt bis kurz vor dem Bersten. Wie immer konnte er sich an dem Spiel seiner Bauchmuskeln, die hart gegen Margits Unterleib knallten und dem nass glitzernden S*hwanz, der tief in ihre M*schi eindrang nicht sattsehen. Er streckte seinen Körper durch, jede Sehen und jeder Muskel angespannt und wurde prompt belohnt, als Margit ihre Finger über seinen Bizeps und die angespannten Brustmuskeln gleiten ließ. Sie umklammerte seinen Latissimus, schien sich beinahe daran festzuhalten, um sich in seinem Rhythmus gegen die Rückenlehne zu stemmen. Ihre langen dünnen Finger gruben sich tief in seine Haut, die Fingernägel kratzten wie die Krallen einer Katze. Der Schmerz versüßte seine Erregung.
Cesar fühlte sich von dieser Situation unglaublich erregt. Die demütige Art wie der Mann es zuließ, dass er, ein fremder Mann, seine Frau durchkolbte, faszinierte ihn. Was musste im Kopf dieses Mannes vorgehen, um dies zuzulassen. Sich ganz offensichtlich daran zu erregen.
Er versuchte sich in den anderen Mann zu denken. Sah mit seinen Augen die eigene Frau von einem fremden Mann gevögelt werden. Erregt und angespannt und trotzdem dazu verdammt nur Zuschauer zu sein. Würde er an seiner Stelle seinen S*hwanz herausholen und sich an dem F*ck beteiligen? Ganz bestimmt. Würde er es überhaupt zulassen, dass es so weit kommen konnte? Ganz bestimmt nicht. Was erwartete der Mann von ihm? Dass er sich zurückzog und sofort damit aufhörte? Anscheinend nicht. Dass er ihn aufforderte sich ihm anzuschließen? Sollte er sich zurückziehen, die M*schi seiner Frau freimachen und sich stattdessen um andere Körperteile oder Öffnungen kümmern? Er versuchte die Miene und die Gedanken des Mannes zu ergründen, aber die Regungen waren so unterschiedlich, dass er nicht dahinterkam, was in ihm vorging.
Genauer gesagt, was ihn davon abhielt ihn aus dem Haus zu jagen und endlich selbst genau das zu tun, was Cesar seit Minuten mit seiner Ehefrau anstellte. Diese Erkenntnis wiederum sorgte für eine noch geringere Wertschätzung für diesen Versager als er bislang für möglich hielt. Einen Moment lang war er erschrocken über seine eigenen Gedanken, dann erblickte er den immer dunkler werdenden Fleck auf der Hose des Mannes und hätte beinahe aufgelacht, so unwirklich erschien ihm die Szene.
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»Er hat einfach so abgespritzt, während er euch zugeschaut hat?« Paulas Miene drückte neben Skepsis auch eine große Portion Verachtung aus. Ein gestandener Mann, zugegeben nicht gerade der geborene Draufgänger, schaute zu wie seine Frau gef*ckt wurde und spritzte sich dabei selbst in die Hose, ohne seinen S*hwanz überhaupt nur berührt zu haben. Wie lächerlich.
»Wenn ich’s dir sage. Er stand an der Tür hat nichts gesagt, nur geschaut und plötzlich hat er sich in die Hose gespritzt.«
»Das ist erbärmlich.«
Margit schüttelte den Kopf, nachdem Paula das gesagt hatte. Ihre Augen drückten etwas Anderes aus als Ablehnung gegenüber Paulas Aussage. Sie schien das zu bemerken und über das nachzudenken, was sie gerade gesagt hatte. Dann klärte sich ihre Miene auf, als hätte sie auch die Tragweite erkannt.
»Das ist geil. Total geil. Dein Alter ist ein C*ckold?«
Margit zuckte die Schultern. Ihr Grinsen war so breit, dass sie zwei Reihen strahlend weißer Zähne zeigte.
»Das ist verrückt, ich weiß. Aber ich habe dir ja gesagt, dass ich es irgendwann ausprobieren werde. Ich habe schon immer gedacht, dass so etwas in ihm schlummert.«
»Und du hast es ihm auf die harte Tour gezeigt.«
»Auf die ganz harte!«
Die beiden Frauen kicherten wie Schulmädchen.
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Das Gefühl ihren Mann zu demütigen jagte ihr einen warmen Schauer durch den Körper. Die Schwäche und die Unsicherheit die seine Haltung dort drüben an der Terassentür ausdrückte, löste ein Gefühl der Überlegenheit in ihr aus. Als könne sie sich alles erlauben. Das Gefühl Macht und Dominanz über diesen schwächlichen Wurm auszuüben, kroch ihr wie eine fette Spinne den Rücken hinauf.
Von einer Sekunde auf die andere brannte ein Verlangen in ihren Augen, als hätte sie monatelang auf diesen Moment gewartet. Cesar war sichtlich schockiert. Sie sah es deutlich in seinem Gesicht. Gedankenverloren leckte sie mit der Zunge über ihre Oberlippe. Ihre Augen schienen einen Moment den Focus verloren zu haben, als blicke sie durch ihn hindurch.
Er war tief über sie gebeugt, hatte die Arme auf die Rückenlehne gestützt und trieb seinen S*hwanz beinahe stehend in sie hinein dass es schmatzte. Sie hatte die Beine weit gespreizt und zur Decke gestreckt. Ihre schmalen Fesseln zuckten rechts und links an seinem Kopf. Sie luden dazu ein, sich daran festzuhalten um noch härter zuzustoßen.
Sie dankte ihm seine Bemühungen mit einem ersten, wild zuckenden Orgasmus. Seit Monaten der erste, den sie sich nicht selbst bereitet hatte. Er rollte über sie hinweg wie ein Orkan. Ein Stöhnen entfuhr ihrer Kehle. Das Geräusch erinnerte an das Knurren eines wilden Tieres. Sie spürte die Nässe an ihren Schenkeln. Der harte, große S*hwanz trieb unnachgiebig weiter in sie hinein. Nur wenige Augenblicke und sie würde schon wieder kommen. Sie fieberte ihm entgegen. Ausgehungert und voller Verlangen gab sie sich dem wild in sie kolbenden S*hwanz hin.
Von der Terassentür kam ein Stöhnen als hätte jemand ihrem Mann in den Bauch geschlagen. Im Spiegelbild erkannte Margit, wie er sich schwer an der Tür abstütze, als würden seine Beine jeden Moment einknicken. Seine andere Hand verschwand aus ihrem Sichtfeld, aber die Haltung deutete an, dass er sich damit den S*hwanz hielt.
»Margit?« Die Stimme ihres Mannes brachte sie wieder an die Oberfläche zurück. Ihre Augen wurden klarer aber keineswegs weniger lodernd. Das Feuer in ihnen brannte hell und heiß.
Das Verlangen ihren Mann zu erniedrigen war kaum mehr zu bändigen. Daran änderte auch der Hundeblick nichts, den er ihr zu warf, nachdem sie sich ihm endlich zugewandt hatte. Fehlte nur noch dass er die Zunge aus dem Mund hängen ließ und hechelnd geifernd zuschaute, wie seine Frau durchgepflügt wurde. Der Parkettboden knarzte so laut in ihren Ohren als würde er aus den Fugen reißen. Ihre Sinne waren seltsam geschärft. Sie roch den staubig trockenen Geruch der warmen Luft im Raum, hörte den lauten, etwas rasselnden Atem ihres Mannes der ein wenig näher heran gehumpelt war. Vor ihren Augen tanzten Staubpartikel im Gegenlicht des Sonnenscheins, der durch die Tür hereindrang. Das sonnendurchflutete Rechteck das das Licht auf den Boden projizierte blendete sie.
»Margit«, stöhnte ihr Mann. Sein Gesicht verzerrte sich angestrengt. Er keuchte, seine Wangen bekamen rote Flecken. In seinen Augen war abzulesen, dass er längst erkannt hatte, dass er außerstande war sie aufzuhalten.
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»Siehst du das du erbärmlicher Wicht?« Margits Stimme schnitt wie ein Rasiermesser durch den Raum.
»Seit Wochen muss ich mit deinem verschrumpelten Pipimann leben. Warum kannst du nicht auch so einen prächtigen Riemen haben? Warum muss ich mit einem kümmerlichen Däumling zufrieden sein?«
Cesar beobachtete wie die Miene des Mannes sich erst verfinsterte, als hätte jedes Wort ihm körperliche Schmerzen zugefügt. Dann allerdings legte sich ein ebenso seltsamer Glanz in seine Augen wie er das bei Margit beobachtete. Einen Moment lang hatte er wieder das Gefühl Zuschauer in einer höchst intimen Szene zu sein, in der er zwar mitten drin war, aber doch nur als Statist diente. Das war zwar befremdlich, aber solange sie sich so bereitwillig f*cken ließ, wollte er sich nicht beschweren.
»Ich will, dass du deinen jämmerlichen Zipfel in die Hand nimmst.« Bei dem etwas seltsam anmutenden Dirty Talk den sie plötzlich ausstieß, hätte Cesar beinahe gegrinst.
»Ich will dass du ihn hart kriegst und zwar schnell.« Die Hand des Mannes ruckte tatsächlich an seinen S*hwanz. Er tat es so schnell und ohne zu zögern, als fürchte er ernste Konsequenzen, wenn er nicht augenblicklich damit beginnen würde.
»Sonst wird mich dieser Prachtkerl hier solange durchf*cken, bis ich schreie. Hast du das kapiert?«
Der sich öffnende Reißverschluss der kurzen Hose ihres Ehemanns war wohl Antwort genug.
»Er wird mich f*cken, bis ich abspritze. Und danach wird er mich in den Arsch f*cken. Tief und hart und fest und stundenlang.« Ihre Stimme wurde ein kehliges Röcheln. Rote Flecken hatten sich auf ihren Wangen ausgebreitet.
Die achtlos aufgeknöpfte Hose des Mannes entblößte seine schrumpelige, kleine Männlichkeit.
Cesar musste notgedrungen genau dorthin schauen. Einen Moment lang hielt der Mann inne, ihre Augen trafen sich einen Sekundenbruchteil. Cesar versuchte das Zucken in seinen Mundwinkeln noch zu unterdrücken, aber es war zu spät. Der Mann hatte das kurze belustigte Aufblitzen in seinem Gesicht bemerkt.
Es war als zerbreche etwas in dem Mann. Seine Schultern sackten herunter, sein Oberkörper sackte in sich zusammen. Der mickrige, verschmierte Penis schien noch kleiner zu werden, als der für den kleinen S*hwanz viel zu groß wirkenden Sack sich sichtbar zusammenzog. Cesar hatte noch immer nicht den Blick von dort abwenden können.
Der Mann zerrte und rubbelte an seinem Däumling. Ein schmatzendes Geräusch der etwas zu lang geratenen Vorhaut drang zwischen seinen Fingern hervor. Erwartungsvoll blickte Margit einen Moment auf das verzweifelte Unterfangen. Cesar hatte keine Ahnung, was den Mann davon abhielt seine ehelichen Pflichten zu erfüllen. Ob es das Alter, der Unfall, oder eine schlichte Fehlfunktion war?
»Wirst du dich endlich anstrengen«, drohte Margit. Dabei hatten sich längst dicke Schweißperlen auf der Stirn des Mannes gebildet. Sein Atem ging kurz und röchelnd. Cesar hatte so seine Bedenken, ob das alles hier ohne Probleme für ihn zu Ende gehen würden. Wie das Ende auch immer aussehen mochte. Im Moment schien es als hätte Margit Erfolg. Die Augen des Mannes huschten über den nackten Oberkörper seiner Frau. Er schien sich an jeder kleinen Möglichkeit die ihn erregte zu klammern. Was er zwischen seinen Fingern malträtierte schien tatsächlich etwas zu wachsen. Wenn man das wachsen nennen konnte. Er schwitzte, kämpfte und keuchte. Cesar schien er völlig ausgeblendet zu haben. Seine Augen saugten sich an die steil aufragenden Nippel der kleinen Apfelbrüste seiner Frau. Sie schimmerten rosa über der hellen Haut. Ihre Warzenhöfe waren winzig klein. Ihre Brüste eine Augenweide, wie Cesar bereits festgestellt hatte. Klein, fest, hellhäutig und makellos. Wie die eines Teenagers.
Umso verwunderlicher, dass sie den Mann nicht beim puren Anblick schon erregten. Bei Cesar jedenfalls wirkten sie nach wie vor. Aber als er sich wieder dem Mann zuwandte, hatte dieser tatsächlich so etwas wie eine Erektion. Wenngleich er seinen Schaft an der Wurzel auch zusammenpresste, dass die Eichel violett glänzend den akuten Blutstau anzeigte. Irgendwie war er erleichtert, dass die gesundheitsschädlich anmutenden Anstrengungen des Mannes endlich erfolgt zeigten.
Zu Cesars Überraschung schien der Mann sich plötzlich nicht mehr daran zu stören, dass ein Fremder ihm auf den S*hwanz schaute. Ganz im Gegenteil. Etwas an der Art wie er Cesars Blick begegnete, irritierte diesen. Es war als hätte der Mann ein riesiges Rohr, dass er voller Stolz präsentierte. Sein Blick wirkte geradezu trotzig und arrogant. Hatte er Ärger, Wut, oder gar Hass vermutet, war es eher eine Art belustigtes Grinsen. Nein kein Grinsen, eher eine Art säuerliche Resignation. Als ob seine Frau im Begriff war etwas wahr zu machen, das sie ihm schon lange angedroht hatte. Und wovon er wusste, dass er sich letztlich doch nicht dagegen wehren konnte.
Margits Gesicht verzog sich zu einem sarkastischen Grinsen. Zu Cesars Verwunderung machte sie sich von ihm frei. Sie ruckte herum bis sie Cesars S*hwanz umklammerte, der sich protestierend aus ihrer geschlossenen Faust befreien wollte. Die Eichel war prall angeschwollen. Sie schimmerte matt. Eine Vorhaut war nicht vorhanden. »So sieht ein S*hwanz aus, wenn er geil auf mich ist.« Sie ruckte kurz mit dem Kopf herum, als merke sie erst selbst was sie in Händen hielt. »So sieht ein S*hwanz überhaupt aus«, fügte sie leiser, fast melancholischer hinzu. Einen Moment lang schwang in ihrer Stimme ein Ton als wäre das prächtige Stück Männerfleisch in ihren Händen unerreichbar für sie. Dabei hatte sie doch längst alles selbst in der Hand. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Cesar litt weder an südländischer Kurzschwänzigkeit noch war er mit dunkelhäutigem Pferdes*hwanz versehen, aber bisher hatte sich noch keine seiner weiblichen Kontakte über seinen S*hwanz beschwert.
Auch Margit schien sichtbar zufrieden. Der Blick ihres Mannes aber war ganz auf das gerichtet, was er mit mühevoller Handarbeit erreicht hatte. Ein Ausdruck von Erleichterung lag in seinen Gesichtszügen.
C*ckold, dachte Cesar. Ist es das was er unter dem Namen schon mal gehört hatte? War das das Spiel in das er gerade hineingezogen wurde? Der Dirty Talk, die Beschimpfungen, die seltsam devote Haltung des Mannes.
Margit richtete sich von der Sitzfläche auf und klammerte die Arme um seinen Hals. Noch bevor der sich versah, spürte er ihre Zunge in seinem Mund. Wurde geradezu aufgefressen von ihren Lippen. Mit einer Hand krallte sie sich in ein Schulterblatt. Die langen Fingernägel bohrten sich ihm tief in die Haut. Der Schmerz durchzuckte ihn wie feine Nadeln. Er hätte nicht aufschreien können mit ihrer Zunge tief in seinem Mund. Es war stattdessen der Mann neben der Couch, der stellvertretend für Cesars Schmerzen einen gequälten Laut abgab, der tief aus seiner Kehle zu stammen schien.
Margits Kopf ruckte herum. Ganz egal schien er ihr doch nicht zu sein. Oder es war ein Reflex, der in der Kürze der Zeit nicht abzulegen war. Cesar packte ihre Brüste mit den Händen, formte sie in seine hohle Hand indem er sie umschloss und kräftig zusammendrückte und beugte sich nach vorne, um ungehemmt in eine der spitz herausragenden Brustwarzen zu beißen. Dieses Mal war es der Schmerz, der die Erregung überlagerte, die Margit aufschreien ließ.
»F*ck mich wieder, du geiler Großs*hwanz. Auf ihn brauche ich nicht zu hoffen.«
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»Herrgott, ist das geil«, entfuhr es Paula Hauber. Als Margit bei dem Biss in ihre Brustwarzen angelangt war, hatte sie sich an ihre eigene Brust gefasst, die Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger geklemmt und an ihrem Nippel gespielt, ohne bewusst wahr zu nehmen, was sie hier tat. Im Büro ihrer Arbeitsstelle. Draußen auf dem Flur hetzten Schritte vorbei. Zweimal schon hatte jemand versucht ihr Büro zu betreten. Jedes Mal wenn die Türklinke sich nach unten bewegt hatte, waren sie erschrocken zusammengezuckt und mucksmäuschenstill geworden. Dabei war das Sc***d, dass niemand sich im Büro befand, eigentlich groß genug. Erst als sie sicher waren, dass der Störenfried wieder abgezogen war hatte Margit ihre Erzählung wieder aufgenommen. Wie gebannt hatte Paula ihrem Erlebnis gelauscht.
Eine Mischung aus Erregung und Neid hatte sie erfasst. Die Art wie Margit ihr Erlebnis sc***derte, diese fast schon unschuldige, unverblümte Form, wie sie den Nachmittag in Gedanken ein zweites Mal durchlebte, faszinierte Paula. Aber da war noch mehr. Da drängte sich gerade ein Gefühl an die Oberfläche, das sie schon eine Weile erfolgreich weggesperrt hatte. Weil es aussichtslos gewesen war. Aussichtslos und völlig verrückt. Ihre Augen schweiften über ihre Arbeitskollegin. Margit war schon vor ihr auf dieser Stelle gewesen. Hatte das Büro mit einer in Rente gegangenen Kollegin geteilt, als Paula neu hinzugekommen war. Schon am ersten Tag hatte sie gespürt, dass Margit Knupfer irgendetwas in ihr auslöste. Am Anfang konnte sie nicht verstehen, was es war, doch als sie sich immer öfter in eindeutigen Gedanken verfing, die sich mit ihr und ihrer neuen Kollegin beschäftigten, musste sie sich eingestehen, dass sie sich von Margit angezogen fühlte. Vielleicht sogar ein wenig verliebt in sie war.
In dieses unscheinbare Mauerblümchen, das so völlig anders in ihrer Art war, als sie selbst und die alle noch so vorsichtigen Annäherungen entweder ignorierte oder überhaupt nicht wahrnahm. In ihrer Verzweiflung war Paula immer größere Risiken eingegangen. Hatte immer intimere Details von sich preisgegeben und immer öfter Andeutungen gemacht, die Margit als offensichtlich erkannt haben musste.
Aber nichts war passiert. Margit nahm sie als Arbeitskollegin und später auch als gute Freundin wahr, doch nie als das was Paula sich erhofft hatte. Lange Zeit war sie hin und her gerissen. Hatte sogar mit dem Gedanken gespielt, die Stelle wieder zu wechseln, weil ihre Gedanken nur noch um Margit kreisten. Aber da sie keine Reaktion zeigte und Paula sich nicht traute, den entscheidenden Hinweis zu geben, wie es um ihre Gefühle stand, hatte sie irgendwann entschieden, diese Gefühle in eine Kiste zu sperren, sie abzuschließen, den Schlüssel wegzuwerfen und die Kiste in eine Kiste zu packen, mit der sie wiederum genauso verfahren wollte. Alle Kisten ineinander wollte sie in den hintersten, dunklen Teil ihres Gehirns packen und dort vergessen. Lange Zeit war es ihr gelungen.
Bis eben. Irgendetwas sorgte gerade dafür, dass alle Schlüssel und alle Kisten zum Trotz, ihre Gefühle nach oben schwappten wie Galle, an der sie zu ersticken drohte. Von einer Sekunde auf die nächste hatte sie das nicht mehr zu stillende Verlangen, Margit Knupfer endlich die Wahrheit zu sagen. Ungeachtet jeder Konsequenz.
Wie in Trance, als ob sie ihren Körper von der Seite selbst beobachten wollte sah sie sich aufstehen.
»Bleib sitzen«, schrie eine innere Stimme, aber sie konnte nicht mehr sitzen bleiben. Ihre Knie waren wie Pudding, ihre Schenkel flatterten. Ihr Puls raste, das Herz schlug ihr bis zum Hals, das Blut rauschte dröhnend in ihren Ohren. Als sie den Mund öffnete um etwas zu sagen, glaubte sie ihre Stimme würde versagen.
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»Ich laufe aus. Wenn ich nicht bald wieder deinen S*hwanz in meine F*tze bekomme, mach ich’s mir selbst.« Margit griff mit beiden Händen zwischen ihre Beine, griff nach ihren fleischigen Schamlippen und zog sie weit auseinander. Eine dunkle Höhle inmitten rosafarbenen Fleisches tat sich vor Cesar auf. Es war sein erster Blick den er tatsächlich zwischen ihre Beine erlangte. Ihre M*schi war dick und rot geschwollen. Sie setzte sich so deutlich von der hellen Haut an Bauch und Schenkeln ab, dass es aussah als hätte man sie mit Schlägen malträtiert. Der Kitzler stand dick zwischen den Schamlippen. Sie war blitzblank rasiert.
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»Ich laufe aus. Wenn du mir nicht bald deine Finger in meine F*tze schiebst, mache ich’s mir selbst.«
Paula Hauber keuchte die Worte atemlos. Sie konnte nicht mehr länger. Die Erregung hatte sie so fest im Griff, dass sie sämtliche Vernunft über Bord geworfen hatte. Was sie gerade gesagt hatte, war ihr voller Ernst. Sie musste ihre M*schi berühren, ihren Kitzler reiben, die Finger in ihre überlaufende Höhle schieben. Wenn Margit es nicht tun wollte, musste sie es selbst tun. Sie war aufgesprungen. Ihre Knie trugen sie, obwohl sie nicht damit gerechnet hatte. Wie lange noch, würde sich zeigen. Aber sie wollte hier auch nicht herumstehen. Sie wollte Margits Zunge an ihrer M*schi spüren, ihre Finger die sie f*ckten. Sie zerrte den Rock nach oben. Darunter war sie nackt. Wie immer. Ihre Schamlippen drückten sich aneinander. Auch ohne sie zu berühren, wusste sie, dass sie dick und rot waren. Beinahe schmerzhaft drückten sie aneinander. Der Kitzler stand nicht minder erregt zwischen den Schamlippen. Sie war blitzblank rasiert. Wie immer.
Margits Schock währte kürzer als sie sich in ihren kühnsten Träumen erhofft hatte. Mit weit aufgerissenen Augen hatte sie verfolgt, wie sie sich den Rock über die Hüfte gezogen hatte. Ihre Beine versagten doch schneller als befürchtet. Sie plumpste rittlings wieder auf den Stuhl zurück, packte ihre Kniekehlen mit je einer Hand und zog sich die Beine bis fast unters Kinn. Ihre M*schi klaffte offen und rosig feucht schimmernd zwischen ihren Schenkeln. Was immer jetzt passieren würde, sollte geschehen. Entweder war die Szene an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten, dann würde ihre Karriere jetzt und hier an dieser Stelle in diesem Büro enden, oder aber…
Margit rutschte von ihrem Sessel und fiel beinahe zwischen ihren Beinen auf den Boden. Ihr Gesicht war ihrer M*schi so nahe, dass sie ihren warmen Atem auf ihrer schweißfeuchten Haut spürte. Ihre Augen strahlten, so klar wie sie sie selten gesehen hatte. Sie leckte sich über die Lippen als wolle sie den Moment noch ein wenig hinauszögern, doch Paula sah in ihren Augen, dass sie ihr Ziel erreicht hatte. Endlich.
Dann berührte die Zungenspitze ihrer Arbeitskollegin ihren Kitzler und Paula Hauber schrie so laut, dass man es auf dem Flur hören musste. Aber sie konnte den Schrei nicht verhindern. Zu lange war diese Sehnsucht weggesperrt gewesen, um sie einfach so einzulösen. Sollte doch das ganze Stockwerk erfahren, was ihr endlich beschert wurde.
Als die Finger von Margit tief in ihre heiße Grotte eintauchten und sie verzückt die Nässe wahr nahm die sie empfing, schloss Paula die Augen.
»Erzähl weiter.«
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Der Ehemann zuckte bei Margits Ausruf so heftig zusammen, dass er eine Krücke verlor. Er w*chste noch schneller. Seine trotz steifem S*hwanz zu lange Vorhaut schnalzte und schmatzte über seine Eichel. Er hatte ihn zwischen Daumen und Zeigefinger eingeklemmt, was irgendwie lächerlich wirkte, weil er um eine ordentliche W*chsbewegung zustande zu bekommen, die anderen drei Finger abspreizte. Es hatte den Eindruck als würde er ihn mit spitzen Fingern bearbeiten. Als würde er sich davor ekeln ihn ordentlich in die Hand zu nehmen.
Cesar fühlte sich an den Wangen berührt. Zwei kalte Hände mit schmalen, langen Fingern legten sich auf seine Haut. Sie führten seinen Kopf in die Richtung die sie für besser hielt.
»Hier spielt die Musik«, raunte sie ihm zu. Gerade schnell genug damit ihre Lippen und ihre Zungen sich sofort danach ineinander verhaken konnten. Der Kuss raubte ihm beinahe den Atem, aber noch mehr hatte Margit unter dem intensiven Zungenspiel zu leiden. Sie keuchte ihren heißen Atem in sein Gesicht, kaum in der Lage lange und ausreichend genug Luft zu holen. Dazu kolbte er wild und hart seinen S*hwanz in sie hinein. Tief wurde sie in das Sitzpolster gepresst. Federnd kam sie wieder hervor.
Erste Schweißtropfen kullerten aus Cesars Stirn, rannen seine Schläfen entlang und tropften vom Kinn auf Margits Hals. Sie sammelten sich in der Kuhle ihres Kehlkopfs, bis sie vor Lust den Kopf schüttelte und sie links und rechts auf das Polster sprühte. Sie keuchte in einem atemlosen Stöhnen einen Orgasmus aus sich heraus. Ihre langen Fingernägel bohrten sich in seinen Rücken. Der Schmerz ließ auch Cesar aufstöhnen. Das wiederum ließ den Ehemann aufstöhnen. Eine Kakophonie der Lust hallte durch das warme, stickige Wohnzimmer. Die Sonne war ein paar Grad weiter gewandert, seit Cesar vor einer gefühlten Ewigkeit hier hereingestürmt war. Da Schweiß und Anstrengung sowieso dafür sorgten, dass er die Augen zusammengekniffen hatte, machte das blendende Licht auch keinen Unterschied mehr.
Margit hatte inzwischen ihre Beine um seine Hüften geschlungen um ihn noch tiefer zu empfangen. Er spürte die Hitze ihres Körpers an seiner Haut. Bis auf ihre Finger, die noch immer wie Eiszapfen die sich in seinen Rücken bohrten anmuteten, war ihre Haut fiebrig heiß. Sie war so makellos als wäre sie übermalt. Kein Leberfleck, kein Muttermal, nichts als schneeweiße, strahlend helle Haut. Man hätte sie nackt zwischen weiße Statuen stellen können und hätte sich wohl anstrengen müssen, sie daraus hervor zu deuten.
Sie stöhnte und keuchte abwechselnd. Dazwischen biss sie sich mal links mal rechts in seinen Ohrläppchen fest, dass Cesar nach kurzer Zeit das Gefühl hatte, er könne sich bald nach Ohrringen umsehen. Es dauerte einen Moment bis er merkte, dass die Umklammerung ihre Beine um seine Hüfte sich gelöst hatte.
»F*ck mich von hinten«, keuchte sie atemlos nachdem er nicht schnell genug reagiert hatte. Er löste sich von ihr, richtete sich auf und warf sie herum. Sie landete auf den Knien, die kleine Couch ruckte ein paar Zentimeter über den Boden. Ihr Arsch hatte die perfekte Höhe, um stehend von hinten in sie einzudringen. Er packte sie bei den Hüften, die sich schweißnass anfühlten und hämmerte seinen Riemen in ihre M*schi. Es klatschte als hätten sie eine Horde Zuschauer hinter sich stehen die ihnen applaudierten. Auch das Tempo war dementsprechend. Er konnte Margits Augen nicht sehen, aber nachdem der Ehemann ihr ins Gesicht sah, vermutete Cesar, dass sie den Blick erwiderte. Er täuschte sich, sie hatte die Augen geschlossen, als wolle sie den Anblick ihres Mannes und vor allem seines S*hwanzes, der kaum zehn Zentimeter vor ihrer Nasenspitze malträtiert wurde nicht sehen.
Cesar rechnete damit, dass sie die Hand nach ihm ausstrecken würde, ihn vielleicht w*chsen oder streicheln würde, aber nichts dergleichen gehörte wohl zu ihrem Spiel. Oder was immer das hier war.
Sie stützte die Hände auf die Armlehne, drückte die Stirn in das Polster, um ihren Hintern noch höher recken zu können. Ihr Hohlkreuz hatte eine beinahe besorgniserregende Krümmung angenommen. Cesar tropfte ein Rinnsal an Schweiß auf ihren Rücken, das sich mit ihrem eigenen vermischte und sich in der tiefen Kuhle ihrer Wirbelsäule sammelte. Nach fünf Minuten heftigstem Doggy-Style F*cken, schwappte die Brühe hin und her. Margit wimmerte ihre Orgasmen in immer kürzeren Abständen in ein kleines Deko Kissen, als wolle sie vermeiden, dass die Nachbarn sie hörten. Die Hände hatten jeweils ein Stück des Stoffes gekrallt, die Fingernägel sich tief in den Schaumstoff gebohrt. Sie riss und zerrte mit jedem Stoß daran.
Cesar stand jetzt bestimmt seit zehn, zwölf Minuten unter Höchstleistung. Margit hatte unzählige Orgasmen, sie schüttelte und krampfte sich von einem zum nächsten. Der Ehemann hingegen malträtierte seinen S*hwanz als könne (oder müsse) er dies noch stundenlang. Längst hatte er, vermutlich wegen seiner angeschlagenen körperlichen Leistungsfähigkeit, ein eher gemächliches Tempo angeschlagen. Nur die roten Flecken in seinem Gesicht und die dicken Schweißtropfen auf seiner Stirn zeugten von seiner Anstrengung. Cesar hingegen war in Schweiß gebadet. Der Boden rings um seine Beine war mit Tropfen übersät, auf Margits Arsch und Rücken sammelte sich inzwischen so viel, dass es bei den heftigsten Bewegungen durch ihre Po Ritze ihre Schenkel entlang auf den Zweisitzer tropfte. Das grüne Kunstleder wurde immer glitschiger.
Gerade als er den Gedanken zu Ende geführt hatte, kam der Ehemann praktisch ohne Vorwarnung. Er spritze sich auf den Bauch, sein Sperma verfing sich in seinen Händen. Seine Frau nahm davon keine Notiz, sie hatte den Kopf gegen das Leder gepresst, den Hintern in die Höhe gereckt und stemmte sich mit den Oberschenkeln gegen Cesars harte Stöße. Etwas an der Art wie der Mann seinen Orgasmus hatte legte in Cesar einen Schalter um. Schneller als noch vor Sekunden gedacht spürte auch er, dass er kommen würde.
»Ich komme«, keuchte er, nur für den Fall, dass sie besondere Vorstellungen hatte, wo das Ziel sein sollte.
Die hatte sie offensichtlich nicht, denn sie ließ sich kommentarlos bis zum letzten Hieb durchf*cken. Bis Cesar seinen S*hwanz aus ihrer M*schi zog um in weitem Bogen über ihren Rücken zu sp*itzen. Kaum dass er den ersten Schub bis weit in ihre Haare hineingespritzt hatte, kam ihm die Erkenntnis, warum ihn das klägliche Sp*itzen des Ehemanns so angetörnt hatte. Er wollte zeigen wie man das richtig macht.
Die zweite und dritte Ladung schoss er über ihren Rücken und genauso in ihre Haare wie den ersten. Der Rest landete auf ihren Arschbacken. Er zuckte und keuchte bis er wieder einigermaßen bei Sinnen war. Dann plumpste er kraftlos direkt vor der Couch auf den Boden des Wohnzimmers.
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»Ich komme«, keuchte Paula Hauber die sich zuckend und krampfend den Fingern ihrer Arbeitskollegin hingegeben hatte, die sie nach und nach bis zur ganzen Hand in sie geschoben hatte, als würden sie dies nicht zum allerersten Mal und nicht mitten im Büro auf dem Campus der Uni Karlsruhe tun.
Irgendwie hatte Margit es geschafft, während sie weitererzählt hatte und ihr heißer Atem auf Paulas noch heißere Schamlippen trafen, ihre Jeans zu öffnen, um sich die freie Hand selbst zwischen die Beine zu schieben. Längst war Paula sich nicht mehr sicher, was sie mehr erregte. Die Erzählung oder das unfassbare Glucksen, das Margits Finger in ihrer eigenen M*schi erzeugten. Das Schmatzen erinnerte an in einem Schlamml*ch spielende Kinder, die blubbernd mit den Händen auf die Oberfläche patschten.
»Warte!«, keuchte Margit nicht minder atemlos. Wie sie es geschafft hatte, trotz der Anstrengung noch Luft zu haben um zu erzählen, war Paula ein Rätsel.
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Margit rollte sich herum, setzte sich rittlings auf eben jene Stelle auf der Cesar gerade noch gekniet war. Sie streckte ihrem Mann den spermaverschmierten Rücken zu. In ihren Haaren hatte sich eine ordentliche Menge verfangen. Sie lächelte ihn zufrieden an. Ihr Gesicht war gerötet. Die Haut an Schultern und Unterarmen zeigten die Kontaktflächen mit dem Leder an. Dort wo sie sich abgestützt hatte prangten große rote Flecken. Ohne sich umzudrehen, mit Blick auf Cesar sagte sie:
»Leckst du mich endlich sauber, oder soll ich das auch selber in die Hand nehmen?« Cesar zuckte zusammen, weil sie direkt mit ihm sprach. In ihren Augen blitzte es auf. Aber gerade als Cesar sich fragte, ob das wirklich ihr Ernst war, stemmte sich ihr Mann in ihrem Rücken umständlich auf eine Krücke, stützte sich auf eine Hand und beugte sich zu ihr nach vorne.
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Die beiden Frauen kamen zuckend und keuchend gleichzeitig in ihrem Büro. Die eine auf dem Bürostuhl hockend, die Beine an den Kniekehlen gepackt und bis an die Brust gezogen, die andere auf dem Boden hockend, eine Hand in der M*schi der Kollegin, eine in ihrer eigenen. Unter einem a****lischen Grunzen, brach Paulas Erregung endlich durch und löste sich in einem infernalischen Orgasmus, der sie vom Stuhl rutschen ließ. Hart schlug sie mit dem Hintern auf dem Boden auf, nur Millimeter neben den Beinen des Drehstuhls, die sich äußerst unangenehm in ihr Steißbein gebohrt hätten. Auch Margit Knupfer kam zitternd. Sie drückte die Stirn gegen das abgenutzte Linoleum, ihr Hintern steil nach oben gereckt. Ihrer M*schi entfuhren nacheinander ein paar sehr undamenhafte Geräusche, als die Luft entwich.
Minutenlang hingen sie schwer atmend, ineinander verkeilt auf dem Boden. Halb hockend, halb liegend. Die Schritte draußen auf dem Flur übertrugen sich als feine Vibrationen, die sie unter ihren Hintern spürten. Nur langsam kehrte die Erinnerung zurück, wo sie waren und unter welchen Umständen sie sich hier befanden. Trotzdem dauerte es noch eine Weile, bis sie in der Lage waren sich aufzurappeln, ihre Kleider soweit in Ordnung zu bringen wie das möglich war und sich wieder auf ihren Stühlen einzufinden.
Margits Jeans hatte einen monströsen dunklen Fleck zwischen den Beinen. Sie war so nass gekommen, dass es ihr in die Jeans geplatscht war. Feine Streifen zogen sich an den Innenseiten zu den Knien hinunter, dort wo der Stoff nicht nass genug war um vollends durchzuweichen. Paulas weiße Bluse hatte zwei sehr unschöne Dreckflecken an den Ärmeln, die sie sich auf dem schmutzigen Boden geholt hatte. Ihr Rock war zerknittert. An ihren Kniekehlen trug sie Male ihrer Finger, die sich tief in die weiche Haut gegraben hatten. Langsam wurden sie wieder Herr ihrer Sinne. Um noch nicht über das Sprechen zu müssen, was gerade zwischen ihnen passiert war, fragte Paula:
»Er hat dir echt das Sperma vom Rücken geleckt?«
Margit nickte. »Und zwar sehr gewissenhaft. Er hat es sogar aus meinen Haaren geklaubt und sich die Finger geleckt.«
Sie schmunzelte, ob der sichtlich irritierten Miene ihrer Kollegin, die all die Fragen ausdrückte, die Margit seit jenem Erlebnis ebenfalls durch den Kopf gegangen waren.
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»Komm wir gehen Duschen«, hatte seine Frau dem jungen Studenten zugeflüstert, nachdem Karl Knupfer ihr das Sperma vom Rücken und aus den Haaren geleckt hatte. Es haftete noch an seiner Zunge. Der würzige Geschmack jagte ihm Gänsehaut über den Rücken. Was war hier gerade alles passiert?
Als seine Frau mit dem Indianer aus dem Wohnzimmer verschwunden war, rückten seine Gedanken so von ihm ab, dass er einen Moment lang glaubte alles nur geträumt zu haben.
Er ließ sich auf den völlig versauten Zweisitzer sinken, auf dem seine Frau gerade von dem Studenten durchgef*ckt wurde, kaum in der Lage sich zu bewegen und in einer Erregung, die seine Nerven wie Gitarrensaiten zum Zittern brachten. Beim Anblick wie der Prachts*hwanz, auf den er neidisch war, in seine Frau stieß hatte er trotz seiner akuten Potenzprobleme einen mentalen Orgasmus nach dem anderen gehabt. Wenn es für ihn selbst auch nur unter größter Anstrengung zum sichtbaren Ergebnis geführt hatte, waren seine Gedanken und seine Fantasien doch während des ganzen F*cks in einem Zustand kurz vor der Explosion gewesen. Hatte er zu diesem Zeitpunkt noch geglaubt, was er mit eigenen Augen sehen konnte würde ihn vor Erregung um den Verstand bringen, musste er in diesem Augenblick feststellen, dass es tatsächlich eine Steigerung gab.
Zitternd und mit angespannten Muskeln hockte er auf der Couch. Das unförmige Gipsbein in einer unbequemen Haltung von sich gestreckt, halb auf einer Arschbacke hockend, halb über der Kante des Sitzpolsters hängend. Die Augen zugekniffen als wolle er die ganze Welt ausblenden, lauschte er den Geräuschen aus dem Badezimmer. Das Wasser war angegangen, seine Frau und der Student unter die Dusche getreten. Ihre Unterhaltung hatte er nur als verständnisloses Murmeln mitbekommen. Dass sie über ihn redeten war so offensichtlich wie anregend. Obwohl er nicht im Mittelpunkt stehen wollte. Ganz im Gegenteil. Aber dann war das Wasser ausgegangen und das Stöhnen hatte eingesetzt. Das Stöhnen des Studenten aber vor allem das Stöhnen seiner Frau. Er konnte nur ahnen, was die beiden unter der Dusche trieben, aber diese Ahnungen waren es, die ihn bis aufs äußerste erregten. So sehr, dass er tatsächlich ohne Zutun kurz nach dem Orgasmus wieder eine Erektion bekam. Eine echte Erektion. Einen Moment lang hatte er das Bedürfnis seine Frau zu rufen, um ihr zu zeigen was da zwischen seinen Beinen stand, aber dann war das Stöhnen zu einem Schreien geworden und er war wieder abgelenkt worden. Zumal seine Frau schon wieder von diesem Prachts*hwanz durchgef*ckt werden würde. Da war sein Däumling trotz Erektion keine Schau wert.
Drüben im Badezimmer knallte die Duschwand, ein Tumult entstand als würden die beiden die Duschabtrennung demontieren, dann wurde das Keuchen und Stöhnen lauter. Es schien als seien die beiden entweder mitten im Badezimmer oder gar draußen auf dem Flur zugange.
»Oh ja, f*ck mich durch mit deinem geilen S*hwanz«, keuchte seine Frau. Klatschen von Haut und rhythmisches Stöhnen überlagerte den Ausruf. Karl Knupfer hockte auf der Couch, jeden Muskel angespannt, unfähig sich zu bewegen und lauschte den Geräuschen die die beiden F*ckenden durchs Haus jagten. Er hätte aufstehen können. Es wäre anstrengend gewesen, seine Knie hätten protestiert, aber er hätte den kurzen Weg bis in den Flur geschafft. Aber das wäre nicht dasselbe gewesen wie ihnen hier im Wohnzimmer zu lauschen. Gesehen hatte er bereits wozu der Student seine Frau brachte. Es zu hören und mit seiner eigenen Fantasie auszuschmücken steigerte seine Erregung in kaum für möglich gehaltene Höhen.
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»F*ck mich in den Arsch«, habe ich geschrien. »Steck mir deinen Prügel tief in meinen Arsch.«
Auf Paulas Gesicht legte sich ein Schmunzeln, bei Margits Verzückung.
»Und ich vermute das hat er dann auch gemacht.« Das Nicken war Antwort genug. Sie konnte sich lebhaft vorstellen wie es sich angefühlt hatte. »Und Karl?«
»Hat im Wohnzimmer zugehört.«
»Verrückt.« Paula schüttelte ungläubig den Kopf. Trotz all dessen was Margit erzählt hatte, war die Situation doch noch kaum zu begreifen. »Und jetzt?«
Margit zuckte die Schultern. »Keine Ahnung. Wir haben gef*ckt bis um Mitternacht. Karl ist nicht nach oben gekommen. Heute Morgen hat er auf dem Sofa geschlafen und ich wollte ihn nicht wecken. Durch die Schmerztabletten schläft er sowieso wie ein Stein.«
»Du hast keine Ahnung wie es weitergeht und was auf dich zukommt, wenn du heimkommst?« Paula konnte doch noch über etwas überrascht sein. Kaum zu glauben, bei dem was sie heute alles schon erfahren hatte. Wieder zuckte Margit die Schultern.
»Ich kann dir nur sagen, dass Cesar um 16 Uhr kommt um die Hecke zu schneiden.« Sie zwinkerte ihrer Kollegin zu, die sich zurücksinken ließ, die Augen schloss und ein verträumtes Grinsen auflegte.
»Hast du heute schon was vor?« Als Paula daraufhin wieder nach vorne schnellte und die Augen aufriss, zwinkerte Margit Knupfer ihr zu. Nun war sie es, die sich mit einem verträumten Grinsen zurücklehnte.

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